Patrick Maisano Mezzogiorno

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Inhaltsangabe zu „Mezzogiorno“ von Patrick Maisano

Was haben ein Calabrese und ein Schweizer gemein? Vielleicht mehr, als man denkt. Zwei Architekten kämpfen in Patrick Maisanos abenteuerlichem und rasantem Romandebut „Mezzogiorno“ um die Vorherrschaft des Erzählens, sie überbieten einander beim Fabulieren, gehen dabei weit in die Kindheit und wieder zurück in die Gegenwart. Da ist, auf beruflichem Feld, gerade eine Einfamilienhaussiedlung zu planen, privat geht es vor allem um die Bürokollegin Melanie, die beiden den Kopf verdreht. Die Frage, was unser Leben ist, was davon wahr und was beschönigende Erfindung, stellt dieses Buch auf raffinierte Weise neu. „Mezzogiorno“ handelt von scheinbar unterschiedlichen Biografien aus unterschiedlichen Kulturen, und doch geht es um das, was die Menschen verbindet: um die Familie. Welches Verhältnis hat der Onkel aus Kalabrien zur schweizerischen Mutter eines der Helden? Kann es wirklich sein, dass sein Neffe etwas mit der eigenen Cousine hat? In „Mezzogiorno“, dieser doppelbödigen Parabel auf das Erzählen, bleibt die Familie eine große und schöne Utopie.

Spannend, vielschichtig und dennoch kurzweilig. Ein sprachverspieltes Duell der Gedanken und Geschichten.

— FranzHelle
FranzHelle

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    Mezzogiorno
    FranzHelle

    FranzHelle

    29. August 2016 um 20:50

    Die Architekten Tom und Patrick sind die Protagonisten und ungleichen wie auch unzuverlässigen Erzähler die in einer irren Fabulierlust loslegen – dabei erzählt Jeder der beiden seine Version der Geschichte. Das Buch entführt den Leser dabei ins sommerliche Kalabrien und in die nüchterne Schweiz und der Autor kokettiert dabei ebenso mit Autofiktion, wie mit Klischees und Stereotypen. Alles ungeheuer witzig, unterhaltsam und gekonnt. Zuviel vom Inhalt darf man nicht verraten, da es dem Buch nur schaden und spoilern würde. Was man noch sagen kann, dass neben dem Witz auch ruhige und nachdenkliche Erzählmomente zu finden sind und ein wirklich überraschendes Ende. : )

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