S.D. Robertson Solange ich in deinem Herzen bin

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Inhaltsangabe zu „Solange ich in deinem Herzen bin“ von S.D. Robertson

Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Ella Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört? „Herzzerreißend gut, mit vielen Momenten, die einen zum Lachen bringen“ – The Sun

Festhalten, loslassen, leben, lieben und alles, was noch so kommt.

— SillyT
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Berührendes Thema - die Gefühle kamen bei mir aber nicht so richtig an.

— Bilie
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Der lange Weg des Loslassens

— Fabella
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Lebe, liebe, lache!

— Ninasan86
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Existenziell, tröstlich und berührend!

— louella2209
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Ein schönes Buch über das Leben und den Tod und dem was danach noch so kommt

— kathamohnblume
kathamohnblume

Wunderschöne Geschichte, die nachdenklich stimmt über das was zählt im Leben und das, was danach kommt...

— danielamariaursula
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Eine berührende Geschichte, über Tot und Leben, festhalten und loslassen!

— Monice
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Berührend, traurig und doch tröstlich

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    querleserin_102

    querleserin_102

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  • Emotionale Geschichte über das Leben und den Abschied

    Solange ich in deinem Herzen bin
    SillyT

    SillyT

    27. February 2017 um 11:39

    Als Will mit dem Fahrrad seine sechsjährige Tochter Ella von der Schule abholen will, passiert ein schlimmer Unfall. Eine Autofahrerin übersieht den jungen Mann und kollidiert mit ihm. Leider ist Will so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstirbt. Als seine Seele aus dem Körper tritt, kann er es kaum fassen, denn er hat doch Ella versprochen, für immer bei ihr zu bleiben. Tatsächlich schafft es Will noch eine Weile als Seele auf der Welt bleiben zu dürfen, um von seiner Tochter Abschied zu nehmen, doch das ist gar nicht so einfach. Meine Meinung: Das Buch beginnt gleich mit dem großen Knall, nämlich mit Wills Unfall und ich war doch darüber überrascht, hätte ich doch erwartet, den Protagonisten zunächst "lebend" kennenlernen zu dürfen. Doch ich muss sagen, dass dies so genau in die Geschichte passt und ich gleich zu Anfang sehr berührt wurde, vom Geschehen. Mir tat hier nicht nur Will Leid, der vor einer schweren Entscheidung steht, als Seele auf der Erde zu verweilen oder aber ins Paradies zu dürfen. Vielmehr machte mich die Situation der kleinen Ella betroffen, die sich so sicher war, dass ihr Vater jeden Moment kommen würde, um sie abzuholen. Als Mama ging dieser Moment schon sehr tief und ich war gleich zu Beginn schon zu Tränen gerührt. S. D. Robertson versteht es hier sehr gut, den doch sehr berührenden Moment zu beschreiben und auch Wills Gefühle darzustellen. Auch sonst hat mir der Schreibstil des Autors sehr gut gefallen, denn er schreibt flüssig und fesselnd und ich fühlte mich schon recht schnell mit den Charakteren verbunden. Schnell entwickelte die Geschichte einen Sog und ich wollte einfach nur wissen, wie Will sich entscheiden würde und wie es seiner Familie geht. Der Beginn, als ich lesen konnte, wie er als Seele seinen Körper verlässt, ließ mich an den Film Ghost - Nachricht von Sam denken, den ich vor kurzem erst nochmal gesehen hatte und tatsächlich beschreibt auch Will diese Situation dann so. Die Geschichte ist alles in allem eine Geschichte über das Leben, aber auch über das Abschied nehmen. Ich erfuhr hier sehr viel über Will und seiner Familie, Dinge, mit denen ich nie gerechnet hätte, manchmal war es lustig, manchmal traurig und so gab es hier die ganze Bandbreite der Emotionen. Allerdings muss ich eins sagen: es war mir ein wenig zu viel Drama, das hier auf Wills Mutter und die kleine Ella einprasselte, wobei es durchaus, leider, auch realistisch sein kann. Will erzählt hier aus seiner Perspektive, was geschieht und zwar auch in der Ich-Form. So konnte ich seine Gefühle perfekt nachvollziehen und fühlte mit ihm mit.  Ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und hatte absolutes Verständnis dafür, wie schwer es ihm fallen muss, seine Tochter alleine zu lassen. Aber auch wenn er die Situationen um ihn herum beschreibt, spürte ich, wie hilflos er sich fühlen musste, da ihm einfach nichts anderes übrig bleibt, als zu beobachten. Die Charaktere der Geschichte sind hier sehr gut dargestellt, ob Will, seine Tochter Ella oder sonst jemand aus der Familie. Ich hatte sie klar und deutlich vor Augen und ihre Handlungen waren immer schlüssig und glaubhaft. Will ist mir sehr ans Herz gewachsen, allein weil ich ihn einfach absolut verstehen konnte und ich konnte mir auch vorstellen, wie er vor seinem Tod war. Ich spürte wie er innerlich hin- und hergerissen wurde und wie schwer seine Entscheidung hier sein würde. Aber nicht nur Will als Protagonist konnte mich packen und berühren, auch seine kleine Tochter Ella hat mich sehr berührt. Wie kann ein so kleines Mädchen mit solch einer schweren Situation nur klar kommen. Auch diese Darstellung ist hier sehr gut gelungen. Neben diesen Beiden gibt es aber auch noch weitere Personen aus Wills Familie, die mich ebenfalls überzeugen konnte, allen voran Wills Mutter, die hier ein sehr schweres Schicksal zu tragen hat. Doch wie in so gut wie jeder Familie brodeln unter der Oberfläche Geheimnisse und so manches mal war ich dann doch überrascht, wenn wieder etwas unvorhersehbares geschah. Das Ende der Geschichte war dann auch sehr lange für mich nicht abzuschätzen und dem Autor gelingt es auch sehr gut, in keinster Weise etwas zu verraten. Auch mit diesem Schluss bin ich dann hoch zufrieden. Mein Fazit: Ein Buch mit sehr vielen Emotionen, das fesselt und berührt, das mich lachen, aber auch weinen ließ und das ich in nur wenigen Stunden komplett verschlungen habe. Charaktere, die mir schnell ans Herz wuchsen und die so natürlich waren, wie du und ich. Ein Buch über das Leben und das Sterben, über Gefühle und Gedanken, Geheimnisse und Mut zur Wahrheit. Dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite abholen und brachte mir sehr emotionale Lesestunden. Leseempfehlung!

