Regina Gärtner Tödliche Schöpfung

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tödliche Schöpfung“ von Regina Gärtner

§B§Tamara Koenig gerät ins Netz skrupelloser Genforscher...§S§§Langtext In dem Krimidebüt "Tödliche Schöpfung" der Aachener Autorin Regina Gärtner (35) geht es um ein brandaktuelles Thema - Gentechnik und ihre Folgen. Keine Zeitung ohne aktuelle Meldung, kein Wissenschaftsmagazin ohne seitenlange Artikel über neueste Fortschritte. Da fließen schwindelerregende Summen in Wissenschaft und Forschung, um Milliarden abzuschöpfen - es herrscht wahre Goldgräbermentalität. Weltweit versuchen die Pharmakonzerne, sich den größten Claim abzustecken. Ihre Methoden sind fragwürdig und bisweilen nicht ganz legal. So läuft die Hauptperson des Krimis, Dr. Tamara Koenig, blindlings in das Netz der skrupellosen Forschung des Pharma-Multis Magnus DeLamotte. Dabei fängt alles relativ harmlos an. Tamara Koenig verliert den Kampf um den letzten freien OP-Saal gegen ihren selbstherrlichen Chefarzt Carl Zucker. Sie kann dennoch ihre junge Patientin retten. Trotz Zuckers verbissener Bemühungen stirbt sei n Patient, der hohe EU-Beamte Ralf Cramer. Kurz darauf verunglücken Zuckers beide OP-Assistenten tödlich. Eine Autopsie an Cramers Leiche wird durch eine Explosion in der Leichenhalle verhindert. Die Sache stinkt. Tamara Koenig fängt an, unbequeme Fragen zu den Vorkommnissen zu stellen, deren bösartigen Ausmaße hinter dem Schleier der hehren Wissenschaft verborgen sind. Magnus DeLamotte ist Herrscher über Zuckers chirurgische Begabung und über ein Pharma-Imperium. In dem gewinnbringenden globalen Wettrennen um neue Medikamente und Heilmethoden werden Menschen zu verwertbarem Material. Tamaras Neugierde bedroht ein millionenschweres Vorhaben, und das zu einem ungünstigen Zeitpunkt: das Projekt entpuppt sich als eine tödliche Schöpfung. DeLamotte und Zucker kämpfen gegen die Zeit. Tamara dringt in gefährliche Sphären vor, doch sie steht nicht allein mit ihren unliebsamen Erkenntnissen über die Abgründe und Chancen der modernen Wissenschaft und Medizin. §Das Klonen von Menschen ist die o ft bemühte Schreckensversion. Doch die Fortschritte auf den Nebenschauplätzen sind nicht minder kritisch zu bewerten, werden aber zu Unrecht vernachlässigt: Wunschkinder aus dem Baukasten und Lizenzgebühren für blaue Augen und kräftigen Haarwuchs. Regel-Überprüfungen der genetischen Erbmasse mit Folgen wie z.B. der Aufnahmeverweigerung der Krankenkassen von Vorbelasteten. Auf dem Spielfeld der "Formel des Menschseins" tummelt sich die Oberliga der Bio- und Gentechnikfirmen mit den Pharmakonzernen - Branchen, die zwischen Gesetzlosigkeit und Nobelpreis schweben.

Zähe Story um Geschäftemacherei im Medizinsektor und verbotene Genforschung

— fredhel
fredhel

Stöbern in Krimi & Thriller

Death Call - Er bringt den Tod

Der beste Fall von Robert Hunter

AnnetteH

Kein guter Ort (Arne Eriksen ermittelt)

Sehr empfehlenswert!

Love2Play

Du sollst nicht leben

Nicht eines der Besten

HexeLilli

Die Fährte des Wolfes

Es ist "nur" ein solider Krimi ohne WOW-Effekt

Lesewunder

Geständnisse

Ein sehr spannendes Buch, das mit einem Knall endet, den ich nicht erwartet habe.

sabzz

Mord im Cottage: Ein Krimi mit Katze

Gut geeignet für den Sommer aber ohne das gewisse Etwas

buchernarr

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Plötzlich ist man tot

    Tödliche Schöpfung
    fredhel

    fredhel

    24. March 2016 um 19:23

     Ahasverus-Unter diesem Codenamen betreiben Professor Carl Zucker und der Pharmachef  Magnus DeLamotte  nicht nur unerlaubte Genforschung, sondern testen ihre Studien an menschlichen Versuchskaninchen aus. Diese denken, sie hätten deutlich an Lebensqualität und - dauer gewonnen, doch der positive Effekt ist urplötzlich vorbei und nun gilt es, die merkwürdigen Todesfälle zu vertuschen. Dabei wird rücksichtslos ermordet, wer auch immer einen Blick auf das Treiben werfen konnte. Der Ärztin Dr. Tamara Koenig kommen die Zufälle allmählich merkwürdig vor. DeLamotte wird nervös, und so gerät sie in sein Fadenkreuz.Es kommt zu einem turbulenten Showdown.Mir hat dieser Düsseldorf-Krimi nicht so gut gefallen. Zusammen mit Tamara hat man von Anfang an den richtigen Riecher, wo etwas vertuscht werden soll und die ganze Handlung ist sehr vorhersehbar. Überraschend turbulent wird es allerdings gegen Ende, wo eine wilde Verfolgungsjagd durch quiekende Schweine und randalierende Menschenaffen stattfindet. Ein weiterer Kritikpunkt sind die etwas langatmigen Passagen über die medizinischen Hintergründe. Alles in allem ist "Tödliche Schöpfung" für meinen Geschmack zu trocken geraten. Die Personen blieben mir fremd, und richtige Spannung hat sich bei mir nicht aufgebaut.

    Mehr