Mirja Hein Australia - Goldzeit

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Inhaltsangabe zu „Australia - Goldzeit“ von Mirja Hein

Der Beginn einer Generationen überspannenden Familiensaga auf dem Roten Kontinent. Australien, 1853: Die junge Vicky Stewart kann ihrer neuen Heimat Melbourne nichts abgewinnen. Doch als sie den attraktiven Goldgräber Jonathan Boyle kennenlernt, erstrahlt der Rote Kontinent plötzlich in leuchtenden Farben. Vicky will ihr Leben mit ihm verbringen und verspricht, ihm treu zu bleiben. Aber während Jonathan auf den Goldfeldern von Ballarat bis zum Umfallen schuftet, drohen die Intrigen von Vickys Familie gegen den mittellosen Glückssucher die beiden für immer zu entzweien ...

Viel zu überzogen und zu viel gewollt... der einzige Charakter, der überzeugt, ist Frederik.

— Rosenmaedchen
Rosenmaedchen

Achtung: Löst Fernweh aus...Tolle Geschichte mit tollen Charakteren

— Felan
Felan

Wieder ein absolutes Lesehighlight.

— leseratte69
leseratte69

Recht nett geschriebener Australienroman um eine mutige junge Frau und ihre große Liebe.

— QueenSize
QueenSize

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    Die Bücherflüsterin
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  • Alles zu überzogen und viel zu arrangiert

    Australia - Goldzeit
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    24. November 2016 um 18:41

