Richard Dübell Die Teufelsbibel

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Inhaltsangabe zu „Die Teufelsbibel“ von Richard Dübell

Böhmen 1572. In einem halb zerstörten Kloster wird der achtjährige Andrej Zeuge eines schrecklichen Blutbads. Zehn Menschen, darunter seine Eltern, werden brutal ermordet. Andrej kann fliehen und nimmt eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Kirche mit sich: das Wissen um die Existenz des Codex Gigas ═ der Teufelsbibel. Ein Dokument, das drei Päpste das Leben kosten und die Macht haben soll, das Ende der Welt einzuläuten. Sieben schwarz gekleidete Mönche haben geschworen, das Geheimnis der gefährlichen Handschrift zu behüten. Wer zu viel darüber weiß, muss sterben. Denn der Codex, so heißt es, stammt aus der Feder des Teufels ...

In der Kürze liegt die Würze. Das war hier leider nicht der Fall und darunter hat der Lesefluss gelitten. Die Story war recht spannden.

— simoneg
simoneg

Spannend, aber leider war ich nicht gefangen. Ich hatte mir mehr erhofft.

— chrisside
chrisside

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  • Die Teufelsbibel

    Die Teufelsbibel
    Helene2014

    Helene2014

    Die Teufelsbibel war mein erstes Buch von Richard Dübell, aber sicher nicht mein letztes! Genau so liebe ich historische Romane: gut recherchiert und eine spannende Geschichte mit wahrem historischem Hintergrund. Richard Dübell ist ein begnadeter Erzähler mit einem wunderbaren Sprachstil, der genau in die Geschichte passte. Sehr gut fand ich auch, dass er das Mittelalter genau so beschrieb, wie es war, nämlich grausam, schmutzig und stellenweise ziemlich brutal. In vielen historischen Romanen wird diese Zeit verklärt dargestellt mit edlen Rittern und verfolgten keuschen Jungfrauen. Nicht so bei Dübell. Bei den Szenen mit Kaiser Rudolf sah ich den Kaiser direkt vor mir und meinte fast, den Gestank und den Dreck zu riechen. Die Charaktere sind sehr gut und eindringlich beschrieben. Man hoffte und bangte mit ihnen oder hätte ihnen am liebsten die Pest an den Hals gewünscht (im wahrsten Sinn des Wortes). Ich werde auf jeden Fall demnächst die beiden Folgebände auch noch lesen, da ich unbedingt wissen will, wie die Geschichte um die Teufelsbibel weitergeht.Fazit: ein wunderbar geschriebener historischer Roman, der von mir 5 verdiente Sterne bekommt.

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    • 3
  • Teufelsbibel

    Die Teufelsbibel
    jackdeck

    jackdeck

    03. March 2015 um 18:37

    Der kleine Andrej wird Zeuge, wie seine Eltern zusammen mit andern Menschen Opfer eines Massakers wurden. Jahre später machen sich mehrere Menschen unabhängig voneinander auf die Suche nach der Teufelsbibel, die der Sage nach das Ende der Christenheit bedeutet. Diese Bibel wird von 7 Mönchen, den sog. Kustoden bewacht, die auch vor Mord nicht zurückschrecken. Die Teufelsbibel ist das größte mittelalterliche Manuskript der Welt. Es befindet sich tatsächlich heute in Stockholm und wurde im dreizehnten Jahrhundert geschrieben. Sein Inhalt ist das zu dem Zeitpunkt bekannte Wissen der Welt. Klar, dass ein solches Buch für die verschiedensten Menschen und Gruppierungen sowohl interessant, als auch gefährlich ist. Rund um dieses Buch ist die im 16. Jahrhundert spielende Geschichte von Dübell angesiedelt.Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut, das Vorwort, das Personenregister und auch das humorvolle Nachwort von Richard Dübell verleihen diesem Buch einen besonderen Charme. Das Buch ist grundsätzlich schon spannend und ich mag die Schreibweise/Formulierungen von Herrn Dübell. Was mich gestört hat sind die teilweise etwas verwirrenden Bezüge und anfänglichen "Hinführungen" zum eigentlichen Kern eines Abschnitts oder Kapitels. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, rate aber dringend jedem interessierten Leser, sich für diesen Roman viel Zeit zu nehmen. Für den etwas schwierigen Einstieg in die Geschichte habe ich einen Stern abgezogen.

