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bettina_szrama

vor 2 Jahren

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Der Acabus-Verlag stellt für eine Leserunde und anschließenden Rezensionen fünf Bücher für diese wunderschöne Geschichte um den Wolfsjungen Peter zur Verfügung.
Die Geschichte um den Hamelner Peter, der 1724 unweit vor den Toren Hamelns in einem tierähnlichen Zustand aufgefunden wurde ist eine wahre Geschichte, aufgeschrieben von mir mit etwas Fantasy. Sie hat nichts mit dem Kaspar Hauser Fall zu tun, der 100 Jahre später einen Medienboom auslöste. Bis dahin aber, erregte dieser interessante Fall um das Wolfskind Peter Gelehrte und Wissenschaftler ganz Europas. Auch der kurfürstliche Hof von Hannover sowie das englische Königshaus zeigten ein starkes Interesse an dem Knaben. Es wurden Ermittler beauftragt, unter anderem der kurfürstliche Kommissar Aristide Burchardy, nach dessen Herkunft zu forschen. Dies hat mich zu der Geschichte inspiriert und es sind Dinge herausgekommen, die selbst mich in Erstaunen versetzten.

Zum Inhalt:

Der aufsehenerregende Fall des Wilden Peter von Hameln 1724:

Das Auftauchen eines verwilderten Knaben nahe Hameln sorgt für Spekulationen und Mutmaßungen am kurfürstlichen Hof von Hannover. Der Kommissar Aristide Burchardy ermittelt in der mysteriösen Angelegenheit. Doch der wilde Peter, wie er fortan von den Hamelnern genannt wird, will nicht sprechen und führt sich wie ein Wolf auf. All dies interessiert Aristide allerdings weniger als das kurfürstliche Wappen auf dem Hemdfetzen, den der nackte Wilde um den Hals trug.

Peter wird im Armenhaus untergebracht und trifft dort auf Grete, die Tochter des Aufsehers. Unbemerkt bringt sie sich in den Besitz des einzigen Nachweises über Peters Herkunft. Der armen Kreatur verbunden, flieht sie mit Peter und begleitet ihn auf seinem abenteuerlichen Weg bis an den englischen Königshof Georg I. Nicht nur dieser, auch ein Celler Zuchthausaufseher, ein englischer Lord und eine hannoversche Prinzessin hegen ein auffälliges Interesse für den Wilden.

Immer wieder kreuzen sich dabei Aristides und Gretes Wege, bis er ihr, in seinem Bestreben in den Besitz des Hemdfetzens zu kommen, das Leben rettet. Als er endlich hinter Peters Geheimnis kommt, muss er erkennen, dass er selbst ein wichtiger Teil in dieser Geschichte um Macht, Mord und Intrigen ist.  Hat seine Liebe zu Grete trotzdem eine Chance?

„Ihr solltet Euch unbedingt mit eigenen Augen davon überzeugen, Majestät“, riet ihm Charles. „Es hat schon etwas Seltsames auf sich mit dem Kind. Der Knabe soll, als man ihn fand, keinerlei menschliche Verhaltensweisen gezeigt haben. Er hat wohl nie gelernt, aus einer Tasse zu trinken oder Kleidung zu tragen. Stattdessen läuft er wie ein Tier auf Händen und Füßen und schläft auf den Ellbogen. Was glaubt Ihr, Majestät, wie dieses Kind in den Wäldern überlebt hat?“

Autor: Bettina Szrama
Buch: Das wilde Kind von Hameln

orfe1975

vor 2 Jahren

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Schade, dass es keine Leseprobe gibt, aber ich mag soche Geschichten, die Legenden beleuchten und auch etwas gruselig und fantasiereich sind. Die Rezension auf amazon dazu klang schonmal ganz gut, jetzt würde ich mir natürlich gerne selbst ein Bild machen und an der LR teilnehmen.

dirk67

vor 2 Jahren

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da bin ich gerne wieder dabei vielleicht habe ich ja Glück

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bettina_szrama

vor 2 Jahren

Seiten 1-58, 59-137 oberer Absatz, 137-188 Mitte, 188 Mitte-217, 218- 266, 267- Schluss
@Aspasia

Eine aussagekräftige, selbst für mich, überraschende Rezension. Du hast Dir nicht nur viel Mühe, sondern auch Gedanken über die Geschichte gemacht, sogar über diese Zeit ausgiebig recherchiert. Das finde ich toll. Solche Rezensenten wünscht sich jeder Autor. Vielen, vielen Dank!

