Gina Holmes Wie Treibholz am Strand

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Inhaltsangabe zu „Wie Treibholz am Strand“ von Gina Holmes

Als die 24-jährige Libby kurz vor ihrer Hochzeit erfährt, dass sie adoptiert wurde, hat sie nur noch einen Wunsch: Sie will ihre leiblichen Eltern kennenlernen. Ihre Spurensuche führt sie zu Holton, einem angesehenen Treibholzkünstler, der sich seit dem Unfalltod seiner Frau Adele in die Arbeit und den Alkohol flüchtet. Unter dem Vorwand, eine Freundin seiner verstorbenen Frau zu sein, schleicht sich Libby in das Leben des Künstlers ein.
Doch dann findet Holton heraus, dass Libby die uneheliche Tochter seiner Frau Adele ist, von der diese ihm nie etwas gesagt hat. War sie also gar nicht die Heilige, für die er sie immer gehalten hat? Was können er und Libby über seine Frau, ihre Vergangenheit und Libbys Vater herausfinden? Eine spannende Suche nach der Wahrheit beginnt.

Schöne Familiengeschichte mit originellen Ideen und mit Gott an der Seite der Autorin, die es sich allerdings manchmal zu einfach macht.

— TochterAlice

Federleicht geschriebener Roman mit einer großen Portion Sommer, Sonne, Strand, Meer und Tiefgang

— Smilla507

Schöne Geschichte, aber der Ausgang ist für mich zu schnell

— peedee

Wie es zu einem guten Roman gehört, ist in „Wie Treibholz am Strand“ ein bisschen Drama, etwas Liebe und die Suche nach dem Sinn enthalten.

— Taluzi

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  • Immer, wenn ich einen Menschen liebe, nimmt Gott ihn mir weg

    Wie Treibholz am Strand

    LEXI

    15. August 2017 um 14:59

    Gina Holmes erzählt in ihrem aktuellen Buch die Geschichte eines tragischen Verlustes, und zugleich die verzweifelte Suche einer jungen Frau nach ihren Wurzeln. Beide Schicksale sind tief miteinander verwoben, die Autorin führt ihre Leser behutsam Schritt für Schritt zurück in die Vergangenheit.Durch einen Zufall erfährt Elizabeth „Libby“ Slater erst kurz vor ihrer geplanten Hochzeit mit ihrem Freund Robert von ihrer Adoption. Obgleich der erste Schock tief sitzt, entschließt sie sich, nach ihrer Herkunft zu forschen. Doch Libby kommt leider einige Jahre zu spät – ihre leibliche Mutter starb bei einem Autounfall. Deren Ehemann Holton Creary hatte es nie geschafft, den Tod seiner über alles geliebten Adele zu verwinden und suchte seither das Vergessen im Alkohol. Als Libby ihn auf der Suche nach ihren Wurzeln aufspürte, befand er sich bereits kurz vor dem Absturz. Holton war zwar ein künstlerisches Genie, das großartige Kunstwerke aus Treibholz erschuf, sein Alkoholismus und seine Resignation führten ihn jedoch geradlinig in den Ruin. Wird Libbys Eröffnung es schaffen, seinem Leben noch einmal eine Wende zu geben?Gina Holmes schreibt im vorliegenden Buch auf einfühlsame Weise über schmerzhafte Ereignisse, Tragödien im Leben, die Menschen buchstäblich in die Knie zwingen, und wo sie in ihrer Verzweiflung nicht nur sich selber schaden, sondern dabei auch andere verletzen. Die Handlung ist weder durch einen großen Spannungsbogen gekennzeichnet, noch hält sie wirkliche Überraschungen bereit. Dennoch versteht die Autorin es, ihre Leser durch ihre Themenwahl und das Einbringen von Emotionen an das Buch zu fesseln.Die Auswahl der Protagonisten empfand ich als gelungen. Die vierundzwanzigjährige Libby Slater verfolgt ihre Pläne sehr zielstrebig und erweist sich als mitfühlend und großmütig. Trotz der Tatsache, dass ihre gesamte Kindheit von Ablehnung überschattet war, zeigt sie Optimismus und Engagement für ihre Mitmenschen. Die mürrische Persönlichkeit des Holton Creary, seine inneren Kämpfe und die unendliche Trauer und Verzweiflung über den Verlust seiner geliebten Ehefrau wurden überzeugend dargestellt. Tess trägt als außerordentlich sympathische Nebenfigur viel Positives zur Handlung bei, und Libbys oberflächliche und gefühlskalte Adoptivmutter Caroline hielt wider Erwarten eine Überraschung für mich bereit. Einzig der arrogante Henry blieb bis zum Ende der Geschichte seiner Rolle als Bösewicht treu. Nachdem mich anfangs die Schwarz-Weiß-Zeichnung bestimmter Charaktere dieses Buches ein wenig irritierte, zeigte die Autorin im Verlauf der Handlung immer mehr Zwischentöne auf und ließ ihre Figuren einen Entwicklungsprozess durchleben. Einzig die Beziehung zwischen Libby und Rob empfand ich als etwas eigenartig und wenig glaubhaft dargestellt. Gina Holmes befasst sich in erster Linie mit den gewichtigen Themen „Schuld“ und „Vergebung“ und räumt dabei dem Glauben einen kleinen Stellenwert ein. Die Geschichte einer Adoption und dem sehnlichen Wunsch, etwas über die eigenen Wurzeln zu erfahren, ist zwar nicht neu, wurde jedoch in diesem Buch überzeugend umgesetzt.Fazit: „Wie Treibholz am Strand“ war eine berührende Lektüre, die mir trotz kleiner Schwächen sehr gut gefallen hat.

