Leif Tewes Tag Null

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Inhaltsangabe zu „Tag Null“ von Leif Tewes

Ein Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.

Trotz eines ungewöhnlichen Protagonisten ist dieses Buch eher zäh und kann wenig begeistern.

— Pergamentfalter

Scharfschütze trifft sein Ziel nicht, damit beginnt ein spannender Krimi

— KerstinMC

Interessant un informativ, akribisch recherchiert. Aber erst in der zweiten Hälfte ein Thriller mit viel Spannung.

— Seehase1977

Die erste Hälfte ist politisch interessant, aber nicht spannend und kein Thriller. die 2. Hälfte actiongeladener, spannender Thrill

— SaintGermain

Ein sympathischer Killer und eine Geschichtsstunde zum Thema Balkan. Toll!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Leider nicht das, was ich mir unter einem Thriller vorstelle

— Steph86

Thrillertypische Spannung findet man hier leider nicht, dafür darf man aber einem Auftragskiller bei der "Arbeit" über die Schulter schauen.

— Lovely_Lila

Spannender Thriller, aus dem Blickwinkel eines Auftragskillers, interessant, neuartig und rasant

— Patno

Ein spannender Thriller aus einer ganz neuen Perspektive

— FlipFlopLady007

Ein sprachlich ausgefeilter Thriller im indirekte Rede-Stil

— Susimueller

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Wolfswut

Mir war dieses Buch eine Nummer zu viel ,da bin ich scheinbar zu dünnhäutig

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  • Rezension zu "Tag Null"

    Tag Null

    Pergamentfalter

    30. August 2017 um 22:49

    Mit "Tag Null" wagt sich Leif Tewes direkt auf ungewöhnliches Terrain: In die Psyche eines Auftragsmörders. Tom ist kein gewöhnlicher Genre-Protagonist und ganz sicher kein Held. Trotzdem ist es Tewes gelungen, ihn so zu konzipieren, dass er ein interessanter Charakter ist. Verrückterweise konnte er bei mir sogar mehr Sympathiepunkte sammeln als das Polizistenteam, das den erzählerischen Gegenpart zu Tom bildet. Im Vergleich zu Tom, dessen Leben und Gedanken ich gut kennenlernte, blieben die Polizisten eher farblos. Einzig Kommissar Berg zeigte hier und da ein wenig Persönlichkeit, ohne mich jedoch vollständig von sich überzeugen zu können. Die Geschichte selbst ist lange Zeit eher zäh zu lesen und brachte mich mehrfach kurz davor abzubrechen. Es gibt viele Rückblicke in die Vergangenheit, die jedoch anfangs nicht z.B. durch Kapitelüberschriften als solche erkennbar sind. Die Informationen werden zwar im Verlauf der Handlung "nachgeliefert", aber eine gewisse Orientierungslosigkeit stellte sich bei mir trotzdem ein. Statt Spannung zu empfinden, war ich des Öfteren bloß verwirrt. Einzig das Interesse an Toms Schicksal ließ mich hartnäckig weiterlesen. Dafür wurde ich schlussendlich im letzten Drittel belohnt. Scheinbar von jetzt auf gleich schnellt die Spannung nach oben und steigert sich hin zu einem Finale, das - wenn schon nicht vollkommen überraschend - dann doch wenigstens passend für die Geschichte ist.Tewes' Schreibstil ist klar und sachlich. Er fokussiert sich auf die Handlung; Gedankengänge fließen nur beiläufig ein. Besonders auffällig ist die häufige Verwendung der indirekten Rede. Ob es nun Rückblicke in die Vergangenheit sind oder längere Gespräche - sie werden vielfach indirekt wiedergegeben, was den Szenen einiges an Lebendigkeit und Spannung nimmt. Chancen, einzelne Charaktere über ihre Sprache, Mimik und Gestik deutlicher zu zeichnen, wurden hier leider häufig vergeben. Zudem sind mir einige Komma- und Buchstabenfehler aufgefallen, die zwar nicht direkt den Lesefluss stören, aber mir dennoch negativ in Erinnerung bleiben. FAZIT "Tag Null" punktet mit einem ungewöhnlichen, aber trotzdem überzeugenden Protagonisten, den man so nicht alle Tage entdeckt. Abgesehen davon ist es jedoch eine eher zähe Geschichte, die trotz interessanter Thematik nicht wirklich überzeugen kann.

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  • Scharfschütze trifft sein Ziel nicht, damit beginnt ein spannender Krimi

    Tag Null

    KerstinMC

    02. September 2016 um 13:40

    Das Cover zeigt ein weibliches Gesicht, das ein wenig im Schatten liegt. Haarschaf am Kopf vorbei ist der Mittelpunkt einer Zielscheibe. Der Rest des Covers ist in schwarz gehalten, so dass sich der Titel und Autor in weiß sehr gut abheben. Die Gestaltung passt für mich perfekt zum Buch. Es gibt einen Ausblick auf das was kommt. Der erste Satz des Buches lautet: Daneben. Nur eine Zehntelsekunde, ein Wimpernschlag, und sein weiteres Leben wäre anders verlaufen. Schon der erste Satz gibt mir eine Verbindung zum Cover. Denn wie sonst sollte ich das „Daneben“ deuten. Wie oben schon erwähnt habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Die erste Hälfte auf besagter Busfahrt und die zweite Hälfte an meinem freien Tag. Nur mit Mühe konnte ich das Buch zwischendurch zur Seite legen. Aber was macht das Buch so spannend? Für mich ganz klar die Sichtweise des Auftragskillers. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, sich den Ängsten und Ansichten eines Killers zu stellen. Warum hat er sein Ziel nicht getroffen? Und bekommt er eine zweite Chance sein Ziel zu treffen? Diese Fragen bleiben ziemlich lange offen und halten die Spannung hoch. Des Weiteren sorgt Kommissar Berg dafür, dass die Geschichte seinen Lauf nimmt. Er ist ein Polizist alter Schule. Ihm ist die Balkan- Mafia in seinem Bezirk ein Dorn im Auge. Ihm ist jedes Mittel recht, um diesen Kreis zu zerstören. Aber wie stellt Berg das an und was sagen seine Vorgesetzten dazu? Weitere Fragen, die mich beim Lesen stets begleitet haben. Wie, ob und wann diese Fragen gelöst werden kannst du nur selbst erfahren. Ich für meinen Teil bin von den 234 Seiten sehr gut unterhalten worden und kann das Buch wärmstens weiterempfehlen. Vielen Dank an Leif Tewes für meinen Gewinn bei der Krimi- und Thriller- Woche auf Facebook.

