Theresa Révay Der letzte Sommer in Mayfair

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Sommer in Mayfair“ von Theresa Révay

Das bewegende Schicksal zweier englischer Adelsfamilien in einer Zeit großer Veränderungen England 1911. Im vornehmen Londoner Stadtteil Mayfair laden Lord und Lady Rotherfield zum glanzvollen Debütantinnenball ihrer Tochter Victoria. Hinter den Kulissen jedoch brodelt es: Die Arbeiter rebellieren, der Hochadel verliert an Einfluss. Victorias Schwester Evangeline unterstützt die Sufragetten und landet im Gefängnis; und Edward, der jüngste Spross der Rotherfields, ist ein Frauenheld und begeisterter Wettkampf-Flieger. Ausgerechnet an seinen Konkurrenten, den Franzosen Pierre, verliert Evangeline ihr Herz. Wird ihre Liebe diese bewegten Zeiten und den aufziehenden Weltkrieg überstehen können?

streckenweise zu langatmig/langweilig; Schicksale der Personen waren zwar bewegend, jedoch (aufgrund des Schreibstils?) zu distanziert

— Amy_de_la_Soleil
Amy_de_la_Soleil

Der Teil, der in England spielt, ist großartig - der Frankreich-Flieger-Teil langweilt mich leider unsäglich ...

— Cellissima
Cellissima

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    Der letzte Sommer in Mayfair
    _Sahara_

    _Sahara_

    17. August 2016 um 19:09

    Inhalt:England 1911. Im vornehmen Londoner Stadtteil Mayfair laden Lord und Lady Rotherfield zum glanzvollen Debütantinnenball ihrer Tochter Victoria. Hinter den Kulissen jedoch brodelt es: Die Arbeiter rebellieren, der Hochadel verliert an Einfluss. Victorias Schwester Evangeline unterstützt die Sufragetten und landet im Gefängnis; und Edward, der jüngste Spross der Rotherfields, ist ein Frauenheld und begeisterter Wettkampf-Flieger. Ausgerechnet an seinen Konkurrenten, den Franzosen Pierre, verliert Evangeline ihr Herz. Wird ihre Liebe diese bewegten Zeiten und den aufziehenden Weltkrieg überstehen können?Meinung:Mit dem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Ich kam von Beginn an nicht in die Geschichte und es hat sich im Laufe des Buches auch nicht geändert. Die Geschichte ist ziemlich langatmig, es gibt viele Passagen die zu sehr mit Erklärungen ausgereizt wurden, dass ich diese nur mehr oder weniger überflogen habe. Nur ab und zu gab es mal spannende Kapitel. Besonders die mit Evie fand ich noch am interessantesten. Es war stellenweise recht vorhersehbar, einige Begebenheiten wurden nur am Rande erwähnt. Aber gerade bei diesen hätte ich mir eine nähere Ausführung gewünscht.Das Buch ist für mich nicht richtig greifbar, die Charaktere blieben mir meist fremd. Es hat mich auch emotional in keinster Weise berührt. Zu dem muss ich sagen, dass ich generell kein Fan von historischen Büchern bin. Aber über die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts lese ich eigentlich recht gerne. Doch dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe über zwei Wochen gebraucht, um das 574 Seiten dicke Buch zu lesen. Das ist für mich eine lange Zeit und zeigt, dass ich keine große Lust hatte es weiterzulesen.Fazit:Für mich kein gelungenes Buch, nur durch ein paar spannende Momente konnte es bei mir Punkten. Ich würde es nicht weiter empfehlen wollen. Doch ich denke, wer solche Bücher gerne liest, sollte zumindest einen Versuch wagen. Es hat ja durchaus positive Bewertungen erhalten.©_Sahara_

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    • 8
  • Abgebrochen

    Der letzte Sommer in Mayfair
    schokoloko29

    schokoloko29

    24. February 2014 um 11:23

    Eigene Meinung:
    Nach ca. 40 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Die Charakteren werden oberflächlich und langatmig beschrieben. Außerdem ist die Sprache einfach sehr platt, so dass ich keine Beziehung zu den Menschen aufbauen konnte. Leider nicht mein Fall.

  • Rezension zu "Der letzte Sommer in Mayfair" von Theresa Révay

    Der letzte Sommer in Mayfair
    libri

    libri

    25. December 2012 um 08:59

    Beindruckende Familiensaga, die kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges beginnt und mit dem Waffenstillstand endet ! Hat mir sehr gut gefallen, besonders die Infos über den 1. Weltkrieg fand ich sehr interessant. Empfehlenswert

