Andrea Camilleri Der zweite Kuss des Judas

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Inhaltsangabe zu „Der zweite Kuss des Judas“ von Andrea Camilleri

Österliche und andere Ergötzlichkeiten - eine kriminalistische Reise in Siziliens Vergangenheit Vigàta, 1890. Ein mysteriöses Geschehen hält die Bewohner des sizilianischen Küstenstädtchens in Atem: Am Karfreitag, während der Aufführung des Passionsspiels, verschwand auf rätselhafte Weise der den Judas verkörpernde Direktor der örtlichen Bankfiliale. Hat ein Verrückter im religiösen Wahn den Verrat an Jesus Christus gerächt? Oder hat ein verschuldeter Bankkunde die Gelegenheit genutzt, sich des Gläubigers zu entledigen? An phantasievollen Theorien mangelt es nicht, doch als sich die Wahrheit herausstellt, sorgt diese für eine gewaltige Überraschung.

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  • Rezension zu "Der zweite Kuss des Judas" von Andrea Camilleri

    Der zweite Kuss des Judas
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2011 um 11:23

    Dieser Roman fällt durch eine nicht ganz alltägliche Form und durch einen für mich etwas dürftigen und überdies unklar endenden Inhalt auf. - Was die Form betrifft, könnte man den Roman wohl als Akten-Reportage bezeichnen. Sie ermüdet bzw. langweilt, weil man immer wieder die gleichen Adressanten und Adressaten liest, nur gelegentlich unterbrochen durch die Wiedergabe einer Zeitungsmeldung. - Der Inhalt ist schnell geschildert. Der Laiendarsteller des Judas in einem Passionsspiel, der Leiter einer sizilianischen Bankfiliale und Neffe eines Unterstaatssekretärs, verschwindet nach seinem letzten Auftritt auf mysteriöse Weise. Das führt zu nahe liegenden und weniger einleuchtenden Spekulationen. Aus der Korrespondenz zwischen den zunächst nicht so recht harmonierenden, dann aber zu einem Herz und einer Seele zusammenfindenden Ermittlern (dem Königlichen Polizeikommissar Bellavia und dem Maresciallo Giummaro von den Königlichen Carabinieri; dieses Nebeneinander von Königlichen Ermittlungsbehörden - das Geschehen spielt im Jahre 1890 - ist für deutsche Leser nur nachvollziehbar, wenn man dazu Studien anstellt) und den ihnen vorgesetzten Behörden wird deutlich, dass die Ermittler aus den denkbaren Erklärungen für das Verschwinden des "Judas" gefälligst eine der Obrigkeit genehme Variante wählen sollen. Was in Wirklichkeit geschehen sein dürfte, bringen die beiden Ermittler in einem Abschlussbericht zum Ausdruck, der erwartungsgemäß "oben" nicht gefällt und überdies auch nicht ganz dem endgültigen Ende der Geschichte entspricht. - Abgesehen von einigen Passagen, die einen ein wenig schmunzeln lassen, eigentlich nicht lesenswert. Und noch eine Anmerkung: Weshalb im Buchtitel von einem zweiten Kuss die Rede ist, hat sich mir nicht erschlossen.

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