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  • Verloren wie Treibholz

    Wie Treibholz am Strand

    TochterAlice

    12. August 2017 um 14:40

    fühlt sich die junge Libby, als sie kurz vor ihrer eigenen Hochzeit - und zwar nur durch Zufall - erfährt, dass in ihrer Familie nichts so ist wie es scheint bzw. wie es für sie bisher den Anschein hatte.Zutiefst im Innersten aufgerüttelt begibt sie sich auf die Suche - nach wahren Angehörigen, aber vor allem nach sich selbst. Wenn alles ganz anders ist, als sie es bislang sah, wie kann sie denn noch derselbe Mensch sein. Ihr Verlobter Rob muss fassungslos zusehen, wie sie ihm entrinnt - buchstäblich zwischen den Fingern.Auf ihrer Suche landet Libby bei Holton, dem Treibholzkünstler, der sie - im Gegensatz zu dem Holz, das er für seine Kreationen benötigt - zunächst aber nicht auflesen mag - ganz im Gegenteil. Holton trinkt und sieht nur sein eigenes Leid.Kann Libby dennoch zu ihrem wahren Ich finden? Und hat Holton tatsächlich damit zu tun? Und kann Gott seine schützende Hand über alle Entwicklungen halten bzw. werden Libby,Holton, Rob und die anderen Protagonisten diese tatsächlich spüren?Ein Roman, der von tiefen christlichen Werten geprägt ist, aber dennoch teilweise etwas zu leichtlebig daher kommt, einige Wege etwas vereinfacht sieht und sie entprechend dem Leser vermittelt. Dadurch kommt stellenweise die Authentizität ein wenig abhanden, nicht jedoch der Leserspaß. Sicher ein Roman, mit dem man christliche Werte, aber auch Unterhaltung vor allem jungen Erwachsenen näherbringen kann! Ich kann mir vorstellen, dass vor allem junge Frauen und Mädchen viel Spass an diesem Buch haben werden!

