An Lin Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)

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Inhaltsangabe zu „Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)“ von An Lin

Ein 17-jähriger Schüler und eine 29-jährige Geschäftsfrau - kann das gutgehen? Den Verlagen war diese Konstellation jedenfalls, trotz des lobenswerten Schreibstils, "zu heiß"! Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren? (Quelle:'E-Buch Text/22.04.2016')

Leider war es nicht das, was ich erwartet hatte und das finde ich wahnsinnig schade.

— MoonlightBN
MoonlightBN

Die Geschichte gefiel mir sehr gut, hab jedoch einige Kleinigkeiten auszusetzen....

— tschulixx
tschulixx

Eigentlich eine sehr spannende Idee, doch leider ist es sprachlich nicht ganz ausgereift.

— BlueSunset
BlueSunset

Eine sehr gelungene Geschichte, der es an nichts fehlt

— Seelenlesezeichen
Seelenlesezeichen

Geliebter Samurai ist ein kurzweiliger Roman mit einem guten Schuss Humor.

— Esme--
Esme--

Die Story ist toll. An manchen stellen kamen für mich zuviele wiederholungen. Aber die nächsten bänder werden sicher besser. 😀

— GinaFelisha87
GinaFelisha87

Eine nette, leichte Liebes-Story, die allerdings ausbaufähig gewesen wäre.

— Annabel
Annabel

Die Geschichte an sich ist unglaublich toll! Nur leider hätte man es besser umsetzen können..

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Frisch und lebendig! Macht Spaß!

— SillyT
SillyT

Sowas hab ich noch nie gelesen !

— traumweltlesen
traumweltlesen
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  • Tolle Idee, Umsetzung hat noch Luft nach oben

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    MagieausderFeder

    MagieausderFeder

    24. November 2016 um 21:07

    Die Autorin An Lin verbindet in ihrem Roman "Geliebter Samurai" den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit Fantasyelementen. Eine schöne Idee, die noch viel Luft nach oben hat. Die Idee der Story ist interessant. Es geht um Yuna und Yoshi, die in der heutigen Zeit in Japan leben und eine gemeinsame Vergangenheit in einem anderen Jahrhundert haben - als Prinzessin und Samurai. Diese Elemente haben mich sofort in ihren Bann gezogen, doch leider wurden diese nicht weiter ausgeführt. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass die Autorin weiter auf die japanische Thematik sowie den Buddhismus eingeht. Vielleicht wird mein Wunsch im zweiten Band erfüllt. Die Umsetzung der Idee ist An Lin gut gelungen. Der Leser erfährt mehr über die Protagonisten und fiebert mit ihnen mit. Das Besondere an der Story ist, dass es nicht zwei gleichaltrige Charaktere sind, die miteinander agieren. Es ist nämlich der große Altersunterschied, der die Protagonisten in eine verzwickte Lage bringt. Ich selbst musste die ganze Zeit darüber nachgrübeln, wie die Autorin diese gemeine Situation nun auflöst. Diese Problematik wurde wirklich gut eingebaut und verleiht dem Buch den nötigen Kick. Die Charaktere sind eigenwillig. Vor allem Yuna - die Hauptprotagonistin. Ich wäre wirklich so gerne in dieses Buch hineingestiegen, hätte Yuna gepackt und solange geschüttelt, bis sie ihre nervige Naivität endlich ablegt. Doch leider war ich dazu nicht fähig, also ertrug ich es bis zum Schluss. Es war wirklich sehr extrem, da die Story für mich als Leser sehr vorhersehbar wurde. Auch denkt und handelt Yuna meiner Meinung nach nicht ihrem Alter entsprechend, was schnell unrealistisch wirkt. Die anderen Charaktere sind im Gegenzug dazu schön ausgearbeitet und verleihen dem Buch Tiefe. Der Schreibstil weist leider einige Problemchen auf, die den Lesefluss stören. Der Leser wird am Anfang des Buches in die Story hineingeworfen, was ich sehr schade fand. Ich hatte kaum Zeit, die Situation der Protagonisten zu erfassen und fühlte mich erschlagen. Auch Zeitsprünge, die nicht mit einem Absatz angekündigt wurden, brachten meinen Lesefluss zum Straucheln. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil der Autorin zeitweise flüssig und bildhaft, was ein schnelles Voranschreiten (oder Voranlesen) möglich macht.Fazit: Der Urban-Fantasy-Roman "Geliebter Samurai" von An Lin vereint den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit einer interessanten Geschichte über zwei Seelen, die füreinander bestimmt sind. Doch das Leben hat andere Pläne für Yuna und Yoshi. Obwohl der Roman einige Schwächen aufweist, bin ich sehr gespannt, wie die Story weitergeht.

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  • Geliebter Samurai

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    MoonlightBN

    MoonlightBN

    12. September 2016 um 21:40

    Klappentext: Ein 17-jähriger Schüler und eine 29-jährige Geschäftsfrau - kann das gutgehen?Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren? Meine Meinung: Okay, ich habe mir lange nicht mehr so schwer getan mit einer Rezension und es tut mir jetzt schon ein bisschen weh das hier zu tippen. Der Grund ist ganz einfach: Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, es hörte sich total gut an und nach einem Buch, das mir gefallen könnte. Aber leider ist so gar kein Funke übergesprungen und das finde ich unheimlich schade.Es geht um Yuna, eine erfolgreiche Karrierefrau im modernen Japan, die sich allerdings doch noch etwas kindisch verhält. Sie ist fast 30 Jahre alt, benimmt sich allerdings öfter Mal sehr jugendlich, was ich allerdings nicht so dramatisch fand. Trotzdem habe ich ihr die taffe Geschäftsfrauenrolle nicht abgenommen, das war sie dann doch einfach nicht.Yuna trifft auf einen jungen Mann, von dem sie regelmäßig träumt und versucht etwas über ihn herauszufinden. Sie ist vom Charakter her eher etwas hilflos, naiv, aber ich mochte sie trotzdemirgendwie. Sie ist auch einfach nett und ihre tollpatschige Art hat sie sehr echt wirken lassen (allerdings wie gesagt, nicht gerade geschäftsmäßig ^^).Der junge Mann aus Yunas Träumen ist Yoshi. Er geht noch zur Schule, hat sein Leben nicht so wirklich im Griff (lernen ist eher uncool, Computerspiele dafür umso cooler) und er wirkte für mich auch nicht wie ein 17-Jähriger, eher wie ein 13/14-Jähriger. Das machte die aufkommenden Gefühle der beiden für mich etwas zunichte, denn es passte einfach nicht so gut zusammen. Yoshi ist an sich aber auch ein guter Charakter, auch wenn ich mich nicht so sehr mit ihm identifizieren konnte und bei mir nicht der Funke übergesprungen ist. Grundsätzlich verliebe ich mich immer ein bisschen mit den Protagonistinnen mit in den Kerl, aber Yoshi war einfach noch viel zu unreif, als dass ich ihn als Buchcharakter zum Verlieben fand.Die beiden besten Freunde von Yoshi und Yuna haben mir da schon etwas besser gefallen. Ihr Zusammenspiel war harmonischer, ich kaufte ihnen ihre Gefühlsentwicklung ab und da sie sich die ganze Zeit zankten, waren sie auch unterhaltungsmäßig mein Highlight. Ich mochte ihre Dialoge wirklich sehr und fand die beiden absolut erfrischend.Insgesamt konnte ich die Charaktere aber nicht so gut greifen, sie blieben ein bisschen blass und sie widersprachen sich oftmals irgendwie selber. Das fand ich unglaublich schade, denn nach wie vor finde ich die Storyidee gut, aber es fehlte etwas die Tiefe.Allgemein zur Story: Ja, ich wusste was auf mich zukommt (Liebe mit krassen Altersunterschied, „Fantasy“ und japanische Elemente), aber irgendwie war das Zusammenspiel nicht harmonisch. Unabhängig von den Gefühlen, die für mich nicht greifbar wurden, war auch der Verlauf der Geschichte irgendwie seltsam und wenig komplex. Es lief alles ziemlich glatt, ich konnte Reaktionen und Handlungen von anderen Menschen nicht nachvollziehen und insgesamt fehlte mir leider die Spannung. Auch die oftmals sehr kurzen Sätze, sorgten eher für ein stolperndes Lesen, auch wenn ich mich irgendwann ein bisschen dran gewöhnt hatte und es etwas besser wurde. Aber trotzdem war das Lesen insgesamt eher holprig, der Verlauf der Geschichte stark vorhersehbar und die Entwicklung der Charakter eher mau.Zusätzlich gab es noch einen kleinen Störfaktor: seltsame Erklärungen. Ich wusste, dass ich ein Buch lese, das in Japan spielt und ich kenne mich bisschen aus, da mich diese Kultur interessiert. DieProtagonistin erklärt teilweise aber Dinge, die mich enorm im Lesefluss gestört haben und es auch getan hätten, wenn ich es nicht schon gewusst hätte.Grobes Beispiel, es gab eine ähnliche Szene im Buch: Ich schüttelte ihm die Hand zur Begrüßung, das machte man in Deutschland nämlich so. Das jetzt auf Japan bezogen und mit japanischen Sitten, aber das kam einfach zu oft vor und ich fand es unglaublich befremdlich. Man hätte auch so mitbekommen, dass sie sich auf Weise X grüßen oder Danke sagen oder sonst was. Es passte einfach nicht in die Geschichte rein und störte. Vielleicht wären Fußnoten da besser gewesen, falls man wirklich möchte, dass der Leser versteht was typisch japanisch ist. =) Fazit: Nach wie vor gefällt mir die Grundidee wirklich gut, aber ich konnte die Charaktere leider nicht greifen und auch die vielen kurzen Sätze erschwerten mir das Lesen ziemlich. Leider war es nicht das, was ich erwartet hatte und das finde ich wahnsinnig schade.2 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Spannende, faszinierende Geschichte, die sprachlich aber gewöhnungsbedürftig ist

