Allyson Snow Forderungen, Umsatzsteuer an (Streck-)Bank

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Inhaltsangabe zu „Forderungen, Umsatzsteuer an (Streck-)Bank“ von Allyson Snow

Laptop. Kaffeetasse. Sexmieze unter dem Schreibtisch. Das Leben als Buchhalter könnte so schön sein. Doch Jefferson, von Beruf verarmter Ex-Broker, weiß seinen neuen Job als Zahlenjongleur in einem Rotlichtschuppen nicht zu schätzen. Nicht nur, dass er sich vor den Trainings mit Vladimir, dem bärenstarken Türsteher, und den Umstylings mit Jacq, dem schillernden Paradiesvogel par excellence, drücken muss. Nein, der gnadenlose Gläubiger seiner Chefin, Dimitri Petrow, macht ihn auch noch persönlich für die Rückzahlung von 50.000 Pfund verantwortlich. Und plötzlich braucht Jefferson alle Hilfe, die er bekommen kann. Selbst die von Sarah, der frechen Domina des Hauses mit den faszinierenden Augen. Was die Altersfreigabe ab 18 Jahre betrifft: Diese Kurzgeschichte enthält keine expliziten Sexszenen, dafür den einen oder anderen Begriff, der den Jugendschutz nervös machen könnte. Der Kurzroman umfasst 16.250 Wörter. Bonus:  XXL-Leseprobe von 'Vampire, Pech und P(f)annen XXL-Leseprobe von 'Entschuldigung, darf ich Ihr Sklave sein?'
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  • originelle Kurzgeschichte mit viel Humor

    Forderungen, Umsatzsteuer an (Streck-)Bank

    BluestoneBlog

    01. November 2017 um 14:47

    Ein ehemaliger Broker, der nach der Finanzkrise in einem Rotlichtschuppen als Buchhalter anfangen muss und sich ab nun die Frage stellen muss, auf wie viele Jahre hier wohl ein Bett abzuschreiben ist. Schon diese Idee verspricht eine sehr lustige Geschichte. Die Kurzgeschichte lebt von ihren Charakteren, allen voran Jefferson, der zynische gescheiterte Broker. Allyson bedient sich einer breiten Auswahl an Stereotypen für ihre Charaktere und bildet eine chaotische Truppe, zu denen sich unter anderen der schwule Jacq, der Russe Vladimir und die Domina Sarah gesellen. Dadurch kann man sich in der kurzen Zeit leicht ein Bild der Charaktere machen, ohne dass viel erklärt werden musste. Gerade im Kontext der als trocken angesehenen Buchhaltung ist das Setting schön in den Kontrast gesetzt. Denn wer denkt bitte schon daran, auf wie viel Jahre dort ein Bett dort aufgrund der Mehrbelastung abgeschrieben wird? Gerade wenn man schon einmal mit Buchhaltung Kontakt hatte ein interessanter Gedanke. Es ist auch schlichtweg nicht die Welt der Buchhaltung, zumindest nicht auf der Seite der Angestellten und das sollte man mehr als einmal auch im Laufe der Handlung mitbekommen. Die eigentlich Handlung beschränkt sich dabei auf ein aufeinanderfolgende, skurrile Ereignisse aus der ersten Zeit von Jeff in seinem neuen Arbeitsplatz. Eine Erotikgeschichte der etwas ganz anderen Art. Die Eigenarten jedes Einzelnen kollidieren dabei mit der des „gescheiterten“ Jefferson. In einer wunderbar zynischen Art versucht er mit seinen neuen Kollegen klarzukommen und mit dieser Art wird auch die Geschichte erzählt und in Gedanken kommentiert. Das gab dem Ganzen noch einmal die besondere Note. Eine originelle Kurzgeschichte mit sehr viel Humor, perfekt für eine schnelle Dosis gute Laune. Am Ende bleibt eigentlich auch nur eine Frage unbeantwortet: Auf wie viel Jahre hat Jeff denn nun das Bett abgeschrieben?

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