Daniela Böhle , Ina Bösecke Der lange Weg nach Wien

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Inhaltsangabe zu „Der lange Weg nach Wien“ von Daniela Böhle

Die literarische Nachlese zur Fußballeuropameisterschaft 2008! Jedem Autor wurde eine Fußballnation zugelost, damit er ihr zum Durchbruch verhilft – künstlerisch und fußballerisch sowieso. Alle Autoren gaben alles, um Europameister zu werden. Daheim vor dem Fernseher und im echten Leben frei nach dem Motto von Joachim Streich: 'Ich wusste, du musst da sein, wo der Ball ist'. Mit Texten von: Ahne, Daniela Böhle, Ina Bösecke, Jan Böttcher, Gabriele Damtew, Annett und Friedrich Gröschner, Anne Hahn, Uli Hannemann, Bernadette La Hengst, Friederike von Koenigswald, Norbert Kron, Marion 'Rigoletti' Pfaus, Jochen Schmidt, Torsten Schulz, Florian Werner, Frank Willmann
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  • Rezension zu "Der lange Weg nach Wien" von Christof Meueler

    Der lange Weg nach Wien
    berka

    berka

    07. August 2008 um 11:11

    Dichter Kick Das Buch stammt aus dem Umfeld der Autorennationalmannschaft: http://www.autonama.de/w/ (die kannte ich vor dem Aufschlagen des Buches auch nicht). Die Texte wurden während der EM in der Jungen Welt (hat nichts mit der 'Welt' zu tun, eher im Gegenteil) veröffentlicht: http://www.jungewelt.de/ Genug gelinkt: 8 Autorinnen und 9 Autoren wurde je eine der Mannschaften der EM zugelost, für Italien treten sogar Mutter und Sohn an (deshalb 17). In einem einleitenden Text stellen sie auf vielfältige Weise ihr Verhältnis zu dem vertretenen Team dar, das reicht von zotig bis kryptisch und ist so in keinem Sportteil zu finden. Zu jedem Spiel treten die jeweiligen Autoren mit einem kurzen Text gegeneinander an. Einige sind also mit drei Texten vertreten und scheiden - teilweise unverdient - nach der Vorrunde aus. Wie im Stadion. Das Spektrum reicht vom getexteten Comic-Strip (Frankreich, in Anlehnung an Asterix) über die Briefform (Portugal) bis zu Einträgen im Tagebuchstil. Ergänzt wird das Ganze durch ausführliche Spielstatistiken, die merkwürdig sachlich zwischen den recht subjektiv gehaltenen Texten stehen. Die Fußballbezogenheit wächst mit dem Fortschreiten des Turniers. Die gepaarten Texte stehen allerdings recht beziehungslos nebeneinander. Dem Buch liegt eine CD bei, auf der die Autoren die einleitenden Texte vortragen. Interessant, die Stimmen zu hören. Bei einigen hat dies den Charme einer Lesung in der Stadtbibliothek, andere machen mehr daraus. Bei Bernadette La Hengst hätte ich mir einen Teil des Textes z. B. keineswegs gesungen vorgestellt. Meine Entdeckung: Ahne - erinnert mich an Horst Evers, so dröge schildert er die Abgründe des Alltags. Der Einband hätte etwas mehr Pepp verdient gehabt. Nicht geeignet für: Kicker-Abonnenten Eventuell für: 11 Freunde-Freunde Ein Muss für: Fußballfans mit Schreibheft-Abo

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