Miek Pot In der Stille hörst du dich selbst

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Inhaltsangabe zu „In der Stille hörst du dich selbst“ von Miek Pot

Studium, Partys, Freunde - Miek Pot lebt das pralle Leben. Überraschend entschließt sie sich nach Abschluss der Universität, mit allen Erwartungen an sie und ihr Leben zu brechen. Angezogen von der Aussicht auf Stille, tritt sie in den Kartäuserorden ein. Fast zwölf Jahre verbringt sie im Schweigen, einem Seinszustand, den sie als inspirierende Versenkung und Weg zu sich selbst empfindet. Sie berichtet vom inneren Glück der Meditation, der sinnlichen Erfahrung der Lithurgie, der Begegnung mit dem inneren Ich - und warum sie sich letztlich doch entschloss, in die Gesellschaft zurückzukehren. »Die Stille bringt dich zu dem, der du bist. Von dem, der tut, zu dem, der ist.« Miek Pot

Nicht das, was ich erwartet habe

— peedee
peedee

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    In der Stille hörst du dich selbst
    peedee

    peedee

    In diesem Buch erzählt die Autorin Miek Pot von ihrem Leben beziehungsweise von ihren 12 Jahren in einem Schweigekloster. Sie war immer schon überzeugt, dass ihr Eintritt ins Schweigekloster vorgesehen war. Sie ist 1987 in ein Kartäuserinnenkloster, das nach den Vorgaben des Heiligen Bruno von Köln lebt, eingetreten. Da im Eremitenkloster fast ausschliesslich geschwiegen wird, hat sie täglich ihre Gedanken und Empfindungen für ihre Starets (quasi ihre Vorgesetzte) aufgeschrieben, um diese dann einmal wöchentlich mit ihr diskutieren zu können. Hier eine Zusammenfassung ihres Tagesablaufs: 03:00 Uhr aufstehen >> 3 Stunden Meditation in Stille >> Liturgie/Mette (gemeinsamer, ausführlicher Morgengottesdienst) >> Einzelliturgie >> Rest des Vormittages für Textstudium, Metaphysik und Theologie >> 10-11:00 Uhr erste Mahlzeit (Fisch, Oliven, Getreide) >> Einzelliturgie >> Arbeiten im/am Haus >> Ende Nachmittag zweite Mahlzeit (Gemüse und herzhafte Plätzchen) >> gemeinsame Messe Ich war beeindruckt von - den Metanoias (Übungen, bei denen man sich mit dem Gesicht nach unten zu Boden wirft; diese sollen die Umkehr, die Neubestimmung der Richtung und die entschlossene Umsetzung darstellen; während der Fastenzeit einige 100 Metanoias täglich); - dem unablässigen Aufsagen des Jesusgebets (während der Fastenzeit 300 Mal pro Tag); - dem jährlichen Gebetstraining: während 6 Tagen wird täglich 6 Stunden in Stille gebetet (und dabei an einem Ort geblieben) Positiv fand ich, dass die Autorin auch die grösste Bedrohung im Einsiedlerleben erwähnt hat, nämlich die Neigung, sich zu sehr mit sich selbst zu beschäftigen. Und auch, dass sie immer wieder Zweifel hatte. Schlussendlich musste sie ihre „Erfahrung in ein ganz normales Leben integrieren, und das Leben in einem eremitischen Kloster ist kein normales Leben“. So folgte der Entscheid zum Austritt. Der grössere Teil des Buches war über Meditation und Kontemplation; grosse Mühe machten mir z.B. - die „spirituelle Mutterschaft“ (durch Coaching und Kurse, die sie gebe, sei sie die geistige Mutter vieler Menschen…?!); - transpersonale Bewusstseinsebenen; - Mystik (ein Mystiker ist ein Mensch, der die ultimative Wirklichkeit erlebt…?!) Da mich Themen rund um den Glauben und die Religion interessieren (und insbesondere Menschen, die sich für ein Klosterleben entscheiden), habe ich dieses Buch gelesen. Was habe ich bei einem Buch mit diesem Titel erwartet? Dass in erster Linie über die Zeit im Kloster erzählt wird. Aber leider war das nur der kleinere Teil des Buches. Da mir der erste Teil über das Kloster sehr gut gefallen hat, aber ich mit dem restlichen Teil weniger anfangen konnte, vergebe ich 3 Sterne.

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  • Rezension zu "In der Stille hörst du dich selbst" von Miek Pot

    In der Stille hörst du dich selbst
    palegreeneyes

    palegreeneyes

    12. March 2012 um 20:20

    So viel Lärm um Stille.
    Gefällt!