Annette Pehnt Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern

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Inhaltsangabe zu „Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern“ von Annette Pehnt

Das Leben ein Ausnahmezustand: Eine junge Frau entdeckt auf kuriose Weise den Verlust ihrer Schönheit, eine Mutter ringt mit ihrer Ohnmacht angesichts des Todes ihrer Tochter. In sechs klugen, zutiefst berührenden Erzählungen richtet Annette Pehnt ihren Blick auf kurze Momente großer Intensität.

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  • Rezension zu "Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern" von Annette Pehnt

    Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern

    Clari

    14. August 2011 um 15:58

    Geschichten aus dem Alltagsleben. Annette Pehnt ist eine Meisterin in der feinen Beobachtung dessen, was Menschen bewegt und umtreibt. Das hat sie schon in ihren früheren Romanen bewiesen. In dem Roman „ Ich muss los“ folgt sie den Spuren eines Sonderlings, und in dem Roman „Mobbing“ konnte man die Zerstörung persönlichen Glücks erleben. Auch in ihren neuesten Erzählungen geht es wieder um die kleinen Erlebnisse des Alltags. In der „Zugbegleiterin“ etwa gibt es Streiflichter über Reisende und ihre Gewohnheiten; im schwarzen Stein erleben wir die Trauer zweier Geschwister um den Tod der Mutter. Mit den beobachteten Kleinigkeiten zeigt uns die Autorin bei dieser Gelegenheit, wie der Alltag auch das Sterben begleitet. Gedanken, die einem durch den Kopf gehen, Verrichtungen, die erledigt werden müssen und der Krankenhausalltag, in dem einem lakonisch die letzten Besitztümer der Sterbenden oder Toten übergeben werden. Damit werden die Gefühle überlagert und überdecken den Schmerz. In einer weiteren Geschichte geht es um die Welt von Behinderter: skurril und nachsichtig erlebt die Autoren die Sonderbarkeiten, mit denen sich Behinderte ein wenig Glück herbeizaubern wollen. Oft scheitert dieses herbeigesehnte Glück an der Unnachgiebigkeit der Betreuer. Wie gut kann sich Annette Pehnt in ihre Figuren hineindenken und ihnen eine Stimme geben! Die kleine Untreue des vernachlässigten Ehemannes wird genauso thematisiert wie so viele Begebenheiten aus dem ganz gewöhnlichen Alltag der einfachen Leute. Annette Pehnt hat den durchdringenden und klugen Blick und besitzt die Fertigkeit der Sprache, allen Ereignissen eine Stimme zu geben. Auch als eBook ist das Buch zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern" von Annette Pehnt

    Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern

    emeraldeye

    16. June 2011 um 11:58

    Der Verlag: Es sind alltägliche Momente und doch Momente von großer Intensität, die unserem Leben eine neue Richtung geben: "Ihre Schönheit schlummert in Ihrem Gesicht. Sie haben nur vergessen, wo sie ist" stellt eine alte Chinesin bei einer Gesichtsmassage fest und löst damit bei ihrer Kundin eine unerwartete Verunsicherung aus. Oder der Moment, in dem die verzweifelt fantasievolle Zugbegleiterin sich wünscht, neben ihren Reisenden einzuschlafen. In ihm bündeln sich all ihre Sehnsüchte, ihre Einsamkeit und auch der Wunsch, jemand anderer sein zu können. Der Titel der Kurzgeschichtensammlung von Annette Pehnt hat mich neugierig gemacht. "Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muß gar nicht lange dauern" ist seltsam und ungewöhnlich lang, letztlich allerdings nur ein Zitat aus einer der sechs Erzählungen. Die lassen sich schnell und leicht weglesen. Nicht nur aufgrund des Erzählflusses, in dem Beschreibungen und wörtliche Rede ohne Absätze und Satzzeichen ineinander übergehen (was mir persönlich überhaupt nicht gefällt, da gerade mit klug gesetzten Absätzen und wörtlicher Rede durchaus Spannung erzeugt werden kann), sondern auch wegen fehlender Hoch-und Tiefpunkte in den für die Erzählungen gewählten Themen. Dass eine Zugbegleiterin auch über andere Dinge als über ihre Arbeit nachdenkt, träumt und Wünsche hat, ist normal und logisch. Das tut höchstwahrscheinlich jeder Mensch! Sonst würde er wohl irgendwann wahnsinnig werden. Dass Behinderte anders leben als "Normalos", anders leben müssen, ist inzwischen wohl auch eine Binsenweisheit. Nichts, was über 45 Seiten berichtet werden muß! Nichts, über das nicht schon berichtet worden wäre. Ratlos hat mich die Erzählung "Georg" gemacht. Ich konnte keinen Sinn in ihr erkennen. Zudem mußte ich feststellen, dass mir der Inhalt dieses Buches schon wieder entfallen war, obwohl ich es erst am letzten Wochenende gelesen habe.

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