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  • Berührendes Thema - die Gefühle kamen bei mir aber nicht so richtig an.

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Bilie

    Bilie

    16. February 2017 um 18:05

    Will stirbt plötzlich nach einem Verkehrsunfall. Da er seiner Tochter Ella nach dem Tod ihrer Mutter versprochen hatte, sie nie im Stich zu lassen kann er aber nicht loslassen. Er versucht, als Seele bei ihr zu bleiben oder sich so von ihr zu verabschieden. Für seine Entscheidung hat er allerdings nur begrenzte Zeit zur Verfügung.  So einfach wie er sich das vorgestellt hat ist es aber nicht. Auch als es ihm endlich gelungen ist, Kontakt zu Ella aufzubauen tauchen immer mehr Probleme auf. Als ich den Klappentext gelesen habe bin ich davon ausgegangen, dass ich mindestens eine Packung Taschentücher bereit legen muss.  Aber irgendwie ist die Geschichte gefühlsmäßig bei mir nicht richtig angekommen. Ich habe schon mit Will und Ella mitgefühlt, aber so richtig gepackt hat es mich eben nicht.  Zum einen hat mich vieles zu sehr an den Film "Ghost - Nachricht von Sam" erinnert. Zum anderen wurde manchmal einfach zu viel in die Story hineingepackt - die ganzen anderen familiären Probleme (mehr will ich hier nicht verraten) hätte es wirklich nicht gebraucht.  Außerdem hätte ich erwartet, dass es etwas mehr um Ella geht, die ganze Handlung war mir zu "Will-lastig".  Es ist aber trotzdem eine schöne Geschichte zu einem interessanten Thema. Deshalb von mir 3 Sterne. 

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  • Der lange Weg des Loslassens