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  • Federleichter Roman mit Tiefgang

    Wie Treibholz am Strand

    Smilla507

    02. May 2017 um 09:55

    »... ich finde es immer erstaunlich, dass Gott etwas Kaputtes nimmt, das vom Meer herumgeworfen und gegen die Felsen geschlagen wird, und es wieder in etwas Schönes verwandeln kann.« (S. 220)Nur wenige Wochen vor ihrer Hochzeit erfährt Libby, dass sie adoptiert wurde. Die Suche nach ihren leiblichen Eltern lässt sie förmlich beim Treibholz-Künstler Horton stranden, der nach dem Unfalltod seiner Frau vor 6 Jahren Trost im Alkohol sucht. Um mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter Adele zu erfahren, macht Libby ein 3-monatiges Praktikum bei Horton, ohne ihm ihre wahren Beweggründe zu verraten. Ehrlich gesagt, habe ich dieses Buch zuerst wegen des Covers ausgewählt, das wunderbar zum Inhalt passt. Ich erwartete eine Geschichte mit Tiefgang und die hat mir Gina Holmes auch geliefert - allerdings so fesselnd und federleicht geschrieben, dass ich regelrecht hindurchgerauscht bin. Es geht um ein Familiengeheimnis, dessen Auflösung zwar nicht so überraschend kam, das aber eine hohe Vorlage gibt für die Themen Vergebung, Gnade und Heilung. Der Glaube schleicht sich mit der Zeit in die Handlung ein, da Libby nicht gläubig ist und Horton mit Gott nichts mehr zu tun haben will. Die beiden erzählen aus ihren Perspektiven (nicht in ich-Form), und es kristallisiert sich heraus, dass nur die Liebe Gottes sie von ihren Verletzungen heilen kann.Mir hat die Mischung dieses Buches sehr gut gefallen: Ernste Themen - aufgelockert durch ein paar humorvolle Szenen, gepaart mit einer großen Prise Sommer, Sonne, Strand und Meer. Perfekt für den Urlaub vom Alltag oder als Urlaubslektüre!

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  • Eine Frau auf der Suche nach Antworten

    Wie Treibholz am Strand

    Sonnenblume1988

    01. May 2017 um 12:26

    Libby und ihr Verlobter Rob stehen kurz vor ihrer Hochzeit, als Libby durch einen Zufall erfährt, dass sie als Baby adoptiert wurde. Mit Hilfe der  Adoptionspapiere macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter Adele und stellt kurze Zeit später fest, dass Adele nicht mehr am Leben ist. Über den Treibholzkünstler Holton, Adeles Mann, versucht sie, etwas über ihre Mutter in Erfahrung zu bringen. Doch Holton stellt sich als unhöflicher, alkoholabhängiger Mann heraus, der sein Leben bereits aufgegeben hat. Wird Libbys Traum von einer Familie wahr werden? Dies war nach dem Buch „Wo dein Gestern mein Heute berührt“  mein zweiter Roman von Gina Holmes. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen. Die 39 Kapitel sind relativ kurz gehalten, so dass es sich auch in kleinen Pausen lohnt, zum Buch zu greifen. Gina Holmes benutzt wenige, aber sehr einfühlsame Worte, um das Gefühlsleben der Protagonisten zu beschreiben. Deshalb konnte ich die Geschichte innerhalb von kurzer Zeit verschlingen und in Libbys Welt abtauchen. Wegen ernsterer Themen wie Adoption, Tod und Vergebung hätte ich an manchen Stellen mehr Tiefgang erwartet. Viele charakterliche Wandlungen haben sich schnell, aber glaubwürdig, vollzogen. Neben Libby und Holton gibt es weitere Personen wie Libbys Mutter, ihren Verlobten und Holtons Angestellte. Diese bringen eigene Charakterzüge mit und machen die Geschichte noch abwechslungsreicher. Der Glaube an Gott kommt im Buch eher am Rande vor, was ein wenig schade ist. Erst gegen Ende kommt das Gespräch mehr auf Gott und Themen wie Vergebung. Libbys Mutter Adele hat an Gott geglaubt. Auch Holton glaubt an, Gott, obwohl nach dem Tod von Adele seine Beziehung zu Gott in die Brüche geht. Insgesamt ist „Wie Treibholz am Strand“ ein leicht zu lesender und schöner Roman über Krisen, Zusammenhalt und Vergebung, der sich gut als Lektüre zum Abschalten und Entspannen eignet.

