Die Tage der Sintflut

von Günter Krieger 
4,9 Sterne bei14 Bewertungen
Die Tage der Sintflut
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Spannender und ergreifender Historienroman

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Spannend, unterhaltsam und lehrreich.

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Inhaltsangabe zu "Die Tage der Sintflut"

1248: Papsttreue Reichsfürsten haben Graf Wilhelm von Holland zum König gewählt, denn der Stauferkaiser Friedrich steht unter dem Kirchenbann. In Aachen will sich Wilhelm traditionsgemäß krönen und salben lassen. Doch die kaisertreuen Aachener weigern sich, ihm die Tore zu öffnen. Wilhelm sieht sich gezwungen, einen Belagerungsring um die Stadt zu ziehen. Gewaltig unterschätzt er dabei die Zähigkeit der Verteidiger. Friesisches Kriegsvolk soll letztlich die Entscheidung bringen: Ein rasch errichteter Damm hemmt den Abfluss der Aachener Bäche und droht die Stadt zu überschwemmen ... Inmitten dieser sich anbahnenden Katastrophe feiern Beatrix, die Frau eines Aachener Sattlers, und der Ritter Reimar von Jülich ein unverhofftes Wiedersehen. Früher waren die beiden ein Liebespaar, bis das Schicksal sie trennte. Und auch diesmal steht ihre Begegnung unter einem ungünstigen Stern, denn Reimar gehört dem Heer der Belagerer an ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867121125
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:GEV - Grenz-Echo-Verlag
Erscheinungsdatum:07.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Scribas avatar
    Scribavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender und ergreifender Historienroman
    Kampf um Aachen

    Ein spannender und ergreifender Historienroman. Es fiel mir schwer, den Roman zur Seite zu legen. Erneut schafft es der Autor, der Geschichte neues Leben einzuhauchen. Man fiebert mit den Protagonisten mit und fühlt sich sofort in das 13. Jahrhundert versetzt.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, unterhaltsam und lehrreich.
    Mein Leseeindruck

    Als bekennender nach Coverkäufer muss ich gestehen, dass mir dieses etwas zu unscheinbar wird. Die blassen Farben sorgen nicht unbedingt für einen Eyecatcher.
    Jedoch ist die Stadt wunderbar dargestellt.

    Was mich allerdings etwas stutzig machte war der Preis. 15,00 € für ca. 270 Taschenbuchseiten.
    Puh, ganz schön heftig. Das würde ich mir mehrmals überlegen, ob ich das Geld hierfür investieren möchte.

    Auf der Innenseite überrascht dann eine Klappkarte der Befestigungswerke der freien Reichsstadt Aachen. Hier ist sehr schön skizziert, welche Bereiche der Stadt 1248 überflutet waren.

    Nun zum Plot: Sehr geschickt hat der Autor zwei Handlungsstränge parallel laufen lassen. Zum einen das Leben/Lieben der Beatrix und zum anderen, die Belagerung der Stadt. Während die Belagerung mit kleinen geschichtlichen Details durchzogen wird, greift Beatrix Handlungsstrang eher die Emotionen an.

    Wobei ich sagen muss, dass mir Beatrix Verhalten oft seltsam erschien. Ihr Mann verschwindet und sie wartet in aller Seelenruhe erstmal ab. Erst als die Magd ihr sagt, dass sie doch mal suchen soll, wird se aktiv. Dieses aber auch eher gelangweilt. So hatte es zumindest auf mich den Eindruck. Wo war die Power wenn jemand vermisst wird? Fragt man dann nicht überall in der Stadt nach? Freunde, Bekannte... überall? Nö, Beatrix nicht. Okay, die geht in eine Kneipe. Bleibt auch ganz ruht stehen und wartet bis sie angesprochen wird. Vielmehr interessiert sie sich für die politischen Gespräche. Hm...sehr seltsam.

    Aber auch die Kinder. Fragen ein Mal nach dem Vater. Erhalten als Antwort: "er kommt gleich" und fertig.
    Dieses Verhalten finde ich ebenfalls nicht stimmig.

