Ein deutscher Wandersommer

von Andreas Kieling 
4,5 Sterne bei33 Bewertungen
Ein deutscher Wandersommer
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Neue Kurzmeinungen

LillySjs avatar

Man erfährt viel über die Natur und die Tiere. Ein sehr informatives Buch!

hexleins avatar

Interessante Beschreibung einer Wanderung durch Deutschland mit vielen Informationen und Geschichten

Alle 33 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ein deutscher Wandersommer"

Andreas Kieling bereiste die ganze Welt und kam exotischen Tieren so nahe wie sonst niemand. Die überraschendste Entdeckungstour aber wurde für ihn seine Deutschlandwanderung: mit seiner treuen Hündin Cleo entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Vom Dreiländereck bis an die Ostsee, 1400 Kilometer, acht Bundesländer in sieben Wochen. Er fand die Wildnis mitten in Deutschland und entdeckte unsere Heimat ganz neu: Flussperlmuscheln in der bayrischen Regnitz, Mufflons im Thüringer Wald, Luchse im Harz. Urwald und wilde Orchideen im Hainich, Wanderfalken im Eichsfeld und vom Aussterben bedrohte Birkhähne in Hessen. Nandus in Mecklenburg und seltene Seeadler auf dem Schaalsee …

Andreas Kieling auf Deutschlandtour: http://www.kieling-tour.de/

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783890293936
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:MALIK
Erscheinungsdatum:01.03.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    LillySjs avatar
    LillySjvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Man erfährt viel über die Natur und die Tiere. Ein sehr informatives Buch!
    Sehr informativ

    Inhalt:

    Andreas Kieling läuft mit seiner Hündin Cleo, zum 20. Jahrestag des Mauerfalls, die ehemalige innerdeutsche Grenze ab. Vom Dreiländereck (Tschechei, DDR, BRD) bis hoch an die Ostsee - 1400 Kilometer. Eine Entfernung, wie von Bremen nach Florenz.
    Für ihn wird es eine sehr emotionale Erfahrung, da er in der DDR aufgewachsen und mit 16 Jahren alleine geflohen ist.

    Andreas Kieling ist einer der bekanntesten deutschen Tierfilmer und arbeitete früher als Förster und Jäger.
    So erfahren wir viel über die Natur und die Tiere. So gibt es auch in Deutschland Flussperlenmuscheln und er erklärt eindrücklich, was für Folgen die Pestizide auf die Umwelt und die Tiere haben. Wir lernen einiges über unsere Wald und was es (negatives) aussagt, wenn wir eine Wiese voller Pusteblumen sehen.

    Natürlich lernen wir auch einiges über die Grenze und die DDR.
    1 Kilometer Grenze soll die DDR eine Millionen DDR-Mark gekostet haben. 30.000 Soldaten hatten täglich Dienst, dazu 3000 "freiwillige Helfer". 872 Todesopfer.
    Im Ort Mödlareuth mit 40 Einwohnern führte die Mauer 41 Jahre mitten durch die Ortschaft.
    Kieling begegnet auch einem Mann, der 2 Jahre Knast bekommen hat, weil er 5 Flaschen Bier aus seiner Lieblingskneipe im Osten holen wollte.

    Er erzählt auch von seiner schwierigen Kindheit und wie ihm schließlich die Flucht gelang.

    In der Mitte des Buches sind einige Fotos von unterwegs abgebildet.

    Meine Meinung:

    Für mich war es eine sehr informative und unterhaltsame Reise.
    Wobei ich die erste Hälfte des Buches spannender fand als die zweite.
    In der ersten Hälfte haben sich die Naturerzählungen/-erklärungen stark mit den DDR-Geschichten abgewechselt. Ich würde auch sagen, der Schwerpunkt des Buches liegt auf der ersten Hälfte des Weges. Nachdem er in Niedersachsen angekommen ist, passiert nicht mehr ganz so viel.

    Spannend fand ich auch, mehr über Cleo als Schweißhund zu erfahren und wie die Ausbildung aussieht.
    Ich habe mich eh in Cleo verliebt. Cleo stellt immer wieder so einiges an und bringt dadurch Humor in die Geschichte. An einer Stelle habe ich mich vor Lachen gar nicht mehr eingekriegt.

