Adam Haslett Hingabe

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Inhaltsangabe zu „Hingabe“ von Adam Haslett

Ein Mann, ein manischer Pläneschmied, versucht, Zugang zu seinem entfremdeten Sohn zu finden. Eine Dame aus bester Familie, seit langem Insassin eines Pflegeheims, wird zur Ratgeberin eines liebeskranken Jungen. Ein ältliches Geschwisterpaar, vereint durch Jahrzehnte stiller Resignation, erwartet den Besuch eines Mannes, der vor langer Zeit beider Leben verändert hat. Adam Hasletts Geschichten erzählen von Verlust, Beschädigung und von Liebe. Sie sind erschütternd schön und sehr bewegend.

'Adam Haslett ist eine wunderbare Rarität: ein altmodischer jugendlicher Erzähler, der etwas Drängendes, Neues und radikal Intelligentes zu sagen hat. Hasletts große Gaben als Autor - insbesondere seine Unerschrockenheit - sind auch für den Leser große Gaben. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie diese Geschichten nicht nur lieben, sondern sich nach der Lektüre auch gestärkt fühlen werden.' Jonathan Franzen

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    Hingabe

    Himmelfarb

    30. March 2013 um 15:00

    Mein Gott, kann dieser Autor schreiben! Ich bin zutiefst ergriffen und begeistert! Hatte ich 2012 für mich Marie Luise Kaschnitz und ihre Erzählungen entdeckt, so handelt es sich bei Adam Haslett um die Entdeckung des Jahres 2013. Dem Himmel sei Dank, dass ich auch noch seinen Romanerstling in meinem Regal stehen habe, und gleich weiterlesen kann. Die Erzählungen im Buch " Hingabe" sind mit eben solcher geschrieben. Haslett versteht es meisterhaft seine Protagonisten und deren Leben zu beschreiben. Das tut er mit klaren, präzisen und messerscharfen Worten. Auch, wenn die Figuren nicht immer sympathisch oder liebenswert sind, schafft es Haslett beim Leser eine enorme Empathie zu entfesseln, und man leidet mit. Diese Stories sind keine "Wohlfühl - Geschichten". Sie sind schmerzhaft und wahrhaftig. Aber bei aller Realität schwingt eine unglaubliche Poesie mit. Ich wünsche diesem Adam Haslett Weltruhm, denn nur dann wird auch alle Welt seine Geschichten lesen, und die haben es verdient!

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  • Rezension zu "Hingabe" von Adam Haslett

    Hingabe

    dark_swan

    Ich habe dieses Buch aus einem Zufall erstanden und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist grandios. Abründig, bitterböse, ausweglos zärtlich - bewundernswert. "Hingabe" ist kein herzerfrischendes Buch, keins, das man nach der Lektüre mit einem Lächeln im Gesicht weglegt, um beschwingt an den Tag zu gehen. Ganz im Gegenteil: dieses Buch ist krank. Es ist obsessiv, hemmungslos, wildromantisch, schwarz, leidenschaftlich, und: Es schlägt Wunden. Es nimmt einen mit, und manche Geschichte darin vergiftet einen für immer. Was mich an dem Buch (neben seiner unerhörten Spannung) am meisten fasziniert und berührt hat, war die Zärtlichkeit des Autors seinen Figuren gegenüber. Eine jede dieser Figuren hat einen nicht wieder zu behebenden "Schaden", es sind Menschen, die in irgendeiner Weise zerbrochen und damit auch brutal (geworden) sind, und sie sind so plastisch, so voller Blut und Atem beschrieben, als könnten sie uns aus dem Buchdeckeln entgegenspringen. Die Geschichten sind dunkel und tief erschütternd, aber niemals auf der Oberfläche. Immer beginnen sie harmlos, fast begütigend, und das Abgleiten ins Abgründige geschieht fast nebenbei. Wer sich nach harmonischen Stories sehnt - Finger weg von diesem Buch! Wer sich nicht davor scheut, Liebe als etwas Gnadenloses und Brutales zu lesen, sollte Haslett auf keinen Fall verpassen. Die Monster leben nicht unterm Bett - sie sind mitten unter uns. Lest dieses Buch, und ich hoffe, ihr seid genauso begeistert. Empfehlt und verschenkt es weiter - dieser Autor hat es verdient!

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  • Rezension zu "Hingabe" von Adam Haslett

    Hingabe

    Munro

    04. April 2011 um 22:30

    Kurzgeschichten die unter die Haut gehen und die ein komisches Gefühl in der Magengrube hinterlassen , aber auf ihre Art doch wunderschön sind. Für Leute die zwar moderne aber anspruchsvolle Literatur mögen.

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