Herbert Feuerstein Feuersteins Drittes

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Inhaltsangabe zu „Feuersteins Drittes“ von Herbert Feuerstein

Nach Feuersteins Reisen und Feuersteins Ersatzbuch legt der aus Funk und Fernsehen bekannte „Kult-Moderator“ (Literaturen) endlich sein drittes Reisebuch vor. Es bringt Hintergrundberichte zu seinen Reisen nach Thailand, Birma, New York und einer Kreuzfahrt durchs Eismeer – wie immer wortwitzig, skurril und mit Blick für exotische Details. Feuerstein reist wieder, doch diesmal ist alles anders. Thailand kennt er besser als seine Westentasche (er trägt keine Westen), in New York hat er eine ganze Ehe lang gewohnt (zehn Jahre), und die beiden Reisen auf dem Wasser wurden komplett von anderen Leuten organisiert (mit Ausnahme der Seekrankheit, die zur Gänze aus Feuersteins Innerstem kam). Mit anderen Worten: Noch nie zuvor ist er so gut vorbereitet auf Reisen gegangen, wie für dieses Buch. Und das war ein Fehler. Weil dadurch noch weniger klappte als früher.

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  • Rezension zu "Feuersteins Drittes" von Herbert Feuerstein

    Feuersteins Drittes
    metalmel

    metalmel

    30. October 2007 um 09:47

    Feuerstein ist klasse! Das muss mal in aller Deutlichkeit so gesagt werden. Am besten, man lässt es so stehen. Aber das geht natürlich nicht, denn sonst könnte ich ja nun nicht mehr in arge Lobhudelei ob seiner Bücher verfallen. Leider, leider gibt es nicht mehr viele davon. Aber egal – sein letztes Werk ist lieferbar und darum geht es schließlich. Denn wer will schon die ollen Kamellen von was-weiß-ich-wann?! Herbert Feuerstein ist also unterwegs. Das finde ich gut, denn ich bin auch gerne unterwegs. In seinem dritten Reisebuch verschlägt es ihn nach Thailand, Birma, New York und ins Eismeer. Bis auf Birma und das Eismeer waren die Reisen auch im Fernsehen zu sehen. Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und mich köstlich amüsiert! Bei Feuerstein weiß ich nie so genau, ob das alles so geplant ist, oder ob er tatsächlich so seltsam reist. Stellt ihm sein böses Team all diese Fallen und achtet darauf, dass er sich lächerlich macht? Zuzutrauen wär es ihm ja. Jedenfalls, wenn man Feuersteins Beschreibungen glauben darf. Er unterstellt seinem Team immer böse Absichten. Aber er reist immer wieder mit den gleichen Leuten. Nun ja, das ist seine Sache. Hauptsache der Leser hat Spaß... Die erste Reise im Buch geht diesmal ins Eismeer. Auf einem Kreuzfahrtschiff. Feuerstein ist als „Lecturer“ an Bord und muss deshalb nichts bezahlen, nur ab und an etwas lustiges vorlesen. Doch das ist gar nicht so leicht. Denn das Schiff schaukelt und wackelt und Feuerstein kotzt. Immerhin gibt es ein nettes Ehepaar an seinem Tisch, nur die Frau schreit immer, wenn sie spricht. Zum Beispiel, wenn die polnische Band einen feurigen Tango spielt und sie ihrem Mann erklären will, was ein Tango überhaupt ist: „DAS IST EIN EROTISCHER TANZ!“ Unglücklicherweise macht die Band gerade eine kunstvolle Pause, als sie es mitten in den Saal schreit. Er und seine Frau machen auch brav alle Rettungsübungen mit und kleiden sich festlich zum Galadinner. Zwischendrin liest er aus seinem Buch, macht Landausflüge und versucht, sich ansonsten von dem Mitreisenden fernzuhalten. Er spielt nicht Bingo und nimmt sein Abendessen in der zweiten Runde ab 20 Uhr. Denn die erste Runde ist schon um halb Sieben, also nur für die Langweiler und WIRKLICH Alten! In Thailand besucht er ein seltsames Restaurant, das No Hands heißt. Der Hintergrund ist, dass der Gast von netten Hostessen gefüttert wird und so seine Hände sauber bleiben. Feuersteins Kommentar: „Also, ich mag das überhaupt nicht!“ Trotzdem macht er mit (das scheint überhaupt sein Prinzip zu sein – mitmachen. Alles! Immer!). Links und rechts von ihm sitzen zwei Thailänderinnen, die eine gibt ihm zu trinken und die andere stopft Essen in ihn rein. Immer schön abwechselnd, bis er sich beinahe verschluckt. Vorwurfsvoller Blick auf eine der beiden: „Ich muss auch mal schlucken. Der Mensch muss auch mal schlucken! Kann nicht nur kauen, der Mensch!“ Schließlich besucht er noch ein „Kotzkloster“. Das habe ich so genannt, weil dort arme, meist junge Menschen mit einem schweren Drogenproblem hinkommen, sozusagen als letzte Chance. Sie müssen dann vor aller Augen ein schreckliches Gebräu trinken, woraufhin sie sich sofort übergeben. Ich habe noch nie jemanden so sehr kotzen gesehen, wie diese Menschen! Ich will gar nicht wissen, was sie da trinken! In New York hilft er der Feuerwehr, natürlich nur bei einer Übung und lange vor den Anschlägen auf das World Trade Center. Und in Birma – ja, was macht er eigentlich in Birma? Ich habe es vergessen, aber ich glaube, er macht eine Flussfahrt auf dem Irrawaddy mit einer Gruppe lustig lärmender Rheinländer. Ihr seht also, Herbert Feuerstein erlebt sehr viel auf seinen Reisen. Noch mehr wunderbare und seltsame Erlebnisse warten in diesem Buch. Es lohnt sich.

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