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  • Ein Buch, das Menschen töten und die Welt zum Einsturz bringen kann: Die Teufelsbibel

    Die Teufelsbibel
    simoneg

    simoneg

    10. October 2014 um 20:48

    Für die einen geht nur um den Schutz des kostbaren, gefährlichen Buches und die Geheimhaltung seiner Existenz. Es ist ihre einzige Aufgabe. Alle anderen jagen dem Phantom hinterher. Gibt es das Buch wirklich und was verbirgt es? Jeder, der es bekommen möchte, hat andere Motive - es besitzen, um seine Macht zu nutzen oder es vernichten, um die Menschheit vor schlimmen Folgen zu bewahren. Manchmal verschwimmen die Motive oder wandeln sich. Dazwischen gibt es eine Reihe von Menschen, die ahnungslos in diese Durcheinander hineingezogen werden und furchtbar darunter leiden müssen. Obwohl ich dank Urlaub ohne längere Unterbrechungen lesen konnte, war es teilweise schwer, nicht den Faden zu verlieren. Es gibt einfach zu viele Handlungsstränge, zu viele Orte und zu viele handelnde Personen. Außerdem wäre eine Karte hilfreich gewesen. Wo Wien, Prag oder Rom liegen, weiß man sicher, ansonsten wußte ich aber oft nicht so recht, wo die Handlung gerade spielt.Insgesamt war ich eher etwas enttäuscht.

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  • Kesseltreiben im Kaiserreich

    Die Teufelsbibel
    NiWa

    NiWa

    1572 kommt es in einem Kloster in Böhmen zum Amoklauf eines Mönchs in schwarzer Kutte. Neben Frauen und Kindern verlieren auch Andrejs Eltern ihr Leben und der Junge ist fortan auf sich allein gestellt. Angeblicher Auslöser ist das Böse an sich, die Teufelsbibel war im Kloster eingeschlossen. Wenige Jahrzehnte später beginnt eine historische Jagd nach dem teuflischen Buch und auch der Junge von damals, mittlerweile ein Mann und als Geschichtenerzähler Kaiser Rudolfs II tätig, kann sich dem Kesseltreiben nicht entziehen. Der Leser nimmt die Perspektiven mehrerer Protagonisten ein. Einerseits begleitet man Andrej, den Jungen, der dem Klostermassaker entkam, andrerseits trifft man auf Agnes in Wien, ein junges Mädchen, das gegen ihren Willen verheiratet werden soll. Im Umfeld dieser beiden trifft man auf weitere Handlungsstränge, die am Ende der Geschichte zusammenlaufen. Den bösen Part übernimmt, neben der Teufelsbibel, Pater Xavier, ein intriganter Geistlicher, der alles daran setzt, um das Buch - das doch so viel Macht verspricht - als Erster in seinen Händen zu halten. Die abwechselnden Perspektiven haben mir sehr gut gefallen. Auf diese Weise konnte ich einen Blick in die damaligen Straßen von Wien werfen, den Hradschin in Prag besuchen und mich ekelte richtig vor dem fetten Kaiser und seinen Ausdünstungen. Gefehlt hat mir allerdings die Teufelsbibel selbst. Ich hatte mir schon erhofft, dass man mehr über dieses Buch und seine Geschichte erfährt. Trotzdem ist es ein abenteuerlicher Auftakt einer historischen Trilogie rund um die Teufelsbibel und ihre Geschichte. Und ich freue mich auf die Fortsetzung. Band 2: Die Wächter der Teufelsbibel Band 3: Die Erbin der Teufelsbibel

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    • 8
  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    Engelsgesicht77