    Ich habe schon "Bären, Lachs und wildes Wasser" von ihm gelesen, doch das hier hat mir noch viel besser gefallen.

    Fazit:
    Ein sehr lehrreiches Buch mit Unterhaltungswert.

    Kommentare: 2
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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 2 Jahren
    Ein deutscher Wandersommer

    Das Buch ist ein Erlebnisbericht über die Wanderung entlang des „Grünen Bandes“. Mit dabei ist Cleo, der Hannoversche Schweißhund des Autors (und wohl auch ein Kamerateam im Hintergrund). Erinnerungen aus Ost und West werden von „Kieling“ vorgestellt. Erklärungen über den deutschen Forst und die Jagd und die vielen seltenen und auch weniger seltenen Tierarten folgen. Aber auch interessante Begegnungen mit Menschen werden beschrieben, wer „Brocken-Benno“ noch nicht kennt, die schöne Försterin und „Karpfen-Klaus“ und viele weitere Bekanntschaften Kielings näher kennen lernen möchte, wird sich bei einer gesunden Mischung aus Information und Unterhaltung gut amüsieren. Die Stärke dieses Buches liegt in der Vielseitigkeit der Informationen.
    Ich habe selten ein Buch in dieser Form gelesen. Andreas Kieling ist so sympathisch wie kenntnisreich, nicht nur auf seinem eigentlichen Gebiet, dem der Natur, sondern auch in der Geschichte Deutschlands. Er geht auf die historischen Plätze (z. B. Wartburg, Gotha) genauso ein, wie auf den kulturellen Hintergrund (Goethe über den Brocken) und die Geschichte der Menschheit bis zurück zu den Neandertalern, wenn diese im Zusammenhang mit von ihm besuchten Orten steht. Lesenswert ist auch seine Flucht aus der DDR, sowie seine Wahrnehmung derselben. Und darüber hinaus die allzeit im Buch gegenwärtige Beobachtung der Natur, sein eingebrachtes Hintergrundwissen und die Begegnungen mit Menschen, die er so sehr liebt wie Tiere und Natur. Dabei ist er absolut zeitgemäß, Naturschützer, aber niemals fanatisch, sondern auch das Angeln auf Forellen genießend. Für mich hat dieses Buch das Prädikat "wertvoll" verdient.

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 3 Jahren
    Spezielle Erlebnisse, aber kein spezielles Wanderbuch

    Man staunt schon, wenn man liest, dass die ehemalige innerdeutsche Grenze so lang war. Kieling hat ausgerechnet, dass sie ungefähr der Entfernung zwischen Nürnberg und Barcelona entspricht. Im Auftrag des ZDF wanderte er sie zusammen mit seiner Hündin Cleo ab. Und darüber erzählt er in diesem Buch. Aber so ganz stimmt das nicht, denn der Text handelt nirgends vom Wandern, sondern immer nur von Orten, Menschen, der jeweiligen Tierwelt, bestimmten Erlebnissen und Kielings Jugend in der DDR.

    Man kann dem Autor vorwerfen, dass er auf seine sehr lange Wanderung nicht wirklich eingeht, wo doch der Titel des Buches genau das suggeriert. Man weiß nicht einmal, ob er wirklich immer genau an der Grenze entlang gewandert ist. Über seine Ausrüstung, seine Tagestouren, die Übernachtungen und andere Einzelheiten verliert er nur selten ein Wort. Fotos in diesem Buch lassen ahnen, dass er nicht immer alleine gewandert ist. Wenigstens an gewissen Stellen muss ihn ein Kamerateam begleitet haben.

    Wenn man das alles einmal außen vor lässt, dann findet man einen sehr gut geschriebenen Text, der die ganze Reise in groben Zügen und Einzelepisoden erfrischend und spannend erzählt. Da Kieling in Gotha und Jena aufgewachsen ist, kommt er gleich am Anfang seiner Reise an der Grenze zu Thüringen sehr ausführlich auf seine Kindheit und Jugend zu sprechen. Auch hier mag man einwenden, dass das nicht viel mit einem Wanderbuch zu tun hat. Doch Kielings Wanderung fand nicht zufällig statt, sondern anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls.

