Hart Crane Die Brücke

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Inhaltsangabe zu „Die Brücke“ von Hart Crane

Einen „fortstürmenden Dithyrambus, worin die Brücke ein Symbol bewußten Zeit- und Raumüberspannens wird“, nannte Hart Crane seine Sinfonie des amerikanischen Kontinents in acht Sätzen. Sein Vorhaben war so kühn wie einst der Bau der Brooklyn-Bridge über den East River. Die Gegensätze zwischen Technologie, Naturmythologie und Großstadterfahrung sollen im zentralen Symbol der Brücke aufgehoben werden, und dafür benutzt er historische Erzählungen, von Pocahontas bis Columbus, sowie die unterschiedlichsten musikalischen Verfahren: einzelne Stränge klingen wie Indianergesänge, wie Blues oder Gospels, andere wie irische Balladen oder Werbeslogans. Als der visionäre Zyklus 1930 erschien, bewunderten ihn die einen für die kühne Metaphorik, die scharf geschnittenen, einander durchkreuzenden Bilder, die anderen liebten ihn wegen der Maßlosigkeit, die daraus sprach, der Exzesse und der quälenden Verzweiflung, die das Lebensgefühl Cranes bestimmten. Crane wurde mit Walt Whitman verglichen, mit Emily Dickinson, Percy B. Shelly. Zu seinen Bewunderern zählten so unterschiedliche Künstler wie Tennessee Williams, Robert Lowell, Eugene O’Neill, Walker Evans, Charles Chaplin und Harold Bloom. „Die Brücke“ gilt heute als Schlüsseltext der amerikanischen Moderne. Nun liegt die erste vollständige Übersetzung dieses Werks vor.
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