Carlos Eire Warten auf Schnee in Havanna

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Inhaltsangabe zu „Warten auf Schnee in Havanna“ von Carlos Eire

Während ich schlief, veränderte sich die Welt, und zu meiner großen Überraschung hatte mich niemand um Rat gefragt. Als er zwölf war, schickten seine Eltern ihn aus Angst vor Fidel Castro allein in die USA. Seinen Vater sollte er nicht wieder sehen. Aber die Bilder seiner Kindheit haben ihn nie verlassen.

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  • Rezension zu "Warten auf Schnee in Havanna" von Carlos Eire

    Warten auf Schnee in Havanna

    Mendelssohn

    21. April 2010 um 13:44

    Eine Reise der Erinnerungen, ein nicht immer unbedingt leicht zu lesendes Buch, das durchaus seine Längen hat. Es besticht durch seine schöne Sprache, vergleichbar mit Pascal Mercier, leicht bissigem Humor, verblüffend treffenden Beobachtungen eines Kindes und leiser Melancholie. Einfach schön.

  • Rezension zu "Warten auf Schnee in Havanna" von Carlos Eire

    Warten auf Schnee in Havanna

    bücherelfe

    28. February 2009 um 12:25

    Eines dieser erstaunlichen Bücher bei denen ich während des Lesens immer mal wieder unsicher war, ob ich wirklich weiterlesen soll und plötzlich mit Bedauern feststellen musste, dass die letzte Seite erreicht ist.

  • Rezension zu "Warten auf Schnee in Havanna" von Carlos Eire

    Warten auf Schnee in Havanna

    Ovidia

    03. August 2008 um 17:47

    Dieses Buch war ein ganz zufälliger Kauf. Sein Cover riss meine Aufmerksamkeit auf sich und ich kam nicht umhin, es hochzunehmen, anzuschauen und mir die Rückseite und den Klappentext durchzulesen. In meiner Hand befanden sich also die Erinnerungen eines Yale-Professors, der zwar diverse wissenschaftliche Publikationen hatte, aber dies sei, so der Umschlag, sein erstes Buch ohne Fußnoten. Carlos Eire wurde 1950 in Havanna geboren und verließ Kuba 12 Jahre später, allein mit seinem älteren Bruder Tony. Das Buch erzählt von seiner Familie, deren Familienoberhaupt davon überzeug ist, er sei in einem früheren Leben Ludwig XVI. gewesen. Seine Familie im vorrevolutionären Kuba gründete er praktischer Weise mit der Frau, die frühere Marie Antoinette gewesen war. Ein noch größeres Glück ist es, dass er sogar ein Porträt seiner Schwiegermutter Maria Theresia erwerben konnte. Diese wird zum Teil einer riesigen Sammlung von Antiquitäten, die das ganze Haus in beschlag nimmt. In seinem neuen Leben als Richter, hat Ludwig XVI. viel Freizeit zum Sammeln. Die anderen Familienmitglieder und deren Freunde und Mitmenschen, sind nicht weniger abenteuerlich, so dass es kaum verwunderlich ist, dass diese Kindheitserinnerungen eine herrlich bunte Sammlung kurioser, witziger, erschreckender, trauriger und verwirrender Ereignisse ist. Eine fluchende österreichische Kaiserin, Eidechsen, ein Pool voller Haie, ein verrückter Obdachloser, der zum Retter wird, ein Stiefbruder, der so schrecklich ist, dass der Schrecken lange nicht in Worte gefasst werden kann, katholische Priester, die mit dem Fegefeuer drohen, ein Schimpanse in Lederhose, der größte Hintern der Welt, kubanischer Kindergeburtstag, Keuchhusten beim Tellerwaschen, Jesusbilder und der heilige Lazarus, Chinaböller und Brotfrüchte, um nur einiges zu nennen, dass einem im Lauf der 40 Kapitel begegnet. Ein wunderbares Buch, das aus einzelnen Erinnerungen ein großes Ganzes macht, über dem immer Fidel Castro schwebt, der das Paradies zerstört, und seine Bewohner ins Unglück, den Tod oder auch ins Exil geschickt hat.

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