Leserpreis 2018
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Insider2199

vor 1 Jahr

Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Der Übergang" von Justin Cronin zu lesen. 

Wir beginnen ab nächster Woche (oder schon sofort) und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man zwei Lose dafür. 

Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

Viel Spaß uns allen :)

Autor: Justin Cronin
Buch: Der Übergang

Insider2199

vor 1 Jahr

Plauderecke

Weiß gar nicht, ob ich dieses Buch noch schaffe, aber wenn, fange ich erst in der letzte Woche damit an ...

Finesty22

vor 1 Jahr

Plauderecke

Bei mir ist es genau umgedreht ich lese grad noch an "Der Schwarm" (könnte ein Jahreshighlight werden) und dannach möchte ich gern Zu "Der Übergang" greifen. Dafür rutscht "Die alltägliche Physik des Unglücks an den Ende des Monats :)

RineBine

vor 1 Jahr

Plauderecke

Würde gern mitmachen :) - kann aber wahrscheinlich erst in zwei Wochen damit starten!!! Liebe Grüße - die Rine

Insider2199

vor 1 Jahr

Kap. 1-9
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Gut, dann mache ich mal den Anfang. Wow, man merkt die Überlänge sofort. Die Story ist SEHR ausschweifend - fast jeder Sub-Plot wie eine eigenständige Story - und somit kein Wunder, dass der Roman 1000 Seiten lang ist. Ich bin der Meinung, etwas weniger wäre mehr gewesen. Denn sobald am Anfang eine neue Figur ins Spiel kam, wird man gleich mit einem absoluten Info-Overload bombardiert und erfährt gleich die ganze Background-Story, bevor die eigentliche Szene überhaupt los geht. Ist mir etwas too much und ermüdet manchmal auch beim Lesen. Ich gehe immer nach dem Grundsatz: es sollte dem Leser immer nur so viel Info gegeben werden, damit die jeweilige Szene verstanden werden kann und die Background-Infos in kleinen Häppchen, damit diese auch verdaut werden.

Konkretes Beispiel: die Nonne (hab den Namen vergessen), bei der Amy unter kommt. Später stellt sich heraus, dass diese Figur nur ein Statist ist, taucht kurz auf und dann nie wieder und trotzdem erfahren wir fast alles über sie, wie sie als Kind missbraucht wurde, ins Konvent kam usw. = Infodumping!

Dann gibt es noch dazu einen häufigen Wechsel von Handlungssträngen und da jeder Sub-Plot so viele Infos enthält, ging es mir tw. so, dass beim späteren Auftauchen einer früher vorgestellten Figur ich etwas Probleme hatte, all die Background-Infos wieder aus dem Gedächtnis zu kramen.

Abgesehen davon aber ein interessanter Plot und bei den vielen Figuren, kann man wohl behaupten, dass die eigentliche Hauptperson in diesem Buch eindeutig diese Einrichtung ist, in der die Experimente laufen, ich nehme an, es geht um Unsterblichkeit oder Verlängerung von Leben. Alle Sub-Plots laufen auf diese Einrichtung hin: Amy, die ihre Mutter verliert, von den FBI-Typen gekidnappt und dahin gebracht wird, dann die Story von Grey, der als Wachmann dort arbeitet, die FBI-Typen, die für Sykes arbeiten usw. Wie gesagt etwas viele Figuren am Anfang, man hätte z.B. Grey durchaus später auftreten lassen können, z.B. erst dann, wenn die FBI-Typen Amy bringen. Nur eine Idee.

Ro_Ke

vor 1 Jahr

Kap. 1-9
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Habe den ersten Abschnitt an einem Stück durchgesuchtet.

WOW!!! Der Erzählstil erinnert mich ein wenig an "Stephen King", der die Leser ja auch gerne mal mit viel Infos "bombardiert". Bin aber auch der Meinung, dass man einiges auch "komprimierter" hätte darstellen können. "Schwester Lacey" ist da schon ein gutes Beispiel.

Finde den Plot auch richtig gut. Erinnert ein wenig an die Pläne der "Umbrella Corporation" aus "Resident Evil". Bin gespannt, in welche Richtung es noch gehen wird.

Der e-Mail Verkehr zwischen Paul und Jonas fand doch ansonsten noch keine weitere Bedeutung in diesem Abschnitt, oder? Ich frage mich, wie sich dieser zeitlich einordnen lässt.

