Neuer Beitrag

Arwen10

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Bevor die ganzen Neuerscheinungen erscheinen, gibt es noch drei ausgewählte Runden aus dem fontis Verlag. Vielen Dank an den fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde !

http://www.fontis-verlag.com/


Reinhold Ruthe Lebenslügen, die wir verinnerlicht haben




Zum Inhalt:


Es ist erstaunlich, wie oft Menschen sich selbst belügen und wie hartnäckig sie ihre Einsichten und logischen Überzeugungen für unumstößlich wahr halten. Diese mehrheitlich unbewussten und versteckten Selbsteinreden sind oft schwerer zu korrigieren als Lügen, die klar als Unwahrheiten erkannt werden. Das Buch will Wege aufzeigen, wie solche Überzeugungen verändert, wie bestehende Prägungen überwunden und wie lästige Lügen abgelegt werden können. Behandelt werden unter anderem: Lebensstil und Lebenslügen / Verwöhnung und Überbeschützung / Lügen und krankhafte Verhaltensmuster / Lebenslügen und Schuldgefühle / Die “Alles-oder-nichts”-Lüge usw.


Bitte bewerbt euch bis zum 22. Januar hier im Thread und beantwortet folgende Frage:

Habt ihr euch schon mal selbst belogen ?



Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen: 

- Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben.

- Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben.

- Bitte schaut nach dem Verlosen selbstständig nach, ob ihr gewonnen habt und übermittelt eure Adresse innerhalb von 48 Stunden. Ihr erhaltet keine Nachricht und sonst wird neu gelost.

- Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen.


Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet.







Autor: Reinhold Ruthe
Buch: Lebenslügen, die wir verinnerlicht haben

Sonnenwind

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Thema klingt hochinteressant!

"Habt ihr euch schon mal selbst belogen ?"

Nun ja, ich überdenke meine Entscheidungen in aller Regel sehr gründlich. Aber trotzdem habe ich manchmal eine Falschfarben-Brille, nicht alle Infos oder eine vorgefaßte Meinung. Deshalb habe ich mir auch schon oft Dinge überlegt, die sich nachher als falsch herausgestellt haben. Das ist dann ja wohl selbst belügen. Wenn man dann eine vorgefaßte Meinung hat, passen die Fakten komischerweise immer dazu. So ist der Mensch wohl.

Smilla507

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich habe schon einige Bücher von Reinhold Ruthe gelesen und freue mich, dass es zu seinem neuen eine Leserunde gibt. Seine Bücher haben mich schon oft weiter gebracht.

Man belügt sich glaub ich ziemlich oft. Es gibt so vieles, was man als selbstverständlich hinnimmt, was aber eigentlich eine Lebenslüge ist. Z.B. habe ich es total verinnerlich es allen recht zu machen. Ein schwerer Weg das abzulegen...

Beiträge danach
56 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

TinaHerr

vor 3 Jahren

Kapitel 9 bis Ende
Beitrag einblenden

Beim letzten Kapitel hat mir gefallen, dass Reinhold Ruthe mehrere Denkanstöße gegen die Lebenslügen auflistet und dass er seine Tipps auch bewusst als Denkanstöße bezeichnet. Dieser Begriff hört sich für mich positiv und motivierend an - ohne erhobenen Zeigefinger. :-)

Besonders gefallen hat mir Denkanstoß Nr. 5: Wir müssen die Motive unserer Lebenslügen durchschauen. Wenn ich nämlich weiß, aus welchem Grund ich eine bestimmte "Lüge" verinnerlicht habe, fällt es mir auch leichter, meine Gedanken und mein Verhalten umzulenken.

Trotzdem hätte ich mir an dieser Stelle noch mehr Hilfestellungen gewünscht. Irgendwie hatte ich am Ende des Buches das Gefühl, dass noch etwas fehlt - was, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht hätte der Autor noch mehr Tipps aus der kognitiven Verhaltenstherapie nennen können, um den Leser noch mehr beim "Umdenken" zu unterstützen.

TinaHerr

vor 3 Jahren

Fazit/Rezension
Beitrag einblenden

Insgesamt fand ich Reinhold Ruthes Buch informativ, aufschlussreich und ein Stück weit hilfreich. Der Autor macht auf wichtige Lebenslügen aufmerksam und regt zum Nachdenken über die eigenen Gedankenmuster und Verhaltensweisen an. Man wird motiviert, Lebenslügen zu entdecken und aufzudecken. Für den Umgang mit und die "Abschaffung" von Lebenslügen hätte ich mir noch mehr Hilfestellung und praktische Tipps gewünscht.

Meine Rezension werde ich in den nächsten Tagen veröffentlichen.

Smilla507

vor 3 Jahren

Kapitel 9 bis Ende
Beitrag einblenden

TinaHerr schreibt:
Beim letzten Kapitel hat mir gefallen, dass Reinhold Ruthe mehrere Denkanstöße gegen die Lebenslügen auflistet und dass er seine Tipps auch bewusst als Denkanstöße bezeichnet. Dieser Begriff hört sich für mich positiv und motivierend an - ohne erhobenen Zeigefinger. :-) Trotzdem hätte ich mir an dieser Stelle noch mehr Hilfestellungen gewünscht. Irgendwie hatte ich am Ende des Buches das Gefühl, dass noch etwas fehlt - was, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht hätte der Autor noch mehr Tipps aus der kognitiven Verhaltenstherapie nennen können, um den Leser noch mehr beim "Umdenken" zu unterstützen.

