Noëlle Châtelet Geliebte Enkelin

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Inhaltsangabe zu „Geliebte Enkelin“ von Noëlle Châtelet

Über das Glück, Großmutter zu sein Die Geburt ihres ersten Enkelkindes katapultiert Noëlle Châtelet, die Autorin der Bestseller »Die Klatschmohnfrau« und »Die Dame in Blau« in eine Welt unbekannter Freuden und Gefühle. Voller Staunen erzählt sie davon, wie sie dank ihrer Enkelin das Leben noch einmal mit ganz neuen Augen zu betrachten lernt. »Geliebte Enkelin« erzählt vom Glück des Augenblicks und den langen Schatten der Vergangenheit, vom Versprechen einer unbekannten Zukunft und dem Wunder des Lebens. Noëlle Châtelets Erzählung ist nicht nur ein langer Liebesbrief an die Enkeltochter, sondern an das Leben an sich.

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    Geliebte Enkelin
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 18:33

    Die Autorin beschreibt in Ihrem Buch mit welchen Erwartungen sie sich auf ihr Enkelkind vorbereitet, und wie sie deren Kommen empfindet. Wie Alice im Wunderland Neues entdeckt und aus einem anderen Blickwinkel auf die Welt schaut. Fast schon staunend jeden Augenaufschlag, jeden Laut voller Entzücken als ein Wunder empfindet. Vom ersten Moment an Übereinstimmung im Gesicht sucht . Sie erinnert sich selbst an ihre Kindheit, wie sie ihren Sohn in den Händen hielt, seine kleinen Hände jetzt zu Männerhänden wurden , jetzt die winzigen Hände seiner Tochter in sich vergruben. Wie sich bestimmte Gesten wiederholen, als ein immer weiter getragenes Gen , das lockige Haar von einst jetzt um das Gesicht der Enkelin tanzt. Ich habe diese Buch genossen. Oftmals Tränen der Rührung, sich selbst erkennend, verstanden in den wunderschönen Worten. Unzählige Markierungen , nach deren Wortlaut schnell zurück gegriffen werden kann, hinterlassen das gelesene Buch. Sie begleitet im Buch zwei Jahre im Heranwachsen ihrer kleinen Enkelin. Nach Zeiten der Trennung bangend wieder erkannt zu werden. Begebenheiten wie die erste Karrussellfahrt oder der erste Restaurantbesuch, Momente die sie zuerst mit ihr teilt. Immer wieder bedauert sie, dass es ihrer Mutter nicht mehr vergönnt war ihre Urenkelin in den Armen zu halten. Sie ist Tochter, Mutter, Großmutter, und ihre Enkelin versetzt sie immer wieder in die unterschiedlichsten Lebensphasen. Ein langer Liebesbrief an die Enkelin, und für mich ein schöner Begleiter in Erwartung auf das eigene. “ Das kleine Mädchen hat das Morgengrauen gewählt, nach einer Nacht, in der ich zwischen Raum und Zeit, zwischen Neuem und Altbekanntem umhergeirrt bin.” ( S.11 )

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  • Rezension zu "Geliebte Enkelin" von Noëlle Châtelet

    Geliebte Enkelin
    Sarah_O

    Sarah_O

    03. February 2012 um 20:16

    In "Geliebte Enkelin" schreibt Noëlle Chârelet über die ersten Jahre ihrer Enkelin. Sie beschreibt den Alltag, den sie mit dem kleinen Mädchen erleben darf, von den ersten Worten, die es mit ihr spricht, den ersten Schritten, die es bei ihr macht, aber auch davon, wie sie selbst sich in die neue Rolle einer Großmutter einfinden muss, welche Rolle sie überhaupt einnehmen kann und will und wie sie all diese Erfahrungen zum ersten Mal durchlebt. Dabei wendet sie sich mit einem "Du" die meiste Zeit über direkt an ihre Enkelin, wechselt aber gelegentlich auch zu einem "Du" an ihre eigene verstorbene Mutter, um sich zu fragen, ob diese wohl früher mit ihrem Sohn die gleichen Erfahrungen machte und ob sie ihre Rolle als Großmutter ähnlich verstanden hatte. Die Sprache des Romans ist sehr beschreibend, aber gleichzeitig auch sehr emotional, die Stimmung nachdenklich und philosophisch und insgesamt wundervoll zu lesen. Eine schöne Familiengeschichte mit glücklichen und traurigen, nachdenklichen und verzaubernden Momenten, die zu lesen es sich wirklich lohnt.

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  • Rezension zu "Geliebte Enkelin" von Noëlle Châtelet

    Geliebte Enkelin
    Clari

    Clari

    17. September 2011 um 15:41

    Enkelinnen und Großeltern: eine Betrachtung. Mit einer fast mysthischen Begeisterung beobachtet die Autorin Noelle Chåtelet ihre kleine gerade geborene Enkelin. Sie erinnert sich unwillkürlich an eigene Geburten und denkt an ihre Mutter und Großmutter zurück. Auf diese Weise erlebt sie die Begegnung mit Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft mit sanftem Glück und berauschendem Staunen und spannt den Bogen über mehrere Generationen hinweg. Bei den ersten Schritten der Enkelin versucht sie sich die eigenen Gehversuche vorzustellen und erinnert die ihres Sohnes, des Vaters ihrer Enkelin. Karussell fahren, spazieren gehen, essen und trinken; eine jede Beschäftigung und jeder Fortschritt schafft Erinnerungen, die in die Vergangenheit oder in die erwartete Zukunft weisen. Noel Chåtelet ist instinktsicher im Nachspüren einmaliger eigener Gefühle und der jähen Glücksmomente und aufbauenden Erfahrungen eines heran wachsenden Menschen. Ihre sensible Beobachtungsgabe und ihr feiner Ausdruck schaffen eine träumerische Atmosphäre von zart gesponnenen Rückblicken, in der sie klein war und die Welt erkundete. In ihrer Erzählung gibt es keine Wehmut, keinen bösen Gedanken und keine Verbitterung; kein Missklang zwischen Müttern und Großmüttern oder Kindern trübt ihre Retrospektive. Frei und rein gibt sie sich ihren schwärmerischen Betrachtungen hin und verzaubert damit ihre Leser. Sie vergisst dabei nicht die gelegentlichen Anstrengungen, die ihr ihre Rolle als „Mano“, wie der Großmuttername lauten wird, abverlangt. Philosophische Überlegungen begleiten das Verhältnis zwischen ihr und ihrer ersten Enkelin und verbinden die Welt von gestern mit dem Heute. Ihr Buch zeugt von einem Familienfrieden und einer Harmonie, die sicher nicht jeder so erleben wird. Vielleicht hat sie ihren Bericht ganz auf die Beziehung des Glücks fokussiert und lässt alles andere weg, das unsere Leben in vielfacher Weise beeinträchtigen könnte. Auf jeden Fall bietet diese Reflexion einen Traum von familiärem Glück, wie man ihn sich im Zeitalter der rasanten technischen Entwicklungen und Geschwindigkeiten und auch der Entfernungen und Entfremdung zwischen Familien durch berufliche Mobilität kaum noch vorstellen kann. Doch wer seine Erfahrungen in dieser Weise machen darf, dem ist in der Tat ein großes Glück beschieden. Vielleicht aber ist alles nur ein Traum? Hervorragend übersetzt von Ulli Wittmann hört man hier vom Werden und Vergehen in einer freundlichen und liebevollen Umgebung. Noelle Chatelet ist eine mit hoch angesehenen Literaturpreisen ausgezeichnete Autorin. Sie lebt in Paris.

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