Jannik Sorgatz So weit die Raute trägt

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „So weit die Raute trägt“ von Jannik Sorgatz

Tot, tot, tot, lebendig – Borussia Mönchengladbach ist in der Saison 2010/2011 nicht nur einmal abgeschrieben worden. Doch dann kam eine Wiederauferstehung, wie sie die Bundesliga in ihrer Geschichte vermutlich noch nie erlebt hat. In 'So weit die Raute trägt' schildert Autor Jannik Sorgatz den weiten Weg des VfL von einem sorglosen Saisonauftakt über mindestens drei gefühlte Abstiege bis in die Relegation. Mal sind die Texte Reiseberichte aus den Weiten der Republik, mal Homestorys aus dem Wohnzimmer, mal der ganz normale Wahnsinn im Borussia-Park – oder auch etwas völlig anderes.

Stöbern in Romane

Der Junge auf dem Berg

Verlust der Menschlichkeit – Eindrucksvoll, bedrückend und auf die heutige Zeit übertragbar

Nisnis

Liebe zwischen den Zeilen

Alles in allem ist „Liebe zwischen den Zeilen“ so herrlich kitschig schön und hat mein Leserherz erwärmt.

LadyDC

Zeit der Schwalben

Sehr berührend

Amber144

Die Kapitel meines Herzens

Ein mitreißend verfasster Roman für bibliophile Zeitgenossen und Fans der Brontë-Epoche.Literarische Unterhaltung mit Niveau und viel Esprit

seschat

Tochter des Diktators

Beeindruckender Roman über die Liebe, die eigentlich nie passiert ist, und ein Leben, das nie stattgefunden hat. Fein erzählte Biografie.

FrauGoldmann_Buecher

Palast der Finsternis

Effektvoller Schauerroman-Genremix - gut geschrieben und mit anfänglicher Sogwirkung. Leider Punkteinbußen in Aufbau und Auflösung.

lex-books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "So weit die Raute trägt" von Jannik Sorgatz

    So weit die Raute trägt
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    09. October 2011 um 02:13

    Ich habe selten einen so jungen Autor erlebt, der so feinfühlig mit Humor und der Verwendung von Metaphern umgeht, wie Jannik Sorgatz. In seinem Buch (eine Sammlung von Blogeinträgen aus dem Blog http://www.entscheidend-is-aufm-platz.de/) gibt es mal kürzere, mal längere Einträge und Erfahrungsberichte zu jedem Spiel der Saison 2010/2011 und jeder Bericht strotzt nur so vor persönlichen Eindrücken, vor Begeisterung nach Siegen, oder dem Gefühl von Ohnmacht nach Niederlagen oder schlechten Spielen. Gefühle und Emotionen, die jedem Fan bekannt sein sollten und die hier absolut unverfälscht und authentisch dargelegt werden. Gleichzeitig beweist Jannik Sorgatz ein Händchen für die liebevolle und humorvolle Charakterisierung von Spielern, Trainern und Personen des Vorstands. Auch Personen, die ich vorher noch nicht kannte, bekommen plötzlich ein sehr eindrückliches Gesicht und ihren ganz persönlichen Stempel. Man hat das Gefühl dabei gewesen zu sein. Man hat das Gefühl mit auf der Tribüne gegessen zu haben, mit gesungen und mitgejubelt oder (manchmal auch) mit geweint zu haben. Und das macht dieses Buch aus. Es ist echt. Es geht dem Leser nah und es nimmt einen mit. Leser, die sich nur ungern mit Fußball im Allgemeinen und der Borussia Mönchengladbach im Speziellen auseinander setzen, werden an diesem Buch vermutlich weniger Freude haben, auch wenn die Emotionen und Leidenschaften des Autors wirklich auf eindrückliche Weise wiedergegeben werden. Aber es bedarf schon einiger Sympathie für den Sport und vor allem für diesen Verein um die Aufregung, die Ängste und die abschließende Begeisterung auch in vollem Umfang nachvollziehen zu können. Das Buch konnte mich persönlich aber absolut durchgehend unterhalten. Jegliche Situationen waren schlichtweg authentisch dargestellt und der Stil des Autors dazu absolut passend. Jannik Sorgatz hat einfach ein Gefühl dafür Humor und Ernsthaftigkeit in Waage zu halten, den Leser mitzureißen und seine eigene Leidenschaft und Begeisterung – manchmal auch Verärgerung – mitzuteilen. Das Buch ist zu empfehlen für jeden der bereits Gladbach-Fan ist, aber auch für alle, die es vielleicht noch werden wollen. Und natürlich für all diejenigen, dessen Herzen eigentlich einem anderen Verein gehören, aber irgendwo in ihrem Innern eine Ecke für die Raute übrig haben. Denn mit diesen Menschen fühle ich mich verbunden.

    Mehr