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    BlueSunset

    BlueSunset

    09. July 2016 um 16:51

    Inhaltlich hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen. Die Mischung aus japanischem Mittelalter und dem heutigem Kyoto ist sehr spannend umgesetzt und auch das in Japan recht verbreitete Thema der Wiedergeburt kommt in diesem Buch gut zur Geltung. Außerdem werden einige japanische Höflichkeitsformen und deren Hintergründe erklärt und somit dem Leser ein Stückchen japanische Kultur nahegebracht. Leider handelt die erwachsene Protagonistin Yuna oftmals sehr naiv. Vielleicht fehlt mir aber auch das Wissen über die heutige japanische Gesellschaft, um dies beurteilen zu können, aber da das Buch für ein deutsches Publikum geschrieben ist, möchte ich es an dieser Stelle erwähnen. Auch manche Probleme und Hindernisse in der Geschichte lösen sich zu einfach und zu schnell auf. Für mich hat es so leider stellenweise zu unrealistisch gewirkt. An Lin verbindet Altes mit Neuem und entwickelt eine Liebesgeschichte, die Jahrhunderte übersteht und ihr Schicksal nach vielen Jahren zu vollenden versucht. Durch die Bedrohung und die tödlichen Gefahren bekommt das Buch einen zusätzlichen Action-Faktor, der dafür sorgt, dass das Buch nicht zu sehr zur Liebesschnulze wird. Sprache Die Schriftsprache in „Geliebter Samurai“ ist aus meiner Sicht nicht ganz gelungen. Viele Formulierungen sind zu salopp und Ausrufe enden oft mit „?!“. Diese Satzzeichenkombination ist sehr bildhaft, findet seinen Gebrauch aber eigentlich nur in Chats und informellen Nachrichten. In einem Buch sieht es eher befremdlich aus. Besonders, wenn es in solchen Mengen wie in „Geliebter Samurai“ auftritt. Auch Yunas Gedanken wirken meist zu „flippig“, zu ungeordnet. Alles in allem ist es eine Sprache, die zwar sehr gut zu tatsächlichen Gedanken und Konversationen passt, aber in einem Buch fehl am Platz wirkt. Bis zum Schluss bin ich daran immer wieder hängen geblieben. Als ich mich ein wenig mit der Biographie der Autorin auseinandergesetzt habe, ist mir aufgefallen, dass sie aus der Manga-Branche kommt. Das Buch hat mich im Nachhinein tatsächlich etwas an einen Manga erinnert. Fazit Meine sprachliche Kritik zu „Geliebter Samurai“ ist zwar sehr ausgeprägt, ändert aber nichts daran, dass das Buch spannend und kreativ ist. Ich denke, dass die Autorin Potential hat, tolle Bücher zu schreiben. Am Ende dieses Buches gibt es auch einen Cliffhanger, der mich sehr neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat. Wen also umgangssprachliche Formulierungen nicht stören und wer ungewöhnliche Liebesgeschichten mit einem Hauch Fantasy mag, kann ruhig zu diesem Buch greifen. Von mir gibt es deshalb eine eingeschränkte Empfehlung.

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  • Von Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    tschulixx