    Fesselnd beschreibt er seine riskante Flucht in den Westen. Er schwamm mit 16 durch die Donau bei Bratislava, wurde dabei vom Sperrfeuer getroffen und bis auf die österreichische Donauseite verfolgt. Dass er das überlebte und nicht aufgegriffen wurde, grenzt schon an ein Wunder.

    Natürlich kommt Kieling auch später immer wieder episodenhaft auf die Vergangenheit zu sprechen. Episodenhaft sind aber auch seine Schilderungen insgesamt. Immer wieder trifft er Gleichgesinnte, also Jäger, Förster oder andere Naturfreunde. Die zeigen ihm dann ihr Revier und Besonderheiten der Tierwelt. Und Kieling gibt diese Informationen an seine Leser weiter und füllt den Rest des Textes mit eigenen Erlebnissen, wobei seine Hündin Cleo oft im Mittelpunkt steht.

    Leider findet man nur eine recht grobe Karte im Buch, auf der die Stationen der Wanderung markiert sind, auf die im Text eingegangen wird. Wer ein wirkliches Wanderbuch erwartet, das Einzelheiten der Reise preisgibt, wird sicher enttäuscht werden. Liest man das Buch ohne solche Erwartungen, dann findet man einen gut geschriebenen und informativen Text, der zwar das Thema nicht ganz trifft, aber dennoch sehr interessant und unterhaltsam ist.

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 4 Jahren
    'Ganz schön weit.'

    Inhalt:
    Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls unternahm Andreas Kieling eine Reise entlang der ehemals deutsch-deutschen Grenze. Er wanderte zusammen mit seiner Hündin Cleo vom Dreiländereck bis zur Ostsee - 1400 km durch das sogenannte Grüne Band, das 40 Jahre lang Zonenrandgebiet bzw. Sperrgebiet war, in dem daher kaum in die Natur eingegriffen wurde und das heute Deutschlands größtes Naturschutzgebiet ist.

    Mein Eindruck:
    Ich habe bereits mehrere Bücher von Andreas Kieling gelesen: 'Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art' fand ich großartig, in 'Yukon-River-Saga' empfand ich den Autor als sehr anstrengend und recht unsympathisch. Demnach war ich sehr gespannt auf 'Ein deutscher Wandersommer', und dieses Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern.

    Schon im ersten Kapitel macht Kieling neugierig auf den Rest des Buches, und auch im Verlauf war ich stets gern an seiner Seite, wenn er verschiedene Regionen vorstellte, spannende Menschen traf, von Flora und Fauna sprach, mir viel über ganz unterschiedliche Themen beibrachte. Auch seine Schilderungen über die DDR haben mir gefallen, ich komme selbst aus den neuen Bundesländern, teile ein paar von Kielings Erfahrungen und habe gerne meine Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend aufgefrischt.

    Das Buch hat mich sehr inspiriert, selbst eine Deutschlandreise zu unternehmen, und beim Lesen habe ich mir jede Menge Orte und Landschaften aufgeschrieben, die der Autor mit so viel Begeisterung und Leidenschaft vorgestellt hat, dass mein Interesse geweckt wurde und ich mich am liebsten sofort auf den Weg machen wollte.

    Mein Resümee:
    Ein unterhaltsames, spannendes und lehrreiches Buch.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Interessanter, amüsanter Reisebericht