    Engelsgesicht77

    Inhalt des Buches: Böhmen 1572. In einem halb zerstörten Kloster wird der achtjährige Andrej Zeuge eines schrecklichen Blutbads. Zehn Menschen, darunter seine Eltern, werden brutal ermordet. Andrej kann fliehen und nimmt eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Kirche mit sich: das Wissen um die Existenz des Codex Gigas der Teufelsbibel. Ein Dokument, das drei Päpste das Leben kosten und die Macht haben soll, das Ende der Welt einzuläuten. Sieben schwarz gekleidete Mönche haben geschworen, das Geheimnis der gefährlichen Handschrift zu behüten. Wer zu viel darüber weiß, muss sterben. Denn der Codex, so heißt es, stammt aus der Feder des Teufels ... Hab die Inhaltsangabe einfach kopiert, weil es mir unheimlich schwerfällt hierzu was zu schreiben. Das Buch war überhaupt nicht mein Fall, dabei wollte ich das Buch so gerne lesen und hatte mich sehr gefreut, dass ich es mir von einer Kollegin ausleiehn durfte. Dann stand es ewig bei mir rum und dann hab ich endlich anfangen können und was ist: Es gefällt mir gar nicht. Hatte keinen Zusammenhang gesehen zwischen den vielen Charakteren im Buch. Es kam keine Spannung auf und irgendwie konnte ich mit den Figuren nicht anfreunden. Es war ein richtiger Reinfall. Habe für das Buch sehr lange gebraucht, habe zwischendrin noch drei andere Bücher gelesen und dass will schon was heißen ;-) Habe lange überlegt, wie viele Punkte ich dem Buch gebe und ich schwanke zwischen drei und vier. Am Anfang hab ich mir noch gesagt, wenn es nicht besser wird, dann brichst du es ab, aber letztendlich konnte ich mich nicht überwinden das Buch abzubrechen, weil ich ja gerne historische Bücher lese und dachte, vielleicht wird es besser. Aber nee, als ich nach über 600 Seiten die letzte Seite gelesen hatte, hatte mein Gesicht ein Fragezeichen und ich hab mich gefragt und das wars. Meine "Will-noch-lesen"-Liste hat einen Luftsprung gemacht, da jetzt ein paar Bücher weniger darauf stehen, da ich die ganzen Folgebände gestrichen habe.

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    • 3
  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    Klusi

    Klusi

    Dieses Buch ist kein Roman, den man schnell mal zwischendurch lesen kann. Die Geschichte macht es einem nicht leicht. Sie fordert die ungeteilte, absolute Aufmerksamkeit des Lesers. Besonders zu Beginn muss man sich konzentrieren, um bei den vielen Personen und den anfangs noch undurchsichtigen Handlungssträngen den Überblick zu behalten. Aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall. Hat man sich einmal eingelesen, wird man mit einer äußerst spannenden, geheimnisvollen Story belohnt. Die Charaktere sind alle sehr fein ausgearbeitet und plastisch beschrieben. Die Handlung lebt von zahlreichen Rückblenden welche die Lücken zwischen den verschiedenen Handlungssträngen füllen und zu einem raffinierten Netz verbinden. In vielen kurzen Kapiteln erfährt der Leser, dass es mehrere Interessenten gibt, die alle hinter dem einen Buch her sind, welches als „Teufelsbibel“ bekannt ist. Einige wollen dieses Werk des Bösen vernichten, andere sind daran interessiert, es für eigene Interessen in die Finger zu bekommen und einzusetzen. Die Methoden, um zum gewünschten Ziel zu kommen, sind so unterschiedlich wie die Charaktere selbst, und es geht bei der Jagd nach dem geheimnisvollen Buch nicht immer ehrenhaft zu. Sieben Mönche, „Kustoden“ genannt, sind als Bewacher der Teufelsbibel bestimmt. Ihre Mission ist schwierig, denn sie bringt die Männer in starke Gewissenskonflikte. Sie müssen sich entscheiden, zwischen Gehorsam, ihrem Abt und dem Kloster gegenüber und der Befolgung der Gebote Gottes, was sich nicht immer vereinbaren lässt und unheilvolle Ereignisse nach sich zieht. Andrej von Langenfels, der als Kind Zeuge wurde, wie seine Eltern und weitere Menschen, wegen der Teufelsbibel, sterben mussten, wird vom Schicksal eingeholt und gerät unweigerlich zwischen die Fäden der Macht. Sein Wissen bringt ihn in Gefahr, aber er findet auch unerwartet Hilfe und lernt dabei sogar die Liebe kennen. Richard Dübell hat hier einen absolut lesenswerten historischen Roman geschaffen, der neben kriminalistischen Elementen und düsterer Atmosphäre auch mit pfiffigen Dialogen und Einlagen von groteskem Humor überrascht. Auch die äußere Aufmachung möchte ich nicht unerwähnt lassen. Der matt-schwarze Umschlag, mit lackartig glänzender, alter Schrift und dem Bild eines schreibenden Mönchs passt sehr gut zur Handlung, und der antik wirkende Druck auf dem Vorsatzblatt wertet das Buch zusätzlich auf. Besonders faszinierend finde ich, dass es die „Teufelsbibel“ wirklich gibt. Auch viele historische Persönlichkeiten tauchen in der Handlung auf, und das übersichtliche Personenverzeichnis, getrennt nach realen Personen und fiktiven Charakteren, war für mich sehr hilfreich.