    Australien, 1853: Zwei Jahre nachdem Victoria Stewarts Vater sein Richteramt in Melbourne angetreten hat, sehnt sich Vicky mehr denn je zurück in ihre kühle, englische Heimat. Erst als sie dem attraktiven Goldgräber Jonathan Boyle begegnet, kann sie sich vorstellen, in Australien glücklich zu werden. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Jonathan und will ihr Leben mit ihm verbringen. Doch um nicht als mittelloser Glückssucher um Vickys Hand anzuhalten, will Jonathan so schnell wie möglich zu Reichtum kommen. Er verausgabt sich auf den berüchtigten Goldfeldern von Ballarat bis zur völligen Erschöpfung. Aber eine bösartige Intrige führt dazu, dass Jonathan bald seine größte Kostbarkeit aufgibt: die Hoffnung auf eine Zukunft mit Vicky! Verraten und von ihrer überheblichen Familie in die Enge getrieben muss Vicky nun eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändert – nicht ahnend, dass das Schicksal sie viele Jahre später einholen und sie erneut auf die Probe stellen wird... •●• Zur Idee des Buches: Ich war wirklich verdammt neugierig auf das Buch und es war klar, dass es bei mir einziehen musste, denn ich liebe Australien! Dazu kommt noch, dass die Handlung ja in der Mitte des 19. Jahrhunderts spielt und zwar genau zu der Zeit, als Australien in einen Goldrausch verfällt und viele Einwanderer die Insel besetzen um ihr großes Glück auf den Goldfeldern zu machen. Ich erhoffte mir eine romantische, dramatische Geschichte! Die Umsetzung der Idee war allerdings alles andere als prickelnd: ich bekam eine größtenteils nervige, unrealistische Love-Story, wobei die Autorin permanent die Überhand behält und Gott spielt mit den Leben ihrer Charaktere. Gerade die beiden Protagonisten waren mir mehrmals unsympathisch und vieles wirkt an den Haaren herbei gezogen. Gut umgesetzt wurden allerdings diverse Zeitsprünge, die die Autorin im Laufe des Buches macht und bei denen sich Charakter weiterentwickeln können. Gerade durch diese kam es dann oftmals doch zu wachsender Spannung und Interesse meinerseits. Weiterhin hat mir der Schreibstil der Autorin sehr zugesagt und er passte perfekt zu der Zeit des 19. Jahrhunderts! Typisch für diese Zeit ist auch das Setting und die riesige Grenze zwischen Arm und Reich, ebenso deren Vorurteile gegeneinander. Die Meinungen der Reichen sind festgefahren und ziemlich typisch für diese Zeit, wenn auch teilweise echt nervig und klischeehaft. Einige Charaktere bewiesen nämlich auch, dass sie anders denken können und das war erfrischend! Meiner Meinung nach kommt leider die tolle Landschaft Australiens etwas zu kurz, denn bis auf die Goldfelder und Vickys wenige Ausflüge in die Natur hätte es auch in jedem anderen Land spielen können. - Die Charaktere nehmen im Verlauf der Geschichte immer weiter zu, was allerdings auch damit zusammenhängt, dass die Protagonisten irgendwann in einem Alter sind, wo sie alle mehrere Kinder haben. Insgesamt werden die Charaktere sehr Schwarz/Weiß dargestellt, dazwischen gab es nicht vieles, denn entweder man war gut oder man war abgrundtief böse. Motive für das Böse blieben aber auch teilweise aus (William). Insgesamt lernt man viele Charaktere kennen, wobei manche nur der Dramatik wegen eingeführt werden und dann wieder verschwinden, also sterben müssen. Die Protagonistin Vicky ist zu Beginn 17 Jahre alt, wild, rebellisch und fürchterlich naiv. Sie kann mit Australien als ihre neue Heimat nicht viel anfangen und plant zurück nach London zu gehen. Vicyk ist dennoch klug und kann im Laufe der Zeit gut abwägen, welche Entscheidungen wirklich sinnvoll sind. Sie entwickelt sich zu einer starken Frau, die nichts so leicht aus der Ruhe bringt. Im Einzelnen mochte ich sie, aber nicht so wirklich, wenn sie mit Jonathan, ihrem Love-Interest zusammen ist. Jonathan war für mich größtenteils ziemlich blass. Ihm wurde eine etwas schlimmere Kindheit angehangen und kommt aus ärmlichen Verhältnissen... aber warm wurde ich nie mit ihm. Er kann tun und lassen was er will und doch verzeiht ihm Vicky permanent. Ich war ganz klar gegen ihn und lieber für den anderen Mitspieler, der ebenfalls um Vicky wirbt... Die Beziehung von Vicky und Jonathan ist vor allem eines: unrealistisch. Ja, es ist sehr süß, dass er sie bei ihrem ersten Zusammentreffen vor Straßenräubern rettet, aber Vickys Gefühle entwickeln sich viel zu schnell. Ihre Liebe geht mir einfach zu schnell, denn sie will Jonathan sofort ihrem Vater vorstellen und für ihn kämpfen... äh, ja. Geht mir auch immer so. NICHT! Sie kennen sich eigentlich gar nicht und doch will Jonathan auf den Goldfeldern für beide reich werden und dann um ihre Hand anhalten. Dass da auch noch eine andere Frau ins Spiel kommt, war abzusehen, aber das Vicky dem guten Jonathan Fehltritte einfach so verzeiht... Alles ist eben sehr naiv und ich war ja – so froh! - als Frederik auf den Plan trat, da er der einzige Charakter war, der mich wirklich überzeugen konnte. Stellenweise glaube ich sogar, dass ich nur wegen ihm dem Buch so viele Punkte gegeben habe, da er charmant, humorvoll und sehr intelligent ist – er hat keine Vorurteile gegen die Goldgräber und auch Vicky mochte ich mit ihm zusammen viel mehr. Auch war er es, der meinen Lesespaß dann anhob, wenn Jonathan mir fürchterlich auf die Nerven ging, was so gut wie immer vorkam. - Die Handlung war gespickt von vielen dramatischen Verstrickungen und lebte vor allem von den Charakteren, wenn man sie denn leiden konnte. Dennoch war sie auch teilweise wirklich vorhersehbar und viele Entwicklungen haben mich auch einfach gar nicht interessiert. Teilweise zogen die Seiten also an mir vorbei – noch nie waren mir manche Entwicklungen von Charakteren so egal, das war wirklich erschreckend! Alles wurde ein wenig besser im Verlauf als – wie oben schon beschrieben – Frederik auf den Plan trat und er seine vielen Szenen mit Vicky bekam. Hier wurde mein Interesse wieder geweckt und ich mochte die Szenen mit ihm. Auch gibt es viele dramatischen Spitzen, die mir gut gefielen und mich doch an das Buch fesselten, da kam sogar mal etwas Spannung auf! Der dritte Teil des Buches ist dann ein Zeitsprung, der ganze 20 Jahre in der Zukunft liegt und bei dem Vicky und Jonathan dann schon an die 40 Jahre alt sind. Die Charakter haben zu dem Zeitpunkt alle eine Familie und Kinder und viele bösartige Machenschaften der Vergangenheit wurden bestraft! Doch die Autorin kann das nicht so stehen lassen: ähnlich wie Gott spinnt sie ihre Fäden, sie zerstört Leben, nur damit ihr Lieblingspärchen auch wirklich zusammenkommt. Viele Charaktere suizidieren sich oder sterben bei großen Unglücken oder hassen plötzlich die eigenen Eltern... ja, hier wird alles sehr unrealistisch auseinandergerissen, nur damit Vicky und Jonathan doch noch zueinander finden. Dabei brach auch mein Herz, denn die Autorin machte einfach keinen Halt, vor niemanden – und die vielen Schicksalsschläge waren einfach zu viel und zu durchtrieben. Mir verging gänzlich der Spaß beim Lesen und ich konnte es kaum erwarten, dass das Buch sich dem Ende zuneigte. •●• „Australia“ erzählt die Geschichte eines verliebten und naiven jungen Paares, welche in der Mitte des 19. Jahrhunderts leben, zur großen Goldgräberzeit in Australien. Alles hätte so schön werden können, wenn mich der männliche Hauptcharakter nicht so fürchterlich kalt gelassen hätte und ihre Liebesgeschichte nicht so gekünstelt und unrealistisch gewesen wäre. Trotz des wunderschönen Settings und der interessanten Idee gab es viele Klischees, die bedient wurden und am schlimmsten fand ich, dass die Autorin Gott spielen musste und viele Charaktere einfach sinnlos sterben ließ. Zum Glück gab es einen Charakter, der mir das Buch rettete, weswegen ich dennoch ganze 3 Herzen geben werde. Alles war dann doch nicht schlecht, aber ich bin sehr enttäuscht!

