Soraya Palast der Einsamkeit

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Inhaltsangabe zu „Palast der Einsamkeit“ von Soraya

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    Palast der Einsamkeit
    Liebes_Buch

    Liebes_Buch

    26. December 2013 um 19:52

    Das Zeitalter der Prinzessinnen habe ich nicht erlebt. Lady Diana kenne ich immerhin aus meiner Kindheit, von Soraya erfuhr ich als sie starb. Vom Schah hatte ich im Zusammenhang mit Benno Ohnesorg gehört, den ich aus einem Lied kenne. Manmerkt schon: für mich ist das alles fernste Vergangenheit. Trotzdem hat mich die Autobiographie Sorayas fasziniert. Sie schildert ihre Kindheit mit der deutschen Mutter und dem adeligen Vater; ihre gute Erziehung. Mit 16 wird sie dem Schah vorgestellt und verliebt sich. Er will sie erstmal im Badeanzug sehen, bevor er heiratet. Dann erkrankt sie auch noch schwer an Typhus. Die Hochzeit übersteht sie nur mit zahlreichen Medikamenten, doch sie ist glücklich. Das Leben im Palast ist gekennzeichnet von Intrigen. Statt Kaviar isst der Schah morgens Zwieback. Politische Unruhen stören das Eheleben. Nach der ersten Flucht können die Pahlewis zwar nach Teheran zurückkehren, die Ehe scheitert aber an der Kinderlosigkeit. Nach der Scheidung muss Soraya mit den Paparazzi fertig werden, die sie verfolgen, und neu lernen, den Alltag zu bewältigen. Das Buch hat einen kleinen Anhang, der eine politische Zeittafel zeigt, so dass man ganz grob weiss, worum es geht. Soraya widmet sich weniger der politischen Analyse, sondern beschreibt ihr persönliches Erleben, ihre Arbeit für Waisenkinder und Glück und Leid der Ehe. Mich hat es fasziniert zu lesen, wie die Botschaft ihr das Auto klaut, als sie denken, sie sei entmachtet. Als das doch nicht der Fall ist, geben alle Bussi. Die Politik dramatisiert sich so schnell, dass sie sogar ohne ihren bissigen Hund fliehen muss und bittere Tränen weint. Dass Soraya sich sehr für die Gleichberechtigung von Mädchen eingesetzt hat und ihnen Zugang zu Bildung ermöglicht hat, hat mich beeindruckt. Auf mich macht sie in diesem Buch den Eindruck einer starken, romantischen und gebildeten Frau. Besonders weil sie ja noch jünger als Diana war. Das Gegensätzliche hat mich sehr fasziniert: die Eigenständigkeit in der Ehe mit einem mächtigen Mann, das Leben zwischen den Welten, auch zwischen Palast und Party, der schöne Schein und die Intrigen. Es tut mir leid, dass dieser grossen Liebe kein Happy End vergönnt war.

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