    Norberts Bruder Brun wird vom Autor sehr gut charakterisiert, so dass der Leser direkt eine Antipathie aufbaut. Dieses Gefühl hält sich konstant bis zum Schluss.

    Der Autor beschreibt aber nicht nur die Belagerung Aachens, sondern greift auch ein weiteres Thema auf: Homosexualität im Mittelalter. Ein Thema, über das leider viel zu wenig bekannt ist. Aber auch verständlich, da es ja erst in den letzten Jahren "gesellschaftsfähig" wurde. Alles was wir darüber wissen, sind eher Spekulationen oder Fantasien.

    Fazit:

    Bis auf kleine Mängel hat mir dieser historische Roman gut gefallen. Spannend, unterhaltsam und lehrreich.

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    tigerscurses avatar
    tigerscursevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Genau das richtige Maß an Drama und Geschichte - ein historischer, spannender und eindringlicher Roman!
    EIN ROMAN ÜBER DIE BELAGERUNG AACHENS 1248


    REZENSION ZU ,,DIE TAGE DER SINTFLUT'' VON GÜNTER KRIEGER


    1248: Papsttreue Reichsfürsten haben Graf Wilhelm von Holland zum König gewählt, denn der Stauferkaiser Friedrich steht unter dem Kirchenbann. In Aachen will sich Wilhelm traditionsgemäß krönen und salben lassen. Doch die kaisertreuen Aachener weigern sich, ihm die Tore zu öffnen. Wilhelm sieht sich gezwungen, einen Belagerungsring um die Stadt zu ziehen. Gewaltig unterschätzt er dabei die Zähigkeit der Verteidiger. Friesisches Kriegsvolk soll letztlich die Entscheidung bringen: Ein rasch errichteter Damm hemmt den Abfluss der Aachener Bäche und droht die Stadt zu überschwemmen ... Inmitten dieser sich anbahnenden Katastrophe feiern Beatrix, die Frau eines Aachener Sattlers, und der Ritter Reimar von Jülich ein unverhofftes Wiedersehen. Früher waren die beiden ein Liebespaar, bis das Schicksal sie trennte. Und auch diesmal steht ihre Begegnung unter einem ungünstigen Stern, denn Reimar gehört dem Heer der Belagerer an ...


    Günter Kriegers Roman ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Er erzählt mit viel Gefühl und Wissen von der Belagerung Aachens und die Folgen für die Bevölkerung.
    Die Protagonisten sind überzeugend, vielschichtig und keineswegs flach. Man fühlt sich als Leser sofort in die Geschichte hineingezogen. Beatrix wird durch ihren Mut und ihre Bereitschaft, sich selbst als Mutter aufzuopfern, sehr sympathisch.


    Es entsteht eine großartige Tiefe durch die vielen Details, welche von dem großen Wissen des Autors Günter Krieger zeugen, und die Charaktere werden zu Bekannten. Es ist nicht nur ein Roman, es ist auch ein Bericht über die Belagerung, scheinbar aus erster Hand.
    Günter Krieger überzeugte mich als Leser durch die Authentizität seines Werkes und seine interessanten Einblicke und die ergreifenden Einblicke in das Leben der Menschen und die Geschichte Aachens.
    Die furchtbaren Lebensverhältnisse während dieser Zeit der Belagerung verdeutlichte Krieger sehr anschaulich und mit viel Einfühlungsvermögen. Als Leser erhält man das Gefühl, Krieger hätte die Zeit selbst miterlebt.


    Die Erzählweise war sehr flüssig und die Lektüre war sehr emotional, von Liebe über Freude bis hin zu Trauer und Elend war alles enthalten. Der Roman ist absolut lesenswert für alle Geschichtsbegeisterten und Freunde spannender und ausgearbeiteter Literatur.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Überzeugend! Klare Leseempfehlung!