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    • 2
  • Wo ist die Teufelsbibel?

    Die Teufelsbibel
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    Inhalt:  Irgendwo in einem Kloster in Böhmen soll sie versteckt sein - Die Teufelsbibel. Geschrieben von einem Mönch, der mit dem Teufel im Bunde war.  Natürlich interessieren sich viele Menschen für dieses Buch. Spanische Kardinäle, die sie zur Machterweiterung benutzen wollen, ein Wiener Bischof, der die Christenheit vor diesem Werk des Bösen schützen will und auch die Beschützer des Buches haben ein Interesse daran, sie zu behalten.  In diesen Kampf um Macht werden vier junge Leute verwickelt, deren aller Schicksal irgendwie mit der Teufelsbibel verbunden ist.  Cyprian Khlesl der im Auftrag seines Onkels, des Bischofs von Wiener Neustadt, die Teufelsbibel finden und zu seinem Onkel bringen soll. Andrej von Langenfels der als Junge nur knapp ein Massaker in einem böhmischen Kloster überlebt hat. Yolanta Melnika die von einem skrupellosen Priester als Spionin missbraucht wird. Und Agnes Wiegant die wegen dieses Buches sterben soll.  Es entbrennt eine gnadenlose Jagd auf dieses Teufelswerk, aber auch zwei Liebesgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.  Meinung:  Wer hier ein Werk mit Schwerpunkt Teufelbibel sucht wird hier herb enttäuscht. Der Codex Gigas spielt in dieser Geschichte nur eine kleine Nebenrolle. Im Vordergrund stehen die Intrigen, Affären und Verwirrungen in die die Protagonisten verstrickt sind.  Richard Dübell legt teilweise einen sehr umständlichen Schreibstil an den Tag, der dadurch dem Buch seine Längen beschert. Auch springt er fast immer von Kapitel zu Kapitel zwischen den einzelnen Handlungsdarstellern. Auch wenn der Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen oft etwas plötzlich kommt ist die Geschichte durchaus spannend.  Der Hintergrund ist sehr gut recherchiert.  Fazit:  Auch wenn die Teufelsbibel sich ziemlich im Hintergrund hält hat mir das Buch ganz gut gefallen.  Wer sich an den Sprüngen der Handlung nicht stört und sich auch von einigen Längen des Buches nicht abschrecken lässt, der bekommt hier einen durchaus lesenswerten Historienroman! 

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    • 2
  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    Denizez

    Denizez

    "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell ist eine gute Mischung aus Krimi, Thriller und Verschwörungen, wobei mittendrin auch Lieben aufblühen, die aber sowohl durch die Gesetze, als auch durch Lügen keine große Chance haben. Im Jahre 1572, Böhmen, wird ein kleines Kind Zeuge eines Blutbades, wobei er noch nicht weiß, dass es ihn sein ganzes Leben verfolgen wird. Später verliebt er sich in eine Frau, die aber nicht diejenige ist, die sie zu sein scheint. Ein Pater giert nach Anerkennung, will Papst werden und auch noch das Mächtigste finden, das es auf der Erde gibt: die Teufelsbibel. Ein junges Paar muss ihre Liebe zueinander verstecken, denn dem Adel war es nicht erlaubt, niedere Stände zu lieben. Beide fliehen von zu Hause, um sich ein gutes Leben aufzubauen. Zwei Mönche, auf der Suche nach der Teufelsbibel, um sie sicherzustellen. Niemand durfte sie in die Finger bekommen, denn sie könnte die Welt zerstören. "Die Teufelsbibel" wurde teils auf historischen Grundlagen wie z.B. die Orte, Menschen und dergleichen erbaut, teils aber auch erfunden, wie z.B. die Handlungen der Personen. Historische Persönlichkeiten werden zu Anfang genannt. Der Inhalt des Buches ist gut verständlich und die Beschreibungen der Orte sind anschaulich. Man kann sich in die Menschen hineinversetzen; man fühlt die Panik in sich steigen, das Prickeln der Liebe oder die Sympathie vieler. Natürlich existieren auch mögliche Abneigungen gegen einige Personen durch deren Lügen und Intrigen. Alles in allem ist es ein gutes, verständliches und anschauliches Buch, weil man durch einige Fakten dazulernt, es aber nicht so schlimm ist, wie in der Schule.