  • Rezension zu "Der letzte Sommer in Mayfair" von Theresa Révay

    Der letzte Sommer in Mayfair
    Brina1983

    Brina1983

    29. November 2012 um 18:18

    Kurzbeschreibung lt. amazon: Das bewegende Schicksal zweier englischer Adelsfamilien in einer Zeit großer Veränderungen * England 1911. Im vornehmen Londoner Stadtteil Mayfair laden Lord und Lady Rotherfield zum glanzvollen Debütantinnenball ihrer Tochter Victoria. Hinter den Kulissen jedoch brodelt es: Die Arbeiter rebellieren, der Hochadel verliert an Einfluss. Victorias Schwester Evangeline unterstützt die Sufragetten und landet im Gefängnis; und Edward, der jüngste Spross der Rotherfields, ist ein Frauenheld und begeisterter Wettkampf-Flieger. Ausgerechnet an seinen Konkurrenten, den Franzosen Pierre, verliert Evangeline ihr Herz. Wird ihre Liebe diese bewegten Zeiten und den aufziehenden Weltkrieg überstehen können? * Erster Satz: Wenn Julian von einem seiner Ausritte durch den ausgedehnten Wald zurückkehrte, hielt er sich an der Weggabelung Hadrian’s Heart immer rechts. * Meine Meinung: Ein schwieriger Einstieg, aber dann ist es richtig klasse! * Hauptsächlich geht es zu Beginn um die Familie Rotherfield und alles was um sie herum geschieht. Charaktereigenschaften der erwachsenen Kinder von Lord Rotherfield werden im besonderen dargestellt. Dann versuchen die Sufragetten an das Frauenwahlrecht zu gelangen. Und unter ihnen ist die Lady Evangeline. So hat jeder der Rotherfields sein Päckchen zu tragen. Später im zweiten Teil der Geschichte liegt das Hauptaugenmerk in der Politik und dem laufenden 1. Weltkrieg zwischen den Alliierten und den Deutschen. Wieder werden die Charaktere aller Geschwister der Familie Rotherfield beleuchtet und die schweren Schicksale sichtbar… * Ein etwas schwieriger Einstieg. Es geht um so viele Personen, die ich mir zu Beginn gar nicht alle merken konnte. Aber nachdem ich mir die Charaktere alle vor Augen führen konnte, besserte sich das schwere Lesen in eine Leichtigkeit, so dass ich mit den Charakteren mitfühlen konnte. Die Charaktere der Hauptpersonen werden sehr gut dargestellt. Man konnte gar nicht anders als sich mit ihnen verbunden zu fühlen. Es ist auch unglaublich, wie viel Personen ich in diesem Buch als sehr sympathisch empfunden habe. Selbst Julian, der auf seine Geschwister sehr streng wirkt, hat Gründe für sein Verhalten und liebt sie doch alle. Aber Julian hat es wahrlich auch nicht leicht mit seinen Geschwistern. Edward der Lebemann, der schnell in Schwierigkeiten gerät, der aber trotz allem ein sehr liebenswerter Mensch ist. Das wird auch Julian noch herausfinden müssen. Evangeline, die gerne mal gerettet werden muss. Sie ist aber auch wirklich mein weiblicher Lieblingscharakter in der Geschichte. Vicky ist zu Beginn eher die ruhige und artige Schwester. * (Wer hätte das gedacht: Das Thema Titanic spielt hier auch eine kurze Rolle, da wir uns unter anderem im Jahre 1912 befinden.) * Dann geht es im zweiten Teil Geschichte um viele politische Dinge. Gerade hier steht der besagte Krieg im Vordergrund. Und das ist auch das, was bei mir am meisten hängen geblieben ist bzw. mich sehr betrübt hat. Es ist eine sehr schwere Zeit für die Menschen gewesen. Was sie alles erleiden mussten ist sehr heftig. Und keiner der vier Geschwister wird da verschont. Alle Rotherfield Geschwister haben meine Hochachtung am Ende des Buches erlangt. Alle wichtigen Personen ziehen als Soldaten in den Krieg. Edward und Pierre und Julian, ja und sogar Jean. Und auch der Rotherfield Cousin Friedrich zieht für die Deutschen in den Krieg. Furchtbar, dass sogar Verwandte zu Feinden werden können. * Aber was wäre das für ein Buch, wenn nicht doch auch Liebesbeziehungen eine Rolle spielen würden?! * So tritt die sghöne selbstständige May Wharton in Julians Leben. Pierre und Evangeline kommen sich sehr spät in der Geschichte sehr nah, aber dafür hat es den stärksten Eindruck bei mir hinterlassen. Und zusammen sind sie meine beiden Lieblingscharaktere in diesem Buch. Edward und Matilda, wer hätte das gedacht von Edward… Vicky und Percy… * Aber leider werden nicht alle diesen Krieg überleben…Und die Emotionen fahren Achterbahn. So war es jedenfalls bei mir. Also an Gefühl mangelt es der Geschichte definitiv auch nicht. * Das Buch ist total durchdacht und richtig gut recherchiert. Es ist unglaublich, wie genau der 1. Weltkrieg hier erzählt wird. Wer also ein Buch lesen möchte, über die nicht allzu weit entfernte Vergangenheit, welche auch noch sehr nah an der Realität ist, dem lege ich dieses Werk nahe. Man muss sich schon für Geschichte und Politik interessieren, dann wird man nicht enttäuscht werden. * Ich vergebe 4 Bücher!