Insider2199

vor 1 Jahr

Kap. 1-9
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Ro_Ke schreibt:
Der e-Mail Verkehr zwischen Paul und Jonas fand doch ansonsten noch keine weitere Bedeutung in diesem Abschnitt, oder? Ich frage mich, wie sich dieser zeitlich einordnen lässt.

Auch so eine total unwichtige Sache, die nicht viel zur Kernhandlung beiträgt. Damit sollte nur gezeigt werden, dass dieser Virus, mit dem die Versuchskaninchen (Anthony Carter & Co.) gespeist werden, eben von diesem Typen in Südamerika entdeckt wurde, der diesem Lear (dem Versuchsleiter in der Einrichtung) die e-Mails schickt. Lear taucht kurz im 2. Abschnitt auf, aber der Typ aus Südafrika, der die e-Mails schickt, stirbt ja dann dran.

Ro_Ke

vor 1 Jahr

Kap. 21-33
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@Insider2199

Mich überfordert die Fülle auch und ich gleite oft recht orientierungslos durch die Seiten aber ich finde es andererseits auch großartig, was Cronin da erschaffen hat. Ich werde weiter dranbleiben, da ich denke, dass die Reihe insgesamt sicher ein Meisterwerk sein wird.

Wo ich Dir absolut Recht geben muss, dass es Cronin überhaupt nicht schafft, dass man sich mit seinen Charakteren identifizieren kann. Die sind mir mehr oder weniger alle ziemlich egal.

Cliffhanger in Büchern stören mich auch oft aber ich denke dann immer, dass es mit TV-Serien ja genauso ist und man auf die nächsten Staffeln warten muss und ebenso gezwungen wird diese zu schauen, wenn man wissen will ob z. B. jemand überlebt hat o. ä.

Papillion

vor 1 Jahr

Plauderecke

Hallo! Habe gerade durch Zufall entdeckt, dass ihr eine Leserunde macht. :) Würde mich gerne anschließen. Habe das Buch auf Englisch und bin schon vorher ein bisschen angefangen. :)

Papillion

vor 1 Jahr

Kap. 1-9
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Ich stimme mit euch beiden überein. Manche Infos sind einfach zu ausschweifend und ich tue mich ehrlich gesagt sehr schwer dran zu bleiben. Das mit den Emails fand ich zum Beispiel sehr spannend. Allerdings sind andere Geschichten wie zum Beispiel mit Anthony Carter warum er einsitzt und wie es sich entwickelt hat viel zu detailreich.

Manchmal denke ich mir ehrlich gesagt: Wen interessiert's? Das kommt bei mir eigentlich selten beim Lesen vor. ><

Papillion

vor 1 Jahr

Kap. 21-33
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Ich kann dich verstehen Insider2199. Kämpfe auch sehr. Dennoch gebe ich nicht auf und werde weiterlesen :) Zumindest das erste Buch der Trilogie. Also Ro_Ke, du bist nicht allein! :D

Es ist eine Geduldsprobe. Mal gibt es Abschnitte, da denke ich mir "ohje wie uninteressant" aber dann wieder "Was passiert jetzt? Ich kann noch nicht schlafen und muss weiterlesen!"Außerdem stört mich der Bruch nicht wirklich. Es ist wie im Film, Szene Cut und man fragt sich: Was ist geschehen? Ahh ich muss weiterlesen.

Die Idee finde ich ehrlich gesagt top! Man merkt wie Experimente gründlich schief gehen können und nur weil eine neue Waffe getestet werden soll. Manchmal will man gar nicht wissen, was die Regierungen in unserem Unwissen testen. Und, dass alle an Krebs erkranken zeigt, wie unsinning Nuklearbomben sind, die sie abgeworfen haben um die Virals zu töten bzw. ganze Landschaften unbewohnbar machen.

Insider2199

vor 1 Jahr

Kap. 10-20
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Ich habe grade gemerkt, dass ich meinen Beitrag im falschen Abschnitt gepostet habe, also tue ich es hier hin und lösche den anderen ...


So die nächsten 200 Seiten geschafft, stöhn. Also die ersten 100 Seiten, also die Hälfte dieses Abschnittes war ja noch sehr interessant, weil sie zu der Wolgast-/Amy-Story gehörten - die einzigen beiden Figuren in dem Buch bisher, mit denen ich wirklich mitfiebern konnte.