    tschulixx

    07. July 2016 um 11:07

    Wie würdest du reagieren, wenn du (29) deinen Seelenverwandten triffst, dieser aber viel jünger ist. Ja sogar Minderjährig. Was wäre, wenn ihr vor einer Ewigkeit, in einem früheren Leben, ein Paar wart, und euch noch gemeinsame Feinde verfolgen. Ist die Liebe immer noch vorhanden? Ist da immer noch eine gewisse Anziehung die dich durcheinander bringen würde? Das Alter ist ein großes Problem, aber Liebe kennt ja bekanntlich keine Grenzen. ;) Kurz zum Inhalt: Ein 17-jähriger Schüler und eine 29-jährige Geschäftsfrau - kann das gutgehen? Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren? 1. Kriterium: Die Idee des Buches. Mir gefällt die Idee richtig gut, vor allem mit dem geschichtlichen Hintergrund. Sie war eine Prinzessin er ihr Samurai. Ich finde ja die Kultur dort wahnsinnig spannend und ich freute mich, dass die Autorin auch darauf eingegangen ist. Man erfährt ein bisschen über diese Zeit der Samurai, vor allem über ihre Ehre. Sehr gefiel mir, dass die Autorin die Feinde mit in die jetzige Zeit kommen ließ. Wiedergeborene die ihren Befehlen nachkommen wollen, sich aber im Körper eines ganz anderen befinden. Wiedergeburt ist ja ein Thema, das ich sehr spannend finde, denn irgendwie glaube ich auch selbst daran. Das man sich ans vorherige Leben erinnern kann eröffnet einem ein ganz neues Blickfeld. 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Die Geschichte war teilweise sehr gut aufgebaut und teilweise auch nicht so gut. Der Anfang war fantastisch und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Wie sie ihn kennenlernte und sie diese Anziehungskraft gespürt hat. Dann ging das ganze jedoch ziemlich schnell dahin und ich konnte Handlungen oft nicht nachvollziehen. Yuna wird in ihrer Wohnung angegriffen und geht deswegen wieder zu Yoshi zurück. Verständlich, denn sie kennt ihn ja aus ihren Träumen. Aber dann beginnen die vier, die beiden mit ihren besten Freunden, dieser Sache auf den Grund zu gehen und das hat mir nicht so gut gefallen. Es kam mir irgendwie kindisch vor. Sie nahmen sich Dinge vor, wie sie diesen Angreifer fassen können, die einfach nicht passten. Auch war Yuna vorher so hin und weg von Yoshi und auf einmal war diese Anziehung weg und am Ende dann wieder da. Ich glaube, dass das nicht so beabsichtigt war, aber für mich rückte das ganze sehr stark in den Hintergrund. Irgendwie verständlich, denn sie kann ja nichts mit einem Minderjährigen anfangen, aber die Anziehung kann nicht von einem auf den anderen Moment verschwinden. Auszusetzen habe ich hier insgesamt eigentlich nur, dass die Pläne der vier nicht nachvollziehbar waren. Ich will ja nicht spoilern, aber der Angreifer wird sie sicher nicht auf einen belebten Platz mitten in der Stadt vorm Eingang einer Firma angreifen bzw. umbringen... Mir gefielen die Rückblicke, die man als Leser ein paar Mal miterleben durfte. In gewissen Situationen sah sie Bilder aus ihren früheren Leben und kannte sich sehr gut mit zum Beispiel der Ehre der Samurai aus. 3. Kriterium: Die Charaktere. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem Yuna und Yoshi waren liebevoll aufgebaut. Die beiden besten Freunde empfand ich als zu kindisch für ihr Alter. Natürlich, was sich liebt das neckt sich, aber ich fand es einfach zu viel. Das ist aber Geschmackssache. Gefallen haben mir die Nebencharaktere, wie zum Beispiel der Geschichtsprofessor. Er hatte nur einen kleinen Auftritt, welchen ich aber gut gestaltet fand. Yoshi ist ja 17 und Yuna ist 29. Ich finde, die Autorin hätte den Abstand etwas geringer halten sollen, denn es ist wirklich zu viel. Yoshis Alter finde ich gut, aber Yuna hätte ich mir dann so um die 24 gewünscht. Ich finde das sonst zu krass... 4. Kriterium: Die Spannung, bzw. ob das Buch mich gefesselt hat. Die Spannung war eigentlich immer da, denn ich wollte wissen wie es weitergeht. Zwischendurch, wenn es Kämpfe gab war ich sogar sehr an das Buch gefesselt. Hin und wieder gab es jedoch Momente, wo ich mir dachte: es tut sich ja gar nichts, bzw. es wird ewig um den heißen Brei herum geschrieben. Dazu gehe ich aber im 5. Kriterium näher ein. 5. Kriterium: Die Schreibweise. Hier habe ich leider einiges zu meckern. Die Schreibweise an sich gefiel mir sehr gut, vor allem der Anfang des Buches ist sehr gut geschrieben und auch die Rückblicke in die vergangene Zeit. Nicht gefallen hat mir, wie oben schon erwähnt, dass zu viel um den heißen Brei herum geschrieben wurde. Beispielsweise als sie den Professor aufgesucht haben. Da hatte ich das Gefühl, dass die Zeit still steht, bis er dann endlich zu erzählen begann. Sie redeten immer nur darum, er soll ihnen doch endlich was erzählen, und das auf meinem Reader einige Seiten lang. Bis er ihnen dann was erzählte, war für mich eine Ewigkeit vergangen. Das fand ich schade, denn solche Situationen waren noch zwei im Buch. Auch nicht gefallen hat mir das kindliche der beiden Freunde, die sich immer mit solchen Manga Figuren (ich hoffe, das ist die richtige Bezeichnung, kenne mich da nicht so aus) verglichen. Zum Beispiel Saloir moon (die kenn ich noch aus dem Fernsehen ;) ). Mir gefallen solche Vergleiche in Büchern sowieso nicht so gut, genauso wenig, wie wenn es im Buch eine musikalische Untermauerung gibt. Hier wurde es einfach für meinen Geschmack zu oft erwähnt. Auch gefiel mir nicht, dass man IMMER WIEDER darauf hingewiesen wurde, wie unreif, jung und kindisch Yoshi doch ist, obwohl er sich am reifsten verhalten hatte. Natürlich ist er jung und es liegt eine große Zeitspanne zwischen den beiden, aber Yuna sprach in gewissen Situationen darüber, bzw. kam sie in nicht geeigneten Situationen drauf, sie muss ihm jetzt sagen dass er so unreif ist, obwohl er nichts getan hat. Das konnte ich nicht nachvollziehen. Das Buch lies sich sehr schnell lesen und ich flog nur so über die Seiten, obwohl ich hier einiges zu meckern hatte. ;) Ich muss hier jedoch auch erwähnen, dass vielen diese Dinge wahrscheinlich nicht stören, bzw. gar nicht auffallen werden. Da ich so viele Bücher lese, fallen mir aber genau solche Dinge auf… Das Buch hat mir als Ganzes betrachtet sehr gut gefallen, denn ich hab noch nie ein Buch, das in Japan spielt gelesen. Das fand ich cool. ;) Auch gab es ja ein Happy End, mit einem Cliffhanger, der mich wahnsinnig werden ließ. Das hat die Autorin wirklich sehr gut hinbekommen und wirklich neugierig auf Band 2 gemacht! Und seht euch vor allem dieses Cover an! Ich finde es fantastisch!

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    • 2
  • Mittelalter, Moderne und eine unerfüllte Aufgabe

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    Juju

    Juju

    30. June 2016 um 14:34

    Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren?Fazit:Anfangs lockte mich diese Geschichte nicht besonders, doch ich war sehr positiv überrascht. Der Schreibstil ist sehr einfach, jugendlich und ermöglicht ein schnelles Lesen. Die Spannung steigt nach dem ersten Drittel an und hält bis zum Schluss. Es ist eher eine neugierige Spannung als eine Nervenzerreissende. Die Charaktere sind alltagstauglich. Yuna ist die Älteste, aber auch bei Weitem die naivste von Allen. Es scheint auf die typischen Klischees zu passen, denn sie ist still, wohlerzogen und macht sich übermäßig viele Gedanken, spricht aber kaum was davon aus.Yoshi ist der typische Roman-Frauenmagnet. Gutaussehend, still und geheimnisvoll. Leider aber 12 Jahre jünger als Yuna und genau das macht Probleme.Yunas und Yoshis Freunde sind einfach durchgeknallte bunte Vögel. Die sorgen für den Spaß und die peinlichen Momente.Die Geschichte ist interessant. Irgendwann können wir uns lieben sagte einst der Samurai zur Prinzessin Yuna, für die er sein Leben gab. Doch damit meinte er nicht dieses Leben also treffen sie rund 800 Jahre später aufeinander. Allerdings kennen sie nur die Träume und haben sonst keinerlei Erinnerungen. Doch das ist verstörend genug und deshalb finden Yuna und Yoshi sich. Doch Yoshi, der Yuna schlaflose Träume beschert, ist in diesem Leben noch minderjährig und dadurch tabu. Und es scheint auch keine Liebe zu sein. Beide sind verwirrt und dann gerät Yuna schon in Gefahr. Schaffen die Beiden es sich zu erinnern und dies auch zu überleben? Denn der Auftrag die Prinzessin zu töten steht noch immer...Die Geschichte ist gut umgesetzt und interessant. Es ist eine gute Unterhaltung für Zwischendurch mit vielen lustigen und peinlichen Momenten und einer Protagonistin, die noch viel vom Leben lernen muss.

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  • Spannende Story mit Luft nach oben