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  • Gelungener Start. Toller Thriller mit Spannung, Charme und Witz. Volle Punktzahl!

    Tag Null

    mordsbuch

    18. July 2016 um 18:02

    BuchinfoTag Null - Leif TewesBroschiert - 234 Seiten - ISBN-13: 978-3958486027Verlag: fhl Verlag Leipzig - Erschienen: 2. März 2015EUR 12,00KurzbeschreibungEin Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden?Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.Bewertung"Tag Null" ist der erste Thriller von Leif Tewes. Besser hätte der Autor mit seinem Erstlingswerk in diesem Genre, nicht starten können. Die Geschichte dreht sich um den Auftragskiller Tom, der gleich zu Anfang seinen neuen Auftrag in den Sand setzt, indem er sein Ziel, eine junge Frau, verfehlt. Durch diesen Fehler löst er eine dramatische Ereigniskette aus.Leif Tewes ist es gelungen einen spannungsgeladenen Thriller abzuliefern. Man fragt sich oft, warum tut ein Mensch so was? Oder wie in diesem Fall, was lässt einen zum Mörder werden? Genauso habe ich mich bei dem Buch gefragt, warum mir Tom, trotz seiner Berufswahl, sympathisch war. Der Autor greift einige Fragen dieser Art auf, was ich sehr interessant fand.Zum Thema Balkan-Mafia wurde sehr genau recherchiert, was die Story reell und glaubhaft beim Leser ankommen lässt. Mit seinem flüssigen Schreibstil und seinem Humor, den er perfekt ins Spiel brachte, konnte mich Herr Tewes bis zur letzten Seite unterhalten.Fazit: Gelungener Start. Toller Thriller mit Spannung, Charme und Witz. Volle Punktzahl!

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  • Tag Null

    Tag Null

    Seehase1977

    25. June 2016 um 16:44

    Klappentext: Ein Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht. Zum Inhalt: Tom ist Auftragskiller, er lebt einsam und zurückgezogen. Bei der Ausführung seiner Aufträge ist er stets fokussiert und verfehlt niemals sein Ziel. Ein Perfektionist. Doch eines Tages schießt er daneben, haarscharf verfehlt er seine Zielperson, eine junge Frau. Irgendwas an der Frau hat ihn irritiert. Tom beginnt nachzuforschen und findet heraus, dass das erwählte Opfer die Schwester einer Frau ist, die Toms Herz berührt hat und die im zeigt, dass das Leben aus vielen anderen Dingen besteht als aus Töten und Einsamkeit. Toms Nachforschungen haben auch seine Auftraggeber von der Balkan-Mafia aufgescheucht. Bald ist nicht nur das Leben der jungen Frau in Gefahr, sondern auch Tom steht auf der Liste der zu eliminierenden Personen… „Tag Null“ ist das Thriller-Debüt des aus Frankfurt stammenden Autors Leif Tewes. Tewes Schreibstil ist angenehm, flüssig zu lesen und ohne Schnörkel. Der Leser begleitet Kommissar Berg bei seinen Ermittlungen zum versuchten Mord an einer jungen Frau. Die Recherchen führen zur Balkan-Mafia, zu Korruption und organisiertem Verbrechen. Die Hintergrundinformationen hierzu schienen mir umfangreich und gut recherchiert. Außerdem nimmt man Teil an dem doch recht einsamen Leben Toms, erfährt mehr über seine Vergangenheit, seine Ausbildung bei der Bundeswehr, seine Einsätze im ehemaligen Jugoslawien und in Afghanistan und letztlich seine Rekrutierung als Profikiller. Tom entwickelt sich Laufe der Story. Er ist dabei sich zu verlieben und beginnt, sein bisheriges Leben in Frage zu stellen. Ein Protagonist der trotz seines grausamen und fragwürdigen Berufs zum Sympathieträger wird und mir sehr gut gefallen hat. Der erste Teil des Buches war sehr informativ und interessant, mir jedoch hat der zweite und rasantere Teil besser gefallen und wurde für mich erst dann zu einem richtigen Thriller. Mit „Tag Null“ ist Leif Tewes ein interessanter, gut recherchierter und informativer Thriller gelungen, der jedoch erst im zweiten Teil so richtig an Fahrt und Spannung aufgenommen hat. Auch wenn ich deswegen ein Sternchen abziehe, kann ich hier dennoch eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Ich bin sehr gespannt, ob es ein Wiedersehen mit dem sympathischen Ermittlerteam geben wird.

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  • Leserunde zu "Tag Null" von Leif Tewes

