Hungerkralle

von Jürgen Ebertowski 
2,0 Sterne bei3 Bewertungen
Hungerkralle
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Gepflegte Langeweile.

A

Eine historisch spannende Zeit, hier viel zu wohlgefällig aufgearbeitet.

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Inhaltsangabe zu "Hungerkralle"

Fieberhaft suchen die westlichen Geheimdienste nach der undichten Stelle, die die bevorstehende Währungsreform preisgegeben hat. Meunier verdächtigt einen ehemaligen Nazifunktionär, aus dieser brisanten Information Kapital schlagen zu wollen. Wie recht er damit hat, muss er erfahren, als er nur knapp einem Mordanschlag entgeht, während die ersten"Rosinenbomber"schon in Tempelhof landen.§Karls Geliebte, die in den letzten Kriegstagen ausgeflogene Vera, kehrt unterdessen in die Stadt zurück. Beide glauben, dass der jeweils andere tot ist, bis sie eines Abends schließlich wieder aufeinandertreffen ...§Ein hochspannendes Stück Zeitgeschichte, historisch fundiert erzählt, mit bewegenden menschlichen Schicksalen - ein mitreißender Roman im Nachkriegsdeutschland zu Beginn des Kalten Krieges!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867890274
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:253 Seiten
Verlag:Rotbuch Verlag
Erscheinungsdatum:17.04.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    TheSilencers avatar
    TheSilencervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gepflegte Langeweile.
    Zeigefingermoral

    Karl Meunier, ehemaliger Hausdetektiv des legendären Hotels "Adlon", irrt nach Kriegsende durch Berlin und lebt von einen Tag auf den anderen. In der Hoffnung, sich irgendwie durchzubringen. Alte Weggefährten sind entweder tot oder verschollen.

    Jeden Tag getrieben von dem Traum, daß endlich wieder alles normal wird und er vielleicht sogar seine Verlobte im zerbombten Berlin wiederfindet, gerät er in eine Geldfälschergeschichte.

    Es gibt so Nachkriegsromane, die in jedem zweiten Satz verkrampft bewerten müssen, was im damaligen Nazi-Deutschland geschah. Obwohl sich das eigentlich von selbst ergäbe, würde man die Figuren klug miteinander agieren lassen.

    "Hungerkralle" ist überfrachtet mit erhobenen Zeigefingern. Andere Autoren zeigen, daß es gottseidank auch anders geht.

    Unterm Strich langweilig und zäh.

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    bogivor 6 Jahren
    Rezension zu "Hungerkralle" von Jürgen Ebertowski

    Der Roman (eine Art Krimi) des eher wenig bekannten Autors Ebertowski spielt in Berlin der unmittelbaren Nachriegszeit.
    Der Plot handelt im Wesentlichen von einer Art Falschgeldmafia der vom ehemaligen Hausdetektiv des Hotels Adlon das Handwerk gelegt werden soll. Dies beschreibt das Buch aber eher unzureichend. Es wird versucht die Atmosphäre der Zeit in der damals noch nicht geteilten Stadt zu transportieren. Es geht um die Lebensumstände der damaligen Zeit. Hier zeigt sich, dass noch ein gerüttelt Mass an Gesetzlosigkeit vorherrscht. Ein Stück weit trägt die Klassifizierung Sex and Crime. Beziehungsgeflechte spielen also auch eine gewisse Rolle.
    Ich fand das Buch ausgesprochen langweilig. Alles aber wirklich alles ist erwartbar. Sprachlich zwar in Ordnung aber ohne jedes Highlight. Schlimmer noch, der Autor arbeitet mit unendlich vielen Plattitüden und Klischees. Abgebrochen hab ich das Buch nur ob seines schmalen Umfanges nicht. Böswillig ist man versucht zu sagen, der Schreiber war in seinem gelernten Beruf nicht ausgelastet und hat sich die Schriftstellerei ausgeguckt.
    Fazit: eine absolute Enttäuschung

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    A
    Arunvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine historisch spannende Zeit, hier viel zu wohlgefällig aufgearbeitet.
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