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    Iri2111

    Iri2111

    28. June 2016 um 00:03

    Inhalt:Yuna ist 29 Jahre alt, lebt in einer großen Stadt in Japan und ist eine bodenständige, rationale sowie erfolgreiche Geschäftsfrau. Sie liebt die Ordnung, die in ihrem Leben herrscht, denn so hat sie sicher alles im Griff. Das beweist auch ihre Beförderung. Leider ist es so, dass man nicht immer alles im Leben kontrollieren kann. Am allerwenigsten die eigenen Träume.Yuna kann davon ein Lied singen, denn sie träumt vom japanischen Mittelalter, von sich als Prinzessin und von dem umwerfenden Samurai Joshi. Das wäre wohl alles gar kein Problem, wenn die Träume sich nicht so unglaublich echt anfühlen und wenn sie Joshi nicht eines Tages plötzlich in Wirklichkeit gegenüberstehen würde.Die reale 17-jährige Version ihres heldenhaften Samurais wirft Yuna ziemlich aus der Bahn und sorgt für so einige Fragen. Wie ist das möglich? Und wie kann es sein, dass der Schüler nicht nur genauso aussieht, wie der Samurai in ihrem Traum, sondern genauso heißt?Das Schicksal ist unergründlich und führt, als ein Ninja plötzlich nach Yunas Leben zu trachten scheint, die Leben einer 29-jährigen Geschäftsfrau und eines sturen 17-jährigen Jungen auf ungewöhnliche Weise zusammen - oder doch nur wieder zusammen?Meine Meinung:Dieses Buch war ein Leseexemplar, das ich von der Autorin An Lin persönlich bekommen habe. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei dieser!Kommen wir zum Buch selbst. Was mir vom allgemeinen Aufbau sofort gefallen hat, waren einmal die japanische Kultur als Schwerpunkt - das hat dem Buch einen besonderen Touch gegeben und es anders als andere gemacht - und das Thema Schicksal - eine Liebe die über ein Leben und mehrere Jahrhunderte hinausgeht, ist das nicht romantisch? <3Dass man die japanische Kultur hierzulande kaum kennt, sorgt beim Lesen für eine gewisse Neugierde. Man lernt viel neues und ist fasziniert von so einigen Bräuchen, die hier völlig untypisch sind. [...]Mir hat gefallen, dass Yuna nicht genauso war, wie als Prinzessin im Mittelalter, ihre Persönlichkeit jedoch doch Parallelen aufwies. Es hätte ihr sonst etwas von der eigenständigen Persönlichkeit, die eine Protagonistin oder ein Protagonist haben muss, genommen. Allgemein war sie mir auch recht sympathisch, nur manchmal etwas zu blind/naiv. Ich habe mir in einigen Situationen den Gedanken 'Ach komm, du bist eine Erwachsene selbstständige, intelligente Frau, wieso stellst du dich denn dann so blöd an?' Mir hätte sie besser gefallen, wenn dies nicht so ausgeprägt gewesen wäre. Joshi hingegen hat mir besser gefallen. Seine Freche aber in den wichtigen Situationen ernste Art war sympathisch und harmonierte dazu gut mit seinem früheren Samurai-Ich. Die Anspielungen auf Joshi aus "Mario" fand ich zudem sehr amüsant, denn wem kommt der grüne Dino bei dem namen denn nicht in den Sinn? Seine gegenteilige Art zu Yuna ist ein guter Ausgleich und so mancher Spruch von ihm hat mich zum Grinsen gebracht. Yunas beste Freundin Ami fand ich sympathisch, hätte jedoch gerne mehr von ihr kennengelernt, es blieb meistens eher oberflächlich, was man über sie erfuhr, obwohl sie eine so große Rolle spielt. Ich hoffe jedoch, man erfährt im 2. Teil mehr. Joshis besten Freund Riku fand ich anfangs unglaublich nervig! Da hätte ich die hälfte an 'Klassencolwn-Verhalten' gereicht. Im Laufe der Geschichte wurde er jedoch einigermaßen sympathisch. So richtig anfreunden konnte ich mich jedoch trotzdem nicht mit ihm. Auch bei ihm hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Wie haben Joshi und er sich genau kennengelernt, schließlich ist er auch einige Jahre älter und weitere Fragen blieben ungeklärt [...].An den Altersunterschied zwischen Yuna und Joshi musste ich mich zuerst gewöhnen. Wobei es weniger die 12 Jahre waren, als die Tatsache, dass Joshi nicht mal 18 ist, während Yuna auf die 30 zugeht, doch es hat natürlich den Vorteil, dass es somit ganz anders ist, als eigentlich alle Bücher, die ich kenne.An Lins Schreibstil lässt sich gut lesen, er ist locker und hat einen eigenen Stil, was mir gefällt [...].Alles in allem habe ich mich dazu entschieden, dem Buch 3 Sterne zu geben, weil ich die Story wirklich spannend fand und ich mich auch auf die Fortsetzung freue (das Ende lässt ja einige Fragen offen)[...]Nichtsdestotrotz finde ich es wirklich lesenswert, vor allem wenn man Interesse an Japan oder Romane über das Schicksal hat und wenig Zeit, denn es lässt sich leicht und durch nicht so viele Seiten auch recht schnell lesen. Die ungekürzte Rezension gibt es wie immer auf meinem Blog: Iri's World of Books.

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  • Eine etwas andere Liebesgeschichte, die an den Charakteren scheitert

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    eclipse888

    eclipse888

    22. June 2016 um 23:08

    Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren? Das Buch hat eine echt spannende Grundidee, aber ich war leider zu beschäftigt damit, genervt zu sein über die Charaktere, dass ich beim Lesen deutlich weniger davon mitbekommen habe. Zuerst mal ist da Yuna, die doofe Kuh. Sie ist mit 29 Jahren die älteste der Personen und so unfassbar naiv und schwer von Begriff, dass man das teilweise nicht hätte ahnen können. Ja, Yuna, wenn du schon von Anfang an ziemlich sicher weißt, dass du wiedergeboren wurdest und die Träume Erinnerungen aus deinem anderen Leben sind, dann kaufe ich es dir nicht ab, wenn du dich mit Händen und Füßen dagegen wehrst, sobald es dir mal jemand gesagt hat! Oder ihre Sicht auf Yoschi. Sie sieht ihn zum ersten Mal, als er gerade die Schule schwänzt und reitet den ganzen Rest des Buches lang darauf herum, dass er ein Schulschwänzer und ach so unreif ist. Tja, was man sagt, ist man selber? Im Ernst, damit und durch ein paar andere Aktionen erschien Yuna mir etwa tausend Mal unreifer als Yoschi. Ein anderes Beispiel: Yuna wird fast erwürgt. Ihrer Mutter empfiehlt sie, den Polizeischutz, der ihnen zur Verfügung gestellt wird, anzunehmen, aber sie hält es für „übertrieben“ und ein permanenter Personenschutz „würde sie daran erinnern, was sie durchmachen musste“, was sie nicht will. Da in etwa hat es angefangen, dass ich an Yunas Verstand gezweifelt habe. Okay, Yuna, dann lebe dein Leben halt normal weiter, ohne dich ständig daran zu erinnern. Dann beschwere dich aber auch nicht, wenn es kurz bleibt.An ihrer Seite steht Yoschi, ein ganz normaler Jugendlicher. Ihn mochte ich ganz gerne, aber auch mit ihm hatte ich ein entscheidendes Problem. Und zwar ging mir seine Charakterentwicklung viel zu schnell. Die Handlung spielt innerhalb von ein paar Tagen. Am Anfang ist er eben dieser Schüler, der das Lernen nicht so ernst nimmt und lieber Videospiele spielt, aber nach dem, was in den paar Tagen passiert, kommt er als perfekter Traumtyp heraus und ist wie ausgewechselt. Einerseits kann man das bis zu einem gewissen Punkt verstehen, aber ich hätte mir da einen besseren Übergang zwischen Charakter A und Charakter B gewünscht, besonders, weil er dann eben reifer als Yuna wirkt.Die große, epische Liebesgeschichte … ist keine. Man kriegt mit, dass Yuna und Yoschi vor 800 Jahren mal eine innige Affäre hatten und das beeinflusst ein wenig, wie sie sich in der Gegenwart sehen. Und in der Gegenwart gibt es zwar immer wieder Momente zwischen den beiden, aber da habe ich deutlich mehr erwartet. Gerade wegen dem Altersunterschied zwischen Yuna und Yoschi hätte das nämlich spannend werden können, finde ich, eben weil es sonst nicht üblich ist.Trotz der ganzen Kritik muss ich aber schon betonen, dass ich den Schreibstil gerne mochte. Er ist flüssig und lässt sich schnell und angenehm lesen, sodass ich es ziemlich schnell durch hatte.Über die Autorin:An Lin wurde 1984 bei Hamburg geboren, lässt sich aber auch gerne von süddeutscher Dorfidylle inspirieren.Seit ihrer Kindheit beschäftigt die Autorin sich mit Japan. In ihrem Studium der Literatur, Geschichte und Soziologie verfasste sie wissenschaftliche Arbeiten über Nihon, lernte die Sprache und bereiste das Land. Das brachte sie dazu, Japan-Romane für junge Erwachsene zu schreiben. Zuvor skriptete sie für renommierte Häuser wie den Carlsen Verlag Comics und andere Texte im japanischen Stil.Die Autorin geht gerne mit Freunden in Hamburg Sushi essen, sammelt Manga, joggt leidenschaftlich gern durch süddeutsche Wälder, fährt ein japanisches Elektroauto, bespricht Romane in einem privaten Jane-Austen-Club und leitet in Stuttgart einen Stammtisch für Japan-Interessierte. FazitGeliebter Samurai ist mal wieder so ein Kandidat: Interessante Idee, klasse Schreibstil, aber die Charaktere ziehen es ziemlich weit runter. Ich denke, wenn man sich SEHR für Japan interessiert, könnte man das Buch schon lesen, aber man verpasst auch nicht wirklich was, wenn man es nicht tut.Lieben Dank an An Lin für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares.

