Alle Raben heißen Prisuch: Erich - zwei Weltkriege und ein Happy-End

von Regina Störk 
4,6 Sterne bei5 Bewertungen
Alle Raben heißen Prisuch: Erich - zwei Weltkriege und ein Happy-End
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Biographie eines Menschen der sympathisch erscheint und nie seinen Optimismus zu verlieren scheint

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Eine wunderschöne, berührende Geschichte zum Glück mit Happy-End. Taschentücher sollten immer bereit liegen!

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Inhaltsangabe zu "Alle Raben heißen Prisuch: Erich - zwei Weltkriege und ein Happy-End"

Josefine lebt mit Mann und Schildkröte irgendwo im Schwabenländle und erinnert sich an ein Versprechen, das sie vor fast dreißig Jahren ihrem Vater gegeben hat: Seine Geschichte zu schreiben. Nach dem Tod ihrer Eltern hat sie die Kiste mit den Erinnerungen ihres Vaters zunächst im Keller verstaut.
Als sie die Kiste öffnet und Briefe, Schriftstücke und Fotos in die Hand nimmt, will sie sie am liebsten erstmal gleich wieder fest verschließen und dahin zurückbringen, wo sie sie hergeholt hat.
Doch nach einen tiefen Seufzer und dem stummen Gespräch mit ihrer Schildkröte beschließt sie, ihr Versprechen nun endlich einzulösen und die Geschichte ihres Vaters zu schreiben.
Die Geschichte ihres Vaters ist ein Stück deutsche Geschichte. Sie spielt in Ostpreußen, Berlin, Mecklenburg, Schleswig-Holstein, im Ruhrgebiet und hat ein Happy End .
Es ist die Geschichte eines Mannes, der vor dem ersten Weltkrieg geboren wurde, Hitler gewählt, Polenfeldzug und sibirische Kriegsgefangenschaft erlebt hat. Ein Mann, der überall zu Hause war und Lokomotiven liebte. Ein Mann, der das Leben einfach nahm, wie es war.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07FF67TW4
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:319 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:10.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Mitzhauss avatar
    Mitzhausvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Eine zu Herzen gehende Biographie.
    Leben bleibt Leben

    Ich beschreibe jetzt hier mal den letzten Rutsch vom Buch als Erich in Gefangenschaft kam. An einen Biografischen Roman gibt es find ich nichts zu kritisieren. Leben heißt Leben. Die Einstellung von Erich hat mir sehr gut gefallen. Also sehr gut gefallen, was heißt das schon in einem solchen Zustand, Umstand,Bedingungen? Seine Art zu denken hat mir imponiert. Durch dein Buch hast du gezeigt daß der Krieg damals nicht nur schwarz/weiß war. Nach einer solchen Zeit sich das Menschsein zu bewahren erscheint unserer verwöhnten Generation als nicht erstrebenswert, erschafft unsere Freiheit und Luxus mehr Raum für Egoismus. Der Zusammenhalt der damaligen Zeit selbst unter unmenschlichen Bedingungen ist die Stärke dieser Menschen. Davor ziehe ich meinen Hut.

    Danke für das Buch Regina. Jedesmal wenn mir ein Rabe nun den Weg kreuzt muss ich an Prisuch denken und Erich

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    Christine_Rittervor einem Monat
    Kurzmeinung: Biographie eines Menschen der sympathisch erscheint und nie seinen Optimismus zu verlieren scheint
    Lesenswerte Biographie eines unglaublich optimistischen Menschen

    Ich wollte dieses Buch gerne lesen, weil es mich in weiten Teilen an die Geschichte meiner Familie erinnert. Ich habe einen so sympathisch erscheinenden Menschen "kennengelernt", der aus schlimmen Situationen immer das Beste herausgeholt hat.
    Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und bei jedem Raben den ich sehe denke ich an "Prisuch".

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    SkadiVs avatar
    SkadiVvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne, berührende Geschichte zum Glück mit Happy-End. Taschentücher sollten immer bereit liegen!
    Alle Raben heißen Prisuch

    Josefine ist Schriftstellerin. Sie löst endlich ihr Versprechen an ihren Vater ein, dessen Geschichte zu erzählen. eine Geschichte, die sich über zwei Weltkriege und die Anfänge der Nachkriegszeit erstreckt. Der Leser begleitet Josefine in ihrem Schreibprozess, wie sie aus nur zehn Seiten und einigen Zeitungsartikeln versucht, nachzuvollziehen, was ihr Vater wann erlebt hat, und ihren Vater Erich bei dessen Erlebnissen. Mit diesem wundervollen Buch, erzählt Regina Störk ihre eigene Familiengeschichte. Vielleicht ist es ihre eigene Nähe dazu, die die Geschichte so lebendig wirken lässt.

