Arkadi Strugatzki , Boris Strugatzki Picknick am Wegesrand

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Inhaltsangabe zu „Picknick am Wegesrand“ von Arkadi Strugatzki

Eine Maschine, die jeden Wunsch erfüllt - das ist eines der Überbleibsel von Außerirdischen, die einst die Erde besucht haben. Sie hinterließen nicht nur verseuchte Zonen mit unerklärlichen Phänomen, sondern auch Gegenstände, die Rätsel aufgaben. In ihrem Buch "Picknick am Wegesrand" schildern die Brüder Arkadi und Boris Strugatzki die Suche ihrer Hauptperson Roderick Schuchart nach diesem mystischen Gegenstand.

Ein philosophisches Gedankenspiel über die Grenzen des menschlichen Vorstellungsvermögens

— MilaW

Einer der besten Science-Fiction-Romane aller Zeiten.

— NiklasPeinecke

Ein seltsam, mysteriöser, ungeschliffener Diamant. So eigenartig und rätselhaft wie eine Acht, eine Null, oder eine Fliegenklatsche.

— Zachariae

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Roman-Tipps

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  • Ein Picknick aus der Sicht von Ameisen

    Picknick am Wegesrand

    MilaW

    10. January 2018 um 11:21

    In naher Zukunft sind auf der Erde durch ungeklärte Vorkommnisse (Wissenschaftler vermuten einen Besuch aus dem Weltall) sechs Zonen entstanden, die unbekannte Artefakte enthalten. In der Stadt Harmont, die nahe einer Zone liegt, haben sich die Menschen mehr oder weniger mit der Situation arrangiert. Wissenschaftliche Institute untersuchen die fremden Objekte, Soldaten riegeln die Zone ab und auch der Schmuggel blüht. Roderic Schuchart ist einer der besten Schatzgräber (im Original Stalker genannt) und bemüht sich, seine Familie zu versorgen. Immer wieder geschehen merkwürdige Dinge, für die niemand eine Erklärung hat.Meine Meinung:Zunächst einmal handelt es sich nicht um einen „trivialen“ Science-Fiction-Roman zur Unterhaltung. Die Sprache ist sperrig, wirkt oft seltsam. Das kann an der Übersetzung liegen, meine russischen Bekannten behaupten das Original klänge veraltet, aber normal. Da es keinen allwissenden Erzähler oder auch nur jemanden, der mehr als Vermutungen hat, gibt, muss man sich die Informationen mühevoll selbst zusammenpuzzeln. Zu bedenken ist auch, dass die Geschichte in der Sowjetunion entstand, also manchmal sowohl (literatur-)geschichtliche Hintergrundinformation nötig ist, als auch jegliche Kritik am System verschlüsselt an der Zensur vorbeigeschmuggelt werden musste.Es ist schwer eine Handlung anzugeben, da vieles sehr unklar bleibt. Erst am Ende gibt es eine Art märchenhafte Suche nach einer goldenen Kugel, die angeblich Wünsche erfüllt. Anders als in vielen anderen Sci-Fi-Romanen geht es hier nicht um Action, sondern um ein Gedankenexperiment. Wie würden Menschen reagieren, wenn es Aliens gäbe, aber diese sich gar nicht für sie interessierten. Wenn die Menschheit nicht mehr wäre als ein paar Ameisen, die die Überreste eines Picknicks für eine mutwillige Zerstörung ihres Lebensraumes halten. Oder ist es am Ende doch eine Prüfung höherer Wesen speziell für die Menschen zugeschnitten?Es lohnt sich auf jeden Fall sich mit dem Buch zu beschäftigen. Je mehr man das tut, desto auffälliger wird, wie geschickt es konstruiert ist. Bei meiner Ausgabe war noch ein sehr interessantes Nachwort von Stanislaw Lem dabei. Auf jeden Fall zu Recht ein Klassiker der sowjetischen Sci-Fi/Naucnaja Fantastika, der schon viele Bearbeitungen erfahren hat, wie beispielsweise:- Der Film „Stalker“ von Andrej Tarkowskij wurde zwar unter Mitwirkung der Autoren geschrieben, hat aber eine ganz andere Fragestellung. Trotzdem gerade wegen der für seine Zeit fantastischen Bilder sehr empfehlenswert, aber durch philosophische Exkurse noch schwerere Kost.- Das Computerspiel „S.T.A.L.K.E.R.“ verlegt die Geschehnisse nach Tschernobyl, hat aber sehr interessante Elemente der Erzählung und des Films übernommen.

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  • Speziell, aber leider nicht mein Fall

    Picknick am Wegesrand

    dominona

    14. July 2017 um 20:36

    Die Präzision und Genauigkeit der Beschreibung wird hier gelobt, aber mir war das alles zu viel. Hier kommt wieder eine russische Schreibweise zum Tragen, die mich entweder begeistert oder überhaupt nicht fesselt und letzteres war hier der Fall. Die Sci-Fi Elemente sind allerdings auf ihre Weise einzigartig, weshalb ich es definitiv nochmal mit einer anderen Geschichte probieren werde.