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  • Die Prinzessin und ihr geliebter Samurai

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    traumbuchfaenger

    traumbuchfaenger

    15. June 2016 um 23:12

    Gerade eben befördert scheint die 29-jährige Yuna die besten Aussichten für eine erfolgreiche Karriere zu haben, jedoch beginnen sie auf einmal seltsame Träume zu plagen. In diesen Träumen ist sie die wunderschöne mittelalterliche Prinzessin, die ihre Liebe zu dem Samurai Yoshi verstecken muss. Doch das erschreckendste an diesen Träumen ist nicht nur, dass sie sich unfassbar real anfühlen, sondern dass ihr geliebter Samurai ihr plötzlich gegenübersteht - in Form des 17-jährigen Yoshis. Als Yuna ihm schließlich folgt und zur Rede stellt, muss sie feststellen, dass auch Yoshi von den Träumen heimgesucht wird. Und auch die deutlich wahrnehmbare Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, bleibt von den beiden nicht unbemerkt. Doch kann ihre Liebe wirklich dem Altersunterschied trotzen und alle Hindernisse überwinden? Während Yuna mit ihrem Gefühlschaos beschäftigt ist, braut sich im Hintergrund eine gefährliche Bedrohung zusammen, der sich Yuna und Yoshi schon bald stellen müssen.Versprochen wurde mir eine einzigartige und ungewöhnliche Geschichte aus dem fernen Asien und genau die habe ich auch bekommen. Die Autorin hat wirklich ausgezeichnete Recherchearbeit geleistet und die japanische Kultur und Geschichte spannend und sinnvoll in die Handlung eingebaut, ohne dass dies unverständlich oder unpassend wirkte. Es hat mich wirklich gefesselt, mehr über den japanischen Lebensstil zu erfahren, vor allem da er sich so von den hiesigen Traditionen unterschied. Das Setting war somit perfekt gewählt und die japanische Kultur konnte mir authentisch und auf interessante Art und Weise näher gebracht werden.Yuna scheint auf den ersten Blick auch alles widerzuspiegeln, was man von einer waschechten Japanerin erwartet. Pflichtbewusst und Ehrgeizig strebt sie nach beruflichen Erfolg und hält nicht viel von  Faulheit oder Untätigkeit. Genau das missfällt ihr auch an Yoshi, als sie das erste Mal auf ihn trifft. In ihren Augen ist er ein Schulschwänzer, der lieber Computerspiele spielt, als die Schulbank zu drücken. Jedoch muss man schließlich feststellen, dass Yunas erstes Urteil über ihn, vielleicht ein bisschen zu übereilt war. Yoshi ist eine sehr ruhige und beherrschte Person, die jedoch auch loyal auf Seiten seiner Freunde steht.Zudem muss man sagen, dass Yuna manchmal ein ziemlich Wirbelwind sein kann. Auch wenn sie viel von Ordnung und Klarheit hält, ist sie selbst ein wenig verpeilt, jedoch auf eine liebenswürdige Art und Weise.Die Liebesgeschichte zwischen Yuna und Yoshi ist schön zu verfolgen, allerdings hätte ich mir mehr Einblick in ihre Vergangenheit gewünscht, damit die bereits vorherrschenden Gefühle und Spannungen zwischen den beiden glaubwürdiger vermittelt werden würden. Man erfährt zwar hier und da etwas aus der gemeinsamen Vergangenheit, das beschränkt sich jedoch meist nur auf bruchstückhafte Erinnerungen. Zudem hat mich geärgert, wie verhemmt Yuna Yoshi immer wieder von sich stößt. Auch ich habe den großen Altersunterschied kritisch betrachtet und fand es sehr bedenklich, dass Yoshi noch nicht einmal volljährig ist, jedoch hat es Yuna dem Leser verdammt schwer gemacht, sich auf die Liebesbeziehung zwischen ihr und Yoshi einzulassen, da sie immer einen Schritt auf ihn zugemacht hat, um ihn dann wieder vor den Kopf zu stoßen.Die Freunde der beiden Protagonisten haben mir richtig gut gefallen. Riku und Ami sorgen durch ihre Schlagabtäusche immer wieder für eine aufgelockerte Stimmung, auch als sich die Gruppe in Gefahr befindet. Die Gefahr wird jedoch erst am Ende richtig spürbar und es wird sehr spannend. Davor hat sich die Geschichte mehr auf die Liebesgeschichte und auch auf die Planung beschränkt, die nötig war, um die kommende Bedrohung abzuwenden.Der lockere und humorvolle Schreibstil sorgte mit viel Witz und Charme für den ein oder anderen Lacher bei mir. Diese heitere Atmosphäre bewirkte, dass ich mich beim Lesen richtig wohlfühlte, besonders da man sofort merk, dass die Autorin mit ganzem Herzen bei der Sache war und liebt, was sie tut.Allerdings kam bei mir zwischendurch auch Verwirrung auf, die durch sprunghafte Szenenwechsel ausgelöst wurde. Nahtlosere Übergänge hätten das Lesen vereinfacht und für weniger Irritationen geführt.

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  • Super Geschichte

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    Seelenlesezeichen

    Seelenlesezeichen

    14. June 2016 um 15:30

    Normalerweise ist „Geliebter Samurai“ nicht die gewöhnliche Genre die ich lese, aber als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch unbedingt lesen. Es ist zwar anders als die Bücher die ich sonst lese, aber es hat mir genauso gut gefallen. Als ich das Buch angefangen habe und die ersten Seiten des Prologs gelesen habe, war ich erstmal etwas skeptisch. Der Schreibstil und die Sprache war nicht so wie der der anderen Bücher die ich sonst gelesen habe und es ist mir im ersten Moment auch schwer gefallen mich zu konzentrieren und in das Buch rein zu kommen. Was aber auch wahrscheinlich an der Zeit lag, in welcher der Prolog gespielt hat. Die Skepsis der ersten Seiten verschwand aber sofort, als das erste Kapitel begann. Der Schreibstil und auch die Sprache waren wieder normal und ich hatte ab da überhaupt keine Probleme mehr in das Buch rein zu kommen. Während des Lesens blieb aber immer noch die Frage, was genau die Szene im Prolog mit den Protagonisten Yuna und Yoshi zu tun hat, außer das die beiden den gleichen Namen haben wie die Personen im Prolog. Diese Frage wurde aber im laufe des Buches geklärt, wodurch es auch spannend blieb, weil man wissen wollte, was genau Yuna und Yoshi miteinander verbindet. Und obwohl ich mich noch nie mit der japanischen Kultur und japanischen Elementen beschäftigt habe, hatte ich nie das Gefühl irgendetwas nicht zu verstehen, da alles sehr gut erklärt wurde und ich dadurch alles sehr gut nachvollziehen und verstehen konnte. Am Ende des Buches denkt man dann, dass alles gut ist und es ein Happy End gibt. Dies ändert sich aber, sobald man das Buch ganz beendet hat und auch den Epilog gelesen hat. Ich bin wirklich sehr gespannt wie die Geschichte von Yuna und Yoshi weiter geht und muss auch den 2. Teil auf jeden Fall lesen. 