    Tag Null

    LeifTewes

    Töten ist einfach. Damit leben ist schwer. Macht mit bei unserer Leserunde zu ›Tag Null‹ von Leif Tewes. Ein Auftragskiller verfehlt sein Ziel. Was bedeutet das für ihn? Sein Opfer ist gewarnt und steht unter dem Schutz der Polizei. Geschrieben aus der Sicht des Killers, der nun beginnt Fragen zu stellen, ist dieser Kriminalroman  in seiner Art so unkonventionell. Die erste Veröffentlichung von Leif Tewes in dieser Sparte nimmt den Leser tief mit in die Gedankenwelt eines Auftragskillers. Eine Geschichte, die beim Lesen kaum Raum lässt, zu atmen.  Bewerbt euch bis zum 26.11.2015 um eines von 15 Exemplaren unter der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen und schreibt uns, warum ihr unbedingt dabei sein wollt. Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden! Bewerber aus der Schweiz können leider nicht berücksichtigt werden. Klappentext Ein Auftragsmörder schießt daneben – das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich – doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.  Hier geht’s zur Leseprobe. Über den Autor Leif Tewes, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet in Frankfurt als Geschäftsführer eines IT-Unternehmens. Während seines Studiums der Informatik hat er Fachbücher geschrieben und einige Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht. Seine Leidenschaft für die Kunst lebt er als Musiker, DJ und Thriller-Autor, sein Interesse für spannende Persönlichkeiten und rasante Geschichten hat sich unter anderem auf zahlreichen Reisen und Offroad-Rallyes entwickelt. ›Tag Null‹ ist seine erste Veröffentlichung in der Literatursparte Kriminalroman und Thriller.  Teilnahmebedingungen 1. Gewinner eines Rezensionsexemplars verpflichten sich zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde und zum Rezensieren auf Amazon.  2. Bitte teile Deine Rezi auf Facebook oder andere Kanäle, auf denen Du bist. Wenn Du einen Blog hast, freuen wir uns auch auf einen Beitrag dort. Sprich uns in dem Fall an, damit wir Dir das Buchcover als Bild zum Einbauen in den Blog zusenden können. 3. Lade gerne andere Thriller/Krimi-Fans zur Leserunde ein

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  • Nur die 2. Hälfte des Buches ist ein Thriller

    Tag Null

    SaintGermain

    19. February 2016 um 18:50

    Ein Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht. Das Cover des Buches passt zwar sehr gut zum Buch ist aber sehr düster und unscheinbar, sodass ich es in der Buchhandlung nicht in die Hand genommen hätte. Der Schreibstil besitzt Stärken und Schwächen. Er ist flüssig, angenehm zu lesen und sehr detailarm. Nur das Wichtigste wird erwähnt, es gibt keine unnötigen Ausschmückungen. Leider gibt es neben seltenen Wortwiederholungen und gelegentlichen Tippfehlern (die allerdings nur selten den Lesefluss wirklich stören) auch eine Sache, die mich zunehmend gestört hat. Der Autor setzt (leider) stark auf die indirekte Rede. Die Spannung ist leider nicht immer gleich stark vorhanden; wie ein Thriller liest sich dieses Buch lange Zeit nicht. Die erste Hälfte des Buches ist zwar vom politischen und geschichtlichem Hintergrund interessant, birgt aber keinerlei Spannung und hat auch nichts mit dem Genre "Thriller" zu tun. Wer allerdings bis zur Hälfte durchhält wird mit einem spannendem, actiongeladenem Thriller belohnt. Fazit: Ein sehr gut recherchiertes Buch über die Balkan-Mafia mit einer Prise Humor, das aber erst ab der Hälfte lesenswert ist. Darum 3,5 Sterne.

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  • Ein Killer mit Gewissen

    Tag Null

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2016 um 21:08

    Tom ist Scharfschütze und Auftragskiller. Emotionslos führt er die Tötungswünsche seiner Auftraggeber auf. Doch bei seinem aktuellen Job schießt er daneben. Das gab es noch nie. Tom muss sich nun nicht nur seinen Geldgebern stellen, sondern auch mit der inneren Frage nach dem Warum kämpfen und entdeckt dabei, dass sein Opfer viel mehr ist, als er zu Beginn dachte... "Tag Null" war mein erster Thriller von Leif Tewes und er hat mir gefallen. Der Autor bringt seinen Lesern den Job eines Auftragskillers näher und lässt dabei zu, dass man Sympathie für den Schützen entwickelt. Toll! Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Zunächst folgt man dabei Tom und seinen Recherchen, nachdem er den Fehlschuss abgegeben hat. Dabei wirkt der Killer so menschlich und sympathisch, dass ich ihm seine Morde schon fast verzeihen konnte. Im Verlauf lernt man dann die Ermittler Berg und Landers kennen, die sich mit den abgeschlossenen Aufträgen Toms befassen müssen und sein Beinahe-Opfer Paula beschützen. Diese Mischung gefiel mir gut, wobei ich lieber Tom gefolgt bin, als mit den beiden Polizisten zu ermitteln. Das lag auch daran, dass die Ermittler mitnichten nur in der Gegenwart aktiv waren. Leif Tewes springt ohne Vorwarnung in die Vergangenheit, in den Kosovo-Krieg, ja sogar in die Ausbildungszeit von Berg und Tom. Diese Zeitsprünge sind unangekündigt und daher für mich zunächst verwirrend gewesen. Denn sie finden einfach so im Erzählfluss statt. Hier hätte ich eine klarere Struktur gut gefunden. Dies hätte auch das Lesen vereinfacht. Die Geschichte an sich ist spannend erzählt. Wenn man sich erstmal in den Zeiten zurecht gefunden hat, erfährt man so einiges über den Balkan und das damalige Entscheidungen bis heute nachwirken. Erstaunlich fand ich, dass der Autor sich bei Tom sehr viel Zeit für die Charakterisierung genommen hat, während die Ermittler fast zu Nebenrollen degradiert werden. Ich fand das erfrischend anders und toll. Denn damit schaffte Tewes etwas, was selten ist: ich fand den Bösen toll und sympathisch und fieberte mit, dass er nicht gefasst wird. Der Stil von Leif Tewes ist sehr gut zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt und wirkt so, als ob der Protagonist einem gegenüber sitzt und aus seinen Ermittlungen beziehungsweise seinen Plänen erzählt. Toll! Fazit: keine Nullnummer. Ich kann den Thriller trotz Kritikpunkt empfehlen.

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  • Tag null

    Tag Null

    Steph86

    14. January 2016 um 10:43

    Buchinhalt Ein Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht.   Leseeindruck Für einen Thriller ein wenig zu unaufgeregt. Ich hätte mir mehr Stellen im Buch, wie das doch sehr rasante Ende gewünscht. Am Anfang verläuft es für mich als Leser alles ein bisschen zu langsam und zu träge an. Es passiert einfach zu wenig. Der Schreibstil ist für mich vor allem am Anfang des Buches mit der vielen indirekten Rede sehr gewöhnungsbedürftig. Sobald diese im Buch wegegelassen wurde, fiel mir das Lesen auch deutlich einfacher. Das Buch blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück und ich konnte keine bessere Bewertung abgeben.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Rasant, temporeich und unaufhaltsam. Politisch, korrupt und mörderisch!