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    • 2
  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    Nostalgia

    Nostalgia

    Mein erster Dübell, aber bestimmt nicht mein letzter, soviel kann ich schon sagen. Ich habe die letzten Tage das Buch nur weggelegt wenn ich einschlief, so sehr hat es mich gefesselt. Derweilen ist es wahrlich nicht einfach zu lesen. Der Schreibstil ist sehr elegant und anspruchsvoll und durch die verschiedenen Handlungsstränge zu anfangs fand ich es ein wenig schwierig mich mit den diversen Charakteren zurechtzufinden, aber dank Personenregister keine unmögliche Aufgabe ;-) Aber auch genau diese Parallelität macht diese fast schon unerträgliche Spannung aus, dazu immer wieder unerwartete Wendungen auf dem Weg zum dramaturgischen Höhepunkt. Die Charaktere alle sehr glaubwürdig gezeichnet, keinesfalls eindimensional, darunter auch einige sehr interessante historische Persönlichkeiten, wie z. B. Kaiser Rudolf von Habsburg, Melchior Khlesl - einst Bischof von Wien, verwoben mit historischen Daten (wie z.B. den Hugenottenkriegen) und Ereignissen in eine fiktive Handlung, was dabei dichterische Freiheit ist hat der Autor im Nachwort erläutert. Und Richard Dübell sitzt ein wenig der Schalk im Nacken, denn es gibt einige sehr humorvolle Passagen an denen ich wahrlich herzhaft lachen konnte. In sich abgeschlossen gibt es aber zwei Nachfolgeromane "Die Wächter der Teufelsbibel" und "Die Erbin der Teufelsbibel" die ich mir auf alle Fälle auf den SUB packen werde! Ein historischer Thriller - sehr lesenswert!!

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    • 2
  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    Penelope1

    Penelope1

    Zunächst eines vorab: es gibt sie wirklich - die Teufelsbibel! Ein kirchliches Relikt aus uralter Zeit, um das sich viele Legenden ragen... Ein Mönch, der sich als selbst auferlegte Strafe einmauern ließ, um das Wissen der Welt aufzuschreiben und der, als er merkte, dass er es nie schaffen wird, seine Aufgabe zu erfüllen, seine Seele dem Teufel verkaufte, der daraufhin die "Teufelsbibel" über Nacht zu Ende schrieb... Richard Dübell hat hieraus einen Roman geschaffen, der sich nicht so sehr mit der Entstehung dieser geheimnisvollen Bibel, sondern vielmehr einerseits mit der geplanten Vernichtung und andererseits mit dem Schutz dieses wertvollen, aber auch gefährlichen Manuskriptes beschäftigt. Die Kustoden, d.h. die Wächter der Bibel bangen um die Sicherheit des Codex und haben alle Hände voll zu tun, mögliche Gefahren abzuwenden. Gar nicht so einfach, wie sich herausstellt und die Mönche geraten nicht nur einmal mit ihrem Gewissen und Glauben in Konflikt... Wider Erwarten scheint es Mitwisser zu geben, die daran interessiert sind, das "Testamtent des Teufels" zu vernichten. Geschickt werden in dieser Geschichte historische Fakten und fiktive Handlungen miteinander verbunden, sodass ein spannender und unterhaltsamer Roman entstanden ist, der den Leser ins 16.Jahrhunderts führt. Eine Zeit, in der Rudolf II regiert, ein Alchimist und Sammler, der jedoch hier als mehr oder weniger handlungsunfähiger Mann keine wirkliche Aufmerksamkeit erhält. Dafür umsomehr der 8-jährige Andrej, der einem Massaker in den Klosterruinen unbemerkt entkommt und der ein geheimnisvolles Erbe mit sich genommen hat - das Wissen um diesen Codex, dem bereits sein Vater sein Leben geopfert hat... Mönche, ständig wechselnde Päpste, und andere kirchliche Vertreter sorgen immer wieder für Aufregung. Die Liebesgeschichte zwischen einem Agenten des Bischofs und Agnes, der Adoptivtochter eines Handelsmannes sowie die immer wieder vom Autor dezent eingeflochtenen, sehr humorvollen Szenen machen dieses Buch zu einem Leseerlebnis der besonderen Art. Dennoch ist dieser Roman keineswegs "leichte Kost", die vielen Personen, die zu Beginn des Buches in einem Personenverzeichnis separat aufgeführt werden, die vielen Orts- und Zeitwechsel machen es nicht immer einfach, dem ohnehin oft recht verzweigten Geschehen ungehindert zu folgen. Hier wäre eine Gliederung oder Kennzeichnung zu Beginn der Kapitel hilfreich. Auch empfand ich beim Lesen einige Längen, die von der eigentlichen Handlung abschweiften und ablenkten. Insgesamt hat mir dieser erste Teil der Trilogie rund um die Teufelsbibel sehr gut gefallen, ich bin gespannt, ob und wie es in Band zwei "Die Wächterin der Teufelsbibel" mit dem Codex Gigas weitergeht und kann diese Geschichte allen Lesern empfehlen, die anspruchsvolle historische Romane mögen, in denen geschichtliche Hintergründe unerhaltsam und spannend mit Fiktion verbunden werden - Empfehlenswert !