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  • Unterhaltsamer Roman mit kleinen Kritikpunkten

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    Esme--

    Esme--

    08. June 2016 um 20:11

    Inhalt:Im Jahre 1179 waren die Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi heimlich ineinander verliebt. Wäre diese Liebe bekannt geworden, so hätte der Kaiser höchstpersönlich einen der beiden töten lassen. Als drei Ninja des Shogun den Palast stürmen, bleiben den beiden Liebenden nur noch ein paar wenige Minuten, in denen sie sich ein letztes Mal sehen, bevor Yuna gemeinsam mit dem Vater vor dem Feind die Flucht ergreifen muss.Im Jahre 2016 trifft die Geschäftsfrau Yuna auf einen elf Jahre jüngeren Schüler. Sie kann nicht anders, als ihm zu folgen. Bald stellt sich heraus, dass Computernerd Yoshi des Nachts ebenfalls Träume aus einer längst vergangenen Zeit plagen. Als Yuna dann auch noch von einem geheimnisvollen Ninja bedroht wird, können die beiden ihre gemeinsame Vergangenheit nicht länger leugnen.Wichtigste Charaktere:Yunas Wohnung ist aufgeräumt. Ihr Job ist ihr wichtig. Yunas Meinung nach, muss man sich an Regeln halten. - Kurzum: Sie ist das genaue Gegenteil von Yoshi. Auch, wenn Yuna eine gestandene Geschäftsfrau sein möchte, so wirkt sie doch oft tollpatschiger und konfuser als Yoshi.Yoshi ist ein ruhiger und beherrschter Mensch. Er bleibt hartnäckig, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat und lässt sich auch durch Worte nicht von seinem Vorhaben ablenken.Ami ist Yunas beste Freundin. Sie sagt stets, was sie denkt und steht immer bedingungslos hinter Yuna.Riku sagt und tut, was ihm in den Sinn kommt. Oftmals auch ohne vorher darüber nachzudenken. Er mietet ganz spontan ein Zimmer für sich und seine Freunde im Ritz, egal, ob er es sich leisten kann oder nicht. Riku lebt in den Tag ungeachtet der da kommenden Konsequenzen.Schreibstil:„Geliebter Samurai“ wurde von der Autorin in einem locker-leichtem Schreibstil und mit einem humorvollen Augenzwinkern geschrieben. An Lin hegt eine Leidenschaft für Japan und für Mangas. Das merkt man ihrem Werk an. Nicht nur, dass die Handlung asiatisch inspiriert ist, auch necken sich die Charaktere gerne mit Vergleichen zu Anime-Figuren.Die Handlung fokussiert sich in erster Linie auf die Liebesgeschichte zwischen Yoshi und Yuna, die schon in der Vergangenheit gesellschaftlich geächtet wurde und die nun auch in der Gegenwart Akzeptanzprobleme aufgrund des großen Altersunterschiedes hat.Gerade zu Beginn des Romans gibt es einige Zeitsprünge. Sehr schnell wechselt das Szenario. So ist man an einer Stelle als Leser gerade noch mit der Protagonistin im Büro, schon sitzt man im Fitnesscenter, um dann im Restaurant auf den Vater der Heldin zu warten. Die Montage von Zeitsprüngen hätte jedoch zurückhaltender erfolgen können. Dies hätte die Lesbarkeit erhöht.Spannung soll durch die Feinde aus der Vergangenheit aufgebaut werden, die die Protagonistin nun auch in der Gegenwart bedrohen.Das Konfliktpotential hätte meines Erachtens noch besser ausgeschöpft werden können. Die Probleme, die der Altersunterschied mit sich bringt, werden angeschnitten und motivieren den Leser zum Nachdenken. Die Feinde, die Yuna einst nach dem Leben trachteten, wirken jedoch nicht gefahrvoll genug. Die Handlung besteht aus Diskussionen und Planungen. Zum Ende hin wird es dann kritisch. Anstatt dass die Protagonistin jedoch handelt, durchdenkt sie das Geschehen, während ihre Freunde handeln müssen.Die Charaktere wurden sehr differenziert dargestellt. Besonders Yoshi wusste mich von sich zu überzeugen. So hält Yuna ihn zwar für unreif, wenn er denn zum Beispiel die Schule schwänzt oder sein Zimmer nicht aufräumt, in Wahrheit ist er stets in der Lage, gut durchdacht zu handeln. In Konfliktfällen neigt er zur gelassenen Besonnenheit.Auch die Liebesgeschichte war sehr süß gemacht. Natürlich hat Yoshi im zarten Alter von 17 Jahren noch keine großen Erfahrungen in der Liebe. So verfehlt er beim Küssen den Mund seiner Liebsten, lässt sich aber nicht abschrecken und versucht es einfach nochmal. Auch lässt er sich von Yunas Gefühlsschwankungen nicht unterkriegen. Er bleibt hartnäckig und wartet ab. Ganz der Samurai eben.Fazit:„Geliebter Samurai“ wies für mich kleine Kritikpunkte auf. So gab es ein paar schnelle Zeitsprünge in der Handlung, die verwirrten, auch hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Der humorvolle Unterton wird geneigten Lesern gefallen, gerade, wenn sie, wie die Autorin selbst, eine Leidenschaft für Anime-Filme hegen. Für mich hätte es jedoch ruhig etwas ernster sein können.Die Charaktere waren sehr interessant dargestellt. Mein persönlicher Lieblingscharakter war der durchdachte und damit gelassen wirkende Yoshi, der sich seiner Gefühle zu Yuna stets sicher war.