Sehr spannend war es, zu verfolgen wie Wolgast Amy aus diesem Versuchsraum befreit (sie erhalten Hilfe von dem anderen FBI-Typen, wie hieß der noch, Dalton? (egal, der muss ja auch dran glauben; es gibt einfach zu viele Figuren in diesem Buch!!) und man staune Lacey taucht wieder auf, um aber kurz danach zu sterben bzw. sich zu opfern, welch Dramatik. Dann verkriechen sich Wolgast und Amy in einer Hütte im Wald und irgendwann wird eine nukleare Bombe gezündet (wow!!), an deren Folgen Wolgast stirbt, OMG Schocker! Da war ich echt baff, weil nun grade mal 300 Seiten von dem Buch rum waren. Dafür musste ich die ganze Background-Story von Wolgast erfahren, wie er seine Frau kennenlernt, wie seine Tochter auf die Welt kommt, etc. laber laber, laber, nur damit diese sympathische Figur dann 300 Seiten später stirbt!! WTF!!! Vor allem verschwindet Amy, ohne sich von ihm zu verabschieden, undankbares Gör LOL

So, und nun totaler Bruch in dem Buch, wir kommen zu Teil II und man hat das Gefühl ein neuer Roman beginnt. 1000 Jahre später, ein kleiner Teil der Menschheit kämpft gegen die "Virals", also die verseuchten Typen - nun versteht man auch, warum der 2. Teil "Die Zwölf" heißt, weil es 12 Ex-Sträflinge (darunter Zero und Anthony Carter) gibt, die zu diesen Raubtieren wurden und die Menschheit bedrohen.

Den 2. Teil, also die kursiv geschriebene Story von Ida und Terence fand ich noch sehr interessant, denn die beschreibt wie die Kinder aus der alten Welt in diese Safe Zones geschickt wurden, damit die Menschheit überleben kann.

Dann im 3. Teil wird wieder eine neue Figur vorgestellt - soll dies nun ewig so weiter gehen??? eigentlich will ich ja wissen, wie es mit Amy weiter geht, Fehlanzeige! - nun erfahren wir die Story von Peter, dem Wächter auf der Mauer, der die Virals bekämpft, die draußen rumlauern. Bei dieser Story bin ich fast eingeschlafen vor absoluter Langeweile. Und ich habe sogar angefangen - was ich ja wirklich hasse - den Text querzulesen, weil ich einfach mit dem Abschnitt durch sein wollte, kein gutes Zeichen!!

Habe dann einen kleinen Blick ins nächste Kapitel (Kap. 21) geworfen und festgestellt, dass dort wieder eine neue Figur auftaucht, nun geht es dort um Michael. Das gab mir irgendwie den Rest. Ich spielte mit dem Gedanken, das Buch abzubrechen, denn wie ich schon weiter oben erklärte, das ist für mich keine wirkliche Geschichte, es sind 1000 Stories in einer, viel zu ausschweifend, der Autor kommt nicht auf den Punkt, erzählt Background-Stories von jedem Statisten, der im Buch vorkommt, selbst von Grey, der ja auch nicht lange in dem Buch überlebt hat.

Ich hab dann angefangen, etwas, was ich auch SEHR selten tue, ein paar Rezis bei amazon anzuschauen (LB traue ich in dieser Hinsicht nicht) und habe vor allem die 1-Stern-Rezis angeschaut, um zu sehen, ob dort meine Kritikpunkte angesprochen werden. Und in der Tat, sagt die Mehrheit das Gleiche wie ich:
1. Zu viele Figuren
2. Info-Overload
3. Zu starker Bruch zwischen Teil 1 und Teil 2