    Als 1248 aufgrund der befürchteten Belagerung Aachens durch Graf Wilhelm von Holland die Vorstadt geräumt werden muss, muss auch die Familie des Sattlers zu dessen verwitweten Bruders innerhalb der Stadtmauern ziehen. Doch am Tag des Umzugs ist der Sattler verschwunden. Seine Frau Beatrix sorgt sich sehr und sucht fortan nach ihm, ungeachtet des aufdringlichen Schwagers und des kurz vor dem Umzug wiedergetroffenen Ritter Reimars von Jülich, mit dem Beatrix als junge Frau eine Beziehung hatte. Doch nun hat sie minderjährige Kinder, u. a. einen sehr forschen Jungen, der sich bei Alleingängen in Gefahr begibt und dann ist da ja noch die Belagerung Aachens, die die Lage innerhalb der Stadt bald unerträglich macht...

    Ich bin von diesem historischen Roman sehr begeistert und positiv überrascht. Die Geschichte um die Belagerung Aachens ist gut recherchiert, die Handlung rund um die Sattlerfamilie gut eingebettet in die historischen Tatsachen und absolut glaubwürdig erzählt! 

    Besonders gut fand ich die Ausarbeitung der weiblichen Hauptfiguren. Sie sind zum Glück nicht so neumodisch emanzipiert, wie man sie häufig in historischen Romanen liest, sondern passen sehr gut in die Zeit. 

    Die Handlung ist spannend und weist einige überraschende Wendungen auf. Auch die Nebenhandlungen, die Beschreibungen der Belagerer, u. a. der Friesen, aber auch die des Vogts von Aachen und seiner Männer, fand ich zur Vermittlung der Situation sehr gelungen.

    Mein Fazit daher: Super geschrieben, spannend und unterhaltsam und für mich sehr gelungen! Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung! 

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannender historischer Roman
    Sehr spannender historischer Roman

    In dieser Geschichte verführt uns der Autor in das Jahr 1248 .Die Stadt Aachen wird belagert.Graf Wilhelm von Holland will sich zum König krönen lassen.Doch die Stadtbewohner bleiben ihrem Friedrich treu der noch Kaiser ist.Wer wird siegen?In diesen Wirren trifft Bestrix,Frau eines Sattlers,ihren ehemaligen Geliebten wieder.Dieser jedoch steht im Dienste der gegnerischen Seite.Hat ihre Liebe somit eine Zukunft?

    Wieder einmal hat es Günter Krieger geschafft mich in den Bann zu ziehen.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Alles ist sehr verständlich geschrieben und es kommt keine Minute Langeweile auf.
    Die vielen Protoganisten haben unterschiedliche Charaktere und werden sehr gut beschrieben.Man kann sie sich bildlich gut vorstellen.Es wird uns viel Wissenswertes über die Belagerung in dieser Zeit und wie die Menschen damit umgegangen sind vermittelt.Dies ist Günter Krieger sehr gut gelungen.Viele Szenen werden sehr detailliert dargestellt .Ich war teilweise direkt im Geschehen dabei und habe mit gebangt und mit gelitten.
    Auch hat Günter Krieger es geschafft die historische Belagerung Aachens mit einer Liebesgeschichte zu verknüpfen.Das fand ich sehr schön.
    Auch das Cover ist sehr schön gewählt und genau passend zum Buchtitel und der Geschichte.
    Mir hat das Lesen dieses Buches viel Freude bereitet und ich wurde in eine faszinierende historische Welt verführt.Für Leseliebhaber von historischen Romanen ist es sehr empfehlenswert.

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    nirak03s avatar
    nirak03vor 2 Jahren
    Die Tage der Sintflut

    1248: Aachen steht einer Katastrophe bevor. Die Stadt wird belagert, weil sich hier der Graf Wilhelm von Holland, zum König krönen lassen will. Aber noch ist Friedrich Kaiser, auch wenn er unter dem Kirchenbann steht und die Aachener ihrem Kaiser treu ergeben sind. Sie werden ihre Stadt so schnell nicht aufgeben. Ein friesischer Kriegsherr rät dazu, einen Damm zu bauen und die Stadt somit zu fluten, aber bringt dies auch den gewünschten Erfolg? In diesem ganzen Chaos trifft Beatrix, die Frau des Sattlers, auf ihren früheren Geliebten, Reimar. Dieser steht im Dienst des Grafen von Jülich und dieser wiederum vor den Stadtmauern, da er auf Seiten Wilhelm von Holland kämpft. Ob die Zwei wohl eine Chance bekommen werden? Was wird die Zukunft bringen?

