Sheila O'Flanagan Carolines Schwester

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Inhaltsangabe zu „Carolines Schwester“ von Sheila O'Flanagan

Kein Wunder, dass es bisweilen kracht zwischen den Schwestern O'Shaughnessy. Als die quirlige Tossa schließlich Carolines frisch Angetrautem eienn Kuss stiehlt, ist klar: Die beiden schenken sich erst einmal nichts. Doch dann wird das Leben härter.

Ein schönes Buch, da macht es auch nix aus, dass ich es schon mal gelesen hatte. :-)

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Die Geschichte zweier Schwestern,die unterschiedlicher nicht sein können.Sehr gut geschrieben.

— Angelinchen
Angelinchen

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    Carolines Schwester
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    25. April 2017 um 14:23

    Fee zum Inhalt Tossa wächst im Schatten von Caroline O’Shaughnessy auf. Ihre Schwester ist schön und jeder Mann liegt ihr zu Füssen. Tossa hingegen fühlt sich wie das hässliche, dicke Entlein. Doch das ist sie nicht, nur weiß sie nicht, dass sie hübsch ist und eine gute Figur hat, weil es ihr niemand sagt. Die beiden Schwestern wohnen mit ihrem Vater Patrick in einem kleinen Häuschen. Ihre Mutter ist schon lange Tod und ihr Vater trauert ihr lange nach. Er hat einen Gemischtwarenladen und dort helfen die Schwestern oft aus. Caroline steigert den Umsatz, schließlich kaufen alle Jungs dort freiwillig ein, um einen Blick auf sie werfen zu können. Sie hat einen Dauerfreund Jimmy Ryan. Allerdings unterbricht sie die Freundschaften immer, indem sie mit ihm Schluss macht und mit einem anderen geht, doch irgendwann kommt sie immer zu ihm zurück. Das geht so lange bis Damien auftaucht. Er sieht gut aus, hat eine tolle Stellung, ist Mitte 20 und sie ist noch nicht mal 20. Sie verliert bei ihm ihre Unschuld und was für ein Pech, nun wird sie auch noch schwanger. Damien wollte eigentlich zu dem gutbezahlten Job in Japan gehen, aber nun heiratet er sie und bleibt vorerst bei seiner Firma hier. Zuerst geht alles gut und alle scheinen glücklich, doch kaum ist ihre Tochter auf der Welt, wird Caroline schon wieder schwanger. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Tossa, die todunglücklich ist, weil sie keinen Erfolg bei Männern hat und schon gar nicht bei ihrem Schwarm Conor, küsst bei einer Party in Carolines Haus, deren Mann Damien. Natürlich erwischt sie ihre Schwester. Nun wird das Klima eiskalt und alles überschlägt sich. Damien nimmt einen Job in „Übersee“ an, auf einer Insel wo immer die Sonne scheint. Caroline darf nicht mit und bleibt mit ihren beiden Kindern zuhause. Tossa flieht nach London zu ihrer Kusine. Eigentlich wollte sie studieren. Im Schatten ihrer Schwester hat sie sich hinter ihren Schulbüchern vergraben gehabt. Nun nimmt sie den erstbesten Job in einer renomierten alten Firma an. Da verliebt sie sich ausgerechnet in Simon ihren Chef. Sie macht Karriere und wird Simons geliebte, bis er sie ablegt, wie jede vor ihr. Da ist sie dann auch gleich ihren Job los. Diese Zeit nutzt sie, um ihren Vater Patrick im Krankenhaus zu besuchen. Während dieser Zeit wohnt sie im Haus ihrer Schwester. So kommen sich die beiden wieder näher. Kurz darauf bekommt Tossa einen anderen Job in London, wo sie wieder Karriere macht und Firmenanteile bekommt. Ihr Vater lernt im Krankenhaus eine Frau kennen und Damien´s Chef möchte die Firma nach Dublin verlegen. Alles wird wieder gut? Ja, aber anders, als man sich das denkt. Mehr verrate ich nicht. Fees Meinung Die Geschichte ist locker flockig geschrieben. Am Anfang so, dass es gut und flüssig zu lesen ist, aber dass man Abstand von den Personen hält. Erst so nach und nach kommt es so, dass man hinter Caroline UND hinter Tossa steht. Man kann beide verstehen und akzeptiert das. Man wünscht ihnen, dass sie den Mann bekommen, den sie lieben. Das finde ich gut. Denn in meinen Thrillern ist das so: Der oder die ist das Gute und der oder die ist das Böse. Hier wird zwar viel über Schuld geredet, aber der Leser bleibt neutral. Er kann beide Seiten verstehen und verurteilt niemanden. Ausgerechnet die schöne Caroline geht im Endeffekt bei der Männerverteilung irgendwie leer aus, ist aber glücklich dabei und bei Tossa gibt’s ein Open End, wie ich das so schön sage. Es ist ein Buch, bei dem man sich vorstellen könnte, dass es eine Fortsetzung gibt. Es ist absolut plausibel, dass Caroline keinen der beiden Männer als Ehemann haben möchte und dass sie eine „Männerbeziehungspause“ haben möchte. Ich kenne die irische Autorin nicht und sonst habe ich nur ein paar Bücher von Maeve Binchy gelesen. Bei ihr bekommt man auch noch