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Fabella

    Fabella

    10. February 2017 um 05:43

    Inhalt: Als Will stirbt, ist seine Tochter gerade mal sechs Jahre alt. Da er ihr nach dem Tod ihrer Mutter versprach, für immer bei ihr zu bleiben, hält er dieses Versprechen auch nach seinem Tod. Doch so einfach, wie er sich das vorstellte, ist das nicht. Denn Ella kann ihn Anfangs nicht mal sehen. Nach und nach erkämpft er sich den Zugang zu ihr. Doch seine Zeit ist gezählt und bald schon muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen. Doch wie kann er sich entscheiden zu gehen und damit das Versprechen an seiner Tochter  brechen? Meine Meinung: Hmm, als ich den  Klappentext las, habe ich mir, wenn ich ehrlich bin, etwas sehr trauriges und herzzerbrechendes unter dem Inhalt vorgestellt. Doch ehrlich gesagt, konnte mich das Buch so kein bisschen berühren. Das lag glaub ich an mehreren Gründen. Während ich zunächst davon ausging, dass es eigentlich in dem Buch um Ella ging, hatte ich beim Lesen mehr das Gefühl, dass es darum geht, dass Will Abschied von dieser Welt nehmen muss und nicht loslassen will. Er stand irgendwie ständig im Mittelpunkt. Seine Gefühle, seine Vergangenheit, seine Gegenwart. Und mit ihm noch weitere Familienangehörige, denn auch da erlebt man im Laufe des Buches sehr viel, was auf einen einprasselt, ohne dass ich näher auf den Inhalt eingehen möchte. Für mich war Ella auf jeden Fall die Person, die am wenigsten im Mittelpunkt stand. Sie kam erst hinter Wills Abneigung zu gehen, den Problemen die Wills Eltern hatten, Wills Vergangenheit mit seiner Frau und und und... Und das fand ich sehr schade. Hinzu kommt, dass es hier irgendwie keinen Charakter gab, den ich wirklich mochte. Ella ist eigentlich noch viel zu klein und manchmal sagt sie Dinge, die für mich kaum zu der Rolle einer sechsjährigen passen. Sie wirken unglaubwürdig. Will war für mich von falschen Motiven geleitet. Er sagt zwar, er will für seine Tochter bleiben, doch irgendwie hatte ich das Gefühl, er macht es aus den falschen Beweggründen. Wills Mutter blieb trotz aller Probleme für mich farblos, ebenso wie Wills Vater und Schwester. Ich glaube, am meisten mochte ich eine weitere Seele, die zurückblieb, die aber leider nur eine Nebenrolle spielte. Er war für mich der Einzigste, dessen Gefühle glaubwürdig rüber kamen. Und so erlebte ich also eher die Geschichte von Will und seinen Problemen. Es war in dem Bereich ein gut zu lesendes Buch, leicht und locker, für mich ohne großen Tiefgang, das so dahin plätscherte. Es war auf keinen Fall Zeitverschwendung es zu lesen, aber von den hochgelobten Gefühlen konnte ich nichts feststellen, dabei bin ich eigentlich recht emotional und nah am Wasser gebaut. Ich glaube nicht, dass ich noch einmale in Buch des Autors in die Hand nehmen würde. Fazit: Für mich ein Buch, das sich mit den Problemen eines Mannes beschäftigt, der nicht loslassen will. Gefühlsmäßig berührte es mich kaum, wenn überhaupt eher bei einer der kleinen Nebenrollen einer weiteren Seele. Es ist recht nett geschrieben, jedoch würde ich wohl eher nicht wieder zu einem Buch des Autors greifen. Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich 2,5 Sterne verteilt ... da mir 2 aber zu wenig waren, habe ich aufgerundet auf 3.

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  • Lebe, liebe, lache!

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Ninasan86

    Ninasan86

    01. February 2017 um 19:50

    Zum Inhalt: Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Ella Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört? Über den Autor: S. D. Robertson kündigte seinen Job als Redakteur, um seiner wahren Leidenschaft nachzugehen und Schriftsteller zu werden. Außerdem war er u.a. bereits als Animateur, Handelsvertreter und Mobilfunktechniker tätig und lebte in Frankreich, Holland und Australien. Mittlerweile ist der Autor mit seiner Familie in der Nähe von Manchester zu Hause. Mein Fazit und meine Rezension: Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nur noch wenig Zeit auf dieser Erde hättest? Würdest du all das tun, was du schon immer tun wolltest? Deine "Bucket-List" abarbeiten? Dich von deinen Liebsten verabschieden, um sie mit einem guten Gefühl zurück zu lassen? Oder würdest du kämpfen? Und nun stelle dir folgende Situation vor: von einem auf den anderen Moment wirst du aus diesem Leben gerissen. Ganz plötzlich. Vollkommen unerwartet. Was würdest du nun tun? Dich dem gleißenden Licht hingeben und "auf die andere Seite" wechseln? Könntest du das? S. D. Robertson hat mir mit seiner Geschichte genau diese Frage gestellt. Als William mit dem Rad auf dem Weg zur Schule seiner 6-jährigen Tochter Ella ist, wird er in einen Unfall verwickelt, der für ihn tödlich endet. Kaum steht er als Seele neben seinem Körper erscheint auch schon sein Lotse, um ihn auf die andere Seite zu bringen. Doch wie soll er seine geliebte Tochter allein zurück lassen, wo sie doch schon kurz nach ihrer Geburt ihre Mutter verloren hat und ihr nur ihr Vater geblieben ist? Will ist hin- und her gerissen und kann seiner Verzweiflung nicht entkommen. Könnte er doch nur zu seiner Tochter durchdringen und für sie da sein! Tatsächlich schafft er es und hilft ihr so, die Traue rum ihn zu verarbeiten - doch tut er das tatsächlich? Bereits mit den ersten Sätzen weiß der Leser ganz genau, woran er ist: obwohl man den Protagonisten Will noch nicht lange kennt - gerade mal den Bruchteil einer Sekunde - stirbt er und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Doch für Will ist es schwer sich von der Erde zu verabschieden und alles zurück zu lassen, denn er hinterlässt nicht nur seine Eltern und seine Schwester, sondern auch seine kleine Tochter Ella. Mir hat es das Herz zerrissen, als er nicht nur miterleben musste, wie seine Angehörigen von seinem schrecklichen Unfalltod erfahren - und wie sie leiden - sondern auch als er bei seiner eigenen Beerdigung zugegen war. Was muss das für ein Gefühl sein, den Menschen, die man liebt so nahe zu und doch so fern zu sein? Jeglicher Kontakt ist verboten, wird durch eine Art magischen Airbag untersagt, jegliche Verbindung scheint unterbrochen zu sein. Er spürt nichts mehr, weder Kälte, noch den Wind, er sieht nur all die traurigen und wütenden Menschen, die er zurück gelassen hat. Und er versucht damit zurecht zu kommen. Besonders Ella hat mir in dieser Geschichte sehr zugesetzt. Die kleine Süße ist gerade mal 6 Jahre alt und eine Vollwaise! Ihre Mutter starb kurz nach der Geburt, sie kennt (und hatte) nur ihren Vater und nun ist auch er für immer verschwunden! Wie also soll ein Vater entscheiden? Soll er in den Himmel gehen und dort auf seine geliebte Tochter warten, bis ihre Zeit (hoffentlich nicht zu bald) gekommen ist? Oder soll er an ihrer Seite bleiben und sich damit zu einem ewigen "Leben" oder besser gesagt Dasein auf der Erde verdammen, ohne jeglichen Kontakt zu haben? Auch mir wäre die Entscheidung sehr schwer gefallen. Doch mit der Zeit hat sich auch bei mir etwas herauskristallisiert und zwar ein Spruch, der mir erst vor kurzem wieder ins Bewusstsein gerufen wurde, aber immer da war: "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Dieses Gefühl, diese Weisheit lässt sich auch hier anbringen und wenn man ganz tief in sich hineinhorcht und nur auf sein Herz hört, alle Gedanken im Kopf ausschaltet, dann erkennt man, dass man die Wahrheit schon die ganze Zeit gewusst hat ... Ein wirklich wunderschöner Roman, der viel zum Nachdenken gibt (auch über das eigene Leben und das eigene Ableben) und - trotz dem düsteren Thema - den Leser mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück lässt!

