René Laporte Hotel Solitude

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Inhaltsangabe zu „Hotel Solitude“ von René Laporte

Côte d’Azur, 1942: Der Dandy Jérôme Bourdaine hat das Casino-Leben Monte Carlos satt und sucht Zuflucht in einem alten Grand Hotel auf einer Anhöhe über der Stadt. Seit der Krieg in Europa wütet, ist das Hotel fast verwaist. Trotzdem hält ein betagtes Ehepaar den Betrieb und die Erinnerung an den Glanz der vergangenen Jahre aufrecht. Überraschend reist ein Ehepaar an – eine berückend schöne Frau mit slawischem Akzent samt ihrem geckenhaften Ehemann. Und Jérôme setzt alles daran, die rätselhafte Fremde zu erobern. Ein raffiniertes Spiel mit Illusion und Ernüchterung, mit Träumen und Enttäuschung, ein poetischer Abgesang auf die Belle Époque.

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— Gwennilein

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  • Geheimnisvoll und bezaubernd

    Hotel Solitude

    Gwennilein

    10. July 2017 um 07:31

    Mal wieder ein ganz anderes Leseelebnis. Keine dumpfe Geschichte, sondern ein Roman mit Stil und sagenhafter Sprachgewandtheit. Eine kurze, aber intensive Geschichte über Gefühle, Liebe und Gewohnheiten. Diese 120 Seiten braucht man zwischendurch nicht weglegen, die lesen sich in einem Rutsch durch.

  • Eine Buchperle

    Hotel Solitude

    Duffy

    12. August 2014 um 08:37

    Cote D'Azur, 1942: Jérome Bourdaine entflieht der Hektik Monte Carlos und zieht in eine altes, ehemals prominentes Hotel über der Stadt. Dieses Hotel ist voller Spuren und Erinnerungen an die Belle Époqué und wird von einem alten Ehepaar bewohnt und verwaltet, dass sich nicht von dem Haus und den Erinnerungen trennen kann. Vollkommen überraschend bleibt Bourdaine nicht der einzige Gast, denn nach einigen Tagen zieht noch ein Ehepaar ein. Sie ist eine slawische Schönheit, die ihre Tage hier oben verbringt, während ihr Mann als Spieler sein Geld verdient. Bourdaine unternimmt alles, um die Fremde zu erobern. Dieser erstmals auf deutsch erschienene Roman des in Frankreich auch politisch engagierten Schriftstellers, der 1945 bei einem Autounfall ums Leben kam, ist ein Meisterwerk des poetischen Romans. Es ist die Schilderung von Hoffnung und Illusion, Erwartungen, Wünschen, Enttäuschungen, Gefühlen in einer Realität, die keine Zukunft hat und gleichzeitig der Abgesang auf eine Epoche, die ihren Höhepunkt mit ungezügelter Lebensfreude feierte. Laportes dichter, bildhafter und lyrischer Erzählstil ist von einer solchen Brillianz und Eleganz, dass man die Atmosphäre einers ehrwürdigen Grand Hotels praktisch herauslesen kann. Der Verlag schreibt: "Ein literarisches Juwel". In diesem Fall ist dem nichts hinzuzufügen.

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