    Erich, der Protagonist, ist ein hoffnungsloser Optimist. Dadurch ist es ein kleines bisschen weniger schlimm, ihn durch diese schrecklichen Zeiten zu begleiten. Nicht alles was er tut, ist richtig, trotzdem kann man mit ihm mitfiebern, weil er zumindest immer versucht, das Richtige zu tun.

    Auf der persönlichen Ebene erzählt das Buch vom erstarken des NS-Regimes und dem zweiten Weltkrieg. Es ist ein wichtiges Thema ohne das großartig auf die komplizierten politischen Vorgänge eingegangen wird. Hier liegt eine der großen Stärken des Buches: Es zeigt ganz deutlich, wie es den Leuten damals ging und liefert in meinen Augen einen kleinen Teil der Antwort auf die Frage, wie das alles damals passieren konnte.

    Begleitet wird Erich auf seiner Reise stets von einem oder mehreren Raben – letztlich ist das auch egal, denn für Erich heißen alle Raben Prisuch. Ohne etwas vorweg nehmen zu wollen: Der Titel passt perfekt. Ab und zu erfährt der Leser auch Prisuchs Gedanken, diese kurzen Stellen lockern das ganze immer wieder auf.

    Genauso hat Josefine zu Hause ihre Unterstützerin – die Schildkröte Minna, deren Gedanken mich beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

    Das Beste für mich an diesem Buch war jedoch der Schreibstil. Von der ersten Seite an hat er mich begeistert. Manche Ereignisse werden zwar nur kurz zusammen gefasst, doch bei den ausgeschriebenen Szenen konnte ich alles – manchmal viel zu gut – nachempfinden und habe das ein oder andere Mal die Welt um mich herum vollkommen vergessen.

    Kurz gesagt: Absolute Leseempfehlung. Nicht nur für diejenige, die sich für die damalige Zeit interessieren, sondern auch für alle, die mal wieder ein Buch lesen wolle, das einen wirklich berührt. Taschentücher sollten allerdings immer griffbereit sein.

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    TifaLockharts avatar
    TifaLockhartvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wirklich tolle Geschichte von einer schweren Zeit voller Krieg, Gewalt und Entbehrungen. Manchmal fehlte es mir aber etwas an Tiefe.
    Ein Leben während des zweiten Weltkrieges!

    Dieses Cover passt unglaublich gut zu der Geschichte und wenn man erst einmal anfängt zu lesen, dann versteht man sehr schnell auch die wirklich schöne Bedeutung des Titels, die ich aber nicht vorwegnehmen möchte. Dahinter steckt wirklich viel. 
    Es geht in Alle Raben heißen Prisuch um Josefine, die ihrem Vater einst das Versprechen gegeben hat, seine Geschichte zu schreiben. Man begleitet sie in dem Prozess des Schreibens und gleichzeitig liest man die Geschichte von Erich, der im zweiten Weltkrieg gekämpft hat und auch in der Kriegsgefangenschaft gelandet ist. Trotz allem hat diese Geschichte ein Happy-End! 
    Es sei gesagt, dass der Roman zwar auf vielen Tatsachen beruht, aber auch ein paar kleine Details Fiktion und hinzugefügt worden sind. So handelt es sich aber zu großen Teilen wirklich um die Geschichte von Regina Störks Vater, der ihr zu Lebzeiten nur einige Zettel in die Hand gedrückt hat und meinte, mach was draus. Dazu hatte sie dann noch einige Briefe und Dokumente. Aus all dem hat sie nun diesen Roman gefertigt und uns über Josefine sogar mitgenommen in ihre eigenen Recherchen und ihrem Schreibprozess. Gerade deshalb finde ich die Geschichte umso bewegender. Man merkt, wie schockiert sie selbst zwischenzeitlich doch war, als sie so einiges noch erfahren hat oder auch nicht erfahren und wie sie oft auch nicht weiter wusste. Das macht diesen Roman wirklich zu etwas besonderem. 
    In die Geschichte bin ich gut gestartet. Es ist natürlich keine leichte Kost, aber ich persönlich interessiere mich seit meiner Schulzeit sehr für den zweiten Weltkrieg. So habe ich doch schon einige Dokumentationen gesehen und generell interessiert mich das Leben der Menschen, die Hitler gewählt haben und für ihn in den Krieg gezogen sind. Schon die Einführung in diese Zeit ist sehr anschaulich und es fängt mit Erichs Kindheit an. Schnell geht es allerdings ins Eingemachte und in eine Zeit voller Entbehrungen.
    Regina Störks Schreibweise macht es einem leicht dem Ganzen zu folgen und auch zeitliche Sprünge stören den Lesefluss nicht. Die Unterbrechungen, in denen es um Josefine geht, helfen einem auch dabei, das zuvor Gelesene sacken zu lassen und gleichzeitig bekommt man ein Gefühl dafür, wie es ihr selbst beim Schreiben ging. Ab und zu hätte ich mir aber gewünscht etwas mehr von Erichs Gefühlswelt und seinen Gedanken zu erfahren. Natürlich kommt das auch mit vor, aber für mich einfach etwas zu wenig. Mir fehlte es oft an Tiefgang, allerdings ist es ja auch schwierig das Ganze wirklich auf Papier zu bringen, wenn man genau diese Person nicht mehr fragen kann. Die Autorin musste mit dem vorliebnehmen, was er ihr hinterlassen hat und konnte ihn nicht mehr fragen. Es gibt aber nicht nur Erich als Charakter, sondern auch viele mehr und natürlich hat mir Prisuch besonders gefallen. 
    Dies ist, trotz des fehlenden Tiefganges, aber ein toller biografischer Roman. Soviel sei gesagt, es muss schwer sein die Geschichte des eigenen Vaters zu schrieben, mit dem wenigen Wissen darüber und bei den vielen ungesagten Worten und doch hat Regina Störk es geschafft einen mitzunehmen in diese Zeit. 