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  • Leserunde zu "Wie Treibholz am Strand" von Gina Holmes

    Wie Treibholz am Strand

    Arwen10

    Und auch dieser Roman ist gerade im Francke Verlag erschienen. Ich bedanke mich beim Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Gina Holmes Wie Treibholz am Strand Zum Inhalt: Als die 24-jährige Libby kurz vor ihrer Hochzeit erfährt, dass sie adoptiert wurde, hat sie nur noch einen Wunsch: Sie will ihre leiblichen Eltern kennenlernen. Ihre Spurensuche führt sie zu Holton, einem angesehenen Treibholzkünstler, der sich seit dem Unfalltod seiner Frau Adele in die Arbeit und den Alkohol flüchtet. Unter dem Vorwand, eine Freundin seiner verstorbenen Frau zu sein, schleicht sich Libby in das Leben des Künstlers ein. Weiß Holton überhaupt, dass seine geliebte Adele lange vor ihrer Hochzeit ein Kind zur Welt gebracht hat? Eine spannende Suche nach der Wahrheit beginnt. Infos zur Autorin: Gina HolmesGina Holmes ist gelernte Krankenschwester und begann ihre schriftstellerische Laufbahn mit dem Schreiben von Zeitschriftenartikeln und Kurzgeschichten. Die Autorin, deren Debütroman "Wo mein Gestern dein Heute berührt" ist, lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Virginia. Link zur Leseprobe: https://www.francke-buch.de/buecher/0/2445/0/gina-holmes-wie-treibholz-am-strand/ Falls ihr eines der 4 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 03. April 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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    • 105

    Mrs. Dalloway

    18. April 2017 um 08:34
    Jarven schreibt So jetzt kommt auch meine Rezension. Es tut mir leid, dass sie erst so spät kommt und ich nicht die vorherigen Abschnitte kommentiert habe. Ich hab das Buch einfach in einem verschlungen. Deshalb ...

    Du kannst ja jetzt noch die Abschnitte kommentieren. Ich glaube, es wird hier nicht gern gesehen wenn man dies unterlässt (: Siehe Hinweise bei den Bedingungen "Ein Gewinn verpflichtet innerhalb ...

  • Ein fesselndes Familiendrama

    Wie Treibholz am Strand

    Jarven

    18. April 2017 um 02:41

    Die Geschichte handelt von Libby, die kurz vor ihrer Hochzeit steht, in den Südstaaten lebt und für die ihre Mutter eine große und prachtvolle Hochzeit plant. Aus einem Streit heraus ergibt sich, dass Libby adoptiert ist. Auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern entdeckt sie den Treibholzkünstler Holten, der sich als ihr leiblicher Vater enttuppt. Statt ihn gerade heraus auf ihr Familienverhältnis anzusprechen, schleicht sie sich als Praktikantin in seinem Betrieb ein. Ein ergreifendes Familiendrama beginnt...Der Roman hat wirklich Spaß gemacht zu lesen, da er schön und flüssig geschrieben ist.  Die Geschichte ist sehr ergreifend und man kann sich sehr in die Protagonistin Libby hineinversetzten. Außerdem ist es sehr interessant zu lesen, wie sich die Beziehung zwischen ihr und ihrem Vater verändert. Ein wirklich emotionales Familiendrama, welches ich jedem weiterempfehlen kann, der Geschichten, wie zum Beispiel die Gilmore Girls liebt. Das ergreifende Familiendrama und noch der Südstaaten Flair mit Sommer, Sonne und Strand machen das Leseerlebnis perfekt.