    Tag Null

    Floh

    Der Thriller-Autor Leif Tewes bedient uns Thrillerleser, und die die es werden wollen, mit einem höchst rasanten, explosiven, unaufhaltsamen Plot, der mit seinem Titel „Tag Null“ nicht nur die Opfer ins Fadenkreuz und Visier nimmt, sondern die korrupten Machenschaften aus Waffenschmuggel, Dogenmafia, Menschenhandel, Mord, Raub, Verschwörung und Auftragsmorde thematisiert und in eine actiongeladene Handlung verwebt. Mit seinem temporeichen Thriller "Tag Null" hat Leif Tewes einen hochbrisanten, thematisch stets aktuellen und grandios hintergründigen Polit- und Actionthriller erschaffen, der seine Leser mit auf den Balkan entführt und auch die Mainmetropole kräftig aufwirbelt und beunruhigt. Zwei gegensätzliche Hauptcharaktere setzen dem Thriller die Kirsche auf dem Sahnehäubchen auf. Alles vermengt, entstand dieser mitreißende und sehr temporeiche Thriller. Erschienen im fhl Verlag (http://www.fhl-verlag.de/) Inhalt: "Ein Auftragsmörder schießt daneben - das Ziel, eine Frau, verfehlt. Was ist passiert? Der erfahrene Killer beginnt Fragen zu stellen und löst eine dramatische Ereigniskette aus. Ein Kommissar erlebt immer wieder die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, die in seiner Stadt den Ton angibt. Bei den Ermittlungen zu einer Serie von vermutlichen Auftragsmorden kommt es wie es kommen muss: Die Wege des Kommissars und des Killers kreuzen sich - doch bei einem eher unkonventionellen Ermittler und einem Fragen stellenden Auftragsmörder anders, als man vermuten könnte. Und was ist mit der Frau, die dem Anschlag auf ihr Leben nur knapp entkommen ist? Wird der Auftrag vollendet werden? Der fesselnde Thriller zieht seine Kreise in die Gedankenwelt seiner Protagonisten und bis hinauf in die Weltpolitik. Wie in einen Strudel wird man hineingezogen in eine atemberaubende Handlung, die scheinbar unvermeidlich in einem blutigen Finale zu eskalieren droht." Zum Schreibstil: Autor Leif Tewes wagt sich mit seiner ersten Thrillerveröffentlichung auf vermintes Terrain. Er zeigt sich mutig und wählt eine sehr brisante und potentailgeladene Thematik. Leif Tewes begibt sich in die Welt der dunklen Abgründe aus Mafia, Korruption und Tötung und nimmt wahrhaftig kein Blatt vor dem Mund. Ohne dieses Buch vorschnell in eine Schublade zu katalogisieren, so würde ich doch behaupten, dass es der ideale „Kurzthriller“ oder auch gerne „Männer-Thriller“. Die rasanten Handlungen, der knackige und kernige Schreibstil und die kurzen und knappen Dialoge bringen schnell und ohne Umwege auf den Punkt, was gesagt werden soll, bzw. was gesagt werden muss. Kernig, explosiv und zielgerichtet schreibt der Autor Tewes ohne viel Drumherum und Ausschweife. Geschickt jongliert der Autor mit seinen Handlungssträngen, die er aus der Vergangenheit zieht und in der Gegenwart zu Nutze macht. Ein Wechselspiel aus Rückblick und Gegenwart. Als sei es nicht schon rasant und temporeich genug, so bringt dieser Wechsel noch einmal Pepp und Facette ins turbulente Geschehen um die Auftragsmorde, den verpatzen Hit und Toms neuen Emotionen einer gewissen Person gegenüber. Eine besondere Wendung erhält der Thriller, als sich dann Kommissar Berg und Tom Kiefers Wege kreuzen und neues Potential entladen werden muss. Wie ein bodelnder Dampfkessel, wie ein gestautes Mündungsfeuer…Dieser kurze Thriller erinnert sehr an Actionfilme und großes Kino. Nicht immer im positiven Sinne für meinen Lesegeschmack, aber sicherlich genau dass, was die Zielgruppe unaufhaltsamer Thriller sucht und lobt! Neben dem Tempo punktet der Autor auf anderer Seite mit ortsbedingter Raffinesse, denn der Autor hat einen gekonnten Schachzug gewählt, in dem er mehrere Handlungsstränge und Handlungsorte aufweist. Diese bedient er klischeehaft und gut recherchiert. Mit allerlei Wendungen, Spannungsspitzen und Überraschungen führt er diese zu einem explosiven Showdown zusammen, der im Nachhall seicht abklingt und mit einem Gefühl für ein gutes und geladenes Buch a la Action- und Politthriller zurück lässt. Schauplätze: Bei der Wahl der Schauplätze verdient der Autor Leif Tewes meine besonderen Sterne. Den Wechsel zwischen Jugoslawien, Serbien, dem Balkan und der Mainmetropole hat der Autor gekonnt und sagenhaft spannend in einem sehr explosiven Plot verwoben und stimmig und authentisch dargestellt. Sehr lobenswerte Recherche und großes Kopfkino. Mit wenigen Details und noch weniger Ausführungen gelingt es ihm dennoch unglaubliche Bilder beim Leser zu erzeugen. Leif Tewes hat einen rasanten Thriller erschaffen, mit einer sehr treffenden Auswahl an Schauplätzen im Bereich Auftragsmord, Erpressung, Waffenhandel, Drogenhandel, Korruption, Bestechung und Mord, sowie Finanzen, Geheimdienst und Provinzpolizei überzeugt und mit einer kleinen Affäre für Sanftmut sorgt. Schauplätze voller Fakten und mit Blick hinter die Kulissen großer Mogule und einflussreichen Bossen. Er definiert seine Schauplätze nur mit sehr wenigen Details, das Buch erzeugt trotzdem wahrhaftige Bilder und erinnert stark an Actionfilme und großes Kino. Orte, an denen ich als Leser noch nie war, werden mir so nahe gebracht wie meine eigene Hosentasche. Dennoch gibt L. Tewes nur so wenig preis wie möglich, aber nur so viel wie nötig um der Phantasie seiner Thrillerbegeisterten Leser noch genügend Raum zum Mutmaßen und Sinnieren lässt. Dieser Umstand Ausgewählte und besonders in Szene gesetzte Sequenzen bringen den Leser aufgrund der Authentizität zum Atemstillstand und auch mal zum gewünschten Adrenalinkick! Charaktere: Hier hätte der Autor für meinen Geschmack viel mehr Tiefe und Persönlichkeit einfließen lassen können. Zwar sind die Protagonisten sehr gut skizziert und mit eigenen Ecken und Marotten versehen, dennoch wirken sie lange sehr fern und distanziert. Bei der Wahl der Charaktere bedient der Autor die typischen Klischees für einen Politthriller. Das zieht sich durch das komplette Werk. Er hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können, die jedoch auch aus den üblichen Blockbustern hätten entspringen können. Nur sehr wenige Details und auch nur sehr knappe Dialoge und Einblicke in