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  • Was geschieht nach dem Tod?

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Natalie77

    Natalie77

    31. January 2017 um 12:12

    Inhalt: Will hatte seiner Tochter Ella versprochen sie niemals zu verlassen, doch dann hat er einen tödlichen Unfall und die Kleine wird zur Vollwaise. Will kann nicht loslassen und nutzt jeden Moment als Seele aus um an ihrer Seite zu sein. Doch er weiß er muss eine Entscheidung treffen die ihm nicht leicht fällt. Meine Meinung: Solange ich in deinem Herzen bin ist ein sehr Gefühlvolles und bezauberndes Buch. Es geht um das Leben nach dem Tod, Versprechen und die Liebe. Eine Mischung die es stellenweise etwas melancholisch macht. Wer fragt sich nicht was wohl nach dem Tod geschieht. Gibt es wirklich einen Himmel in dem unsere Lieben warten und wenn ja kommt dort jeder hin? Oder ist es einfach nur ein Wunschgedanke geliebte Menschen irgendwann wieder treffen zu können. Dieses Buch handelt genau davon. Nur nicht aus Sicht der Lebenden sondern aus Sicht von Will, dem gerade Verstorbenen. Denn wenn es uns schwer fällt loszulassen wo wir im Idealfall ja noch liebe Menschen um uns herum haben. Wie soll es den Verstorbenen in dem Fall gehen, denn das sie nicht mit uns kommunizieren können ist ja offensichtlich. Das Buch beginnt mit dem Unfall und erzählt dann die Geschichte von Will. Es gibt Sachen in seiner Vergangenheit auf die er nicht stolz ist. Was es genau ist wird mit der Zeit klar. Ebenso klar ist von Beginn an das Ellas Mutter schon verstorben ist, aber auch hier wird erst später klar wieso und weshalb. Es ist durchweg fesselnd von Will zu lesen, hier und da empfand ich Stellen als zu langatmig. Auch fand ich manches zu viel für ein Buch, aber das würde nun die Handlung von später vorweg nehmen. Insgesamt jedoch fühlte ich mich gut unterhalten und raste nur so durch diese Geschichte. Die Figuren sind sehr überschaubar, auch der Radius der selbigen ist recht gering. Will, die Hauptfigur und Vater von Ella. Er erzählt seine Geschichte. Er ist ein liebevoller Vater und möchte sein Versprechen halten. Manches Mal wirkt der Wunsch etwas egoistisch, doch ich kann durchaus verstehen das diese Entscheidung nicht leicht fällt. Ella ist sechs Jahre alt und hat in ihrem Leben schon viele Verluste erlitten. Klar das ihr der Vater fehlt. Ich empfand sie aber auch als recht tapfer. Es gibt noch andere wichtige Personen im Leben von Will und Ella. Seine Eltern, ihre Großeltern die nun nicht nur ihren Sohn verloren haben, sondern sich auch um Ella kümmern. Und seine Schwester Lauren, die weiter weg wohnt, aber da ist um zu helfen. Insgesamt augenscheinlich eine Familie wie man sie sich wünschen würde, aber auch hier brodelt es unter der Oberfläche. Das Ende ist lange Zeit nicht so richtig vorherzusehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten die der Autor sich auch fast bis zur letzten Seite offen lässt. Etwas was die Spannung erhält und das Buch neben dem Plot und trotz der kleineren Schwächen lesenswert macht.