    Vom Dreiländereck bis an die Ostsee, 1400 Kilometer durch acht Bundesländer in sieben Wochen. Andreas Kieling und seine Hündin Cleo nehmen den Leser mit auf eine Wanderung entlang der innerdeutschen Grenze. Ein Reisebericht der etwas anderen Art – gespickt mit deutscher Geschichte und unglaublich interessanten Details über unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt. Ich kann sagen, dass ich tatsächlich beim lesen dieses Buches mit Andreas und Cleo "gewandert" bin. Zum einen weil ich einen Teil der Landschaften und Gegenden kenne zum anderen weil es Herrn Kieling unglaublich gut gelingt, die Landschaft, die Tierwelt, die ehemaligen politischen Begebenheiten zu schildern, ohne dass es langweilig oder unverständlich wird. Er erklärt dem Leser so unglaublich viele interessante Sachen über unsere einheimischen Tiere, unsere Wälder, Seen und Pflanzen – dass man denkt: Wow, in dem Land wohne ich?? Man muss gar nicht in die Ferne schweifen, Deutschland ist so ein abwechslungsreiches, spannendes Land.
    Da Herr Kieling in der ehemaligen DDR geboren wurde und dort aufwuchs, bis er als 16 jähriger völlig allein die Flucht in den Westen wagte, weiß er sowohl über das Leben im Osten zu berichten, wir auch das Leben im Westen. Das ist sehr interessant, gerade für mich die aus dem tiefsten Westen kommt und die Mauer nur als kleines Kind noch erlebt hat (Gott sei Dank). Ich habe beim Lesen dieses Buches noch viel über unser Land lernen können, dass mir vorher nicht so bewusst war.
    Der Schreibstil von Andreas Kieling ist sehr flüssig und verständlich (wie oben schon erwähnt) vor allem wenn es in die Tiefe geht was Tier- und Pflanzenwelt angeht, aber selbst ein etwas dösiger Laie wie ich hat alles verstanden! ;-)
    Ausserdem "sieht" und spürt man beim Lesen quasi die Enge Verbindung die Kieling zu seiner Hündin Cleo hat, ein eingespieltes Team, und auch Cleo gewinnt man gleich lieb, vor allem wenn er die ein oder andere Anekdote schildert in der Cleo "Mist" baut. Da musste ich manchmal wirklich herzhhaft Lachen. Hund wie Herrchen, beide total sympathisch.
    Ausserdem hat mir die Illustration in dem Buch sehr gut gefallen, vorne und hinten im Buch gibt es eine Karte auf der man genau verfolgen kann wo sich die beiden gerade auf ihrer Reise befinden. In der Mitte des Buches gibt es einen sehr schönen Bildteil, mit vielen Bildern von ihren Stationen und den Menschen die sie auf ihrer Reise kennen gelernt haben, ich habe gerne während des Lesens nachgeschlagen um mir bestimmte Personen oder Landschaften anzuschauen von denen gerade im Buch berichtet wurde.
    Ein sehr empfehlenswertes Buch, ich habe mir gleich noch 2 weitere Titel von ihm bestellt. Ausserdem sind seine Reportagen im TV nur zu empfehlen, auch zu „Ein deutscher Wandersommer“ wurde eine Doku ausgestrahlt. Ein sehr interessanter Mann, der es versteht, auf sympathische und lockere Art und Weise sein Wissen an die Menschheit weiter zu geben.

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    3vorDreis avatar
    3vorDreivor 6 Jahren
    Rezension zu "Ein deutscher Wandersommer" von Andreas Kieling

    Ich habe das Buch in meinem verregneten Sommerurlaub an der Nordsee gelesen - und hatte danach einfach total Lust, wandern zu gehen! In einem Anfall von Euphorie habe ich sogar angefangen, Wanderstrecken in Deutschland zu googlen! Warum ich das hier schreibe? Es zeigt, welchen Eindruck dieses Buch zu dem Lese-Zeitpunkt auf eine absolute Entspannungsurlauberin wie mich gehabt hat.

    Man mag von Andreas Kieling halten, was man möchte - ich jedenfalls fand die Verwebung seiner Biografie mit seinen aktuellen Reiseerlebnissen packend bis stark berührend - in jedem Fall absolut informativ und alles andere als langweilig.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Ein deutscher Wandersommer" von Andreas Kieling