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  • Löst Fernweh aus

    Australia - Goldzeit
    Felan

    Felan

    17. July 2015 um 15:49

    Schon allein das Cover macht Lust auf Australien. Das Bild, welches es zeigt, hat mir wirklich gut gefallen. Das Outback sieht großartig darauf aus. Laut des Klappentextes handelt es sich um eine Familiensaga. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und es findet zwischendurch ein Zeitsprung statt. 20 Jahre vergehen dann mal eben wie im Flug. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich was ganz besonderes. Sie schildert die Umgebung so bildhaft, dass man sofort an Fernweh erleidet und gern auf der Stelle die Koffer packen will. Das ich ihren Stil mag habe ich sogar schon vorher gewusst, denn lustigerweise habe ich letztes Jahr schon mal ein Buch von ihr gelesen. Dieses Australien spielte auch in Australien, aber sie hatte es unter einem anderen Namen rausgebracht. Warum schreiben immer alle unter Pseudonymen? Kann mir das bei Zeiten mal Jemand erklären…Für Leser ist das ziemlich verwirrend… Auch ihre neue Australien Saga hat mir echt gut gefallen. Ich habe noch nicht so viele Familiensagen gelesen und denke das werde ich ab sofort mal nachholen müssen. Nachdem ich mich erst einmal mit dem Buch angefreundet hatte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte wechselt Vickys und Jonathans Sicht. Mit Vicky dem Hauptcharakter der Geschichte fiebert man von der ersten Seite an mit. Sie ist mir sofort sympathisch gewesen und schon nach wenigen Seiten hat der Leser sie ins Herz geschlossen. Mit ihrer Familie hat sie wirklich ein schweres Los gezogen. Absolut unmöglich waren die zwischendurch. Ich habe in dem Buch wirklich einen feurigen Hass gegenüber einigen Personen entwickelt. Zähneknirschen, wütendes Schnauben… das ganze Programm. Wirklich schlimm… Ich kann also sagen das Buch hat mich auch emotional berührt. Ich habe zwischendurch wirklich unglaublich mit Vicky mitgelitten und es war so spannend, dass es mich wirklich einige Stunden an Schönheitsschlaf gekostet hat… Bei den Männern konnte ich mich nicht ganz entscheiden, welchen ich toller finden soll…das bleibt jetzt einfach mein Geheimnis ;) I Ein Abzug bekommt von mir nur das Ende. Es war mir einfach zu kurz – und nein das lag jetzt nicht daran das ich mir nur schwer trennen konnte ;) - . Ich hatte da einfach ein bisschen mehr erwartet. Fazit: Das Buch hat mir gut gefallen. Die Autorin versteht ihr Handwerk, sie löst nicht nur Fernweh in einem aus, sondern es gelingt ihr auch Charaktere zu erschaffen, welche man schnell ins Herz schließt. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber es wird eine Fortsetzung geben. Diese erscheint schon im November als muss ich zum Glück nicht mehr allzu lange warten