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  • Rezension zu "Der letzte Sommer in Mayfair" von Theresa Révay

    Der letzte Sommer in Mayfair
    Klusi

    Klusi

    04. May 2012 um 10:48

    Im Mittelpunkt des Romans steht eine englische Adelsfamilie. 1911 scheint die Welt für Lord und Lady Rotherfield und ihre vier Kinder noch in Ordnung; auf Rotherfield Hall soll in Kürze der Debütantinnenball für die jüngere Tochter Victoria stattfinden. Noch sind alte Konventionen ungebrochen. Alle Angelegenheiten innerhalb der Familie sind bis ins Detail geregelt, und doch ändert sich manches unverhofft bzw. entzieht sich dem Einfluss der Verantwortlichen. Die Eleganz und das mondäne Leben der feinen Gesellschaft können nicht darüber hinwegtäuschen, dass einiges im Land im Argen liegt. In den Armenvierteln von London kommt es immer wieder zu Aufständen der Arbeiter. Die Frauen fordern mehr Rechte und sind nicht mehr mit dem ihnen zugewiesenen Platz in der Gesellschaft zufrieden. Evangeline, die ältere Tochter der Rotherfields, hat sich der Frauenbewegung angeschlossen. Ihr Tun steht im krassen Gegensatz zu ihrer Herkunft und der vornehmen Umgebung, in der sie aufgewachsen ist und auch weiterhin lebt. Julian, der ältere Sohn, wird eines Tages den Titel des Vaters und den Familienbesitz übernehmen. Seine korrekte, besonnene Art steht im krassen Gegensatz zum unbekümmerten Wesen seines Bruders Edward, der ein begeisterter Flieger ist, das Leben genießt und dabei manchmal über die Stränge schlägt. Und doch ist es gerade Julian, der einerseits eine Vernunftheirat eingeht, sich aber seiner großen Liebe nicht entziehen kann. Ein Gewissenskonflikt ist unausweichlich. Bei einem fesselnden Wettflug macht Evangeline die Bekanntschaft von Pierre du Forrestel, dem Freund und zugleich ärgsten Konkurrenten Edwards. Als sie sich bei Victorias Hochzeit erneut begegnen, können sie eine starke gegenseitige Anziehungskraft nicht leugnen. Man spürt bereits hier die innige Verbundenheit zweier eigentlich fremder Menschen, beruhend auf gegenseitigem Verständnis, da beide ein tragisches Erlebnis verarbeiten müssen. Diese erste zarte Annäherung ist sehr schön und sensibel beschrieben. Noch während der Hochzeit verbreitet sich in der Gesellschaft die Nachricht vom drohenden Krieg. Die Zeit ist im Umbruch begriffen, und nach diesem Krieg wird nichts mehr sein, wie es war. Der Zeitgeist, die Jahre des Wandels, bis zum Beginn des 1. Weltkriegs, sind treffend eingefangen. Neben Schilderungen des gesellschaftlichen Lebens erfährt man viel Wissenswertes über politische Zusammenhänge und Veränderungen. Die anfängliche Eleganz und Unbeschwertheit wird bald von tragischen Katastrophen überschattet, wie beispielsweise vom Untergang der Titanic, der auch die Rotherfields schwer tangiert. Die Einheit der Familie geht in diesen Zeiten der großen Veränderungen verloren, jeder muss seine ganz persönlichen Tragödien verwinden und sich neu orientieren. Die radikalen Änderungen, die der 1. Weltkrieg für die Menschen mit sich bringt, sind von der Autorin sehr eindringlich geschildert. Die Ereignisse während der Kriegsjahre und die einzelnen Schicksale berühren und wirken lange im Gedächtnis nach. Man erfährt viel über die Schrecken des Krieges und kann das Ausmaß des Grauens wohl nur annähernd nachempfinden. Die Sinnlosigkeit der Kämpfe und der darauf folgenden Verluste wird drastisch klar gemacht. Die Menschen können sich dem Geschehen nicht entziehen. In einer Zeit, wo Glück und Leid besonders nahe beisammen liegen, muss man aufpassen, dass Ersteres nicht verloren geht. Nicht nur die körperlichen Verletzungen sind furchtbar, auch die Seele leidet und trägt irreparable Wunden davon. Die Charaktere sind feinsinnig und sensibel beschrieben, ihre Gedanken und Handlungen nur allzu verständlich, und man leidet förmlich mit den Protagonisten, die versuchen, sich inmitten dieses Gemetzels ihre Würde zu bewahren. Es gibt viele traurige Szenen in diesem Roman, aber es gibt auch dazwischen hoffnungsvolle Momente, und beides hat die Autorin sehr berührend dargestellt. Dieses Buch war das erste von Theresa Révay, das ich gelesen habe, aber es werden ganz sicher weitere folgen.

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