    Vom Dreiländereck bis an die Ostsee, 1400 Kilometer durch acht Bundesländer in sieben Wochen. Andreas Kieling und seine Hündin Cleo nehmen den Leser mit auf eine Wanderung entlang der innerdeutschen Grenze. Ein Reisebericht der etwas anderen Art – gespickt mit deutscher Geschichte und unglaublich interessanten Details über unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt. Ich kann sagen, dass ich tatsächlich beim lesen dieses Buches mit Andreas und Cleo "gewandert" bin. Zum einen weil ich einen Teil der Landschaften und Gegenden kenne zum anderen weil es Herrn Kieling unglaublich gut gelingt, die Landschaft, die Tierwelt, die ehemaligen politischen Begebenheiten zu schildern, ohne dass es langweilig oder unverständlich wird. Er erklärt dem Leser so unglaublich viele interessante Sachen über unsere einheimischen Tiere, unsere Wälder, Seen und Pflanzen – dass man denkt: Wow, in dem Land wohne ich?? Man muss gar nicht in die Ferne schweifen, Deutschland ist so ein abwechslungsreiches, spannendes Land.
    Da Herr Kieling in der ehemaligen DDR geboren wurde und dort aufwuchs, bis er als 16 jähriger völlig allein die Flucht in den Westen wagte, weiß er sowohl über das Leben im Osten zu berichten, wir auch das Leben im Westen. Das ist sehr interessant, gerade für mich die aus dem tiefsten Westen kommt und die Mauer nur als kleines Kind noch erlebt hat (Gott sei Dank). Ich habe beim Lesen dieses Buches noch viel über unser Land lernen können, dass mir vorher nicht so bewusst war.
    Der Schreibstil von Andreas Kieling ist sehr flüssig und verständlich (wie oben schon erwähnt) vor allem wenn es in die Tiefe geht was Tier- und Pflanzenwelt angeht, aber selbst ein etwas dösiger Laie wie ich hat alles verstanden! ;-)
    Ausserdem "sieht" und spürt man beim Lesen quasi die Enge Verbindung die Kieling zu seiner Hündin Cleo hat, ein eingespieltes Team, und auch Cleo gewinnt man gleich lieb, vor allem wenn er die ein oder andere Anekdote schildert in der Cleo "Mist" baut. Da musste ich manchmal wirklich herzhhaft Lachen. Hund wie Herrchen, beide total sympathisch.
    Ausserdem hat mir die Illustration in dem Buch sehr gut gefallen, vorne und hinten im Buch gibt es eine Karte auf der man genau verfolgen kann wo sich die beiden gerade auf ihrer Reise befinden. In der Mitte des Buches gibt es einen sehr schönen Bildteil, mit vielen Bildern von ihren Stationen und den Menschen die sie auf ihrer Reise kennen gelernt haben, ich habe gerne während des Lesens nachgeschlagen um mir bestimmte Personen oder Landschaften anzuschauen von denen gerade im Buch berichtet wurde.
    Ein sehr empfehlenswertes Buch, ich habe mir gleich noch 2 weitere Titel von ihm bestellt. Ausserdem sind seine Reportagen im TV nur zu empfehlen, auch zu „Ein deutscher Wandersommer“ wurde eine Doku ausgestrahlt. Ein sehr interessanter Mann, der es versteht, auf sympathsche und lockere Art und Weise sein Wissen an die Menschheit weiter zu geben.

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    W
    WinfriedStanzickvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein deutscher Wandersommer" von Andreas Kieling

    Er hat die ganze Welt bereist, ist den wilden und seltenen Tieren allen nahegekommen wie sonst kein Fotograf vor ihm. Der Journalist und Fotograf Andreas Kieling ist einer großen Zahl von Zuschauern aus seinen sehenswerten Tier- und Expeditionsfilmen aus dem Fernsehen bekannt.

    Er, der selbst mit 16 Jahren aus der damaligen DDR geflohen ist, hat sich 2009 zum 20. Jahrestags des Fall der Mauer auf eine 1400 Kilometer lange Wanderung entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze „durch unsere wilde Heimat“ gemacht. Nur begleitet von seiner Hündin Cleo, wandert er durch unser wunderbares Land, beschreibt, was er erlebt und woran er sich erinnert und schreibt so nicht nur ein spannendes und unterhaltsames Reisebuch, sondern auch eine persönlich gefärbte Geschichte unseres ehemals geteilten Landes.

    Für alle Freude von Kieling und für alle, die gerne wandern und ihre Heimat lieben ist das Buch für sich selbst und als Geschenk nur zu empfehlen.

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    Tinkersvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein deutscher Wandersommer" von Andreas Kieling

    Dieses Buch hab ich an 2 Tagen verschlungen... es biete alles: Biologie, Geschichte, Wanderbericht, Humor, Lebensgeschichten, etc.