Stimmt, "Denkanstöße" klingt positiver. :)

Ingesamt war mir das Buch auch etwas zu knapp beschrieben und mir ging es ähnlich wie Dir: Es hätten mehr konkrete Tipps sein können (wobei ich nicht weiß, ob das nicht zu ausufernd/schwierig gewesen wäre? Ich kann das schwer einschätzen)

Sunreading

vor 2 Jahren

Kapitel 9 bis Ende
Beitrag einblenden

TinaHerr schreibt:
Mir hat der Satz über den Trainer im Hochleistungssport sehr gut gefallen: "Der Trainer hat alles getan, er hat alles trainiert, nur nicht die Niederlage." Ich finde zwar, dass man nicht ständig mit einer Niederlage rechnen soll, aber dass Rückschläge nun einmal zum Leben dazu gehören.

Der Satz hat mir auch gut gefallen :)

Sunreading

vor 2 Jahren

Kapitel 9 bis Ende
Beitrag einblenden

Auch nach einer weiteren kurzen Lesepause sind das Buch und ich keine richtig guten Freunde geworden. Aber das passiert schon mal und ist ja nicht weiter schlimm.

Ich merke nach wie vor, dass ich die Hürde nicht habe nehmen können, meine Interpretation von Lüge mit den weitumfassenden Interpretationsfeldern des Autors überein zu bringen. Oft bezeichnet er Verhaltensmuster, Einstellungen oder Blickweisen als Lebenslüge, die in mir eher Fragezeichen als Ausrufezeichen hinterlassen. So zum Beispiel das Lebensziel eines Torwartes der sagte: "Entweder ich werde Nationaltorwart oder ich bringe mich um". Dieser Mann hat sich tatsächlich später das Leben genommen. Worin bestand hier jetzt die Lüge? Der Autor schreibt: Lebensziele, die zerstörerisch wirken, sind Lügen. Für mich sind sie keine Lügen, sondern eben einfach zerstörerische Lebensziele. Genauso wie ich es nicht schaffe im Selbstmitleid eine Lüge zu sehen, sondern einfach einen Gefühlszustand.

Wenn jemand zum Beispiel "extreme" Lebensziele hat, die augenscheinlich unerreichbar sind, fände ich es überheblich diesen Menschen diesbezüglich als Lügner zu bezeichnen. Dieses Ziel entspricht doch seiner persönlichen Wahrheit. Würde sich Jesus denn neben diesen Menschen stellen und ihn als Lügner bezeichnen? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Ich sehe ihn eher als Helfenden. Und laut Kirche sind wir alle Teil von Jesus und von Gott.
Die Passage über den verfluchten Segen fand ich sehr bedrohlich und als typisch kirchliches Druckmittel.
An der Stelle, als der Autor schrieb, Jesus Christus sei als die personifizierte Wahrheit zu sehen, habe ich mich durchaus gefragt, ob ihm (dem Autor) beim Zitieren von diversen Bibelstellen für diesen Ratgeber bewusst war, dass die Bibel nicht von Jesus geschrieben wurde, sondern von "normalen" Menschen, die die Welt seinerzeit ebenfalls durch ihre persönlichen "Brillen" gesehen haben?

Ich bin erzogen worden mit dem immer wiederkehrenden Spruch: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.
Das bringe ich mit Lebenszielen, Selbstmitleid und Perfektionismus nicht so richtig überein. Für mich fühlt sich der Ratgeber-Inhalt an wie eine "Verwässerung" dessen, was ich als "echte" Lüge definiert bekommen habe.
Und ich sträube mich schon seit längerem gegen das eingepflanzt bekommen eines kirchlichen Gewissens. Für mich sind das auch alles nur Menschen hinterm Altar mit persönlichen "Brillen" und manchmal dem Bedürfnis, sich verbal zu profilieren. Mir sollen die Geschichten aus der Bibel als Gedankenanstoß dienen, Jesu Tun als Vorbild, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ich habe aber auch versucht, positiv zu lesen.
Dieser Abschnitt enthält einige Zitate, die ich als sehr wertvoll empfunden habe. Wie zum Beispiel von Dr. Wolfgang Schmitdbauer über übertriebene Erwartungshaltungen.
Auch die Denkanstöße zu gegenwärtigem Verhalten in Bezug an festgehaltener Vergangenheit fand ich sehr gut und hilfreich.
Die Wortherkunft von resignieren war interessant und neu für mich (resignare = einen Vertrag rückgängig machen). Diese Herkunft impliziert ja durchaus ein positives vorangeganges Ereignis.

Insgesamt gab es auch in diesem Abschnitt also immer wieder einzelne Sätze oder kleine Passagen, die ich gut fand.

Mit der Rezension werde ich mich jetzt etwas schwerer tun als sonst. Mal sehen, wie sie mir gelingen mag.

Sunreading

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Anbei nun auch meine Rezension, mit der ich es mir wirklich nicht leicht gemacht habe. Aber manchmal wird man einfach nicht warm mit Büchern.

Ich bedanke mich herzlich, dass ich mitlesen durfte und für diese kleine, aber schöne Leserunde.

http://www.lovelybooks.de/autor/Reinhold-Ruthe/Lebensl%C3%BCgen-die-wir-verinnerlicht-haben-1132557107-w/rezension/1135701298/1135702144/

(In Kürze auch bei Amazon.)

TinaHerr

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

So, hier kommt jetzt endlich meine Rezension. :-)

http://www.lovelybooks.de/autor/Reinhold-Ruthe/Lebensl%C3%BCgen-die-wir-verinnerlicht-haben-1132557107-w/rezension/1135934950/1135934792/

http://superlesehelden.com/2015/02/25/lebenslugen-die-wir-verinnerlicht-haben-von-reinhold-ruthe-rezension/

Auch ich sage DANKE für das interessante Buch und die nette Leserunde! :-)

Liebe Grüße
Tina

Neuer Beitrag