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  • Die Suche nach Halt

    Wie Treibholz am Strand

    peedee

    17. April 2017 um 14:53

    Elizabeth „Libby“, 24, steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Rob. Durch einen Zufall erfährt sie, dass sie adoptiert wurde. Sie macht sich sofort auf die Suche nach ihren Eltern. Der Weg führt sie zum Treibholzkünstler Holton, dem Mann von Adele, ihrer leiblichen Mutter. Leider ist sie vor Jahren verstorben; er macht sich für ihren Unfalltod verantwortlich und flüchtet in den Alkohol. Libby erschleicht sich einen Praktikumsplatz bei Holton, um mehr über ihre Mutter zu erfahren. Als er herausfindet, dass Adele die Mutter von Libby war, bricht alles über ihm zusammen. Wie konnte seine Frau ein Kind haben und es ihm nicht sagen? Wieso hat sie es weggegeben?Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover sehr gut; die Holzstücke und Steine, darüber die verschiedenen Blau- und Grüntöne, goldene, filigrane Verzierungen – wirklich schön.Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass sich ein gutes Bild vor meinem inneren Auge ergab. Libby verliert den Boden unter den Füssen, als sie so ganz nebenbei erfährt, dass sie adoptiert wurde! Eigentlich hätte die Zeit vor der Hochzeit eine schöne, aufregende Zeit mit viel Vorfreude auf das Ereignis sein sollen, aber nun ist alles ganz anders: Sie will ihre leiblichen Eltern finden. Gleichzeitig stellt sie auch noch ihre Beziehung mit Rob in Frage. Caroline ist Libbys (Adoptiv-) Mutter und ein ziemlich egozentrischer Mensch, der viel Wert darauf legt, was andere denken. Aber dann auch wieder überraschend gefühlvoll: „Ich wünschte, ich hätte ihr dafür danken können, dass sie mir dich gegeben hat“ (S. 58).Holton…, ach, Holton tut mir schon leid. Er hat Adele von ganzem Herzen geliebt und ist im wahrsten Sinne in den (Alkohol-) Abgrund gestürzt. Die erste Begegnung von Libby und Holton ist nicht gerade umwerfend… Seine Assistentin Tess hat mehr Gefühle für Holton, als ihr lieb ist.„Es gibt keine traurigeren Worte als ‚Hätte ich doch nur!‘“ (S. 37) Da ist schon viel dran…Die Suche nach den Wurzeln, der Wahrheit, Liebe, Vergebung – all dies sind nur einige der behandelten Themen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das ist, wenn man nach über 20 Jahren herausfindet, dass man adoptiert wurde. Aber wann wäre der richtige Zeitpunkt, es einem Kind zu sagen? Das Thema Alkoholsucht wird sehr gut beschrieben, und auch, dass die Sucht nicht nur das Leben des Alkoholabhängigen beeinträchtigt, sondern auch das seiner Familie (Co-Abhängigkeit). Dies ist mein erstes Buch von Gina Holmes, aber es wird nicht das letzte gewesen sein. Die Geschichte (mit einer Fülle von Emotionen) hat sich flüssig lesen lassen und die Stellen, wo auf Gott Bezug genommen wird, sind zurückhaltend eingearbeitet. Somit auch ein Buch für diejenigen, die ansonsten nicht zu einem christlichen Roman greifen würden. Das Ende war für meinen Geschmack zu schnell und zu reibungslos – 4 Sterne.

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  • wie Treibholz hin und her getrieben, schließlich gestrandet

