Lars Steffens Supermanfred

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Inhaltsangabe zu „Supermanfred“ von Lars Steffens

Schatz, ich muss mal kurz die Welt retten! Claudia sehnt sich nach Abenteuern. Auch in ihrer Beziehung. Denn Manfred ist zwar furchtbar lieb, aber auch furchtbar langweilig. Was Claudia nicht ahnt: Ihr Freund ist eigentlich Supermanfred und besitzt dank eines Trainingsanzugs übermenschliche Kräfte. Jetzt hat aber Claudia den Stoff versehentlich in die Waschmaschine gestopft und zu heiß gewaschen. Nun ist er eingelaufen und die Superkräfte sind futsch. Freddie ist außer sich! Sein ärgster Widersacher, Holger Badman, darf davon auf keinen Fall erfahren! Aber der attraktive Superschurke ist bereits ins gleiche Haus gezogen - und beginnt heftig mit Claudia zu flirten. Und Supermanfred muss nicht nur die Welt retten, sondern auch noch seine Beziehung.

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  • Rezension zu "Supermanfred" von Lars Steffens

    Supermanfred
    tigerbea

    tigerbea

    10. November 2014 um 09:38

    Manfred, von Beruf Feuerwehrmann, rettet in seiner Heimatstadt Hamburg als Supermanfred allerhand Leute. Doch keiner weiß, er hinter dem Kostüm steckt, noch nicht einmal seine Frau Claudia. Als diese eines Tages das Kostüm in die Waschmaschine steckt, und es gibt einen dicken Streit mit Manfres. Denn nun hat das Kostüm keinerlei Superkräfte mehr. Trotzdem will Manfred helfen, wo er kann, was allerdings ohne Superkräfte öfters in einem Fiasko endet. Das Verhältnis zu Claudia ist arg gestört und als auch noch Superschurke Badman, getarnt als neuer Nachbar einzieht und beginnt mit Claudia zu flirten, beginnt Manfred zu kämpfen. Doch auch Claudia bekommt mit, was hinter ihrem Verehrer steckt und sie beginnt zusammen mit Manfred ihre Heimat vor den Schurken zu retten. Hier hatte ich mir einen humorvollen Roman versprochen. Doch ich wurde enttäuscht. Der Schreibstil ist einfach nur langweilig, es kommt überhaupt nichts bei diesem Buch auf. Mit Spannung hatte ich ohnehin nicht gerechnet, aber auch von Humor war weit und breit nichts zu spüren. Ich habe mich so gelangweilt, daß ich das Buch nur mit Mühe durchgehalten habe. Eine große Enttäuschung!

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  • Rezension zu "Supermanfred" von Lars Steffens