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  • Leserunde zu "Solange ich in deinem Herzen bin" von S.D. Robertson

    Solange ich in deinem Herzen bin
    HarperCollinsGermany

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Solange ich in deinem Herzen bin" von S.D. Robertson ein. Bitte bewerbt euch bis zum 29.12.2016 für eines von 35 Leseexemplaren (Klappbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Ella Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört?   Du möchtest "Solange ich in deinem Herzen bin" von S.D. Robertson lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 35 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 479
  • Existentiell, tröstlich und berührend!

    Solange ich in deinem Herzen bin
    louella2209

    louella2209

    31. January 2017 um 10:13

    Inhalt: Der alleinerziehende Vater Will kommt bei einem tragischen Unfall ums Leben. Er fährt gerade mit dem Rad, zur Schule seiner 6-jährigen Tochter, als eine unachtsame Autofahrerin ihn frontal erfasst. Sekundenbruchteile, die über Leben und Tod entscheiden. Das dramatische daran, Will ist nicht bereit zu gehen. Er fühlt sich verpflichtet, das Versprechen, das er seiner Tochter gegeben hat einzuhalten. Er hat Ella geschworen, sie niemals zu verlassen. Das Mädchen wächst schon ohne Mutter auf, die ebenfalls, bei der Geburt verstarb. Vollwaise mit 6 Jahren, das kann Will als Vater nicht hinnehmen. Eine Frist von ganz „oben“,gibt ihm die Chance mit seiner Tochter Kontakt aufzunehmen und ihr in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen. Doch Will muss auch schmerzlich erkennen, das es nicht mehr wie früher ist. Gelingt es Will seiner Tochter für immer Lebewohl zu sagen und in der Welt der Seelen auf sie zu warten? Oder wird er für immer dem Paradies entsagen, um Ella für den Rest ihres Lebens zu begleiten? Meine Meinung: Der Autor S.D. Robertson schrieb mit „Solange ich in deinem Herzen bin“ ein sehr tröstliches Werk über Abschied, Liebe und Tod. Der Einstieg ins Buch verläuft äußerst dramatisch und ich musste selten, schon so zeitig, zu Taschentücher greifen. Man kennt die Protagonisten zwar noch nicht. Aber Will`s Gedanken, direkt nach dem Unfall, sind so eindringlich und mit einer unglaublichen emotionalen Intensität beschrieben, das es einen mitten ins Herz trifft. Von einem Moment auf den anderen aus dem Leben gerissen und die geliebte Tochter zurücklassen zu müssen, diese Entscheidung möchte wirklich niemand treffen. Deshalb kann man sich in Will`s Dilemma sofort hineinversetzen. Zum Glück bleibt die Traurigkeit nicht erhalten und dem Autor gelingt es souverän, sich nicht in Melancholie zu verlieren, sondern graue Momente in bezaubernde Augenblicke aufbrechen zu lassen. Der Roman wird hauptsächlich aus Will`s Perspektive erzählt und man begleitet ihn auf seinen steinigen Weg als „Seele“ in der Welt der Lebenden. Seine Versuche Kontakt mit seinen Lieben aufzunehmen und die ständigen Gewissensbisse, die ihn plagen, machen diese märchenhafte Erzählung authentisch und man beschäftigt sich unweigerlich selbst mit existentiellen Fragen. Was geschieht mit der Seele nach dem Tod? Wann ist der richtige Zeitpunkt Abschied zu nehmen? Was geschieht wenn die „Lebenden“ auf die „Toten“ treffen, Fluch oder Segen? Ich kann es jedem nur empfehlen diesen berührenden Roman zu lesen. Und keine Sorge, so tränenreich wie zu Beginn bleibt es nicht und auch wenn man selbst schon einen Trauerfall in der Familie hatte, kann diese Lektüre durchaus tröstlich sein, denn der Autor versteht sein Handwerk und behandelt das Thema Tod sensibel und warmherzig. 5 Sterne!!!

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    • 2
  • Wunderschön und ergreifend

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Bad_Snow_White

    Bad_Snow_White

    26. January 2017 um 03:13

    Klappentext: Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Ella Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört? Zu Beginn dieses wundervollen Buches geht es gleich sehr tiefgründig und emotional los. Ab der ersten Seite hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen und an vielen Stellen zutiefst berührt. Ich muss sogar gestehen, dass ab und zu ein Tränchen geflossen ist, so sehr hat es mich mitgenommen. Ich hab dieses Buch auch als sehr tröstlich empfunden. Mir gefällt es sehr, wie der Autor das Thema Tod beschreibt und sich mit der Thematik auseinandersetzt. Es ist zwar die meiste Zeit sehr emotional und ergreifend, aber dennoch zu keiner Zeit kitschig. Das zu schaffen ist glaube ich gar nicht so leicht. Dem Autor ist es perfekt gelungen, wie ich finde. In diesem Buch haben mich viele unerwartete Wendungen sehr überrascht und die Geschichte immer lebendig bleiben lassen. Für mich war dieses Buch ein echtes Highlight, direkt zu Jahresbeginn und es wird eines dieser Bücher sein, an das ich noch lange zurückdenken werde.