die Gedankenwelt halten die Protagonisten etwas fern und ungreifbar. Gerade als Auftragskiller Tom und Kommissar Berg sich kreuzen und aufeinandertreffen, hätte so viel Potential und Stoff genutzt werden können, welcher leider aufgrund der Kürze und Stauchung verpufft. Sehr schade eigentlich. Neben den beiden Hauptprotas Tom Kiefer und Kommissar Berg bietet dieser Thriller eine weitere unglaubliche Zusammenstellung aus weiblichen Rollen, Widersachern, Auftraggebern, Politikern, Mafiabossen und Beamten. Eine kleine Liebesgeschichte lockert ansprechend auf, birgt aber einen ganz anderen Zweck als in Liebe und Romantik abzudriften. Das überrascht und schlägt ein. Großes Plus sind die stimmigen und nicht missen wollenden Anekdoten und Neckereien. Schwarzer Humor und Zynismus runden hier gewaltig ab und begeistern. Tom Kiefer, mit seinem Handeln und dessen Folgen, sorgt für viel Spannung und unvorhersehbare Ereignisse. Tom ist ambitioniert und professionell, manchmal wirkt er kühl und eisig, lässt nichts anbrennen und wandelt am Scheideweg zwischen Leben und Tod, Gefahr und Aufklärung. Sein Leben ist die reinste Waffe und das reinste Waffenziel. Gleich zu Beginn ermöglicht der Autor seinen Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten und bietet zusätzlich eine gelungene Auswahl an Nebenrollen. Manche wird man bis zum Ende nicht mögen, manche werden den Leser überraschen, und manche sind im großen Showdown gar nicht mehr am Leben. Meinung: Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Thriller, mit viel Nervenkitzel, ausgesprochener Recherche, viel Hintergrund und Rasanz. Grandioser Plot, zeitlose Thematik, die dem Leser auf leider nur knapp 240 Seiten Spannung und Thrill gönnt… Dieses Buch hätte gut und gern noch 150 Seiten mehr verkraften können. Leif Tewes bedient sich schauderhafter Elemente der kranken, gierigen und kaltblütigen Seelen, der Machtgier und der Geldgier. Er treibt es auf die Spitze des Thrillers, er schockiert und überrascht. Er trifft den Geschmack der Leser, die auf der Suche nach fesselnder Spannung und packenden Thrillern sind. Seine Story, seine Schauplätze, die Charaktere...alles scheint bis ins kleinste Detail verwoben und durchdacht zu sein. Jedoch fehlt es auch oft an Tiefe und Nebenschauplatz und Nebeneffekten. Erholung gibt es lediglich in den kleinen Ruheoasen aus Alltäglichkeiten, wie Essen- und Trinken, Schlaf und Rückblende. Der Thriller nimmt gleich zu Beginn richtig Fahrt auf und lässt sich dann kaum noch halten, dieser Umstand wird tatsächlich bis zum Ende durchgezogen! Für mich leider zu temporeich und zu knapp von den Sätzen und Dialogen. Ich persönlich mag es da eher ausufernd, ausformend und erklärend. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel sehr sehr kurz und die Rasanz ist erstaunlich. Die Dialoge sind knackig und sehr authentisch dargelegt, aber leider zu spärlich und knapp. Ein Schreibstil, der für Verstrickungen, Ermittlungen, Rasanz, Spannung und Furcht sorgt, gerne aber etwas mehr Detail und Tiefe hätte vertragen können. Hier liest man nicht einfach nur ein Buch, hier erlebt man Kopfkino und Blockbuster. Gerade der Bereich der Balkan Mafia und die Konstellationen und Verwicklungen hat mich sehr interessiert, hier kam ich absolut auf meine Kosten. Natürlich wurde ich durch den Klapptext sehr neugierig und war gespannt, was es mit dem verpatzen Hit auf sich hat und wer Tom wirklich ist oder war. Dem wird auf den Grund gegangen und lässt den Leser verblüfft zurück. Würde ich diesen Thriller in eine Schublade stecken, so gehöre er in den Bereich „Kurzthriller“ und / oder auch gerne „Männer-Thriller“, da es hier geballte Action, Ballerei, Verfolgung und knappe Dialoge gibt. Ich wurde unterhalten, geschockt, erschüttert und mit Nervenkitzel versorgt. Da mich einige Punkte einfach gestört haben, vergebe ich 3,5 Sterne, die ich aber sehr verdient aufrunde zu 4 Sternen! Denn wenn ich diesen Thriller unter dem Aspekt „Kurz-Thriller“ bewerte, so hat er alles, was er braucht!!! Kritikpunkte: Trotz aller Begeisterung muss ich gestehen, dass mir dieser Thriller im Gesamten doch etwas zu rasant und schnelllebig wirkte. Ich hätte mir zwischendurch doch etwas mehr seichtere Momente gewünscht. Mehr Tiefe in der Darstellung der Charaktere, mehr Nähe und etwas mehr Details und Nebenhandlungen. Mehr Gedankenwelt, längere Gespräche, mehr Drumherum und mehr Entschleunigung. So wurde ich einfach mitgerissen und regelrecht durch die Seiten katapultiert. Ich hatte kaum die Möglichkeit selbst zu recherchieren, zu ermitteln, Schlussfolgerungen zu ziehen oder Mutmaßungen anzustellen. Das war mir alles ein bisschen zu Schnell, sodass ich kaum zum Genießen bekam. Eigentlich recht schade bei dem interessanten und fast neuartigen Plot. Der Autor: "Leif Tewes, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet in Frankfurt als Geschäftsführer eines IT-Unternehmens. Während seines Studiums der Informatik hat er Fachbücher geschrieben und einige Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht. Seine Leidenschaft für die Kunst lebt er als Musiker, DJ und Thriller-Autor, sein Interesse für spannende Persönlichkeiten und rasante Geschichten hat sich unter anderem auf zahlreichen Reisen und Offroad-Rallyes entwickelt. „Tag Null“ ist seine erste Veröffentlichung in der Literatursparte Kriminalroman und Thriller." Zum Cover: Das Cover gefällt mir eher weniger. Ich bin absolute Cover-Käuferin und hätte dieses Buch im Buchhandel weniger beachtet, wenn ich nicht zuvor schon auf den Klapptext und der Handlung aufmerksam geworden wäre. So konnte ich doch noch ein guten Thriller erleben und bin froh mich von diesem Cover nicht hab abhalten lassen. Dennoch muss ich gestehen, dass sich das Cover sehr auf den Inhalt bezieht und sich im Plot wiederfinden lässt. Stimmig und durchdacht. Fazit: Wer Nervenkitzel liebt, fesselnde Action, Rasanz, Verfolgungsjagden und Mafiaelemente mag, der sich gern an dunkle Orte und Abgründe entführen lässt, der die karge Wortwahl liebt und sich eher durch Tempo und kernige Ausformungen begeistern lässt, der wird diesen Thriller temporeich verschlingen.