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    • 2
  • schicker historischer roman

    Die Teufelsbibel
    fladdy

    fladdy

    02. August 2013 um 14:37

    der titel hat mich gefesselt...daher musste das buch einfach mit.
    und es enttäuschte mich nicht.
    es ist sehr spannend geschrieben, außer an manchen stellen, die ziehen sich etwas.
    man fiebert richtig mit und kann einfach nicht aufhören darin zu schmökern.

  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. May 2012 um 07:19

    gut, aber zu langatmig.

  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    velho1960

    velho1960

    31. October 2010 um 12:19

    Ein gut geschriebener historischer Roman der im 16.ten Jahrhundert handelt. Die Geschichte ist umfassend und nicht leicht beschrieben. Verschiedene Personen, deren Wege sich einem erst im Laufe der Geschichte erschließen, die alle eines gemeinsam haben: Die Teufelsbibel zu finden, hat es die Bibel gegeben? Viele Wege scheinen zum Ziel zu führen.
    Anspruchsvoll. Nicht einfach zu lesen.

  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    HarryF

    HarryF

    16. August 2010 um 14:59

    Ich muss mich der Rezension vor mir leider anschließen. Ich habe nach knapp 300 Seiten das Buch zur Seite gelegt. Warum? Es gibt noch immer keine wirkliche Story, die einzelnen Sub-Stories sind teilweise so verwirrend, dass ich oft nicht wusste, um was es jetzt hier geht. Vielleicht nehme ich das Buch irgendwann wieder zur Hand, aber ich kann es mir kaum vorstellen, wo doch so viel gute History erscheint.

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  • Rezension zu "Die Teufelsbibel" von Richard Dübell

    Die Teufelsbibel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. August 2010 um 20:44

    Der 8jährige Andrej wird Zeuge, wie ein wahnsinniger Mönch ein Blutbad anrichtet und auch seine Eltern tötet. Andrej flüchtet und nimmt eines der best gehüteten Geheimnisse mit - das Wissen um die Teufelsbibel. Doch er ist nicht der einzige, der um das mysteriöse Buch weiß. Was habe ich mich auf das Buch gefreut. Laut dem Klappentext und verschiedener Rezensionen hier und in anderen Foren musste ich mir das Buch zulegen und auch lesen. Doch wie groß war meine Enttäuschung als ich mich entschloss, das Buch nach 235 Seiten abzubrechen. Der Schreibstil des Autors war für mich so verwirrend und unflüssig. Mehrmals musste ich Sätze wiederholt lesen, damit ich verstand, was gemeint war. Durch die Sprünge zwischen den verschiedenen Orten war ich zeitweise verwirrt und wusste auch manchmal gar nicht, wo genau ich mich denn jetzt befand. Es wird sehr geheimnisvoll mit der "Teufelsbibel" umgegangen, man erfährt nicht viel und nach 235 Seiten war leider noch immer keine rechte Story im Gange. Fazit: Schade, da das Thema für mich doch recht interessant klang. Leider konnte mich der Autor nicht überzeugen.

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