Anne Alexander Tochter des Bösen (Romantik-Thriller, Unheimlicher Roman)

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Inhaltsangabe zu „Tochter des Bösen (Romantik-Thriller, Unheimlicher Roman)“ von Anne Alexander

Alte Rechtschreibung !!! Früherer Titel: Tochter der Nacht Als Muriel O'Connor mit ihrem Falken Seth nach Stoneworth Castle kommt, ahnen die Bewohner des Schlosses nicht, daß mit ihr das Böse seinen Einzug gehalten hat. Carolyn Roberts, die im Schloß ist, um ihren Verwandten beizustehen, kämpft vergeblich gegen die teuflischen Mächte an, die von ihrer Cousine Besitz ergriffen haben. Eines Nachts kommt es zu einem Kampf um Leben und Tod. "Oh Gott!" Mrs. Stewart preßte eine Hand auf den Mund. Sie bekreuzigte sich mehrmals. Carolyn brauchte ihre ganze Kraft, um nicht davon zu laufen. Muriel O'Connor war tot. Doch die leblose Gestalt, die vor ihnen im Bett lag, wirkte nicht mehr wie eine Frau Anfang der Vierzig. Das graue, runzlige Gesicht der Toten, der eingefallene Mund, ihre fast weißen Haare und die mit braunen Altersflecken bedeckten Hände ließen eher an eine Achtzigjährige denken. Aber am Schrecklichsten erschien der jungen Frau Muriels rätselhaftes, beinahe triumphierendes Lächeln. "Wie konnte das passieren?" stammelte Mrs. Stewart. Fröstelnd preßte sie die Arme an ihren Leib. "Ich habe schon öfters Tote gesehen, aber noch nie hatten sie sich so verändert." "Es ist mir genauso ein Rätsel", erwiderte Carolyn benommen. Sie erinnerte sich, daß Muriel O'Connor bereits am Vortag um Jahre älter gewirkt hatte. "Wir schließen das Zimmer wieder ab und verständigen sofort einen Arzt", bestimmte sie. "Kommen Sie, Mistreß Stewart." Ethel Stewart nickte. "Wenn das jemand erfährt, dann ..." Sie schüttelte den Kopf. "Es ist unmöglich, es ist ..." Erneut bekreuzigte sie sich. "Bitte, sprechen Sie vorläufig noch mit niemanden über den Tod Mistreß O'Connors", bat Carolyn. Sie dachte an ihre Cousine. Es würde Shirley schwer treffen. Davon abgesehen, daß Muriel ihr das Leben gerettet hatte, waren die beiden auch gute Freunde geworden. "Sie können sich auf mich verlassen", sagte die Hausdame, bevor sie in die Wirtschaftsräume zurückkehrte. Carolyn ging in das Arbeitszimmer ihres Onkels und rief den Arzt der kleinen Ortschaft an, zu der Stoneworth Castle gehörte. Dr. Singer versprach, sofort zu kommen. "Danke", sagte sie und legte auf. Schwer stützte sie den Kopf in die Hände. Verzweifelt wünschte sie sich, nicht die ganze Verantwortung alleine tragen zu müssen. Vielleicht sollte ich Lord Morrison anrufen, dachte sie plötzlich. Ein Gefühl der Wärme durchströmte sie, als sie sich erinnerte, wie schön es immer war, wenn sich Christopher auf Stoneworth Castle aufhielt.
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