    Supermanfred
    Ati

    Ati

    10. February 2013 um 12:06

    Auf der Verlagsseite erfährt man Folgendes über den Autor: (Zitatanfang)Lars Steffens schreibt eigentlich Drehbücher und unterrichtet an Filmhochschulen. Als Redakteur hat er zuvor bei RTL diverse Fernsehserien betreut. Bislang kann er noch nicht mit so interessanten Autorenjobs wie Robbenjäger, Goldschürfer oder Rechtspsychologe aufwarten. Er hofft allerdings auf eine Karriere als Frauenfußballhooligan oder Bohrinsel-Monteur. Bis dahin vertreibt er sich die Zeit mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern in Köln. Mit seinem Sohn spielt er manchmal «Papa Darth Vader und Mama Darth Vader» - ohne eigentlich zu wissen, was er dabei tun soll.(Zitatende) Zugegeben: nicht sehr aufschlussreich. Hinter diesem kleinen Profil könnte so gut wie jeder stecken. Genau wie hinter den Figuren in Steffens Roman Supermanfred. Ob er etwas mit Supermanfred von Dennis und Jesko (Die Sketchköppe, NDR) zu tun hat, ist mir nicht bekannt. Das im Comicstil gehaltene Cover deutet jedenfalls darauf hin, dass es um jemanden mit Superkräften geht. Die Inhaltsangabe tut ein Übriges. Supermanfred wird unter anderem flankiert von ebenfalls nicht ganz alltäglichen Gestalten namens Badmann und Robin. Wer allerdings auf mehr Parallelen zu der Figur im engen blauen Anzug mit rotem Mäntelchen oder der mit den Fledermausflügeln bzw. dem schmächtigen Kerlchen an dessen Seite hofft, wird vielleicht enttäuscht. Diese erleben zwar seit einigen Jahren einen zweiten Karriereschub auf der Kinoleinwand, haben aber abgesehen von der Namensähnlichkeit wenig mit Supermanfred und Co. gemein. Hamburg dient als Handlungsort. Supermanfred ist im richtigen Leben Feuerwehrmann, dank eines sagen wir mal magischen Trainingsanzugs jedoch mit Superkräften ausgestattet, weshalb er immer mal wieder zur Rettung der Metropole beiträgt. Das alles geschieht heimlich, nicht einmal seine Freundin ahnt etwas von seinen heldenhaften Taten und wundersamen Fähigkeiten. Besagte Freundin, Claudia, spielt übrigens die Hauptrolle in Steffens Roman. Aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt. Claudia ist unzufrieden mit ihrem Leben, ihrem Beruf wie ihrer Beziehung oder ihrem Freundeskreis. Von ihrem Chef wird sie ausgenutzt, ihre beste Freundin ist Vollzeitegoistin und ihren Freund findet sie zwar unheimlich lieb aber auch langweilig, mutiert er doch nach Dienstschluss zu einem Couch-Potato. Doch von heute auf morgen wird Claudias Leben auf den Kopf gestellt. Als sie versehentlich Manfreds hässlich-grünen Synthetik-Trainingsanzug in die Waschmaschine steckt, ist es mit Manfreds Superkräften schlagartig fast vorbei. Logisch, dass der von ihrer Waschaktion nicht gerade begeistert ist. Während er verzweifelt versucht, seine Aufgabe auch ohne Anzug zu erfüllen, kommt Badmann ins Spiel. Claudia fühlt sich vernachlässigt und kann Manfreds Reaktionen nicht ganz nachvollziehen. Als ihr neuer Nachbar, der Superschurke Badmann, mit ihr zu flirten beginnt und scheinbar eindeutiges Interesse andeutet, kommt Manfred ihr noch langweiliger vor. Dabei handelt Badmann aus ganz und gar eigennützigen Motiven, was Claudia erst viel zu spät klar wird. Ebenso wie der Umstand, dass Hamburg offenbar geradezu vor Superhelden und -schurken wimmelt. Sogar Außerirdische sind dabei. Sie alle haben größere und kleinere, nützliche oder eher nutzlose Fähigkeiten. Praktischerweise hat sich Steffens für seine Figur Claudia eine Lösung ausgedacht, die nicht nur Supermanfred überrascht. Gleich eingangs kann man auf leichte Art in das definitiv nicht ernst zu nehmende Geschehen eintauchen. In dem Roman passiert zwar das eine oder andere. Doch es fliegt nichts mit kawoum und crash-boom-bang in die Luft. Die Welt wird weder durch ferngesteuerte Meteoriten bedroht noch kommen hypertechnische Spielereien und Fahrzeuge zum Einsatz. Was zum Teil sicher auch daran liegt, dass bestimmte Heldenfähigkeiten eher unauffällig sind (einer kann nur der Kommunikation von Schnecken lauschen). Steffens Figuren sind also trotz ihrer Superkräfte relativ normal, wollen auf wohltuend einfache Weise zum Teil lediglich unerkannt leben und ihren Spaß haben. Dabei haben sie mit ganz alltäglichen Problemchen und Sorgen zu kämpfen. Sie könnten also quasi direkt neben uns leben. Deshalb Augen auf -womöglich gibt es ja in der Nachbarschaft jemanden, der eine Vorliebe für hässlich-grüne Synthetik-Trainingsanzüge hat… Fazit: Ein unterhaltsam-seichter Lesequickie. Wer keinen Tiefgang erwartet, wird mit entspannenden Lesestunden, hochgezogenen Mundwinkel und genau dem belohnt, was Autorenprofil und Inhaltsangabe des Buches versprechen. Dafür gibt es leichte vier von fünf Punkten. Copyright ©, 2013 Antje Jürgens (AJ)

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