Brandy Colbert My Life in Circles

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Inhaltsangabe zu „My Life in Circles“ von Brandy Colbert

Ein vermisster Freund kehrt zurück - schließt sich der Kreis? Alles könnte wieder gut sein. Nachdem Theodoras bester Freund Donovan vor vier Jahren entführt wurde, brach ihre Welt zusammen. Jetzt geht es ihr endlich besser, sie kann wieder essen, trifft sich wieder mit ihren Freunden und geht mit Typen aus, die fast schon annehmbar sind. Mit Hosea z.B., der zwar seine eigenen kleinen Geheimnisse hat und vor allem leider bereits eine Freundin, sich aber der Anziehungskraft von Theo nicht entziehen kann und umgekehrt. Doch dann taucht plötzlich Donovan, ihr Kindheitsfreund, wieder auf. Und für Theo beginnt ein Albtraum. Noch einmal durchlebt sie die Erinnerung an Donovans Entführung und an den Mann, der ihn entführt hat. Denn sie weiß mehr, als sie sich und anderen zunächst eingestehen möchte.

Leider nicht ganz das, was ich erwartet hatte und die Umsetzung der Geschichte, sowie der Schreibstil und die Charaktere waren nicht meins.

— annika_buecherverliebt
annika_buecherverliebt

Geht normalerweise nicht in meine Leserichtung. Aber war super spannend!

— mafla
mafla

eine sehr bedrückende Geschichte über Manupilation und deren Folgen , unerwartet ernst.

— rainybooks
rainybooks

Unglaublich fesselnd bis zum letzten Satz und Charaktere die einem ans Herz wachsen!

— Chrissy_
Chrissy_

Nicht gerade ein Highlight. Ich fand manches zu übertrieben.

— Mondprinzessin
Mondprinzessin

Absolutes Highlight!

— DasBuecherregal
DasBuecherregal

Zeitweise eingängig und emotional , zeitweise sehr langatmig.

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

Eine Geschichte, die sowohl ihre Höhen, als auch Tiefen hatte

— CharlieRaven
CharlieRaven

Ich weiß nicht so richtig, was ich davon halten soll. Abwechselnd super und langweilig.

— Lausbaer
Lausbaer

Das schwierige Thema wurde behutsam verpackt - vielleicht zu behutsam, denn es zieht sich in die Länge.

— Tintenklex
Tintenklex

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    My Life in Circles
    rainybooks

    rainybooks

    29. April 2017 um 17:54

    Ihr bester Freund wurde vor vier Jahren entführt. Daraufhin bricht für Theo eine Welt zusammen. Nach einer schwierigen Zeit geht es ihr langsam wieder besser, sie isst wieder, trifft sich mit Freunden, sucht eine neue Liebe und jagt ihren Traum eine Ballerina in einem großen Ensemble zu sein, hinterher. Bis plötzlich Donovan wieder da ist. Sein Entführer gefasst und er befreit. Doch für Theo steht viel auf dem Spiel denn sie und der Entführer verbindet etwas. Ein bedrohlicher Schatten legt sich über sie. Denn die Frage ist wann ihr dunkelstes Gehemnis ans Licht kommen wird. ( s. Klappentext)Meine Meinung: Auf dem Klappentext stand nicht viel und so wusste ich nur oberflächlich worum es geht und was mich erwartet. Umso überraschter war ich über den Inhalt. Die Geschichte wird aus Theos Sicht erzählt. Wir begleiten sie wie sie iren Alltag aus Schule, Ballett und Freizeit besteht. Nach und nach lernt man sie besser kennen. Sie ist eine sehr sensible und verletzliche junge Frau, Nach der Zeit wird offentsichlich das sie in ihrem Leben schon einiges erleiden und durchmachen musste. Umso mehr man in die Geschichte eintaucht umso bedrückender und dramatischer wird es. Ich litt mit ihr. Nachdem ihr bester Freund verschwunden war und auch im Zusammenhang mit anderen Ereignissen ging es ihr eine Zeitlang sehr schlecht. Was sich darin hin auswirkte das sie nichts mehr ass und auch sich mit falschen Menschen einließ. Nachdem sie Hilfe bekam ging es ihr wieder besser. Langsam kehrt sie in ihr altes Leben zurück. Doch dann taucht auf einmal ihr bester Freund Donovan wieder auf. Nach vier Jahren ist er wieder da. Doch Grund zur Freude gibt es nicht. Denn Donovan ist so traumatisiert das er stumm bleibt. Doch Theo fragt sich wie lange dies Sein wird. Den mit dem Entführer verbindet sie etwas. Sie ist hin und hergerissen. Denn was ist wenn alles an was du geglaubt hast gelogen war? Du manupuliert wurdest. Was wird mit ihr passieren, wenn ihr dunkelstes Geheimnis ans Tageslicht kommt?Um das zu erfahren muss man es selbst lesen.Ein sehr gutes Jugendbuch mit einer sehr ernsten Thematik. Es wird hier viel auf Dinge eingegangen, die in der Jugendzeit passieren können. Wie schnell Kinder und Jugendliche manipulierbar sind. Durch freundliche Worte, ein nettes Lächeln und Beteuerungen von Liebe.  Wie behütete und sehr unschuldige Kinder durch gezielte Manupilationen in sehr schlimme Dinge geraten können. In dem Buch wurde sehr sensible mit den verschiedenen Themen wie Essstörung, Missbrauch usw. umgegangen. Ich fand Theo einen sehr interessanten Charakter auch wenn ihre Handlungsweise nicht immer vielleicht für jeden verständlcih ist, doch nachdem man ihre Hintergrundgeschichte erfährt wird alles klarer und verständlicher.Fazit:Ganz hat es für 5 Sterne nicht gereicht, da so ganz der Funke nicht überspringen woltte. Trotz allem ist es ein sehr gutes Jugendbuch und eine Leseempfehlung.

