Hannah Kreis Das Wirtschaftsdenken in Japan

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Inhaltsangabe zu „Das Wirtschaftsdenken in Japan“ von Hannah Kreis

Dieses Buch zeigt auf, wie westliches Denken über ökonomische Fragen im ausgehenden 19. Jahrhundert in Japan aufgenommen und diskutiert wurden - und mit den eigenen geistigen Traditionen zu verschmelzen versucht wird. Es belegt, dass die Rezeption in dieser Zeit durch zwei wirtschaftliche Theorieschulen geprägt ist: die englischsprachige klassische Nationalökonomie und die deutsche Historische Schule.

Die Aufnahme der westlichen Nationalökonomie wird hier jeweils auf drei Ebenen dargestellt. Es werden auf der ersten Ebene Institutionen diskutiert, die europäisches Wissen zu verarbeiten hatten, wie insbesondere akademische Gesellschaften. Auf der zweiten Ebene wird an einer Person biographisch gezeigt, wie sie durch die alte japanische Welt geprägt war, wie sie mit westlichem Denken in Berührung kam und wie sie den Kontrast vor dem Hintergrund der zeitgenössischen japanischen Entwicklung, insbesondere der Wirtschaftsentwicklung, verarbeitete. Auf der dritten Ebene erfolgt das für eine Geschichte des ökonomischen Denkens Zentrale: die hermeneutische Untersuchung eines Textes.

Um die Rezeption der Wirtschaftstheorien in seiner Genese zu erfassen, dient der erste Abschnitt des Buches. Dort werden ökonomische Strukturen betrachtet, die bereits vorhanden sind, bevor sich Japan nach einer über 250 Jahre anhaltenden Abschottung im Jahr 1868 in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht vollständig öffnet. Im zweiten Teil wird auf Fukuzawa Yukichi (1835-1901) eingegangen. Auch wenn er selbst nicht theorienbildend wirkt, vertritt er - neben der Verkündung des liberalen Prinzips - stets die merkantilistische Einsicht, dass sich militärische Stärke und Reichtum gegenseitig bedingen und dass nur durch die verstärkte Aufnahme des Außenhandels der Anschluss an die internationale Entwicklung gefunden werden kann.

Im dritten und letzten Abschnitt wird eine der klassischen Lehre gegenläufige Tendenz erkannt und analysiert. Etwa ab dem Jahr 1880 werden Überlegungen deutscher Wirtschaftswissenschaftler in Japan aufgegriffen. Dieser Kurswechsel wird durch Kanai Noburu (1865-1933) eingeleitet. Als führender Repräsentant der Deutschen Historischen Schule gründet er das japanische Pendant zum deutschen "Verein für Socialpolitik".

Für diese Studie wurden neben westlich-sprachiger Sekundärliteratur japanische Primärquellen herangezogen, erschlossen und vielfach zum ersten Mal auszugsweise übersetzt.

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