    Der Autor Günter Krieger erzählt hier die Geschichte der Belagerung Aachens. Diese historische Begebenheit hat der Autor gelungen in seine fiktive Geschichte um Beatrix und Reimar eingebettet. Gekonnt schildert er die Zusammenhänge, und wie es zu der Belagerung kam und natürlich, was sie vor allem für die Menschen in der Stadt bedeutete. Da er auf beiden Seiten der Stadtmauern seine Protagonisten agieren lässt, entgeht dem Leser eben auch nicht, wie es gerade so steht. Reimar eben als Ritter aufseiten der Belagerer und Beatrix in der eingeschlossenen Stadt.

    Krieger hat seinen Charakteren alles mit auf den Weg gegeben, was sie für eine gute Geschichte brauchen. Beatrix und Reimar haben eine gemeinsame Vergangenheit, die hier so nach und nach zutage kommt. Beatrix ihr Leben ist dabei sicher nicht einfach, wie sie die Belagerung überstand, wird genauso geschildert, wie eben das Leben ihres Geliebten auf der anderen Seite. Dadurch erhält die Geschichte ihre Lebendigkeit. Es macht einfach Spaß, hier zu lesen und mitzuerleben, wie sich die Dinge entwickeln. Durch die ständigen Wechsel der Perspektiven bleibt es spannend und vor allem interessant. Mir hat es Spaß gemacht, hier zu lesen und zu sehen, wie die Dinge vorangehen, wie sich die Protagonisten verhalten und wie sie ihre schwierige Situation gemeistert haben.

    In einem Nachwort klärt Krieger noch kurz Fiktion und Wahrheit und ein Zeitungsartikel erzählt noch mal ausführlich davon, was vermutlich im Jahre 1248 geschehen ist.

    „Die Tage der Sintflut“ ist ein spannender historischer Roman über die Belagerung einer Kaiserstadt im 13. Jahrhundert. Er hat alles, was einen guten Roman ausmacht, eine interessante Geschichte, Protagonisten, die nicht zu vorhersehbar sind und eine kleine Liebesgeschichte, die zwar durch die gesamte Handlung führt, aber trotzdem nicht zu vordergründig ist.



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    MarySophies avatar
    MarySophievor 2 Jahren
    Die Tage der Sintflut

    Handlung:

    Graf Wilhelm von Holland wurde zum König gewählt. Er will sich in Aachen der Tradition nach krönen und salben lassen. Jedoch wehren sich die kaisertreuen Aachener dagegen, für sie ist immer noch der Stauferkaiser Friedrich an der Macht, obwohl er unter dem Kirchenbann steht.

    Um sich zum König krönen zu lassen, sieht Wilhelm keinen anderen Ausweg, als die Stadt Aachen zu belagern. Diese wehren sich lange dagegen, jedoch soll dann ein Damm errichtet werden, welcher die Stadt zu überschwemmen droht.

    In der belagerten Stadt Aachen lebt Beatrix mit ihrer Familie. Vor einiger Zeit war sie mit dem Ritter Reimar von Jülich verlobt, der nun zu den Belagerern gehört. Ein Wiedersehen mit ungewissem Ende...

    Cover:

    Das Cover ist sehr schlicht gehalten, passt aber doch sehr gut zu dem Inhalt des Romans. Mir gefällt es auch sehr gut, dass es direkt auf dem Cover einen Hinweis gibt, wann der Roman spielt. So hat man direkt einen Hinweis auf die historische Einordnung.