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  • Zeitweise eingängig und emotional , zeitweise sehr langatmig.

    My Life in Circles
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    18. March 2017 um 15:44

    Der Klappentext hat mich sofort Neugierig gemacht und auch das Cover fand ich total ansprechend. Leider hat mich der Inhalt nicht ganz so überzeugen können.Der Schreibstil ist leicht, trotz der recht schweren Themen die behandelt werden. Und oftmals ist es auch sehr spannend, so dass man das Buch etwas fester greift und die Augen nur so über die Zeilen fliegen. Aber die Momente sind kurz. Dagegen hat das Buch so einige Langen und denen ich auch mal die ein oder andere Zeile überflogen habe.Meine Sympathie mit den Charakteren schwand auch immer mal wieder. Am Anfang empfand ich Theo wirklich stark aber sie schwachte total ab und erst zum Ende hin war ich denn doch ein bisschen beeindruckt. Hosea dagegen mochte ich von Anfang bis Ende nicht. Und Donovan war zu wenig präsent., was ich persönlich sehr schade fand. Ich hatte mir mehr erhofft. Von der Story und den Charakteren.Das Buch hat so seine stärken aber eben auch ne Menge schwächen. Trotz des wirklich starken Endes und eingehender Thematik ist es kein Buch was mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat, obwohl es das Potential gehabt hätte. Zeitweise eingängig und emotional , zeitweise sehr langatmig.

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  • Erwartete Spannung blieb aus

    My Life in Circles
    Tintenklex

    Tintenklex

    15. January 2017 um 17:40

    "My life in Circles" behandelt gleich mehrere schwierige Themen (Kindesentführungen, Essstörungen, Missbrauch Minderjähriger...) auf eine sehr einfühlsame Weise. Es fällt einem dadurch leicht, sich in die Protagonistin hinein zu versetzen. Der Schreibstil ist flüssig und locker, sodass man wirklich durch die Seiten fliegt. Leider zieht sich die Story extrem hin. Der Klappentext klang sehr spannend und ich habe die ganze Zeit auf den großen Knall gewartet, wenn sich "das Geheimnis" endlich lüftet. Der erhoffte Knall blieb aus und die Story plätscherte so dahin. Was mir gut gefallen hat, ist die Verwandlung, die Theo nach und nach durchmacht. Es ist ein sehr schleichender Prozess, der einem erst gar nicht wirklich auffällt, doch am Ende erkennt man, wie weit sie sich entwickelt hat und wie stark sie wirklich ist. Ein großes Plus für diese Entwicklung! Auch wenn alle Handlungsstränge am Ende gut verknüpft werden und sich alles zu einem schönen Ende auflöst, bleibt der Leser irgendwie unbefriedigt zurück. (Ich muss aber sagen, dass mir besonders die Idee, wie es mit ihrem entführten Freund ausgeht, sehr gut gefallen hat. Es beweist Theos neue Charakterstärke und gibt einen Hinweis darauf, dass er sich an ihrem Vorbild orientieren könnte). Aus meiner Sicht ist dies ein Buch mit einer großartigen Grundidee, deren Potenzial leider nicht voll ausgeschöpft wurde.  