    Wie Treibholz am Strand

    Taluzi

    15. April 2017 um 09:14

    Libby will heiraten. Ihre dominante Mutter Caroline plant eine große und herrliche Hochzeit nach ihren Vorstellungen. In einem Streit erfährt Libby, dass sie adoptiert wurde. Libby ist wie vor den Kopf gestoßen. Sie will ihre leiblichen Eltern finden und kennen lernen. Die Spur ihrer Mutter führt zu Holton, einem angesehenen Treibholzkünstler. Seit Libbys Mutter Adele bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, trinkt Holton. Trotzdem will Libby ihn kennen lernen, um mehr über ihre verstorbene Mutter zu erfahren. Daher schleicht sie sich als Praktikantin bei dem Künstler ein. Als Holton herausfindet, dass Libby die uneheliche Tochter seiner Frau Adele ist, kann er es nicht glauben. Warum hat er davon nichts gewusst? Der Roman „Wie Treibholz am Strand“ liest sich flüssig. Die Geschichte ist emotional und spannend. Mit den Charakteren Libby und Holton taucht man ein in die Vergangenheit und begibt sich auf Spurensuche, warum Libby adoptiert wurde. Die Auflösung bleibt etwas nebulös, was daran liegt, dass Adele schon tot ist und Holton nichts von der Adoption wusste. Der Schwerpunkt liegt auf Holtons Lebenswandel. Als Libby ihn kennen lernt steckt er tief in seinem Selbstmitleid und seiner Trauer. Selbst seine rechte Hand Tess kann nicht zu ihm durchdringen. Aber auch die anderen Charaktere stellen ihr bisheriges Leben in Frage und überdenken ihre Lebenseinstellung bzw. -situation, besonders Rob und Libby. Positiv fiel auf, dass trotzdem alle an einem Strang ziehen – jeder auf seine Art und Weise. Amüsant, wenn auch ernst, war die Diskussion zwischen Libby und Rob, Seite 148. Die Liebe im Vergleich mit einer Speisekarte: „Im Laufe der Jahre werden wir uns verändern. Du solltest verschiedene Stücke probieren, solche, die nur halb durch sind und die komplett durch sind.“ „Wie Treibholz am Strand“ von Gina Holmes ist in einem christlichen Verlag erschienen. Christliche Elemente und Gedanken sind in diesem Roman dezent mit eingewoben, wirken aber nicht aufdringlich oder belehrend. Seite 231: „...Glaube bedeutet, Zuversicht auf das zu haben, was wir hoffen, und nicht an dem zu zweifeln, was wir nicht sehen können.“ Wie es zu einem guten Roman gehört, ist in „Wie Treibholz am Strand“ ein bisschen Drama, etwas Liebe und die Suche nach dem Sinn enthalten.

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  • Zwei Familien, ein Geheimnis und jede Menge Treibholz

    Wie Treibholz am Strand

    Mrs. Dalloway

    13. April 2017 um 15:43

    Wie Treibholz am Strand fühlt sich Libby, die kurz vor ihrer Hochzeit steht, schon ihr ganzes Leben lang. Hilflos allem ausgeliefert, ohne eine Chance die Richtung selbst bestimmt zu können. Ihre herrische, kühle Mutter ist nicht ihre leibliche Mutter, denn sie wurde adoptiert. Auf der Suche nach ihren biologischen Eltern landet sie bei dem Künstler Holton, doch der halt selber einen Haufen Probleme an der Backe. Meer, Strand, ein Treinholzkünstler und Emily-und-Lorelai-Gilmore würdige Mutter-Tochter-Beziehung: wie könnte einem dieser Plot nicht gefallen. Libby ist ein liebes Mädchen, das mir sofort sympathisch war. Das wurde noch verstärkt durch das Handeln ihrer Mutter, die ich mir wie eine alternden Southern Belle mit mächtig Kohle vorstelle, und dem daraus folgenden Mitleid, welches man für Libby durch die fehlende Mutterliebe empfindet. Holton ist zwar in einer schwierigen Lage, doch auch ihn habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Es war spannend und berührend gleichermaßen mitanzusehen wie Libby ihm wieder auf die Beine hilft. Es ist eine Mischung aus Familiendrama und Liebesgeschichte, die dem Leser hier nahezu überzeugend verkauft wird. Den Teil mit der Adoption finde ich persönlich nicht ganz schlüssig. Libby hat ein ganz merkwürdiges Verhältnis zu ihrer Mutter, die sie aufgezogen hat. Die ganze Zeit über ahnte sie schon, dass sie adoptiert ist, aber es kommt nie zu einem klärenden Gespräch. Das gefällt mir überhaupt nicht. Und dann der Teil mit der leiblichen Mutter: ich will nicht spoilern, daher kann ich nicht viel dazu schreiben. Aber auch hier ist mir das Verhalten zum Teil unbegreiflich und gefällt mir überhaupt nicht, daher muss ich bei der Bewertung einen Stern abziehen. Nichtsdestotrotz liegt hier ein wunderschöne Roman vor, der Familie, ein Geheimnis und die Liebe geschickt miteinander verknüpft.

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