    Schreibweise:

    Die Schreibweise fand ich sehr gut. Das Buch war sehr flüssig und leicht zu lesen. Doch daran hat auch die Handlung selbst einen großen Teil. Ich war so von der Geschichte gefesselt, dass ich immer weiter lesen wollte. Die Geschichte ist auch nicht so schnulzig geschrieben, wie ich es eigentlich von mittelalterlichen Romanen gewohnt bin. Das fand ich sehr erfrischend und dadurch hatte ich das Gefühl, dass der Autor die historischen Aspekte in den Vordergrund gestellt hat und die Geschichte von Beatrix und ihrer Familie eher in den Hintergrund.

    Protagonisten:

    Ich brauchte zwar einige Zeit, um mit den Charakteren klar zu kommen, jedoch wurden mir viele im Lauf des Romans immer sympathischer. Anfangs waren mir die Charaktere irgendwie egal. Sie sind mir erst mit der Zeit immer lebendiger und menschlicher vorgekommen. Am Ende jedoch habe ich dann mit vielen mitgelitten.

    Fazit:

    Ich wusste nicht, was mich mit diesem Buch erwarten wird. Weder hatte ich von dem Autor schon ein Buch gelesen, noch hatte ich von der Belagerung Aachens gehört. Jedoch konnte mich das Buch schnell überzeugen, vor allem durch die gute und ausführliche Recherche der historischen Begebenheiten. Aus diesem Grund kann ich das Buch weiterempfehlen und für mich war es auch schon ein kleines Lesehighlight direkt am Anfang des Jahres.

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor 2 Jahren
    Toller historischer Roman

    Bereits das Cover macht Lust auf diesen tollen historischen Roman und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Die handelnden Personen und die Umgebung der damaligen Zeit waren gut beschrieben, so dass ich mir von allem ein klares Bild machen konnte. Ich war von Anfang an von der Geschichte mitgerissen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht und wie die Geschichte endet.

    Ein sehr gelungener historischer Roman den ich nur empfehlen kann.

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    Martinchenvor 2 Jahren
    Die Belagerung Aachens

    "1248: Papsttreue Reichsfürsten haben Graf Wilhelm von Holland zum König gewählt, denn der Stauferkaiser Friedrich steht unter dem Kirchenbann. In Aachen will sich Wilhelm traditionsgemäß krönen und salben lassen. Doch die kaisertreuen Aachener weigern sich, ihm die Tore zu öffnen. Wilhelm sieht sich gezwungen, einen Belagerungsring um die Stadt zu ziehen. Gewaltig unterschätzt er dabei die Zähigkeit der Verteidiger. Friesisches Kriegsvolk soll letztlich die Entscheidung bringen: Ein rasch errichteter Damm hemmt den Abfluss der Aachener Bäche und droht die Stadt zu überschwemmen ...
    Inmitten dieser sich anbahnenden Katastrophe feiern Beatrix, die Frau eines Aachener Sattlers, und der Ritter Reimar von Jülich ein unverhofftes Wiedersehen. Früher waren die beiden ein Liebespaar, bis das Schicksal sie trennte. Und auch diesmal steht ihre Begegnung unter einem ungünstigen Stern, denn Reimar gehört dem Heer der Belagerer an …" soweit der Klappentext.

    Günter Krieger hat zahlreiche historische Romane verfasst, "Die Tage der Sintflut" ist nach "Flammen über Aachen" und "Das Untier von Aachen" der dritte Band einer Trilogie über die Geschichte Aachens. Dieser Band ist jedoch in sich geschlossen und kann sehr gut ohne die Kenntnis der beiden anderen Romane gelesen werden.

    Das Cover zeigt eine historische Stadtansicht von Aachen und ist in Pastelltönen gehalten. Es sieht sehr edel aus und passt hervorragend zum Inhalt. Das Taschenbuch ist hochwertig gestaltet. Im vorderen Inneneinband findet sich ein Plan der "Belagerungswerke der freien Reichsstadt Aachen", im hinteren die Aachener Stadtansicht. Der Einband selbst hat eine etwas stumpfe, sehr angenehme Haptik.