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  • LL rezensiert

    My Life in Circles
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    13. January 2017 um 15:01

    Als ich den Klappentext las, erwartete ich eine Entführungsstory, in welcher das Hauptaugenmerk auf Donovan liegt. Stattdessen war „My Life in Circles“ ganz anders als erwartet. Die Geschichte dreht sich rund um das Leben von Theodora – kurz Theo -, die die beste Freundin von Donovan war und nun, nach 4 Jahren, endlich wieder halbwegs normal leben kann, bis sie die Nachricht erhält, dass der damals entführte Donovan wieder aufgetaucht ist. Mit dieser Nachricht stürzt Theos Kartenhaus in sich zusammen und ihre Essstörung bahnt sich wieder einen Weg ans Licht. Wie auch Erinnerungen von damals, die sie so angestrengt zu verdrängen versucht hatte. Doch mit ihnen könnte sie sich und Donovan retten… Theo ist mit Sicherheit nicht die Protagonistin, die sich einen Weg in das Herz jedes Lesers bahnen wird. Sie hat einen unglücklichen Hang dazu, sich immer in die falschen Jungen zu verlieben, die, die schon längst vergeben sind, Theo kämpft mit einer Esstörung, verdrängt ihre Probleme gerne einmal mit Alkohol, hat Kontakt zu Drogen und zudem schleppt sie eine Erinnerung mit sich herum, von der sie weiß, dass sie Entscheidendes zu Donovans Fall beitragen könnte. Gleichermaßen ist sie nur ein Mädchen mit dem Wunsch nach Liebe, für die Ballett das Größte ist. Eine zarte Seele, die mit mehr kämpfen musste, als sie mit umgehen konnte. Die Geschichte und die Protagonistin sind absolut authentisch und begeisterten mich mit ihrer Nachdenklichkeit und der ständigen Frage nach richtig und falsch. Wir begleiten einen jungen Menschen, der Schreckliches erleben musste und jeden Tag damit kämpfen muss. Und darum dreht sich auch das gesamte Buch: nicht um viel Action, nicht um ein hohes Tempo, sondern um den schweren Weg des Erwachsenwerdens, bei dem Missbrauch, Essstörungen, Alkohol und Co hier eine nicht unwichtige Rolle spielen.

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  • Fragen über fragen! Theos Geschichte

    My Life in Circles
    Kayri

    Kayri

    19. December 2016 um 12:31

    My Life in Circles, Theo hat ihr Leben wieder einige maßen im Griff , bis ihr bester Freund wieder kam. Ihr bester Freund  der vor 4 Jahren entführt wurde. Als wäre das nicht das schlimmste soll ich erster "fester" Freund der Entführer sein! Meine Meinung: Als erstes muss ich sagen das einige Sachen für mich unklar sind. Leider kann ich dazu nicht viel sagen da ich Spoliern würde. Theo ist ihrem Alter entsprechend sie macht Fehler denk über Jungs und Liebe, ganz normal für ein 17 Jähriges Mädchen. Ich habe mir das Buch gekauft weil ich unbedingt wissen wollte warum ihr Freund ihren besten Freund Entführt hatte. Ich denke jeder der das Buch kaufen will (oder kauft hat) hat einige fragen die er beantwortet haben will. Je mehr man liest desto mehr fragen kommen auf. Alle fragen die ich hatte wurden nicht beantwortet das finde ich sehr Schade denn die Spannung war da aber es gab Sachen die einfach zu lange beschrieben waren (meine Meinung) hätte man die unwichtigen Sachen verkürzt dann wäre der Schluss gut geworden, so wie ich es mir als Leser gewünscht hätte.   Kann ich das Buch weiter empfehlen? Ja  aber man muss Ballett mögen, es hat Spaß gemacht ich hatte Freude und konnte es in manchen Kapiteln nicht mehr weglegen. Wer einen "teils offenes Ende" mag der wird das Buch mögen. Ich hoffe ich konnte etwas helfen!