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  • Ein wirklich toller Roman

    Australia - Goldzeit
    leseratte69

    leseratte69

    10. July 2015 um 14:50

    Klappentext Der Beginn einer Generationen überspannenden Familiensaga auf dem Roten Kontinent. Australien, 1853: Die junge Vicky Stewart kann ihrer neuen Heimat Melbourne nichts abgewinnen. Doch als sie den attraktiven Goldgräber Jonathan Boyle kennenlernt, erstrahlt der Rote Kontinent plötzlich in leuchtenden Farben. Vicky will ihr Leben mit ihm verbringen und verspricht, ihm treu zu bleiben. Aber Band 2 Australia – Eukalyptusfeuer Über die Autorin Mirja Hein lebt in Hamburg und Berlin, wenn sie nicht gerade auf Recherchereise „Down under“ ist. Sie schreibt unter dem Pseudonym Laura Walden erfolgreiche Neuseelandromane und Jugendromane, die in Australien spielen. Goldzeit ist ihre erste australische Familiensaga. Meine Meinung Story Das Buch hat mich schon nach wenigen Seiten, mit seiner spannenden Handlung und seinen tollen Charakteren, in den Bann gezogen. Die Autorin Mirja Hein, hinter der keine andere als Laura Walden verbirgt, versteht es wirklich den Leser bestens zu unterhalten. Vicky, die Protagonistin, ist eine Lebensfrohe und quirlige Person, die aus einem guten Elternhaus stammt. Ihr Vater ist Richter in Melbourne und ein angesehenes Mitglied der Stadt. Als Vicky sich in den Goldgräber Jonathan verliebt, dreht Vickys Familie durch und verbietet ihr den Umgang. Vicky findet jedoch doch immer wieder einen Weg sich mit ihm heimlich zu treffen. Doch ihr Handeln kommt schnell ans Licht und sie soll so schnell wie möglich einen anderen Mann heiraten, um der Familie Schande zu ersparen. Da kommt Frederik ins Spiel, der junge Witwer, den ich auch sofort sympathisch fand. Vicky verstrickt sich aber immer mehr in die Geschichte und bereitet so mit dem Leser ein tolles, aufregendes Abenteuer, denn Jonathan hat Vicky nie die ganze Wahrheit über sich erzählt. Ich habe wirklich die Seiten regelrecht inhaliert, weil das Buch so spannend war. Man fiebert so mit Vicky mit und möchte ihr so gerne helfen. Ihre Familie schlägt wirklich manchmal über die Stränge und Vicky kann einem Leid tun. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Beim dritten Teil macht das Buch einen Zeitsprung von 20 Jahren und man erlebt, was aus den jeweiligen Personen geworden ist und wie Jonathan und Vicky Bruder Sean, noch immer unter den Intrigen von Vickys Familie zu leiden haben. Die Story ist in sich abgeschlossen und hat zum Glück ein Happy End. Also wenn ihr Fans von Australienromanen seit, solltet ihr dieses Buch auf jedenfall lesen und euch nicht entgehen lassen. Schreibstil Das Buch ist in einem einfachen, dennoch tollen Schreibstil geschrieben. Die Perspektive wechseln zwischen Vicky und Jonathan, so dass man sich als Leser sehr gut in ihre Gefühle hinein versetzen kann. Die Autorin hat es auch geschafft, die Landschaft Australiens mit Worten zu beschreiben, so das man sie als Leser förmlich vor Augen hat. Also Kopfkino pur. Charaktere Das Buch hat tolle, authentische und sehr tiefgründige Protagonisten. Ich hab Vicky sofort in mein Herz geschlossen. Ich mag ihre aufgeweckte und quirlige Art. Auch Jonathan war wirklich nett, aber ich mochte Frederik wesentlich lieber. Er hat Vicky von Anfang an auf Händen getragen und sogar für sie gelogen um ihren Hals zu retten. Sean, der Bruder von Vicky, leidet auch sehr unter der Familie und wird deswegen zum Alkoholiker. Er tat mir wirklich leid. Alles in allem hat die Autorin hier tolle Protagonisten erschaffen, die dem Buch das Leben eingehaucht haben. Mein Fazit Ein absolute genialer Austarlienroman, der mich sofort gefesselt hat. Das Buch hat eine tolle und spannende Handlung und wirklich authentische und starke Charaktere. Meine absolute Leseempfehlung und ich vergebe volle fünf von fünf Sternen, mit einem dicken PLUS dahinter.

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