Carola Clasen Tote gehen nicht den Eifelsteig

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Inhaltsangabe zu „Tote gehen nicht den Eifelsteig“ von Carola Clasen

Eine sportliche Wette führt Dr. Edgar Schramm und Dr. Lutz Winkelmann auf den Eifelsteig, den 313 Kilometer langen Wanderweg durch die Eifel. Als Schramm am dritten Tag in Einruhr eintrifft, lernt er im Hotel die sympathische Helena kennen, die ebenfalls auf dem Eifelsteig unterwegs ist. Sie beschließen, am nächsten Tag eine Etappe gemeinsam zu gehen. Als Helena am anderen Morgen nicht zum Frühstück erscheint, findet Schramm sie in ihrem Zimmer. Auf den ersten Blick scheint sie zu schlafen. – Auf den zweiten ist sie tot. – Auf den dritten erstickt. Eigentlich müsste er das Notwendige in die Wege leiten, aber die Wette sitzt ihm im Nacken, und er verlässt das Hotel, so schnell er kann. Hauptkommissarin Sonja Senger erholt sich derweil von den Strapazen ihres letztes Einsatzes. Wandern gehört definitiv nicht zu Sonjas Leidenschaften, und dennoch wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als sich selbst auf Schusters Rappen zu begeben, als ihr der Fall der Toten aus dem Hotel übertragen wird.

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  • Rezension zu "Tote gehen nicht den Eifelsteig" von Carola Clasen

    Tote gehen nicht den Eifelsteig
    detlef_knut

    detlef_knut

    10. January 2012 um 18:13

    Wer die Krimis von Carola Clasen kennt, der weiß, dass man um den Humor darinnen nicht herum kommt. Charmanter Humor, der nicht durch die Vordertür hereinpoltert, sondern ganz feinsinnig zwischen den Zeilen zu entdecken ist. So auch in dem aktuellen Krimi „Tote gehen nicht den Eifelsteig“ aus dem KBV-Verlag. Den Anfang nimmt das Desaster in der „Klinik am Wald“. Hier ist der Posten des Chefarztes demnächst neu zu besetzen. Die beiden Oberärzte, die bis dato enge Freunde aus der Schulzeit waren, streben diese Stelle an. Der Verwaltungsdirektor und der Noch-Chefarzt mögen keine Entscheidung zwischen den beiden Bewerbern treffen. Was liegt da schon näher, sie den beiden selbst zu überlassen. Aber selbst bei so langjährigen Freunden ist eine friedliche, im Gespräch getroffene Einigung schwer vorstellbar. Also einigen sich beide auf einen Wettstreit: Wanderung auf dem Eifelsteig, einem 330 Kilometer langen Wanderweg von Aachen bis nach Trier, quer durch den Nationalpark Eifel. Einer von ihnen startet in Aachen, während sich der andere in Trier auf den Weg macht. Auf halber Strecke sollten sie sich über den Weg laufen. Die zurückgelegte Strecke ist mit Hotelbelegen und Fotos nachzuweisen. Als sie dieses Wettrennen vereinbaren, ahnt keiner, dass ihr Weg mit Leichen gepflastert sein wird. Die Verwicklungen nehmen ihren Lauf. Ein Eifelkrimi, der sich dieses Mal der gesamten Eifel annimmt und in welchem die bereits bekannte Protagonistin Hauptkommissarin Sonja Senger unentwegt auf dem Strohhalm kaut, weil sie sich gerade das Rauchen abgewöhnen will. Ein Eifelkrimi, der Spaß macht auf mehr. Sowohl, was das Lesen angeht, als auch das Wandern in der Eifel. Für ersteres steht mit „Die Eifel sehen und sterben“ schon der nächste Clasen-Krimi in den Startlöchern. © Detlef Knut, Düsseldorf 2012

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  • Rezension zu "Tote gehen nicht den Eifelsteig" von Carola Clasen

