Matthew Cody Achtung, Superheld!

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Inhaltsangabe zu „Achtung, Superheld!“ von Matthew Cody

Fantastic Four! Alle Macht den Superhelden! Daniel kann es kaum glauben: Seine neuen Freunde haben Superkräfte! Molle kann fliegen. Eric ist ungeheuer stark und Rohan hört buchstäblich das Gras wachsen. Doch sie werden ihre Kräfte an ihrem 13. Geburtstag verlieren – und das ist schon bald! Die Clique will unbedingt herausfinden, wer hinter diesen mysteriösen Ereignissen steckt – und die Spürnase von Hobby-Meisterdetektiv Daniel und ein paar alte Comics bringen sie schon bald auf die richtige, aber äußerste gefährliche Fährte! Eine rasante Abenteuergeschichte um Freundschaft, Superkräfte und alte Comichefte mit einer sympathishen Hauptfigur: Köpfchen statt Magie!

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  • Rezension zu "Achtung, Superheld!" von Matthew Cody

    Achtung, Superheld!
    Arith

    Arith

    01. September 2012 um 18:15

    Inhalt: Alle Macht den Superhelden! Daniel kann es kaum glauben: Seine neuen Freunde haben Superkräfte! Mollie kann fliegen. Eric ist ungeheuer stark und Rohan hört buchstäblich das Gras wachsen. Doch sie werden ihre Kräfte an ihrem 13. Geburtstag verlieren und das ist schon bald! Die Clique will unbedingt herausfinden, wer hinter diesen mysteriösen Ereignissen steckt und die Spürnase von Hobby-Meisterdetektiv Daniel und ein paar alte Comics bringen sie schon bald auf die richtige, aber äußerst gefährliche Fährte! Sprache: Ich würde das Buch in die Alterstufe “ab zehn” schätzen und dafür bewegt sich die Sprache auf einem guten, altersgerechten Niveau. Doch obwohl die Sätze kurz und die Formulierungen einfach sind, schreibt der Autor einfach wunderbar. Nach dem ersten Kapitel war ich bereits so tief in die Geschichte gezogen, ich musste fürchten, das Buch nicht mehr aus den Händen zu legen. Flüssig, manchmal tiefsinnig (in Maßen) und auch temporeich, wenn es die Szenen erfordern. Der Grusel-Faktor steigert sich erheblich durch die richtige Wortwahl und das gut gewählte Tempo. Figuren: Alle Superkids hatten ihre bestechenden Eigenschaften und ihren Background, was sich auch konsequent in ihrem Verhalten widerspiegelte. Selbst Nebenfiguren wie Louisa und Rose waren nicht einfach nur Zierde da, sie hatten ihre Funktion, waren gut eingeflochten und sorgten beim Lesen immer wieder für einen Lacher. Im Grunde wirkten alle Kinder auf mich charmant und humorvoll, selbst die etwas klischebelasteten wie Clay Cudgens, der Schläger. Und das Wichtigste: Sie wirkten kindgerecht. Sie sprachen und dachten wie Zwölfjährige und mussten sich auch Problemen stellen, die ihrem Alter entsprechend waren. (Selbst mit Superkräften!) Das Besondere an der Geschichte ist dennoch Daniel, die Hauptfigur, der Junge ohne Superkraft. Seine Ängste, Zweifel und die Eifersucht auf sowie die Freundschaft mit den Superkids treiben die Handlung voran und erfüllen die Geschichte mit Leben. Seine detektivische Spürnase ist ein schönes Detail, das sich durch den Handlungsfaden zieht, fast als wäre seine Cleverness seine Superkraft. Dazu bringt die Nebenhandlung, die sich um Daniels kranke Großmutter dreht, Tiefe in die Geschichte. Denn manchmal helfen einem auch keine Superkräfte mehr weiter. Lob und Kritik: Beginnen wir mit der Kritik, das geht schneller. Bis auf ein paar kleinere Unstimmigkeiten wie vergessene Punkte ist mir nichts Grobes aufgefallen. Nur ein Übersetzungsfehler hat mich gestört. Ich bezweifle, dass ein Zwölfjähriger aus Frust seine komplette Spielekonsole (während des Spielens) zu Boden pfeffert. Wahrscheinlich eher das Gamepad/den Controler. Aber das nur am Rande. ;) Sehr gut aufbearbeitet wird das Thema “Comic vs. Realität” und die Vor- und Nachteile, die das Leben mit Superkräften mit sich bringen. Sowohl aus dem Blickwinkel eines Zwölfjährigen als auch auf das Erwachsenenleben bezogen. Außerdem führte der Autor Daniel, den kleinen Detektiv, als auch den Leser in die Irre. Es gab jede Menge Spuren, richtige wie falsche, sodass man sich am Ende wie bei einem Puzzle fühlte, das zu viele Teile hatte und man abwiegen musste, was denn überhaupt stimmen könnte. Trotz der geringen Seiten (298!) ist der Bösewicht und das Ende nicht ersichtlich, die gut gesetzen Wendepunkte werfen die Verdächtigen immer wieder um und lenken den Verdacht auf etwas Neues. Dazu steckt hinter der Geschichte eine Moral, oder besser eine gut gewählte Portion Moral. Auch wenn die Kinder erkennen müssen, dass sie nicht in Comics leben oder wie die Helden daraus sind, so stehen sie doch dafür ein, was recht und gut ist. Und Gott sei Dank, der Auslöser waren mal KEINE Aliens. ;) Zusammenfassend: Mut und Freundschaft – das sind die zentralen Themen von “Achtung, Superheld”. Was würdest du tun, wenn dir keine Grenzen gesetzt sind? Und was kann ein “normaler” Junge alles ausrichten, wenn er sich nicht aufhalten lässt? Daniels Abenteuer gehört für mich zu den herausstechenden Geschichten in dieser Altersgruppe, dem leider zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf jeden Fall fieber ich jetzt schon der Fortsetzung entgegen, die im September bei Knopf Books erschienen ist. Aber mit ein bisschen Glück (ich drücke beide Daumen) übersetzt der Dressler Verlag auch diese! Auf jeden Fall vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen an dieses ganz wunderbare Buch!

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