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  • So schnell kann sich das Leben verändern

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Buchswagger

    Buchswagger

    22. January 2017 um 17:29

    Der Inhalt:Will hat seiner kleinen Tochter Ella geschworen, immer für sie da zu sein. Und er tut alles dafür, um sein Versprechen zu halten. Bis zu dem Tag, an dem er tödlich verunglückt. Aber selbst der Tod kann das Band zwischen Vater und Tochter nicht zerreißen. Will erhält eine letzte Chance, um Ella Lebewohl zu sagen. Doch wie kann er den Menschen ziehen lassen, dem sein Herz gehört?Das Cover:Das Cover ist großartig. Auf einem Hügel stehen die beiden Charaktere Will und Ella, Ella hält dabei einen roten Luftballon. Die beiden halten sich Hand in Hand, was nochmal die starke Bindung zwischen den beiden verdeutlicht. Es beinhaltet Liebe, Trauer und Hoffnung. Sehr stark und super gelungen!Schreibstil:Der Schreibstil war sehr emotional und einfühlsam zu lesen. Dabei angenehm und flüssig geschrieben. Man wird als Leser bei den Worten einfach berührt. Es gab einige Momente bei denen auch Tränchen geflossen sind. Nach dem ich das Buch gelesen habe musste ich es erst mal sacken lassen und nachdenken. Ich bin zwar erst 19 und habe keine Kinder, aber dennoch musste ich nachdenken. Man weiß vielleicht die eigene Familie nicht immer richtig zu schätzen, aber dieses Buch zeigt, Familie ist das wichtigste im Leben. Der Tod ist nicht das Ende, die Person lebt in unserem Herzen weiter, gekennzeichnet durch unsere Erinnerungen.Charaktere:Man erfährt wie schnell sein Leben doch zu Ende sein kann, ungewollt wie hier. Diese Person hinterlässt dann eine riesen Lücke. Zum Beispiel für Ella, ihr Vater ist ihr ein und alles, wie soll sie das überstehen. Hierfür hat sie jedoch ihre Großeltern sowie ihre Tante. Natürlich ist auch bei ihnen die Trauer riesengroß, aber sie tuen alles und kümmern sich rührend um die Kleine. Es wird allgemein aus der Perspektive von Will geschrieben. Wir erleben seinen Tod und alles darauffolgende hautnah mit. Ich weiß nicht wie ich an seiner Stelle gehandelt hätte, gehen oder bleiben? Eine schwere Frage die auch Will sehr bedrückt. Ein bisschen erinnert das Buch an den Film „Ghost – Nachricht von Sam“. Es war spannend zu lesen, wie seine Familie und auch Will selbst die Trauer sowie seinen Tod bewältigen. Einige besser, andere weniger besser. Jeder trifft seine eigenen Entscheidungen und trauert anders. Will ebenso. Es war ein sehr schönes und emotionales Buch über den Tod, Trauer und Familie.

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  • Gehen oder bleiben - die letzte Entscheidung

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Nela77

    Nela77

    19. January 2017 um 20:57

    S.D. Robertson lässt seinen Protagonisten Will in diesem Roman einen schwierigen Kampf mit sich selbst austragen. Soll er nach seinem plötzlichen Tod als Seele auf der Erde bleiben, um für seine Tochter Ella da zu sein oder soll er auf die andere Seite weitergehen. Nach dem Tod seiner Frau hatte er seiner Tochter versprochen, immer für sie da zu sein. Er schafft es tatsächlich, zu ihr durchzudringen, aber ist dieses ungewöhnliche Zusammensein die richtige Lösung für die Zukunft?Jeden, der selbst Kinder hat, wird diese Geschichte unweigerlich berühren. Will´s Zwiespalt und seine Verzweiflung werden sehr erlebbar dargestellt. Obwohl oder gerade weil sehr viele Fragen aufkommen und erstmal unbeantwortet bleiben, empfand ich die erste Hälfte des Buches etwas langatmig. In der zweiten Hälfte kommt dann eine leichte Spannung auf und man möchte wissen, wie die Geschichte zu Ende geht, wobei dieses für mich in großen Teilen vorhersehbar war. In der zweiten Hälfte häufen sich zudem die Schicksalsschläge, menschliche Schwächen werden aufgezeigt und die Nebenfiguren erhalten mehr Raum. Ich finde die Idee zu dieser Geschichte sehr gut. Niemand weiß, wie das Sterben sich anfühlt, was danach alles passiert. Dieses Buch spielt mit dem Gedanken „was wäre wenn“ und was würde ich in dieser Situation machen. Ich fühlte mich gut unterhalten, der Schreibstil ist sehr angenehm, so dass ich dieses Buch durchaus weiterempfehlen möchte.

