Andrea Schacht Die Herrin des Labyrinths

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Inhaltsangabe zu „Die Herrin des Labyrinths“ von Andrea Schacht

Ein geheimes Vermächtnis Nachdem ihre Mutter bei Unruhen in Ägypten umgekommen ist, wird Amanda von einer deuten Familie adoptiert und wächst in Deutschland auf. Doch die vagen Erinnerungen an die ersten Lebensjahre führen dazu, dass sich sie ihr Leben lang mit der Frage beschäftigt: Wer bin ich? Nach einer gescheiterten Ehe und dem Tod ihrer Adoptiveltern lernt Amanda als erwachsene Frau eine alte Dame kennen, die sie bis zu deren Tod pflegt. Auf dem Sterbebett bittet Gita sie, das Kind ihrer seit Jahren verschollenen Tochter Josiane zu suchen, damit es sein Erbe antreten kann. Zögernd beginnt Amanda die beinahe aussichtslose Suche. Als einzige Hinweise erhält sie einen Brief, der die Nachricht über Josianes Tod enthält, eine alte Münze und ein seltsamen Rätselspruch. Ein Roman über Tanz, Liebe und die Frage, welchen Weg man gehen muss, um sich selbst zu entdecken.

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  • Rezension zu "Die Herrin des Labyrinths" von Andrea Schacht

    Die Herrin des Labyrinths

    Kiala

    08. March 2013 um 17:27

    Hm. Abgesehen davon, das dies ärgerlicherweise kein neuer Roman von Andrea Schacht ist, sondern er bereits früher unter einem Pseudonym erscheinen ist (Kathy De Brett), ist dieser Roman eher durchschnittlich. Und typisch. Sehr typisch für einen Schacht-Roman. Fans werden sofort die altbekannten Elemente erkennen, die diesmal nicht sonderlich originell zusammengemixt sind. Sehr ähnliche Geschichten kennt man schon von der Autorin und das auch noch in wesentlich besserer Form! Besonders ärgerlich für den Leser ist, dass im offiziellen Klappentext bereits viel zu viel verraten wird. Schon nach ein paar Seiten kann man so Zusammenhänge erkennen, für die die Protagonistin Amanda noch etliche Kapitel mehr braucht. Gut. Die ganze Handlung ist sowieso dermaßen vorhersehbar, dass es vermutlich auch keinen Unterschied mehr macht, ob man bereits auf Seite fünf weiß worauf das ganze hinausläuft oder erst auf Seite einhundert. Insgesamt wirkt der ganze Plot leider eher unausgereift und etwas wirr. Eine Vielzahl an Nebenpersonen verklüngeln sich mehr schlecht als recht miteinander und so entsteht nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Liebesgeschichte hat ein deutliches Ungleichgewicht, weil der Partner erst viel zu sät in der Handlung auftaucht und noch viel später zu einem menschlichen Wesen wird. So wirkt die Liebe zwischen beiden auf mich eher unrealistisch. Ein stringenterer Handlungsaufbau hätte das Buch insgesamt deutlich entschlacken können. Ich hatte diesmal echte Probleme mit den Hauptprotagonisten warm zu werden. Wirklich sympathisch waren sie mir bis zum Ende nicht, auch wenn natürlich im Laufe des Buchs eine deutliche Wandlung und Weiterentwicklung erkennbar war. Besonders hatte ich dann zusätzlich noch mit meinen üblichen Schacht-Problemen zu kämpfen. In der einen oder anderen Form sind es immer die gleichen Dinge, die mich mehr oder weniger bei ihren Büchern stören, aber diesmal störten sie eben mehr, statt weniger. Insgesamt war mir die ganze Handlung wieder viel zu esoterisch. Bei den Katzenbüchern kann ich das gut verkraften. Dort passt es perfekt, aber hier wirkte es mir doch zu aufdringlich. Die ganze Verknüpfung der Haupthandlung mit den Irrwegen der (abgrundtief dämlichen) Göttin wirkte aufgesetzt, geradezu unausgegoren und nervte mich zusehends! Ganz abgesehen davon hatte ich diesmal wieder große Probleme mit dem propagierten Erziehungsstil. Für mich persönlich wäre es eben keine „Auszeichnung“, wenn mich mein zwölfjähriger Sohn plötzlich beim Vornamen nennen würde. Dem würde ich was husten! Und eine schmerzhafte, einwöchige „Schamanenreise“ ins Ausland, um zu einem „Mann“ zu werden, mit einem Vater, den der Junge gerade erst ein paar Wochen kennt, hätte ich mir aus verschiedenen Gründen mehr als verbeten. Zu guter Letzt störte mich wieder einmal der eher lasche Umgang mit sexueller Gewalt. Zwar bekommen die Opfer hier mal sogar etwas mehr die Chance damit zu hadern, aber insgesamt war ich besonders am Ende entsetzt, dass ein Pädophiler (und Kidnapper) einfach so laufen gelassen wird. Anzeige bei der Polizei? Fehlanzeige. Soll er beim nächsten Kind doch noch weiter gehen, oder was? Vermisst habe ich in diesem Buch außerdem das normalerweise obligatorische Personenregister. Das zu lesen, ist bei der Autorin sonst immer ein Vergnügen. Dennoch möchte ich Ganzen das Buch auch wieder nicht allzu schlecht weg kommen lassen. Es gibt einige Längen im Mittelteil und viele, kleine Dinge verderben einem etwas den Spaß, aber insgesamt wird man dennoch recht ordentlich unterhalten. Schachts typischer Erzählstil lässt die Seiten dahin schmelzen. Lichtblicke gibt es auch immer wieder, besonders der zwölfjährige Patrick sorgt für gute Stimmung. Fazit: Leider ein eher schwacher Roman der guten Autorin und nur etwas für Hardcore-Fans. Mehr als zweieinhalb Sterne sind beim besten Willen nicht drin, auch wenn das Buch am Ende noch einigermaßen unterhaltsam wird.

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