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  • Wenn die Vergangenheit dich einholt

    My Life in Circles
    SillyT

    SillyT

    08. December 2016 um 18:30

    Theodora, genannt Theo, lebt in einer Kleinstadt und träumt davon, eines Tages eine gefeierte Balletttänzerin zu werden. Doch nur auf dem ersten Blick scheint hier alles Friede, Freude, Eierkuchen, denn vor vier Jahren wurde ihr damals bester Freund Donovan entführt. Für Theo brach damals eine Welt zusammen. Heute scheint es ihr wieder deutlich besser zu gehen und sie lebt das beinahe typische Leben eines Teenagers. Doch plötzlich wird wieder einmal alles anders in Theos Leben, denn Donovan wird gefunden. Was geschah mit ihm? Wurde er wirklich entführt? Und steckt der Mann, der für den Täter gehalten wird, wirklich dahinter? Theos Gedanken beginnen zu kreisen, denn sie weiß viel mehr, als sie jemals zugegeben hat.Meine Meinung:Zugegeben, an Hand des Klappentextes habe ich ein etwas anderes Buch erwartet, bzw. hätte mehr gedacht, dass es hier um Donovan und dessen Geschichte geht, doch das Hauptaugenmerk liegt hier eindeutig bei der siebzehnjährigen Theo. Aus deren Sicht wird hier in der Ich-Perspektive erzählt, wie ihr Leben verläuft und wie es damals für sie war, als ihr bester Freund entführt wurde. Der Schreibstil der Autorin Brandy Colbert hat mir sehr gut gefallen, sehr flüssig, aber mit beinahe nüchtern klingenden Worten beschreibt sie, wie es in Theo aussieht. Sie erläutert dabei deren Gedanken und Gefühle so glaubwürdig, dass ich den Eindruck hatte, dass es Theo tatsächlich gibt. Als eine der wenigen farbigen Schüler wächst sie in einem kleinen Ort auf, in dem jeder jeden zu kennen glaubt. Dabei spiegelt die Autorin aber Theos Gefühlswelt mit viel Einfühlungsvermögen wieder und es geht hier letzten Endes um viel mehr, als man zunächst vermutet. Die Spannung wird hier in dem Sinne hoch gehalten, weil man einfach wissen möchte, wie Theo wirklich handeln wird und ob sie den Mut hat, von dem zu erzählen, was sie wirklich weiß. Wer Bücher mit viel Action mag, ist hier definitiv falsch, denn das Buch ist eher ein ruhiger Roman, der das Erwachsen werden reflektiert. Dieses wird jedoch sehr glaubhaft dargestellt und ich konnte sehen, wie sehr Theo verwirrt ist und wie sehr ihre Gedanken ein Wirrwarr aus richtig und falsch sind. Man merkt Theo eindeutig an, wie jung sie noch ist und wie schlimm die Erfahrungen für sie waren, als ihr Freund entführt wurde. Denn Theo hat viel mehr Probleme, als sie nach aussen hin zeigt und all das stürmt förmlich auf sie ein, als Donovan wieder auftaucht. Sie ist mir vielleicht nicht direkt auf den ersten Blick sympathisch, doch dieses Mädchen wirkt absolut authentisch in ihrem Verhalten. Auf ihrem Weg zu ihrem großen Traum handelt sie nicht immer perfekt, sie läßt sich durch Freunde gerne zu Dingen überreden, die eigentlich so gar nicht zu einer Ballerina passen. Doch trotzdem oder gerade deswegen ist sie ein ganz typischer Teenager, mit vielen Selbstzweifeln, mit einer Essstörung, mit dem Verlieben in den Falschen. Alles das machte sie für mich lebendig und letzten Endes hätte ich sie gerne in den Arm genommen und ihr gesagt, dass sie genau richtig ist, wie sie ist. Ein Buch, das absolut geeignet ist für Teenager, aber auch für Erwachsene, die sich hier vielleicht doch wiedererkennen können. Der Titel gibt die Gefühlswelt der Protagonistin Theo perfekt wieder und man dreht, nicht nur im Tanzsaal, gemeinsam mit ihr die Pirouetten.Mein Fazit:Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Brandy Colbert ihre Geschichte rund um Theo und deren schwierigen Weg zum Erwachsen werden. Dabei geht sie auf viele Dinge ein, die gerade heute immer mehr auftauchen, sei es die Essstörung, das Experimentieren mit Drogen und Alkohol oder die Beziehungen zwischen zwei Menschen und letzten Endes die schwere Entscheidung zwischen richtig und falsch. Um all das geht es in diesem Buch und mir hat es sehr gut gefallen. Es läßt ein wenig nachdenklich zurück und ich hoffe, das es noch viele Leser, gerade im jüngeren Alter, finden wird.