    Als großer A.K.Fan kenne ich alle seine Filme und vorherigen Bücher, aber "Ein deutscher Wandersommer" topt sämtliche Bücher von ihm. Diesmal schreibt er nicht nur über Filmarbeiten, sondern vorallem über Dinge die passiert sind, während die Kamera aus war oder die dazu führten, dass er heute der ist, der er ist.

    Ich kannte bereits die Filme über diese Reise, aber im Buch erzählt er von seiner Lebensgeschichte, von Cleos "Ausrutschern", von Gefühlen, die er verspürt hat... das alles gibt es nicht als Filmmaterial.

    Das ganze biologische Wissen bringt er in den Texten so mit unter, dass man es nebenbei mit aufsaugt und dass es einem nicht vorkommt, als wäre es aus einem Lexikon abgeschrieben.

    Andreas schreibt wie er spricht und wer die Kommentare seiner Filme kennt, hat das Gefühl, er erzählt einem das ganze Buch. Vorallem mag ich die kleinen Fauxpas von Cleo, die Schildkröte, den Torfbatzen und den Pralinenladen. Ich hab mich köstlich amüsiert!

    Zum ersten Mal erzählt er mehr aus seinem bisherigen Leben, was sehr interessant und spannend ist. Aber auch die Geschichten der Leute, die ihm auf seiner Reise begegnen, sind sehr aufregend wiedergegeben.

    Ich kann es kaum erwarten, dass Andreas mehr schreibt. Zur Zeit ist er wieder in Deutschland unterwegs, bei Feldhamstern, Kranichen, Seeadlern, Wölfen, Luchsen etc. Auch da wird er wieder viel erleben, auf was wir gespannt sein können.

    Ich lege jedem, der sich für unsere Heimat und deren wunderschöne Natur interessiert, aber auch jedem, der sich mit deutscher Geschichte auseinandersetzt, dieses Buch sehr ans Herz.

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    Rominas avatar
    Rominavor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein deutscher Wandersommer" von Andreas Kieling

    Um es gleich vorweg zu sagen, dieses Buch war ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte - aber das meine ich keineswegs im negativen Sinne...

    Ich hatte mich auf einen leichten Reisebericht ala Hape Kerkeling eingestellt - aber so war es dann ganz und gar nicht.

    Wenn man sich "NUR"unterhalten möchte, ist es wahrscheinlich nicht das richtige Buch, denn mit dem Wandern ansich, hatte "Ein deutscher Wandersommer" weniger zu tun. Deswegen finde ich den Buchtitel nicht so ganz passend und gelungen.

    Es ist eher ein Lehrbuch - denn man lernt unheimlich viel über die Natur, Tiere, Landschaften, Traditionen, Gebräuche und Leute -
    und nicht zuletzt über den Autor selbst und seine Hündin Cleo, die mir beide sehr sympatisch wurden. Mehr möchte ich jetzt aber nicht verraten ;o))

    Die Unterschiede Ost und West sind natürlich auch immer wieder mal ein Thema in diesem Bericht - was bei dieser Wegstrecke und der Herkunft des Autors auch nicht zu umgehen ist.
    Anfangs erzählt Andreas Kieling jedoch wie es zu dieser "Wanderung" kam und von seiner Kindheit und seiner frühreren Heimat.
    Ein weiteres Kapitel gehört seiner Hündin Cleo, sowie seinem verstorbenem Hund Cita - allgemein dieser Hunderasse und seiner Hundeliebe.

    Dann sind die Kapitel in verschiedene Wegstrecken aufgeteilt, wobei es dem Autor vorzüglich gelingt, ein anschauliches und aussagekräftiges Bild von Landschaft, Natur, Tieren, Menschen und Traditionen abzugeben.

    "Ein deutscher Wandersommer" ist auf jeden Fall sehr beeindruckendes Buch und eine gelungene Mischung aus Reisebericht, Biografie und Naturkundeunterricht - ich habe auf jeden Fall sehr viel dazugelernt ;o)

    Herausragend sind auch die farbigen Fotos im MIttelteil des Buches, wo man Andreas Kieling und seine Hündin Cleo, sowie viele andere Tiere und tolle Landschaftsaufnahmen bewundern kann.

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