irismaria

vor 2 Jahren

Seiten 1-58, 59-137 oberer Absatz, 137-188 Mitte, 188 Mitte-217, 218- 266, 267- Schluss
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Aspasia schreibt:
Teil V: Die Fenster im Tower waren nicht vergittert? Oder war Aristide so schlank, dass er sich hindurch quetschen konnte? Und der Plan ihn zu befreien, würde der König nicht alles tun ihn wieder einzufangen beziehungsweise ihn zu töten, damit die Halbbruderschaft im Verborgenen bleibt? Und der Premierminister müsste doch auch Interesse daran haben seinen Mitverschwörer gegen Georg II verschwinden zu lassen? Während der ges. Reise von Hannover nach London konnten Grete und Peter unentdeckt bleiben? Die kreischenden Affen haben kein Interesse der anderen Mitreisenden geweckt? Aristide soll nicht bemerkt haben, dass der König Georg I die Papiere, die ihm seine Besitzungen zurückgeben, nicht unterschrieben hat? Er ist noch im Besitz des Hemdes mit dem Wappen, das ein verwandtschaftliches Verhältnis mit dem Haus der Welfen und Peter stützt? Ein Druckmittel auch gegen Georg II, Peter könnte sein Halbbruder sein, wobei ein illegitimer, wie, wenn Aristides Vermutung bezüglich seiner Mutter und Georg I stimmt, auch Aristide nur ein Bastard wäre, oder Melusines Kinder, die doch eh keinen Anspruch auf den Thron haben.

Einige dieser Fragen habe ich mir auch gestellt. Dass Grete sich erfolgreich als Adlige ausgibt und sogar bis an den Königshof kommt, finde ich nicht besonders realistisch. Ich vermute, dass Adlige damals an Sprache und Verhalten sich doch sehr von dem normalen Volk unterschieden. Auch Aristides Aktionen erscheinen mir tollkühn. Der König oder sein Sohn hätte ihn doch gar nicht vorgelassen oder wenn doch sicher beseitigen lassen?
Ansonsten finde ich die Geschichte spannend, auch wenn sie in eine andere Richtung geht als ich erwartet hätte.

bettina_szrama

vor 2 Jahren

Seiten 1-58, 59-137 oberer Absatz, 137-188 Mitte, 188 Mitte-217, 218- 266, 267- Schluss
@irismaria

Aristide war ein kurfürstlicher Kommissar. Hatte Zugang zum Hof, nur nicht bis zur oberen Schicht. Solche Kommissare sind auch den königlichen Reisegesellschaften nachgeritten und bekamen Audienzen, da sie oft wichtige Post hinterbrachten. Hier greife ich auf Korrespondenzen mit Herrn Burchardy und dem kurfürstlichen Premieminister von Hannover Münchhausen zurück.
Der Tower/Festung ist ein riesiger Gebäudekomplex mit verschiedenen Einrichtungen. Er steht nicht allein für das Gefängnis. "Nach dem 13. Jahrhundert war die Rolle des Towers als reguläres Gefängnis zu Ende. Danach diente er vor allem dazu, um höhergestellte Gefangene festzuhalten, die einerseits sicher verwahrt waren, andererseits standesgemäß untergebracht wurden. Im täglichen Leben des Towers, und bei den Anforderungen an die Bauten, stellte die Gefängnisfunktion eine Nebensächlichkeit dar, die kaum Ressourcen band. Im Tower befanden sich diverse englische Könige oder Ex-Könige. Da die Gemächer öfters auch ziemlich luxeriös eingerichtet waren gab es Fenster. Keine Spalten, keine Gitter. Wir befinden uns Anfang des 18. Jahrhunderts. Man kann sogar verschiedene gewagte Ausbrüche (13. Jahrhundfert) googeln.

bettina_szrama

vor 2 Jahren

Seiten 1-58, 59-137 oberer Absatz, 137-188 Mitte, 188 Mitte-217, 218- 266, 267- Schluss
@bettina_szrama

Zu Grete. Ein bischen Fantasy gehört zu jedem Roman. Heute heiraten Adlige Bürgerliche. Sind diese deshalb andere Menschen? Meine Urgroßmutter hat einen ähnlichen Werdegang zum Adel. Man kann alles lernen.

irismaria

vor 2 Jahren

Ich sage herzlichen Dank für das Buch und die Leserunde. Es hat mir viel Spaß gemacht, das Buch in der Runde zu besprechen und Hintergrundinfos zu bekommen. Ganz besonderen Dank an dich, Bettina, für die tolle Begleitung. Leserunden mit den Autoren sind immer doppelt schön!
Meine Rezension ist hier auf Lovelybooks zu finden, daneben bei Amazon und auf meiner FB-Seite.
http://www.lovelybooks.de/autor/Bettina-Szrama/Das-wilde-Kind-von-Hameln-1195506625-w/rezension/1197722513/

buecherwurm1310

vor 2 Jahren

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Nachdem dauern etwas dazwischen kam (in den letzten Wochen gaben sich Handwerker die Klinke in die Hand), habe ich das Buch gestern zu Ende gelesen. Über diese Epoche habe ich bisher noch wenig gelesen, es war interessant.

Etwas schwierig fand ich die Leserunde, weil die Einteilung nicht oben an Unterthemen gelinkt war, daher wurde es etwas unübersichtlich.

Vielen Dank, dass ich das Buch lesen durfte. Meine Rezension wrde ich auch noch streuen:
http://www.lovelybooks.de/autor/Bettina-Szrama/Das-wilde-Kind-von-Hameln-1195506625-w/rezension/1197840836/

bettina_szrama

vor 2 Jahren

Ich bedanke mich herzlich für die letzten beiden Rezensionen zum wilden Peter. Es war mir ebenso ein Vergnügen und ich hoffe Euch bei meinen nächsten Leserunden wieder begrüßen zu dürfen.

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