Otfried Höffe Ethik

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Inhaltsangabe zu „Ethik“ von Otfried Höffe

Warum braucht der Mensch Moral, warum Ethik? Welche Grundmodelle der Ethik entwickelt die Philosophie im Laufe der Geschichte? Nicht zuletzt: Wie reagiert die Ethik auf die Herausforderungen einer globalisierten Welt in den Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Umwelt? Von einer Fundamentalethik über eine Anthropologie und eine Handlungstheorie bis zur angewandten Ethik behandelt dieses Buch kurz, prägnant und allgemeinverständlich alle relevanten Themenfelder.

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  • Eine tolle Einführung!

    Ethik

    Goldstueck90

    17. March 2014 um 11:54

    Gesamteindruck Höffe gelingt es hier ein wunderbaren Überblick zur Ethik zu vermitteln. Er zeigt auf welche verschiedenen Grundmodelle es gibt, stellt verschiedene Definitionen dar, beschreibt vorherrschende Debatten und Kontroversen etc. Für alle die sich einen schnellen Überblick verschaffen wollen :) Gestaltung: 5/5 Pkt. Das Buch hat ein tolles handliches Format. Ich mag die Bücher aus der Beck´schen Reihe sehr gerne, da sie alle einen schnellen Zugang zur Thematik ermöglichen und so einen tollen Überblick und eine gute Orientierung verschaffen. Die Aufmachung ist also toll. Ich habe schon einige Exemplare im Regal zu stehen. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich und ermöglicht einen schnellen Zugriff in die einzelnen Kapitel. Am Ende schließen sich ein umfangreiches Literaturverzeichnis und Register an. Top! Inhalt: 3,5/5 Pkt. Zum Inhalt: Was heißt philosophische Ethik?, Methoden, Handlungstheorie und Ethik, Grundmodelle der Ethik, Tugenden, Warum moralisch sein?, Angewandte Ethik und Ausblick: Über die Macht der Moral - eine gute Zusammenstellung vieler wichitger Themen Schreibstil: 4/5 Pkt. Lässt sich flüssig und gut verständlich lesen! Fazit: 4 Sterne Wie schon angedeutet eine sehr zu empfehlende Einführung in die Ethik, für alle die einen schnellen Zugang und Überblick benötigen oder zur Auffrischung für zwischendurch :) *Otfried Höffe: Ethik. Eine Einführung. München 2013. Verlag C.H. Beck. 128 S. 8,95 €.*

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  • Ethik und Moral

    Ethik

    cosima73

    17. May 2013 um 18:37

    Was ist Ethik und wozu brauchen wir sie? Ist Ethik eine universelle Grösse oder verändert sie sich im Laufe der Zeit? Entspringt die Ethik der (menschlichen) Natur oder ist sie eine Schöpfung des menschlichen Geistes? Diesen und anderen fragen geht Otfried Höffe in diesem schmalen Band nach. Er beginnt bei der Begriffsdefinition und leitet ausgehend vom Ursprung „ethos“ drei Bedeutungen ab: I.    der gewohnte Ort des Lebens, welche den Menschen in ein Kontinuum der Natur versetzt II.    Inbegriff von Institutionen, Gewohnheiten und Sitten III.    Die Art und Weise der Lebensführung Die verschiedenen Bedeutungen greifen dabei ineinander über, es gibt keine klaren Grenzen. In einem nächsten Schritt beleuchtet Höffe die anthropologischen Grundlagen und damit die Frage nach den biologischen, einschliesslich der neurobiologischen Eigentümlichkeiten, welche dafür verantwortlich sind, dass der Mensch ein Moralwesen wird. Die Moral hat einen Sollenscharakter nicht nur im vertrauten Sinne, sondern in einem grundlegenden:     "Die Moral tritt nicht nur in Gestalt von vernunftbegründetem Sollen, einem Imperativ, auf. Vielmehr liegt schon ihrer Entfaltung ein deshalb noch basalerer Imperativ zugrunde. Das zur Moral fähige Wesen Mensch ist sowohl als Gattung als auch als Gruppe und als Individuum aufgefordert, sich von einem nur potentiellen zu einem aktualen Moralwesen zu entwickeln." Es folgt die Analyse der menschlichen Eigenschaften wie die Suche nach Anerkennung, Neid, Eifersucht, Rache, Sympathie sowie von Bewertungsmassstäben wie gut und böse, Recht und Unrecht sowie Scham. Die positive Moral, welche sich entwickelte, setzte einen normativen Grundrahmen für den Menschen. Fazit der Anthropologisch Betrachtung der Moral ist, dass sie eine Mischung aus Sollen, Bedürfnis und Sein ist:     "Der seiner Biologie nach weltoffene, aber auch gefährdete Mensch (Bedürfnis)braucht wirksame Verbindlichkeiten (positive Moral: Sein), die die Intelligenz auf ihr Gutsein, letztlich auf ein uneingeschränktes Gutsein (Sollen) zu befragen erlaubt." In der Folge behandelt Höffe Fragen des Guten und des Bösen, setzt sich mit der praktischen Philosophie im Allgemeinen auseinander und bestimmt die Methoden und deren Vielfalt im Zuge der Ethik, welche Teilgebiet der praktischen Philosophie ist. Es geht weiter mit Handlungstheorie, wobei er sich mit dem freien Handeln auseinandersetzt, welches bewusst und freiwillig passieren muss, um den so Handelnden als Urheber der Handlung und damit als verantwortlich und zur Moral fähig zu erachten. Höffe nennt vier Grundmodelle/Prinzipen der Ethik: I.    Das Moralprinzip des Glücks, das Streben nach einem gücklichen Leben II.    Das Kollektivwohl, Utilitarismus: Streben nach dem Wohlergehen für die Gruppe III.    Das Prinzip Freiheit und die Autonomie IV.    Moralkritik Als letzten Punkt behandelt Höffe die Tugend, die seit Platon und Aristoteles ein Grundbegriff der Ethik ist. Dabei geht es hauptsächlich um die Charaktertugenden und die sie ergänzende intellektuelle Tugend, die Klugheit, welche in Verbindung das Ideal der Erziehung und der Selbsterziehung des Menschen zu einer Persönlichkeit ausmachen. Unterschieden wird dabei zwischen Tugenden aus Selbstinteresse, Tugenden des Geschuldeten (Gerechtigkeit) und verdienstlichen Tugenden (Solidarität und Wohltätigkeit). Der schmale Band schliesst mit der Frage, wieso man überhaupt moralisch sein müsse und endet mit der Frage nach der Macht der Moral in der Gegenwart und Zukunft. Auf dünnen 128 Seiten gelingt Otfried Höffe ein solider Überblick zum Thema Ethik. Er deckt die relevanten Fragen und Bereiche ab, was auf so engem Raum nicht umfassend möglich ist, trotzdem aber ausgewogen und hinreichend geschieht. Diese Einführung in die Ethik bildet eine fundierte Grundlage und erste Erkenntnisse, auf denen man aufbauen kann bei einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Gegenstand der Ethik. Fazit Ein guter Einstieg in ein sehr komplexes Thema. Die breit angelegte Analyse hilft, verschiedene Gesichtspunkte dieses Themas wahrzunehmen und das Gefühl für die Vielschichtigkeit desselben zu erhalten. Prädikat empfehlenswert.

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