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  • My Life in Circles - Brandy Colbert

    My Life in Circles
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    04. December 2016 um 23:01

    Ein vermisster Freund kehrt zurück - schließt sich der Kreis?Alles könnte wieder gut sein. Nachdem Theodoras bester Freund Donovan vor vier Jahren entführt wurde, brach ihre Welt zusammen. Jetzt geht es ihr endlich besser, sie kann wieder essen, trifft sich wieder mit ihren Freunden und geht mit Typen aus, die fast schon annehmbar sind. Mit Hosea z.B., der zwar seine eigenen kleinen Geheimnisse hat und vor allem leider bereits eine Freundin, sich aber der Anziehungskraft von Theo nicht entziehen kann und umgekehrt. Doch dann taucht plötzlich Donovan, ihr Kindheitsfreund, wieder auf. Und für Theo beginnt ein Albtraum. Noch einmal durchlebt sie die Erinnerung an Donovans Entführung und an den Mann, der ihn entführt hat. Denn sie weiß mehr, als sie sich und anderen zunächst eingestehen möchte.(Klappentext)Die Geschichte klang von dem Inhalt für mich interessant und erschreckend zugleich und ich war auf die Umsetzung gespannt. Den Einstieg mochte ich dabei ganz gerne, man lernt die Protagonistin Theodora, kurz Theo, kennen, die von der Rückkehr ihres besten Freundes erfährt, der entführt wurde. Ihre Gefühle in dieser aktuellen Situation waren nachvollziehbar dargestellt und man hat ihr mitgefühlt. Da war mir Theo auch noch recht sympathisch, die leidenschaftliche Balletttänzerin, die sonst einfach normal wirkt, aber doch noch Geheimnisse in ihrer Vergangenheit hat.Zitat : "Denn niemand könnte verstehen, dass die Spitzenschuhe an meinen Füßen mir das Gefühl geben, dass ich verdammt noch mal alles erreichen kann. Um ehrlich zu sein: Wenn ich das Tanzen nicht hätte, wäre ich wahrscheinlich längst vor die Hunde gegangen."Je weiter die Geschichte aber voran geschritten ist, desto mehr hat sich meine Meinung über sie geändert. Bei dem was sie damals erlebt und wie sie sich verhalten hat, wirkte ein wenig dumm und naiv, war aber auch bei ihrem jüngeren Alter verständlich. Was mich deutlich mehr gestört hat war, ist ihr anderes Problem aus ihrer Vergangenheit, was stark mit dem anderen verbunden ist, und wobei ich aber leider oft das Gefühl hattte, dass sie sich selbst belügt und das Problem immer noch präsent und nicht gelöst wurde. Im Vordergrund des Buches steht auch oft Hosea, mit dem Theo etwas anfängt, obwohl er eigentlich vergeben ist. Er ist der Drogendealer an der Schule, der aber auch ein begabter Klavierspieler ist. Charakterlich fand ich meistens schwer einschätzbar und durch sein Verhalten überhaupt nicht sympathisch. Ich finde, dass eine gute Umsetzung von "Betrugs-Geschichten" oft schwierig ist und hier leider nicht so gut gelungen ist, da ich die Charaktere dadurch und ihrem weiteren Handlungen unsympathischer fand. Zitat : "Ich nicke. Und mir ist klar, was ich damit signalisiere: dass sich das, was wir hier gerade tun, wiederholen könnte. Dass ich nicht die Kraft habe, ihm zu widerstehen. Ich kann nicht gegen diese Gefühle der Verliebtheit an. Ich mag diese Gefühle."Insgesamt war ich oft von der Protagonistin enttäuscht. Für mich wirkte es so, dass sie kein bisschen aus ihren Fehlern oder Problemen in der Vergangenheit gelernt hat oder diese bekämpfen will. Theo war eher ein schwacher Charakter und nur das Ende fand ich wirklich richtig gut. Nur leider war das nur das Ende und das reicht dann nicht aus, um das Buch deutlich besser zu machen.Die Thematik mit der Entführung von Theos besten Freund war berührend, trauig und erschreckend, auch mit der Vermutung der Protagonistin und dem gesamten Zusammenhang. Was ich aber schade fand war, dass Donovan so wenig präsent war. Man hat nur Erinnerungen aus der gemeinsamen Kindheit von ihm und Theo, die Entführung und seine Rückkehr, wo er nicht spricht und sich abkapselt. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mehr erwartet, dass er selbst in der Geschichte eine größere Bedeutung hat.Gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin, weil er gut zu der Geschichte gepasst hat und sich das Buch flüssig lesen lies.Fazit :Die Grunidee der mit der Entführung des besten Freundes von Theo und ihrem Problemen und Fehlern aus der Vergangenheit fand ich gut. Aber insgesamt enttäuschte mich die Protagonistin und die Geschichte war für mich nur okay.

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