Tina Seidel Pädagogische Psychologie

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Inhaltsangabe zu „Pädagogische Psychologie“ von Tina Seidel

Was kann eine Lehrerin tun, damit sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler in ihrem Unterricht beteiligen? Was zeichnet das Lernen in Schulen, Hochschulen, in der Erwachsenenbildung aus? Welche Rolle spielt die Familie, damit Kinder sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln? Welchen Stellenwert haben gesellschaftliche Rahmenbedingungen? Die Neuauflage des Lehrbuchs "Pädagogische Psychologie" wurde vollständig überarbeitet. Tina Seidel, Andreas Krapp und viele weitere Experten der Pädagogischen Psychologie und Empirischen Bildungsforschung stellen das Fach anschaulich dar. Jedes Kapitel enthält exemplarische Studien, Anwendungsbeispiele, Definitionen und eine Zusammenfassung und erleichtert damit die Vorbereitung auf die Prüfung. ¿ Mit deutsch-englischem Glossar zum raschen Nachschlagen der Fachbegriffe ¿ Alle Abbildungen und Tabelle in Farbe ¿ Mit zusätzlichen Online-Materialien zum Download
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  • Umfassende, nicht immer einfache Betrachtung eines breiten Feldes

    Pädagogische Psychologie
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    27. January 2015 um 13:51

    Umfassende, nicht immer einfache Betrachtung eines breiten Feldes Die pädagogische Psychologie als Wissenschaft (mit 115 Seiten sehr umfassend im Buch zugrunde gelegt und in ihrer Geschichte und ihren Konzepten vorgestellt), die Psychologie des Lernens (ebenfalls gut über 100 Seiten stark und sehr kleinteilig in Teilen), die Wissensvermittlung (in sehr theoretischer Darstellung) und der (wichtige) Blick auf die Lernumwelten bilden den Kern dieser umfassenden Darstellung zur pädagogischen Psychologie. In Umfang, vor allem aber in der „Darreichungsform“ fast „erschlagend“, abgerundet durch einen letzten, kleineren Teil im Buch zu ausgewählten Tätigkeitsfeldern (Diagnostik, Evaluation, Beratung, Intervention und Supervision), die Theorielastigkeit, die sich bereits bei der Betrachtung von Gliederung und Inhaltsverzeichnis dem Leser vor Augen stellt, zieht sich tatsächlich durch fast die gesamte Darstellung hindurch. Gepaart mit überwiegend einem sehr komplexen (um nicht zu sagen komplizierten) Stil der einzelnen Autoren und wenig wirklicher „Auflockerung“ (auch wenn immer wieder farblich abgesetzt Vertiefungen und Übersichten angeboten werden), bedeutet die Aneignung der (gewichtigen und wichtigen) Inhalte dieses Grundlagenbuches für den Leser doch (immer noch) erhebliche Arbeit und Mühe im Verständnis. „Als „Illusion der Erklärtiefe“ bezeichnet man eine ungenaue metakognitive Einschätzung über das eigene Wissen zu abstrakten Sachverhalten….besonders bei der Erklärung kausaler Wirkmechanismen wie etwa der Funktionsweise eines Hubschraubers auftritt“. Dieses Zitat ist bereits farblich abgesetzt als „unter der Lupe“ gekennzeichnet, bildet aber eine ebenso komplexe Verstehensaufgabe von der Formulierung her wie das gesamte Werk in weiten Teilen (auch wenn hier und da einfachere Formulierungen und eingängigere Erläuterungen zu finden sind). Dennoch gilt, dass die dargebotenen Inhalte die wesentlichen und wichtigen Grundlagen und Umsetzungen der psychologischen Pädagogik aufzeigen und sehr differenziert, fundiert und gründlich das Fach umfassen. Und in der dieser überarbeiteten Auflage eine nachvollziehbare Gliederung und vielfache Kern-Zusammenfassungen und kompakte Vertiefungen zu finden sind, die das Arbeiten mit dem Buch didaktisch verändert und im Vergleich zu den früheren Aufgaben durchaus vereinfacht haben Ob nun aber eine Zielgruppe von aktiven Lehrern- und Lehrerinnen sich diesem Werk umfassend zuwenden können oder ob so manche dargelegten Beispiele (wie die Pythagoras Videostudie) nicht doch in zu schwieriger Form für das rasche Erfassen im Berufsalltag dargeboten werden, das bleibt eine sicherlich ebenso berechtigte Kritik an der Form des Buches, wie der überwiegend immer noch sehr trockene Stil. Für die wissenschaftliche Arbeit und das Studium andererseits bieten die Inhalte wichtiges Grundlagenwissen und eine intensive Darlegung an Grundwissen der psychologischen Pädagogik, auf deren Erkenntnisse eigene Herangehensweisen an den Unterricht ebenso entwickelt und reflektiert werden können, wie relevantes Prüfungswissen breit vorgelegt ist. Hier zeigt gerade der teils in guter Form knapp und übersichtlich gehaltene Hauptteile über Lernumwelten Stärken des Faches auf, in dem eine rasche Orientierung und ein verstehender Zugang zur Wichtigkeit und Differenzierung der Lebens- und Lernumwelten von Schülerinnen und Schülern konzentriert vorgelegt wird. Das Werk vermittelt ein überaus fundiertes Wissen über den Fachbereich der pädagogischen Psychologie und ist vom Inhalt her für das Studium und Prüfungen als Standardwerk zu bezeichnen, wenig andere Werke bieten einen solch umfassenden Inhalt zum Thema. Alle wesentlichen Modelle, Theorien und Anwendungsfelder werden benannt und bearbeitet. Gerade für diese Nutzung bieten dann auch die vielfachen farblich abgesetzten Zusammenfassungen, Grundsätze und Merkstoffe eine Lernerleichterung (wenn auch nicht unbedingt eine Verstehenserleichterung) Die Lektüre bedarf dabei einer sehr konzentrierten Haltung und zeigt sich als eher „trockene“ Stoffvermittlung, außerhalb der universitären Arbeit dürfte dies eine hohe Hürde für die Arbeit mit dem Buch darstellen. Für eventuelle Prüfungsvorbereitung bieten die Onlinematerialien eine zusätzliche und gute Hilfe,

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