Als ich dann noch las, dass der 1. Teil keinen Schluss enthält, man also die komplette Trilogie lesen muss, um zu erfahren wie Amy die Welt rettet, das hat dann für mich das Fass zum Überlaufen gebracht, denn wenn ich eins hasse ist, wenn ein Buch kein Schluss hat. Ich bin der Meinung, JEDES Buch muss einen Schluss haben, selbst wenn es nur Teil einer Serie ist, am Schluss von 1000 Seiten einen Cliff-Hanger einzubauen und sagen, Leute kauft euch den 2. und 3. Teil ist einfach eine Frechheit in meinen Augen. Somit werde ich wohl das Buch an dieser Stelle abbrechen, obwohl ich schon gerne gewusst hätte, wie Amy die Welt rettet. Aber wenn ich mich dafür noch durch 2000 weitere Seiten von Band 2 und 3 kämpfen muss, tw. sehr langweilige Seiten, dann kann ich mir wohl diese Folter wohl lieber ersparen, es gibt so viele andere, besser Bücher. Und außerdem bin ich eh kein solcher Freund von Dystopien, die sind einfach tw. total deprimierend. Schockierend fand ich nur, dass Stephen King solch ein Buch empfehlen kann. Ja, mich hat der Schreibstil auch ein wenig an King erinnert, aber bei King, selbst wenn es vielleicht kein Spitzenbuch war, bin ich noch nie eingeschlafen oder habe Seiten quergelesen. Er weiß wie man Leser dazu bringt, sich mit Figuren zu identifizieren und den Text fesselnd zu gestalten.

Ab 2018 soll es ja eine Serie zu "The Passage" von Cronin geben (http://www.imdb.com/title/tt1074206/?ref_=nm_knf_t1). Dann schaue ich mir lieber den Film an, vielleicht weniger qualvoll.

Insider2199

vor 1 Jahr

Kap. 21-33
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@Ro_Ke

Also wenn jemand beim Erzählen nicht auf den Punkt kommen kann, kann ich das leider nicht als "Meisterwerk" bezeichnen. Das ist tw. der Grund, warum ich Filme lieber mag, da gibt es meist ein Zeitlimit (weil ein Film heutzutage nicht über 2 Stunden hinausgehen sollte) und dann muss der Regisseur eben wohl oder übel ein diszipliniertes Editing anwenden und in den meisten Fällen kommt dabei ein besseres Ergebnis heraus (siehe z.B. "The Circle").

Und wenn dann der Autor es auch nicht schafft, dass man irgendwas für die Charaktere empfindet, warum dann überhaupt die Story erzählen? Totale Zeitverschwendung, sorry.

Sorry, aber ne TV-Serie kann man mit einer Trilogie nicht vergleichen. Eine TV-Serie ist eben eine Art Fortsetzungsroman, die manchmal auch in Zeitungen abgedruckt werden. Aber selbst bei TV-Sendungen gibt es am Schluss immer eine Art Höhepunkt bzw. kleine Auflösung des Episoden-Themas, auch wenn die großen Fragen offen bleiben. Aber eine Trilogie ist was anderes. Siehe z.B. Herr der Ringe. Die große Frage: Kann Frodo den Ring nach Mordor bringen und ihn dort vernichten, die bleibt natürlich offen, aber die Teile sind in sich abgeschlossen und das Teil-Thema (1. Teil: Die Gefährten usw.) das wird abgeschlossen, denn am Schluss von Teil 1 ist die Reise der Gefährten abgeschlossen und im 2. Teil beginnt der Kampf.

Ich weiß natürlich nicht wie der Übergang endet, in den Rezis hieß es halt, dass es keinen Schluss gäbe und das hat mich abgeschreckt, aber mal sehen wie es euch damit geht. Ich werde die LR weiterhin verfolgen.

Papillion

vor 1 Jahr

Kap. 34-55
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Wow! Dieser Teil hat es so richtig in sich und ich bin richtig froh, dass ich weitergelesen habe. Ehrlich gesagt möchte ich jetzt wissen wie es weitergeht und werde vermutlich doch die beiden Bücher lesen.

Die Reise war unglaublich spannend und man denkt häufig, oh nein wird jetzt jemand von der Gruppe sterben. Vor allem in dem anderen Camp war ich richtig unter Spannung, weil man extrem Angst bekommen hat und im Dunkeln tappt was passiert. Zwar habe ich noch ein paar Fragen, die irgendwie nicht wirklich beantwortet werden aber es stört nicht, weil die Aufmerksamkeit direkt wieder auf weiteres Geschehen gelenkt wird. Ich werde auf jeden Fall die Serie verfolgen, denn das liest sich wie ein spannendes Drehbuch. Die Verfilmung zu sehen wäre genial, ich bin sehr gespannt!

Die Charaktere wachsen einem so langsam mehr ans Herz, weil es sich jetzt auf eine kleinere Auswahl begrenzt und man nicht mehr mit den Namen durcheinander kommt.

Kann mir gar nicht vorstellen wie es jetzt im letzten Teil weitergeht. Dieses Buch ist nicht vorhersehbar und ich finde es top!

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