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    • 9
  • Auftragskiller

    Tag Null

    buecherwurm1310

    06. January 2016 um 15:28

    Tom, ein erfahrener Auftragskiller, schießt daneben. Seine Auftraggeber sind nicht erfreut. Was ist geschehen? Wir lernen die Story aus verschiedenen Sichtweisen kennen. Es ist interessant, Toms Gedankengänge nachzuvollziehen. Auf der anderen Seite erleben wir die Perspektive der Polizei, die gegen das organisierte Verbrechen ermittelt, das sich in der Stadt breitmacht und dem kaum beizukommen ist. Kommissar Berg ist ein unkonventioneller Ermittler, der sich auf die Suche nach dem Killer macht. Dabei kommt er einer Organisation in die Quere, die rücksichtslos vorgeht und sogar ihre Spitzel bei der Polizei hat. Durch Toms Erinnerungen und Gedanken kommt man ihm näher, so dass er am Ende gar nicht mehr so unsympathisch ist. Das Buch liest sich gut und flüssig und die Geschichte wird zunehmend spannender bis zum dramatischen Showdown. Ein spannender Thriller.

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  • 3,5* Ein Fehler kann dein Leben kosten ... Ein ungewöhnlicher Kriminalroman!

    Tag Null

    Lovely_Lila

    24. December 2015 um 13:43

    ~ Thrillertypische Spannung findet man hier leider nicht, dafür darf man bei diesem ungewöhnlichen Kriminalroman aber einem Auftragskiller bei der "Arbeit" über die Schulter schauen. ~ Inhalt Ein erfahrener Auftragskiller soll einen Auftrag erfüllen, eigentlich ist das für ihn schon fast Routine, doch dieses Mal geschieht etwas ganz und gar Unerwartetes: Er schießt zum ersten Mal daneben. Warum? Kommissar Berg hat schon viel erlebt in seiner Karriere bei der Polizei, doch nun erschüttert eine neue Mordserie seine Stadt und diese scheint mit der Balkan-Mafia zusammen zu hängen, die ihm schon lange ein Dorn im Auge ist... Meine Meinung Als Fan der Serie "Dexter" kenne ich mich mit widersprüchlichen Gefühlen für Verbrecher aus. Deshalb dachte ich, dieser Roman wäre perfekt für mich, die Möglichkeit in den Kopf eines Auftragskillers zu sehen, hat seinen ganz besonderen Reiz. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt, dennoch bekommt man hier eine gute Geschichte serviert. Der Schreibstil besitzt Stärken und Schwächen. Er ist flüssig, angenehm zu lesen und sehr detailarm. Nur das Wichtigste wird erwähnt, es gibt keine unnötigen Ausschmückungen. Leider gibt es neben seltenen Wortwiederholungen und häufigen Tippfehlern (die allerdings nur selten den Lesefluss wirklich stören) auch eine Sache, die mich zunehmend gestört hat. Der Autor setzt stark auf die indirekte Rede. Natürlich ist es - wie schon von anderen erwähnt wurde - ein Leistung so viel indirekte Rede (und vor allem richtig) in einem Roman zu verwenden, dennoch darf das meiner Meinung nach nicht auf Kosten des Lesegenusses gehen. Das tut es hier leider zunehmend. Die Beziehungen der Mitglieder der Balkanmafia untereinander sind schon verwirrend und undurchsichtig genug, wenn man sich mit der Materie nicht auskennt, wenn das ganze Infodumping dann auch noch in indirekter Rede verpackt wird, wird es dadurch nicht leichter. In einem Kapitel habe ich ernsthaft in Erwägung gezogen, die seitenlange indirekte, mit vielen Nebensätzen und Beistrichen gespickte, indirekte Rede einfach zu überlesen. Dabei mag ich indirekte Rede eigentlich, solange sie sparsam eingesetzt wird. Hier nimmt diese Rede leider sehr viel (wichtiges) Tempo aus der Geschichte. Am Ende wird glücklicherweise mehr direkter Dialog verwendet, wodurch dann auch die Spannung steigt, und ich besser vorankam. Sogar etwas Humor wird immer wieder eingebaut. "Zivilisation sei ein sehr dünnes Eis, permanent knacke es allerorten, und der Abgrund darunter, in den er habe blicken müssen, sei unvorstellbar." Seite 129 Die Idee zu diesem Roman ist gut. Es ist ein eher ungewöhnliches Thema, über das ich bisher noch nie ein Buch gelesen habe. Wer sich schon ein bisschen mit der Balkan-Mafia auskennt, für den wird das Lesen ein besonderer Genuss sein, weil er sich das notwendige Hintergrundwissen nicht erst aneignen muss und sich sicher schnell in der Geschichte zurecht findet. Die verschiedenen Erzählstränge sind gut durchdacht und laufen am Ende glaubwürdig zusammen. Die Spannung ist leider nicht immer gleich stark vorhanden, wie ein Thriller liest sich dieses Buch lange Zeit nicht. Die ersten Kapitel machen neugierig, doch sobald die Erzählung zu Berg und seinen Kollegen wechselt, geht diese immer wieder verloren, was sicher nicht