    Tote gehen nicht den Eifelsteig
    allegra

    allegra

    02. July 2011 um 20:00

    *Inhalt * (kopiert von amazon.de) Eine sportliche Wette führt Dr. Edgar Schramm und Dr. Lutz Winkelmann auf den Eifelsteig, den 313 Kilometer langen Wanderweg durch die Eifel. Als Schramm am dritten Tag in Einruhr eintrifft, lernt er im Hotel die sympathische Helena kennen, die ebenfalls auf dem Eifelsteig unterwegs ist. Sie beschließen, am nächsten Tag eine Etappe gemeinsam zu gehen. Als Helena am anderen Morgen nicht zum Frühstück erscheint, findet Schramm sie in ihrem Zimmer. Auf den ersten Blick scheint sie zu schlafen. Auf den zweiten ist sie tot. Auf den dritten erstickt. Eigentlich müsste er das Notwendige in die Wege leiten, aber die Wette sitzt ihm im Nacken, und er verlässt das Hotel, so schnell er kann. Hauptkommissarin Sonja Senger erholt sich derweil von den Strapazen ihres letztes Einsatzes. Wandern gehört definitiv nicht zu Sonjas Leidenschaften, und dennoch wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als sich selbst auf Schusters Rappen zu begeben, als ihr der Fall der Toten aus dem Hotel übertragen wird. *Autorin * (Verlagsinfo) Carola Clasen, geboren 1950 in Köln, lebte und arbeitete nach dem Sprachenstudium einige Jahre in Belgien. Später veröffentlichte sie zahlreiche Kurzgeschichten im Rundfunk. Seit 1998 schreibt sie Kriminalromane, die in der Eifel spielen. "Tote gehen nicht den Eifelsteig" ist ihr siebter Roman um die eigenwillige Kriminalkommissarin Sonja Senger. *Eigene Eindrücke * Die Wanderwette der beiden Konkurrenten Dr. Edgar Schramm und Dr. Lutz Winkelmann führt den Leser durch die zauberhafte Landschaft des Eifelsteigs. Gut gerüstet schreitet Edgar Schramm aus und arbeitet sich mit GPS, Karten und Kamera von Norden nach Süden durch die Etappen vor. Eine Karte vorne im Buch ist sehr hilfreich, bei der Orientierung, weil man sonst die Ortsnamen doch leicht verwechseln würde. Mir hat es auch viel Spaß gemacht, die einzelnen Etappen im Internet nach zu verfolgen. Gleichzeitig mit den beiden Doktoren tritt eine ehemalige Freundin von Edgar Schramm, Rita Funke ihren Urlaub an. Sie weiß nichts von Edgars Plänen den Eifelsteig zu gehen und will ihn mit einer Kreuzfahrt überraschen, um seine Liebe zurück zu gewinnen. Der Plan läuft schief, mehr möchte ich nicht verraten, sonst ist die Spannung dahin. Die Ermittlerin Hauptkommissarin Sonja Senger wohnt in einem malerischen Forsthaus, hat eben für sich Tai Chi entdeckt und wird als Ermittlungsleiterin für die Soko Eifelsteig eingesetzt. Sie wird recht ausführlich charakterisiert und man lernt sie und ihre Lebensweise etwas genauer kennen. Die anderen Ermittler bleiben mit Ausnahme des Oberstaatsanwalts Wesseling eher schemenhaft. Ich fand den Krimi angenehm zu lesen. Die Kapitel sind nicht zu lange und durch wechselnde Perspektiven bleibt die Spannung erhalten. Die Stimmung ist durch Nieselregen, Nebel und den allgegenwärtigen Raben recht düster und unheimlich Das Umschlagbild zeigt im Vordergrund die strammen Waden eines Wanderers und im Hintergrund die Umrisse einer weiteren Person, die den Wanderer offenbar verfolgt, was sehr gut zu der Geschichte passt. Auf mich macht das Cover allerdings einen etwas verstaubten Eindruck. Ich bin mir nicht sicher, ob man im Buchladen danach greift, außer man sammelt gezielt Eifelkrimis. Beim Lesen war ich recht lange unsicher, in welche Richtung die Ermittlungen laufen werden. Mir drängte sich ein einziger Verdacht auf und ich war dann doch etwas enttäuscht, dass ich gleich ins Schwarze getroffen habe. Auch die Kommissarin wird von ihrer Intuition regelrecht überfallen und wirkt dann sehr belehrend, was mich etwas gestört hat. Im Showdown fand ich die Reaktionen der Hauptfiguren nicht wirklich überzeugend. Ich war auch etwas verwirrt, wer jetzt mit wem, wie weit mitfährt. Etwas gestört hat mich, dass es sich beim Auto des Dr. Winkelmann einmal um eine Spirfire und einmal um eine Spitfire handelte und auf S. 113 unten kommt es zu einer Namensverwechslung, die eigentlich nicht passieren dürfte. Fazit Ich habe mich bei diesem Krimi sehr gut unterhalten gefühlt, ich habe eine neue Landschaft kennen gelernt, von der ich vielleicht einzelne Etappen auch mal erwandern werde. Für Liebhaber von regionalen Krimis vor allem in der Eifel ist „Tote gehen nicht den Eifelsteig“ sicher empfehlenswert. Ich fand das Buch aber nicht durchgehend sorgfältig genug geschrieben und hätte mir auch etwas weniger Absehbarkeit gewünscht.

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