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  • Solange ich in deinem Herzen bin

    Solange ich in deinem Herzen bin
    kathamohnblume

    kathamohnblume

    18. January 2017 um 18:15

    Will ist gerade einmal 35 Jahre alt als er stirbt, er war gerade auf dem Weg zur Grundschule seiner sechs jährige Tochter. Doch nun kann er das nicht mehr, obwohl er ihr doch versprochen hat, immer für sie dazu sein. Und genau dort beginnt die Geschichte: Als die Autofahrerin den Radfahrer übersieht. Doch es ist nicht auf einmal einfach schwarz um ihn, nein; er sieht wie die Sanitäter noch um sein Leben kämpfen. Seine Seele hat sein Körper verlassen, und so begleitet er seine Tochter, aber auch seine über alles geliebte Familie jeden Tag. Das Problem ist jedoch, dass sie ihn nicht sehen können. Und so beginnt sein verzweifelter Kampf darum, dass vor allem seine Tochter ihn endlich wahrnehmen kann und er sich von ihr verabschieden kann. Auf diesem Weg passiert jedoch viel in der Familie, und Will greift in das Geschehen teilweise auch noch ein und verändert es so. In diesem Buch begleitet man einen Vater auf dem Weg sich von seiner Tochter zu verabschieden und durch viele Lebenslage der Familie. Man hat sich schnell eingelesen in die Geschichte, man fühlt mit, trauert mit und fiebert mit. Es ist so geschrieben, dass die Handlunsstränge am Ende alle wieder zu einander führen.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, jedoch habe ich mir das Ende ein wenig anders vorgestellt. Doch das ist eine Kleinigkeit. 

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  • Es ist nicht leicht, sein Kind loszulassen, selbst nach dem eigenen Tod

    Solange ich in deinem Herzen bin
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    16. January 2017 um 16:27

    Der englische Titel des Originals lautet: Time to say goodbye und trifft den Kern der Geschichte auf den Punkt! Der Alleinerziehende 36 jährige Journalist William ist mit dem Fahrrad unterwegs, um seine 6-jährige Tochter Ella von der Schule abzuholen, als er von einer unaufmerksamen Autofahrerin überfahren wird. Nunmehr ist Ella Vollwaise, dabei hatte ihr Vater ihr doch ganz fest versprochen sie niemals zu verlassen! Ella war seit dem Tod seiner Frau Alice sein Lebensinhalt, für den er seine Karriere in London an den Nagel hängte, um in der Nähe seiner Eltern als Lokaljournalist zu arbeiten und Zeit für sein Kind zu haben. Ella zu Liebe ist Oma Ann stark, obwohl der Tod ihres Sohnes sie zutiefst erschüttert. Auch Vater Tom, der eigentlich seine Gefühle stets verbirgt ist getroffen. Schwester Lauren, 38 Jahre, das frühere schwarze Schaf der Familie, reist mit ihrem holländischen Mann aus den Niederlanden an. Obwohl sich alle um Ella kümmern und ihr Bestes geben hat Will das Gefühl, er könne Ella nicht verlassen. Er befindet sich als Seele zwischen dem irdischen Leben und dem Paradies und versucht verzweifelt zu seiner Tochter in Verbindung zu treten. Das Paradies scheint ihm nicht so wünschenswert, wie die Nähe zu seiner Tochter, doch was ist für diese das Beste? Das Buch steigt direkt hochemotional in die Geschichte ein. Direkt zu Beginn brauchte ich Taschentücher, es war ein wirklich packender Start. Zum Glück ging es nicht konstant so weiter, das hätte ich dann vielleicht doch sehr belastend gefunden. Dennoch gingen mir die vielfältigen Sorgen, Nöte und Schicksalsschläge nahe. Ich bin älter als Will, aber Engländer fangen ja meist früher mit allem an, als wir Deutschen, bei der Schule angefangen…. Da Will sich als Seele weigert, in den Genuss des Paradieses zu kommen, reflektiert er viel über sein Leben. Bereut Fehler, die er nicht mehr gutmachen kann und stellt fest, wie sehr er alle Mitglieder seiner Familie liebt, auch wenn es nicht immer einfach mit ihnen war, allen voran Schwester Lauren. Da ich sowohl eine ältere Schwester als auch Töchter habe und sogar einen Anwalt als Vater, habe ich oft „Bingo“ gedacht. Andere Teilnehmer der Leserunde, konnten nicht alles so nachempfinden, aber es hängt auch ein wenig von dem eigenen persönlichen Erfahrungshorizont ab. Einige Leser bemängelten, daß die Familie doch von etwas vielen Schicksalsschlägen gebeutelt würde, aber es ist tatsächlich so, daß es manchmal bei einigen Familien knüppeldick kommt. Gerade weil die Situation in Wills Familie sich immer drastischer zuspitzt, schafft es Will nicht sich zu lösen. Er fühlt sich unentbehrlich. Doch seine Überlegungen sind auch von einem gewissen Egoismus gezeichnet. Sehr gut gefiel mir die Beschreibung der Welt der Seelen, nach Eintritt des Todes, der Übertritt der Seele in das Paradies. Nicht verkitscht, aber für Menschen gut nachvollziehbar, wohl auch, wenn man kein Christ ist. Für mich stellen diese Schilderungen jedoch keinen Widerspruch zu meinem christlichen Glauben dar, sondern sind irgendwie tröstlich. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum ich das Buch trotz aller Schicksalsschläge weiterlesen konnte, ohne sämtliche Taschentuchvorräte aufzubrauchen. Besonders stark fand ich den Anfang und das Ende des Buches, die ich wirklich in Windeseile gelesen habe. Den Mittelteil fand ich nicht ganz so packend, aber für das Verständnis des Buches doch zwingend erforderlich. Man sollte es daher schon gewissenhaft lesen und nichts überblättern. Durch geheimnisvolle BMW-Fahrer die immer wieder vor dem Haus der Familie auftauchen, kommt noch eine weitere spannende Komponente hinzu, ohne jedoch die eigentlichen Vater-Tochter-Geschichte zu verdrängen. Will als Vater schafft es nicht, sich von seiner Tochter zu lösen und will bei ihr bleiben, statt Lebewohl zu sagen. Doch ist es richtig auf das ewige Leben zu verzichten, um das Leben seiner Tochter zu begleiten? Besonders stark fand ich den Anfang und das Ende des Buches, die ich wirklich in Windeseile gelesen habe. Den Mittelteil fand ich nicht ganz so packend, aber für das Verständnis des Buches doch zwingend erforderlich. Man sollte es daher schon gewissenhaft lesen und nichts überblättern. Gerade das Ende hat mich glücklich gestimmt. Es endete anders als ich gedacht hätte, aber die Lösung des Dilemmas durch den Autor gefällt mir viel besser, als die von mir erwartete Lösung. Das Ende empfinde ich auch überhaupt nicht als kitschig, sondern einfach schön. Dies bringt mich nun zum Dilemma der Sternevergabe für dieses Buch. Anfang und Ende haben eindeutig 5 Sterne verdient, der Mittelteil nicht ganz so, daher 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5!  