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  • Etwas ganz anderes

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    Isa1011

    Isa1011

    03. June 2016 um 15:57

    Habe ich so viel Aufmerksamkeit von einem berüchtigten Samurai verdient? Okay, immerhin bin ich die Tochter des Kaisers. Doch wie viel von unseren alten Leben steckt wirklich noch in uns? Die Geschichte: Über 800 Jahre ist es her, dass die Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi heimlich ineinander verliebt waren. Heute können sie sich nicht daran erinnern – lediglich seltsame Träume von einer Zeit, in der sie am Hof des Kaisers lebte, verfolgen die erfolgreiche Geschäftsfrau Yuna. Als sie und Yoshi, der 12 Jahre jünger ist als sie, eines Tages aufeinander treffen, wissen beide nicht, wie sie reagieren sollen, denn immerhin träumen sie voneinander, können sich aber nicht daran erinnern, dass sie sich jemals getroffen haben. Zudem ist Yoshi 12 Jahre jünger als Yuna und hat eigentlich nur Computerspiele im Kopf. Doch als Yuna plötzlich in Lebensgefahr schwebt, scheint dies bei Yoshi etwas zu verändern. Gemeinsam mit ihren Freundin Ami und Riku versuchen die beiden, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und Yunas Leben zu retten. Meine Meinung: Die liebe An Lin hat mir ihr neu erschienenes Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ganz ganz lieben Dank noch einmal dafür! An Lin hat mir in ihrer E-Mail geschrieben, dass ihre Bücher einzigartige japanische Elemente enthalten und ich muss sagen, dass ich bisher tatsächlich noch nichts in der Form gelesen habe, es mir aber sehr zugesagt hat. Die Idee gefällt mir nämlich wirklich sehr – eine Liebe, die Jahrhunderte zurückliegt und plötzlich treffen die Personen wieder aufeinander. Auch interessant ist dabei natürlich der Altersunterschied, der vor allem Yuna stört. Irgendwann hatte ich allerdings das Gefühl, dass genau dieses Thema immer irgendwie präsenter und wichtiger wurde. Einerseits fand ich das ein bisschen nervig, aber andererseits konnte ich es irgendwie total nachvollziehen. An dem Punkt bin ich also ein wenig zwiegespalten. Die Personen waren sehr unterschiedlich. Protagonistin Yuna ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die mitten im Leben steht. Ich mochte sie ganz gerne, aber manchmal hat es mich gestört, dass sie ab und zu einen ziemlich... schwankenden Charakter hatte. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll, aber zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass sie selber sehr unsicher in dem ist, was sie tut und was sie will. Aber an sich fand ich sie ganz ok. Yoshi ist sehr schwer zu durchschauen, es scheint, als würde er nicht zur Schule gehen, aber dumm ist er trotzdem nicht. Ich mochte ihn mehr als Yuna, vielleicht liegt das aber auch daran, dass er in meinem Alter ist. Ami und Riku stehe ich ein bisschen skeptisch gegenüber. An sich mochte ich die beiden, sie sind so die typischen Personen, die sich die ganze Zeit in den Haaren haben, sich aber eigentlich mögen. Was mich aber etwas gestört hat, war, dass sie einfach die ganze Zeit dabei sind und Yuna und Yoshi quasi nicht von der Seite weichen. Insgesamt fand ich die Personen in Ordnung. Sie waren jetzt keine ganz besonderen Charaktere, die total herausragen und mir Ewigkeiten lang im Gedächtnis bleiben. Aber ich fand sie auch nicht schlecht oder nervig oder so. Ich denke, ihr wisst, was ich meine. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Geschichte lies sich angenehm lesen. Was mich aber gestört hat, war, dass die Kapitel viiiiel zu lang sind. Das fand ich ziemlich anstrengend, vor allem, da ich das Buch zusätzlich noch als E-Book gelesen habe, was ich sonst eigentlich nicht tue. Darum hat es ein bisschen gedauert, bis ich das Buch durch hatte. Das heißt aber nicht, dass es mir nicht gefallen hat! Ein paar kleine Fehlerchen waren auch zu finden, allerdings hielten diese sich wirklich in Grenzen, weswegen ich darüber auch hinwegsehen kann. Fazit: Das Buch hat mir ganz gut gefallen, es waren einige Dinge darin, die mir neu waren und die mich sehr angesprochen haben. Es waren aber auch ein paar Sachen, die mich ein wenig gestört haben, was vor allem die langen Kapitel waren. Doch der Roman hat mir gut gefallen und bekommt daher von mir ★ ★ ★ von 5 Geliebter Samurai: 276 Seiten, 9,99€ (Taschenbuch), 2,99€ (E-Book)

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  • Seichte Lektüre

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    Annabel

    Annabel

    01. June 2016 um 18:43

    „Geliebter Samurai“ beginnt als eine sehr verrückte und lustige Geschichte. Yuna, die erwachsene Geschäftsfrau und Yoshi, der 17-jährige Schüler treffen auf eine doch recht lustige Art und Weise aufeinander. Ich muss sagen, in den ersten Kapiteln hatte ich auch noch nichts zu meckern. Die Autorin beschreibt bunt und durchgedreht Yunas Persönlichkeit und ihre Gedanken. Sie weiht den Leser während der Geschichte außerdem in das doch ziemlich nerdige Japan und einen Teil der japanischen Geschichte ein. Es gibt viele Anspielungen auf diverse Mangas, bzw. Animes, was sicher auch ein Leckerbissen für Fans ist.Leider verlor sich nach und nach jedoch meine Begeisterung für die Story, denn Yuna wird zu einer, für mich, sehr naiven und manchmal dümmlich wirkenden Figur. Da ist ihre Flamme, die eigentlich noch die Schule besucht, reifer als sie.Außerdem kaufen die Freunde der beiden die Geschichte von Wiedergeburt, Prinzessinnen und verbotener Liebe den beiden meiner Meinung nach viel zu schnell ab. Es entstehen erst gar keine richtigen Zweifel. Niemand muss irgendwen davon überzeugen, dass diese abgedrehten Dinge wirklich wahr sind. Auch sind die Reaktionen der Haupt- und Nebencharaktere manchmal zu übertrieben, bzw. ausartend. So ist mir in dieser Geschichte die Realität zu sehr abhanden gekommen. Natürlich, es ist Fantasy, aber trotzdem sind die Figuren auch nur Menschen.Auch der Plot entwickelt sich sehr geradlinig. Es gibt einen Roten Faden, aber auch leider nur diesen. Dadurch wird vieles schnell vorhersehbar und die Spannung verschwindet.Trotzdem muss ich An Lin lassen, dass ich beim Lesen wirklich gemerkt habe, wie viel Spaß und Herz sie in das Schreiben gesteckt haben muss. Manchmal vielleicht etwas zu viel, denn Alltagssprache unter den Dialogen und permanente „!?“ an den Satzenden haben sie doch sehr ungeübt erscheinen lassen.Fazit:Ich bin sicher, mit der Zeit wird sich auch die Autorin mehr und mehr im Schreiben einfinden. Das Potenzial ist auf jeden Fall da."Geliebter Samurai" bleibt eine nette, leichte Liebes-Story, die allerdings ausbaufähig gewesen wäre.

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  • Die Prinzessin und der Samurai

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    SillyT

    SillyT

    30. May 2016 um 17:54

    Yuna ist jung, 29 Jahre alt, hübsch und sogar auf der Karriereleiter auf dem Weg nach oben, denn in ihrem Büro bei einem Autokonzern wurde sie gerade erst befördert. Seit einer Weile plagen sie jedoch Nachts Träume, in denen sie eine Prinzessin aus dem zwölften Jahrhundert ist und vor dem Shogun und dessen Ninjas flüchten muss. Dabei hilft ihr ihr Samurai Yoshi, mit dem sie heimlich eine Beziehung führt, die aber eigentlich nicht erlaubt ist. Als sie auf dem Weg ins Büro plötzlich Yoshi in Fleisch und Blut vor sich sieht, ist sie gänzlich fassungslos, denn Yoshi ist in Wirklichkeit erst siebzehn und dazu auch noch ein Schuleschwänzer. Trotzdem handelt die sonst eher schüchterne Geschäftsfrau gegen ihre Prinzipien und versucht herauszufinden, wer dieser Yoshi denn nun wirklich ist. Dabei stößt sie auf eine Wahrheit, die nicht nur unwahrscheinlich, sondern völlig unglaublich erscheint. Meine Meinung: Eine Geschichte, in der Japan eine Rolle spielt... Ich war eher skeptisch, zumal Titel und Cover mich doch ein wenig an eine Schnulze erinnerten. Aber der Klappentext und auch die Leseprobe fand ich dann doch so interessant, dass ich das Buch lesen wollte. Ich habe es dann auch zu keiner Zeit bereut, denn die Autorin hat einen so lockeren und jugendlichen Schreibstil, dass ich mich nicht nur gleich mitten in der Geschichte befand, sondern auch fast umgehend eine Verbindung zur Protagonistin spürte. Dazu kommt dann noch eine gute Portion Humor, der mich mehr als einmal schmunzeln ließ und schon entwickelte sich die Geschichte zu einem Pageturner, bei dem ich kaum den Reader aus der Hand legen wollte. Was mir hier richtig gut gefallen hat, ist, dass die Geschichte nicht nur in Japan spielt, sondern es auch das ein oder andere interessante Detail zur Geschichte des Landes gibt. Das ganze wurde dann auch perfekt in die Geschichte integriert, so dass es weder unpassend noch langweilig wirkte. Auch der Grundgedanke bzw. das Gerüst der Geschichte ist aussergewöhnlich und sorgte dafür, dass man einfach beim Lesen am Ball blieb. Dazu gibt es noch ein paar Action Szenen, die das ganze noch einmal mehr belebten, nur die ganze Liebesgeschichte kam dann eher zu kurz, wobei ich gerade da viel viel mehr erwartet hätte. Das soll jetzt aber keinesfalls negativ klingen, denn für den Einstieg in eine Reihe war das genau das richtige Maß. Die Protagonisten Yuna und Yoshi haben mir gut gefallen, vor allen Yuna mag ich sehr. Auch die beiden besten Freunde, Ami und Riku, die den beiden zur Seite stehen, sind sehr lebhaft dargestellt. Das alles führt zu sehr lustigen Dialogen, die mir aber an manch einer Stelle dann doch ein wenig zu gekünstelt oder eher überzogen waren. Hier wäre einfach etwas weniger mehr gewesen. Yuna als Protagonistin war mir sehr sympathisch, durch ihre doch ein wenig konservative, fast schon verstockter Art, kam sie so manches Mal älter rüber als sie eigentlich ist. Yoshi kann ich noch nicht so ganz einordnen, scheint er mir zunächst noch ein typischer Teenie, wächst er doch so nach und nach an seiner Aufgabe, Yunas Beschützer zu spielen. Mein Fazit: Kurzweilig und locker leicht zu lesen, wurde dieses Buch regelrecht von mir verschlungen und sorgte dafür, dass ich viel zu spät ins Bett ging. Eine gehörige Portion Humor, ein paar Actionszenen und eine Liebesgeschichte, diese jedoch nur am Rande, sorgten dafür, dass es einfach Spaß machte, das Buch zu lesen. Lebendige Charaktere und ein aussergewöhnliches Grundgerüst sorgten für ein rundes Gesamtbild. Das einzige, was ich mir hier gewünscht hätte, wäre ein wenig mehr Tiefgang in der Liebesgeschichte zwischen Yuna und Yoshi. Doch da es sich hier um den ersten Teil einer mehrteiligen Serie handelt, werde ich hoffentlich noch einiges mehr darüber erfahren. Das Buch endet dann zwar nicht mit einem direkten Cliffhanger, doch der Epilog macht schon neugierig genug auf die Fortsetzung. Von mir gibt es sehr gute vier Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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  • Tolle Idee, aber Umsetzung leider nicht super