    4 von 5 Sternen

    Danke für das Leseexemplar! 

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    A
    artwork-verovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnliches Buch über eine entbehrungsreiche Zeit und wie froh wir sein können, in einem Land des Friedens wohnen zu dürfen!
    außergewöhnliches Cover - außergewöhnlicher Inhalt - außergewöhnliche Autorin



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    wortklauberins avatar
    Liebe Leser,
    Ein Versprechen. Nun hab ich es eingelöst. Vielleicht nicht ganz so, wie mein Vater es sich damals vorgestellt hat, denn es gibt einen Raben, den es im wirklichen Leben nie gegeben hat. Genau so wenig wie die Schildkröte Minna in meinem letzten Buch.
    Minna spielt allerdings auch in dieser Geschichte eine Rolle.
    Diesmal brauchte ich den Raben einfach manchmal, um ein bisschen Abstand von der Geschichte zu bekommen. Denn Notizen, Dokumente und Bilder, Recherchen zu Zeit und Orten, haben mich gefühlsmäßig manchmal ganz schön Achterbahn fahren lassen. 
    Auch wenn viele Geschichten auf Tatsachen beruhen, bleibt es einfach ein Roman, eine Geschichte, eine Mischung zwischen Fiktion und Wahrheit.

    Nun würde ich mich freuen, wenn ihr die Geschichte meines Vaters, ein Stück deutsche Geschichte lesen würdet und mir sagt, was ihr davon haltet.
    Für die Leserunde verlose ich 10 eBooks.

    Nun freue ich mich, wenn ihr mitmacht.

    INHALT

    Josefine lebt mit Mann und Schildkröte irgendwo im Schwabenländle und erinnert sich an ein Versprechen, das sie vor fast dreißig Jahren ihrem Vater gegeben hat: Seine Geschichte zu schreiben. Nach dem Tod ihrer Eltern hat sie die Kiste mit den Erinnerungen ihres Vaters zunächst im Keller verstaut. 
    Als sie die Kiste öffnet und Briefe, Schriftstücke und Fotos in die Hand nimmt, will sie sie am liebsten erstmal gleich wieder fest verschließen und dahin zurückbringen, wo sie sie hergeholt hat. 
    Doch nach einen tiefen Seufzer und dem stummen Gespräch mit ihrer Schildkröte beschließt sie, ihr Versprechen nun endlich einzulösen und die Geschichte ihres Vaters zu schreiben.
    Die Geschichte ihres Vaters ist ein Stück deutsche Geschichte. Sie spielt in Ostpreußen, Berlin, Mecklenburg, Schleswig-Holstein, im Ruhrgebiet und hat ein Happy End .
    Es ist die Geschichte eines Mannes, der vor dem ersten Weltkrieg geboren wurde, Hitler gewählt, Polenfeldzug und sibirische Kriegsgefangenschaft erlebt hat. Ein Mann, der überall zu Hause war und Lokomotiven liebte. Ein Mann, der das Leben einfach nahm, wie es war.



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