zuletzt an den kaum vorhandenen Dialogen liegt. Gut hat mir gefallen, dass die Kapitel oft mit so etwas wie einem Cliffhanger enden, also mit unerwarteten Aussagen oder Vorkommnissen. Diese sind stets sehr gelungen und machen neugierig. Leider folgt auf diese Cliffhanger nur selten die Auflösung. Stattdessen wird in der Zeit herumgereist und wieder ein anderer Erzählstrang weiter erzählt. Das hat mich besonders einmal (nach einem extrem guten Cliffhanger) enttäuscht. Es ist als würde der Autor einem ständig Schokolade vor die Nase halten, und diese im letzten Moment wegziehen. Diese ständigen Zeitsprünge waren mein zweiter großer Kritikpunkt. Das Problem waren dabei nicht die Sprünge selbst, sondern die Tatsache, dass den Kapiteln Titel oder Erklärungen fehlen. Es wird nämlich nirgendwo angekündigt, dass man sich auf einmal wieder in der Vergangenheit bei einem anderen Fall befindet, oft merkt man erst sehr spät im Kapitel, dass es gar nicht in der Gegenwart spielt. Das war zeitweise verwirrend, vor allem wird man als Leser seltsam misstrauisch und sucht dann ständig nach Hinweisen auf die Zeit. Das war nicht sehr angenehm, immer wieder hat man das Gefühl, dass man wichtige Zusammenhänge nicht versteht, doch man kommt und kommt einfach nicht darauf, was genau. Die Personen sind gelungen. Sie werden komplex gezeichnet, auch wenn man viele von ihnen nur kurz kennen lernt. Mir hat hier ein wenig Tiefe gefehlt. Wenn der Autor sich generell und hier im Besonderen mehr Zeit (oder Seiten) für die Charakterentwicklung und Erklärungen erlaubt hätte, wäre der Roman sicher noch besser geworden. Mit Berg, dem Kommissar wurde ich leider im ganzen Roman nicht warm. Er war mir auf Anhieb unsympathisch und es wollte mir nicht gelingen, eine Verbindung aufzubauen. Lieber waren mir da seine Kollegen Landers und Kerner. Besonders Kerner ist schon ein einmaliger Buchcharakter, den ich sofort mochte. Sehr gut gefallen habe mir die Kapitel aus Toms Sicht. Auch wenn man es vielleicht nicht sollte, entwickelt man Sympathien für ihn, die im Laufe des Buches immer mehr zunehmen. Dennoch bleibt zwischen ihm und dem Leser ständig eine gewisse Distanz, richtig menschlich präsentiert er sich nur sehr selten. Mir wäre noch etwas mehr Menschlichkeit bei ihm ganz recht gewesen, ich hätte mich für seinen Alltag interessiert, seine Gedanken und Gefühle, davon hätte es von mir aus auf jeden Fall mehr sein dürfen. Mehr Kapitel aus seiner Sicht, hätten mir gefallen, weil seine Perspektive doch eine sehr ungewöhnliche und vor allem spannende ist. Das Ende ist sehr gelungen und unterstreicht den Grundton des restlichen Thrillers. Es wird bestimmt etwas nachhallen, da es für den einen oder anderen (je nachdem) auch ein bisschen schmerzhaft sein kann. Mein Fazit Ein interessantes Buch über die Balkan-Mafia, Korruption und einen Auftragskiller, der aus einem ganz bestimmten Grund daneben schießt. Thrillertypische Spannung findet man hier leider nicht, dafür darf man aber einem Auftragskiller bei der "Arbeit" über die Schulter schauen. Ich empfehle diesen Roman Fans der Serie "Dexter" auch, wenn Tom nicht ganz so zugänglich und menschlich ist wie ersterer. Wer sich an Infodumping, (oft schwer zu erkennenden) Zeitsprüngen und sehr viel indirekter Rede nicht stört, der sollte zugreifen, für alle anderen ist dieser Roman wahrscheinlich nicht das Richtige. Übersicht Stärken: * Schreibstil (flüssig, richtig verwendete indirekte Rede) * gelungene Cliffhanger an Kapitelenden * Idee (interessant, frisch) * Personen (gut ausgearbeitet) * Perspektive eines Killers (liest man auch nicht alle Tage) * Humor * gelungenes Ende * düstere, einnehmende Grundstimmung Schwächen: * Spannung (lässt in der Mitte stark nach) * indirekte Rede nimmt (wichtiges) Tempo aus der Geschichte * Schreibstil (Tippfehler, selten Wortwiederholungen) * Berg (unsympathisch, konnte keine Verbindung zu ihm aufbauen) * Hätte mir mehr Kapitel aus Toms Sicht gewünscht und weniger aus Bergs Sicht Erzählstil: Personaler Erzähler, Präteritum; Perspektive: aus männlicher und weiblicher Perspektive Bewertung: Idee: 5 Sterne Ausführung: 3 Sterne Schreibstil: 3 Sterne Personen: 4 Sterne Protagonisten: 3 1/2 Sterne Zusatzkriterien bei diesem Buch: Spannung: 3 Sterne Humor: 4 Sterne Insgesamt: ❀❀❀,5 Ich vergebe 3,5 Lilien! Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Ein weiterer Roman mit dem Ermittlerteam ist meines Wissens in Planung. Würde ich eine Fortsetzung lesen? - Wenn etwas weniger indirekte Rede vorkommen würde, ja!