  • Hexensülze, Gravikonzentrate und die Vernunftbegabtheit des Menschen

    Picknick am Wegesrand

    Mizuiro

    Picknick am Wegesrand beginnt mit Auszügen aus einem Interview, das ein Radiojournalist mit einem Wissenschaftler führt. Dabei erfährt der werte Leser (und die werte Leserin) zum ersten Mal von dem "Besuch". Offensichtlich haben Wesen aus dem All die Erde kurz besucht und sind danach wieder abgezogen. Aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen. Dem zahlreiche Fragen aufwerfenden Interview folgt ein Kapitel aus der Sicht des 23jährigen Helden Roderic Schuchart, das nur weitere Fragen aufwirft. Fragen, von denen einige nach und nach im Laufe des Buches beantwortet werden. Andere werden es nicht. Das ist nur eines der großartigen Dinge, die dieses Buch ausmacht. Mit Lovecraftartiger Subtilität werden immer sonderbarere Sachen eingeführt und abschließend folgt noch ein kurzer Exkurs über den Mensch als vernunftbegabtes Wesen. Die Figuren sind zwar hauptsächlich eher wenig sympathisch, trotzdem habe ich Roderick ziemlich ins Herz geschlossen und ganz schön mit ihm mitgefiebert. Mir hat das Buch jedenfalls gefallen und zwar nicht nur weil es von einem russischen Japanologen und einem Astronomen geschrieben worden ist. Und auch nicht nur, weil Worte wie "Hexensülze", "Gravikonzentrate" und "Geprickel" darin vorkommen. Nein, es war außerdem wirklich spannend und gut zu lesen, sehr schön geschrieben! 

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  • Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi Strugatzki

    Picknick am Wegesrand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. December 2010 um 00:21

    Eine Geschichte, die es mit wenig Spezialeffekten schafft zu begeistern, den Leser zu fesseln und in ihrer Kürze ein abstruses Geschehen so genau zu beschreiben, dass man sich zwar 20-30 Jahre zurückversetzt, aber dennoch am Ort des Geschehens verweilend fühlt. Besonderes Gimmick: Das Nachwort von Stanislaw Lem.

  • Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi Strugatzki

    Picknick am Wegesrand

    Babscha

    30. January 2010 um 23:47

    Unbekannte „Besucher“ aus dem All hinterlassen von einem Tag auf den andern in sechs gleichartigen, hermetisch abgeschlossenen „Zonen“ auf der Erde rätselhafte und teils lebensgefährliche Fallen und Artefakte. Niemand hat irgendetwas gesehen oder gehört, ein Grund oder eine Absicht der Fremden für ihre Hinterlassenschaften ist nicht erkennbar. Schon bald interessieren sich Wissenschaftler, das Militär und der Untergrund für die suspekten und in ihrer Funktion und Bedeutung weitgehend rätselhaften Gegenstände. Allein die Gilde der „Schatzgräber“, furchtlose und meist übergeschnappte Typen mit Hang zum schnellen Geld, trauen sich nachts in die Zonen und schleppen für ihre Auftraggeber heraus, was sie kriegen können bzw. was sie nicht vorher tötet. Einer von Ihnen ist Roderic Schuchart, die Hauptperson des Buches, dessen Geschichte mit einer der Zonen hier erzählt wird. Die Strugatzki-Brüder entwerfen in ihrem Klassiker eine dystopische, gefährliche und degenerierte Welt voller gefühlloser Einzelgänger, in der nur der Profit zählt. Sehr eigenwillig, jedoch äußerst spannend geschrieben mit interessanten, wenn auch durchweg nicht gerade liebenswerten Charakteren. Ein sehr interessantes Nachwort von Stanislaw Lem rundet die Geschichte ab und trägt wesentlich zum Verständnis der Botschaft des Buches bei. Lesenswert.

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  • Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi Strugatzki

    Picknick am Wegesrand

    BigDi

    01. August 2009 um 13:05

    Eine großartige Metapher über das menschliche Gewissen, stellenweise extrem böse, dann auch mal wieder menschlich und gefühlvoll. Der Mensch als die Krone der Schöpfung, als Beherrscher der Welt? Hier wird er zu einer Kakerlake, die sich wie im vergossenem Honig verfängt, zu einem Insekt, welches nicht selbst weiß, was es ist und was es will-oder etwas doch? Ganz tief iim Unterbewusstsein verborgen, schlumert dort vielleicht die wahre Güte, oder ist es doch reiner Egoismus? Hunderte fragen werden hier aufgeworfen und nicht beantwortet, doch ist es nicht Enttäuschung, die einem nach dem Buch bleibt, sondern vielmehr Erkenntnis, eine Anregung zum Nachdenken, zum Verstehen. Ein Buch von ungeheurem philosophischen Tiefgang, bei dem die Zone nur den Hintergrund zu einer krassen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Wesen bildet, als Ort, wo der Mensch zu dem wird, was er ist. Oder auch nicht..?

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  • Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi Strugatzki

    Picknick am Wegesrand

    Suse

    16. July 2009 um 10:50

    Zwar bleibt man irgendwie unbefriedigt zurück, bekommt man doch keine Antworten auf dem Silbertablett präsentiert, aber man fängt an selbst zu denken. Wenn man sich darauf einlassen kann, ist es ein großartiges Buch. Eine Klasse für sich ist das Nachwort von Stanislaw Lem.

  • Rezension zu "Picknick am Wegesrand" von Arkadi Strugatzki

    Picknick am Wegesrand

    Sophist

    14. April 2008 um 12:01

    Ein wirklich gelungenes Buch. Ausserirdische landen auf der Erde und verschwinden wieder ohne das sie von irgendjemandem bemerkt wurden. Doch sie hinterließen die sog. Zonen auf der Erde. In diesen Zonen lauern tödliche Fallen, mysteriöse Gegenstände und sogar werden stellenweise die Naturgesetze ausser Kraft gesetzt. Diese Gegenstände sind heiß begehrt von den Schatzjägern, da man mit diesen einen hohen Preis auf dem Schwarzmarkt erzielen kann. Eigentlich ist dieses Buch jedoch keine klassische Abenteurgeschichte sondern viel mehr eine Metapher für ein faszinierendes Gedankenexperiment, welches aber im Nachwort noch genauer erläutert wird.

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