die Landschaft Irlands mit, während bei Sheila O´Flanigan ist dies so was von unwichtig im Buch. Also das glatte Gegenteil. Wobei ich den Stil der letzteren vorziehe, denn Maeve Binchy´s Liebesgeschichten erinnern mich immer an Rosamunde Pilcher, dies hier ist ganz anders. Im Gegenteil, es ist anders als alle irischen Bücher, die ich jemals las. Mit dem Kühlschrank durch Irland hat mich damals enttäuscht. Es ist eigentlich gut geschrieben, doch der irische Humor geht nun völlig an mir vorbei. Das „Schafbuch“ hat mich damals auch irgendwie enttäuscht. Landschaftlich gesehen und um die Iren besser kennen zu lernen, sind diese Bücher natürlich besser, aber wer einen unterhaltenden, etwas spannenden Roman haben will, ist hier besser aufgehoben. Es ist nicht unbedingt ein Behaltbuch, aber ich könnte mir vorstellen, es in 5 Jahren mal wieder zu lesen. Man vergisst die Geschichte leicht wieder, denn sie ist einfach gestrickt, aber daher besonders interessant. Der Lebensweg der Schwestern könnte tatsächlich so gelaufen sein, es ist alles realistisch nachvollziehbar. Die Affären in diesem Buch stören nicht, sie gehören irgendwie dazu. Sie sind selbstverständlich und nachvollziehbar. Das Buch ist aber keineswegs anstößig oder erotisch. Es ist einfach normal. Die Geschichte von zwei Schwestern, die ihre Mutter früh verlieren und der Vater, der die Mutter nicht vergessen kann und seine Töchter streng aufzieht, aber trotzdem sehr viel Liebe und Güte besitzt. Man gönnt ihm sein „spätes“ Glück, dabei ist er noch nicht sooooo alt. Es ist schön, wenn man auch in „älteren“ Jahren noch sein Glück finden kann. Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben, was den Vater anbelangt, vor allem sein späteres Liebesglück. Am Anfang ist es mit weniger Gefühl geschrieben, es wird einfach erklärend erzählt. Was mir sehr gut gefallen hat. Mir gefällt diese „leichte“ Lektüre für zwischendurch sehr gut. Es trifft absolut meinen Geschmack, auch wenn ich sonst eher ein Fan von Psychothrillern oder Krimis allgemein bin. Zwischendurch benötigt man ein Buch, bei dem man nicht nachdenken muss und das so „beruhigend-plätschernd wie ein Brunnen dahin fließt“. Es ist aber nicht so, dass ich mich nun auf Sheila O`Flanagans Bücher stürzen würde. Wenn ich zufällig mal wieder eins in die Hände bekomme, kann es schon sein, dass ich es lesen werde. Allerdings ist man so oft enttäuscht, wenn ein Buch von einer Autorin gut war und man dann weitere Bücher liest. Von einer Autorin, die eine Krimireihe schreibt, ich glaube, es war Martha Grimes mit Inspektor Jury, hat es mich total enttäuscht, als ich zwei andere Werke von ihr las. Da habe ich dann auf weiteres verzichtet. Da diese sogenannte „Frauenlektüre“, der ich Sheila O`Flanagans Schreibstil zuordnen würde, nicht mein bevorzugtes Genre ist, möchte ich von weiteren Büchern vorerst Abstand nehmen. Dieses Buch ist so geschrieben, dass man danach unwillkürlich das Bedürfnis hat, seine Schwester anzurufen oder einen netten Brief zu schreiben. Wenn man wegzieht, hat man viel weniger Kontakt zu seiner Schwester und das ist meist schade. Leseproben und Autorin Jegliche Auszüge des Buches dürfen nur mit Genehmigung des Verlags weitergegeben werden. Das ist in den meisten Büchern so und ich finde, das hat mit einem Erfahrungsbericht wenig zu tun und das nenne ich „Gedankenklau“ zur unsinnigen Berichtsverlängerung. Es ist schwieriger, einen Schreibstil zu beschreiben, als einfach etwas abzutippen. Meine Meinung über die Autorin habe ich geschrieben. Da ich sie sonst nicht kenne möchte ich auch nicht googeln, um etwas über sie zu schreiben. IM Buch ist ein kurzer Lebenslauf von ihr enthalten. Wer sich also dafür interessiert, kann ja googeln mit Forestle oder einem anderen Suchprogramm. Aber wie schon gesagt, das ist nicht meine Erfahrung und deshalb möchte ich dies auch nicht im Bericht unterbringen. Anders wäre es, wenn ich schon andere Bücher von ihr gelesen hätte. Allerdings erinnere ich mich nicht daran. Fees Fazit 5 Sterne, eine Kaufempfehlung. Ich schreib jetzt meiner Schwester einen Brief.  Vielleicht solltet ihr das auch tun oder anrufen. 

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    madamecurie

    madamecurie

    14. February 2014 um 20:43

    BUCHCOVER:Kein Wunder, dass es bisweilen kracht zwischen den Schwestern O'Shaughnessy. Als die quirlige Tossa schließlich Carolines frisch Angetrautem einen Kuss stiehlt, ist klar: Die beiden schenken sich erst einmal nichts. Doch dann wird das Leben härter.

    Dieses Buch ist einfach für ein Lesevergnügen für zwischen durch.Mir hat es gut fallen und ich habe es nicht bereut es gelesen zu haben.