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  • Ein gut recherchierter Krimi

    Tag Null

    Uwes-Leselounge

    24. December 2015 um 08:26

    Tom ist ein Ex-Soldat mit Scharfschützenausbildung und von Beruf Auftragskiller. Er erfüllt seine Aufträge mit einer hundertprozentigen Genauigkeit. Aber bei seinem aktuellen Auftrag verfehlt er sein Ziel. Warum ausgerechnet jetzt? So beginnt Tom Fragen zu stellen, die er besser nie gestellt hätte und löst dabei eine Kettenreaktion aus. Kommissar Berg muss tagein, tagaus miterleben, wie seine Stadt durch die Auswirkungen der organisierten Kriminalität der Balkan-Mafia, verkommt. Sein aktueller Fall beschäftigt sich mit einer Serie von mutmaßlichen Autragsmorden. Das Opfer, Paula Hertel, die nur knapp dem Anschlag entkommen konnte, wird von der Polizei in Schutzgewahrsam genommen. Als sich im weiteren Verlauf der Ermittlungen, die Wege des Auftragskillers und des Kommissars kreuzen, ahnen beide noch nicht wie weitreichend dieses Aufeinandertreffen sein wird. Kann Tom seinen Auftrag erfüllen? Eine blutige Hetzjagd beginnt.

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  • Scheibenschießen

    Tag Null

    Arun

    Tag Null von Leif Tewes Ein harter Thriller aus Deutschland Handlung. Ein Hitman versiebt seinen Auftrag, was steckt dahinter? Seine Auftraggeber die Balkan-Mafia fordern Aufklärung. Diese haben sich in Frankfurt eingerichtet und betreiben ihre Geschäfte mit harten Bandagen und sind dabei wenig zimperlich. Des Weiteren arbeitet die Polizei – Mordkommission an einer Serie von Todesfällen, die mit der organisierten Kriminalität in Zusammenhang stehen. Aus der Konstellation Auftragsmörder, Mafia und Polizei ergeben sich eine Vielzahl von Aktionen und Reaktionen. Meine Meinung. Eine kraftvolle Story, in der auch auf die Hintergründe und Entwicklungsgeschichten der verschiedenen Akteure eingegangen wird. Dieses trägt zum Teil für ein besseres Verständnis der Handlungsweisen bei. Die Story beinhaltet einige härtere Szenen und Beschreibungen, die ein solcher Stoff aber auch braucht und verträgt. Fazit. Ein Buch aus deutschen Landen der seinem Genre Thriller völlig gerecht wird. Inhaltlich mit einer nicht immer korrekten Sichtweise der Staatsdiener, einer allgegenwärtigen Brutalität, einem zwiespältigen Auftragskiller und einem überraschenden Showdown hat mir dieses Buch gut gefallen.

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    • 9

    lesebiene27

    20. December 2015 um 21:04
  • Beim Auftrag Mord

    Tag Null

    Patno

    16. December 2015 um 22:27

    Wie tickt ein Auftragsmörder und was passiert, wenn er plötzlich sein Ziel verfehlt? Antworten gibt der Autor Leif Tewes in seinem Thriller "Tag Null", erschienen im Februar 2015 beim fhl Verlag Leipzig. Tom ist von Beruf "Killer" und hat nur ein Ziel, seine Aufträge gewissenhaft zu erledigen. Dieser Mann ist an Perfektion kaum zu überbieten und doch schießt er in diesem einen Moment daneben. Warum nur, hatte er Paula nicht getroffen? Irgendwas war anders. Tom beginnt zu hinterfragen. Kommissar Berg und sein Team ermitteln und stoßen auf eine Serie von Morden, die vermutlich von der Balkan-Mafia beauftragt wurden. Unweigerlich kreuzen sich Tom und Bergs Wege, eine Begegnung mit Folgen. Kann ein Auftragskiller seinen Beruf wechseln und wird ein anderer den Auftrag zum Töten erhalten? "Tag Null" fesselt von Anfang an, führt den Leser in einen Sumpf aus Macht, Geld und Korruption und gewährt interessante Einblicke in die Seele eines Killers. Leif Tewes hat einen recht ungewöhnlichen, intelligenten Schreibstil. Dabei bedient er sich der indirekten Rede und erzählt oft im Konjunktiv. Nicht ganz einfach zu lesen. Konzentration ist angebracht, da der Autor auch ziemlich schnell zwischen Gegenwart und Vergangenheit pendelt. Die Protagonisten sind interessant inszeniert und sorgen für den einen oder anderen Überraschungsmoment. Aufgrund der kurzen Kapitel gewinnt die Story an Tempo. Der erste Teil des Buches, in denen Tom als Protagonist im Mittelpunkt steht, hat mir besonders gut gefallen. Danach plätscherte die Geschichte so ein klein wenig dahin, bevor es zum Showdown im Finale kommt. Tewes streut Hintergrundinformationen zu weltpolitischen Problemen in die Handlung ein. Insgesamt überzeugt "Tag Null" durch kurzweilige, temporeiche und spannende Unterhaltung. Thrillerfans dürften auf ihre Kosten kommen, zumal hier die Gedanken und Gefühle eines Auftragskillers beschrieben werden. Das ist neu und einzigartig.

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