Avi Perloo the Bold

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  • Rezension zu "Perloo the Bold" von Avi

    Perloo the Bold

    Eule

    21. November 2010 um 00:01

    Ein Buch über einen Anführer, dessen größte Stärke der freiwillige Verzicht auf Macht ist. Perloo, ein Angehöriger der hasenähnlichen Humanoiden namens Mortmer, ist ein besonnener, aber auch ein wenig weltfremder und kauziger Zeitgenosse, der es schätzt, sich in der Ruhe seines abgeschiedenen Baus in Geschichtsbüchern zu vergraben, zu Lesen, zu Studieren und Tee zu trinken. Perloos Ruhe wird eines Winters jedoch arg gestört, als sein (inzwischen zum Erliegen gekommener) Austausch mit der Königin der Mortmer über historische Themen, der im Sterben liegenden Monarchin Anlass gibt, ihn zum neuen Anführer seiner Sippe zu erklären. Doch als wäre das für den ruhigen Gelehrten nicht genug ungewollte Aufmerksamkeit und Abenteuer, gerät er durch seine Ernennung den Thronansprüchen des Sohnes der verstorbenen Königin in die Quere und damit mitten hinein in politische Intrigen, Verrat und den sich abzeichnenden nächsten Krieg zwischen den Mortmern und ihren Erzfeinden, den fuchsähnlichen Felbarts. Nur knapp der Verurteilung als „Mörder“ der alten Königin entkommen, gerät er auf seiner Flucht aus dem Hauptbau der Sippe in Begleitung der loyalen und mutigen Lucabara (der Assistentin der einstigen Anführerin) - die ihm nicht gestattet, sich der ihm übertragenen Verantwortung zu entziehen - in die Gefangenschaft der Felbarts. Dort erfährt er nicht nur die Hintergründe des herannahenden kriegerischen Konflikts, sondern auch wie ähnlich sich die beiden einander feindlichen gesinnten Spezies in Wirklichkeit sind. Mit viel Mut, Ehrlichkeit und auch ein wenig Glück schafft es Perloo die Unruhen in seinem Volk zu lösen und die drohende Diktatur abzuwenden indem er den Mortmern nicht nur Freiheit, sondern auch Demokratie bringt. Fazit: Ein tolles Buch das zeigt, wie fragil Freiheit und Rechte in einer Gesellschaft sein können und wie wichtig es ist, sich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen. Besonders Freude machte mir das Lesen auch weil der Autor den Wesen seiner Welt eine ganz eigene Ausdrucksweise mit Floskeln, Bezeichnungen und Redewendungen gegeben hat. So sind Mortmer z.B. nicht alt, sondern neu, Entfernungen werden in Sprüngen gemessen und Tage sind „sun-glows“.

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