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  • Solange dein Herz mich sieht!

    Solange ich in deinem Herzen bin
    Monice

    Monice

    16. January 2017 um 14:56

    "Solange ich in deinem Herzen bin" von S.D. Robertson ist ein berührendes Buch, eine Geschichte über Leben und Tod, festhalten und los lassen. Hier geht es darum das ein Vater plötzlich aus dem Leben gerissen wird, er bekommt die Chance sich noch von seiner Tochter zu verabschieden und die ist für ihn sehr viel wert, denn er hat ihr versprochen, sie nie allein zu lassen. Mich hat die Geschichte sehr berührt. Der Schreibstil, hat das Potential den Leser mit auf eine Reise zu nehmen, in eine andere Welt. Alles aus den Augen eines Außenstehenden zu sehen und zu Gefühle zu haben, die man nie haben sollte. Für mich war es auch gar nicht schlimm das die Versprochenen Lacher vom Klappentext gefehlt haben. In diesem Buch geht es einzig und allein um die Liebe von einem Vater zu seiner Tochter und der Darstellung wie schwer es ist los zu lassen. Für jeden der ein Gefühlvolles und sehr ehrliches Buch lesen möchte ist es genau das richtige. Zum Inhalt:Will kommt bei einem Unfall ums leben, zurück lässt er eine kleine Tochter, die schon ohne Mutter aufwachsen muss. Ella wird liebevoll von ihren Großeltern aufgenommen, doch es ist für alle das schlimmste das Will nicht mehr am leben ist. Er steht aber seiner Familie näher als sie denken und kann bei ihnen sein. Er muss sich entscheiden, bleiben oder gehen. Die Entscheidung trifft er als er die Chance bekommt sich einmal richtig von seiner Tochter zu verabschieden.

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  • Zeit auf Wiedersehen zu sagen

    Solange ich in deinem Herzen bin
    camilla1303

    camilla1303

    15. January 2017 um 16:40

    Der Roman „Solange ich in deinem Herzen bin“ von S.D. Robertson ist 2017 als deutsche Erstveröffentlichung in der HarperCollins Germany GmbH erschienen. Das englische Original aus dem Jahr 2016 trägt den Titel „Time To Say Good Bye“. Zeit auf Wiedersehen zu sagen, trifft die Thematik des Buches meiner Meinung nach recht gut: Nach dem Tod seiner Frau, hat Will der gemeinsamen Tochter versprochen, immer für sie da zu sein.  Doch eines Tages verunglückt er tödlich und um sein Versprechen nicht zu brechen, findet er sich als Geist auf der Erde wieder, um der sechsjährigen Ella zumindest auf Wiedersehen sagen zu können. Er bekommt zwei Monate Zeit um sich zu entscheiden, ob er für immer als Geist an Ellas Seite bleiben möchte, oder doch loslassen kann. Da ich selbst Kinder habe, hat mich schon allein die Inhaltsangabe des Buches emotional berührt: Wie soll man sich für immer von seinem Kind verabschieden? Und auch das Buch selbst hat mich immer wieder zu Tränen gerührt und mich, trotz der emotionalen Achterbahn und der bedrückenden Thematik, gefesselt. „Solange ich in deinem Herzen bin“ lässt niemanden kalt und ist ein herzergreifendes Buch über Verlust und die Kunst des Loslassens.

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