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    buecher_bewertungen1

    buecher_bewertungen1

    30. May 2016 um 17:30

    Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und finde es ehrlich gesagt etwas schade, dass ich das Buch nicht so im Regal stehen habe *grins* Ich erkenne zwar keinen direkten Zusammenhang mit dem Buch, aber das muss ja nicht so sein; es gefällt mir auch mehr als so manch anderes Cover, dessen Gestaltung auf die Handlung im Buch anspielt, von daher ist die äußere Gestaltung definitiv gelungen! Oder was sagt ihr? Zuerst möchte ich sagen, dass die liebe An Lin eine super Idee hatte und die Geschichte auch echt toll ist. Auch sind die japanischen Elemente gut eingebaut und man bekommt einige Informationen über Japans Religion, Kultur und Geschichte, was ich überaus interessant fand. Im Prolog wird die letzte gemeinsame Szene von Yuna und Yoshi in ihrem früheren Leben dargestellt. Dann steigt das Buch gleich in den Arbeitsalltag von Yuna ein, einer sehr ehrgeizigen Frau, die hart arbeitet. Anschließend lernt sie Yoshi kennen, zu dem sie sich einerseits hingezogen fühlt, andererseits aber mag sie ihn nicht. Yuna an sich ist ein klein wenig seltsam, finde ich. In einigen Sachen ist sie furchtbar kindisch. Was mich aber eher "gestört" hat, ist Folgendes: um sie herum sind mindestens vier Verliebte - und sie merkt einfach nichts?! Das kaufe ich ihr leider nicht ab. Klar, als Leser liest man zwischen den Zeilen und der Autor schreibt oft bewusst so, dass man schon Dinge erahnen kann, während die Charaktere von nichts wissen. In einem bestimmten Maß ist das auch völlig in Ordnung, allerdings finde ich Yuna hier zu naiv und hm, "unoffen". Gibt´s das Wort? Und da ich liebend gern auf hohem Niveau meckere (Wer von euch da draußen auch?), habe ich mir einen weiteren Kritikpunkt ausgesucht: Der Schreibstil. Ich würde gerne etwas anderes behaupten und einige werden es auch komplett anders sehen - ich habe schon einige Rezis zu dem Buch gelesen - aber ich fand den Schreibstil leider nicht so toll. Meiner Meinung nach waren Situationen meist entweder zu sachlich beschrieben oder viel zu übertrieben; das gleiche gilt auch für einige Reaktionen der Figuren. Auch war sehr viel Umgangssprache in dem Buch. Es ist toll, wenn hier und da eine Floskel fällt und das Buch insgesamt schön locker ist, aber hier war es mir doch zu viel. Beispielsweise ständiges "Hä?!" oder sowas. Das Ende war wieder sehr schön finde ich, es hat vor allem neugierig auf eine Fortsetzung gemacht. Insgesamt vergebe ich drei Sterne.

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  • Reinkarnation? Japan? Tolle Idee mit Potenzial für Band 2!

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)
    Vannii

    Vannii

    28. May 2016 um 00:31

    Klappentext: Ein 17-jähriger Schüler und eine 29-jährige Geschäftsfrau - kann das gutgehen? Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren? Meinung: Am Anfang war ich etwas skeptisch, weil dies mein erstes Buch war, was sich mit Japan und den dortigen Gepflogenheiten etc. beschäftigt. Allerdings hat mir das Buch auch gerade deswegen gefallen. Über Samurai und Ninja zu lesen war wirklich sehr interessant. Vor allem hat mir auch das Thema rund um Reinkarnation gefallen, was mit der Geschichte rund um Yuna und Yoshi aufgegriffen wurde. Beide Charaktere und ihre Verbindung fand ich sehr interessant, weil sich die Autorin für einen Altersunterschied von fast 12 Jahren zwischen den beiden entschieden hat! Das verspricht ja schon von Anfang an spannend zu werden. Die Probleme, die bei solch einem Altersunterschied auftreten, wurden auch realistisch in die Geschichte mit eingebaut! Yoshi mochte ich wirklich sehr gerne, nur Yuna ihr Verhalten konnte ich manchmal echt nicht nachvollziehen. Manchmal war sie wirklich sehr schwer von Begriff - es war zum Haare ausreisen! Ich habe sie innerlich angeschrien und gefragt, wieso sie das nicht checkt! :D Oh man. Neben Yuna und Yoshi gab es auch noch Ami und Riku, welche jeweils die besten Freunde von Yuna und Yoshi sind. Beide waren mir total sympathisch, weil sie sich immer gegenseitigt gepiesackt haben, was ziemlich lustig war. Den Schreibstil der Autorin mochte ich auch sehr gerne. Ich bin durch die Seiten geflogen und war richtig enttäuscht, als ich am Ende des Buches angelangt war. Außerdem endet die Geschichte auch noch mit einem fiesen Cliffhanger und ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht! Während des Lesens habe ich relativ schnell gemerkt in welche Richtung das Buch geht, weshalb ich von manchen Handlungen nicht sehr überrascht war. Außerdem hat man gemerkt, dass die Autorin schon von Anfang an wusste, wie die Geschichte ablaufen soll. Leider hat es dann aber an manchen Stellen so gewirkt, als wüsste sie nicht, wie sie mit einem realistischen Verhalten der Charaktere zur nächsten Stelle kommen soll. Da ich aber nicht Spoilern möchte, werde ich mal von einem Beispiel absehen. Trotzdem hat mir das Lesen großen Spaß gemacht und neben einigen Actionszenen, finden auch Themen wie Liebe aber auch Freundschaft ihren Platz in der Geschichte. Cover: Das Cover finde ich richtig schön! Es wirkt so friedlich und stimmig und diese ganzen Pastelltöne rund um die Frau sehen einfach klasse aus. Toll finde ich auch, dass man sich bei der Frau für eine typische Japanerin entschieden hat. Es hätte irgendwie nicht zum Buch gepasst, wenn man z.B. eine Deutsche genommen hätte. (Ich hoffe, dass das nicht komisch rüber kam. :D) Fazit: Eine Geschichte die mit einer tollen Idee und einem außergewöhnlichen Konstellation an Charakteren punkten kann. Man hat schnell gemerkt in welche Richtung sich das Buch entwickeln wird, wurde aber trotzdem mit einem mega fiesen Cliffhanger überrascht. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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