    Der Autor schreibt einen flüssigen, sehr gut lesbaren und fesselnden Stil, der ein absolutes Lesevergnügen ist. Die Charaktere sind detailliert und lebendig beschrieben, so dass ich sie mir ausgezeichnet vorstellen konnte. Die fiktive Geschichte um Beatrix und Reimar ist gekonnt mit dem historischen Hintergrund der Belagerung Aachens verwoben.

    Eine Vorbemerkung erklärt den geschichtlichen Hintergrund, der zur Belagerung führte. Nach einem Prolog werden die Friesen vorgestellt, die später die Idee zum Dammbau haben werden. Ein Epilog erzählt die Schicksale der Protagonisten nach der Belagerung - diese Ergänzung ist eine sehr schöne Idee. Eine Schlussbemerkung des Autors sowie ein Zeitungsartikel der Artikel der Aachener Tageszeitungen aus dem Jahr 1953 ergänzen die historischen Fakten. 

    Fazit: ein absolut lesenswerter historischer Roman, dem ich viele Leser wünsche.

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    irismarias avatar
    irismariavor 2 Jahren
    lebendig erzählte Geschichte

    „Die Tage der Sintflut“ ist ein historischer Roman von Günter Krieger. Die Besonderheit von Kriegers Romanen ist, dass sie historische Begebenheiten aus der Heimat des Autors zur Grundlage haben, um die er eine lebendig erzählte Geschichte webt. Hier geht es um die Belagerung Aachens im Jahre 1248, bei der Graf Wilhelm von Holland Aachen einnehmen will, um im Dom zum König gekrönt zu werden. Doch die Aachener unterstützen den Stauferkaiser Friedrich und hoffen, dass ihre Stadt uneinnehmbar ist. Als Vorbereitung werden die Häuser vor den Stadtmauern zerstört, was auch die Familie von Beatrix der Hauptfigur trifft. Sie muss mit ihren Kindern zum Schwager in die Stadt ziehen. Kurz vor der Belagerung trifft sie ihre Jugendliebe Ritter Reimar von Jülich, der den Belagerern angehört. Spannend und einfühlsam erzählt Günter Krieger von den Schwierigkeiten des Lebens in einer belagerten Stadt und den Überlegungen der Angreifer. Es wird deutlich, dass letztlich Zufälle und persönliche Entscheidungen ausschlaggebend sind und die Stadtbevölkerung den Launen der Obrigkeit ausgeliefert ist. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Gut gefällt mir auch die historische Einordnung am Schluss.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Guenter_Kriegers avatar
    Hallo an alle Leseratten,

    der Grenz-Echo Verlag verlost 10 Print-Exemplare meines neuen Historienromans "Die Tage der Sintflut" für eine Leserunde:

    Worum geht es:

    1248: Papsttreue Reichsfürsten haben Graf Wilhelm von Holland zum König gewählt, denn der Stauferkaiser Friedrich steht unter dem Kirchenbann. In Aachen will sich Wilhelm traditionsgemäß krönen und salben lassen. Doch die kaisertreuen Aachener weigern sich, ihm die Tore zu öffnen. Wilhelm sieht sich gezwungen, einen Belagerungsring um die Stadt zu ziehen. Gewaltig unterschätzt er dabei die Zähigkeit der Verteidiger. Friesisches Kriegsvolk soll letztlich die Entscheidung bringen: Ein rasch errichteter Damm hemmt den Abfluss der Aachener Bäche und droht die Stadt zu überschwemmen ... Inmitten dieser sich anbahnenden Katastrophe feiern Beatrix, die Frau eines Aachener Sattlers, und der Ritter Reimar von Jülich ein unverhofftes Wiedersehen. Früher waren die beiden ein Liebespaar, bis das Schicksal sie trennte. Und auch diesmal steht ihre Begegnung unter einem ungünstigen Stern, denn Reimar gehört dem Heer der Belagerer an ...

    Ich freue mich über eure Bewerbungen. Für eine möglichste breite Streuung eurer Rezis bei anderen Portalen und online-Buchhändlern wäre ich dankbar.

    Ich wünsche allen Frohe Festtage!
    Günter Krieger


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