Brigitte Riebe Die schöne Philippine Welserin

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Inhaltsangabe zu „Die schöne Philippine Welserin“ von Brigitte Riebe

Die Bürgerstochter und der Kaisersohn - eine verbotene Liebe, die im 16. Jahrhundert alle Standesgrenzen sprengt und am Hof der Habsburger Skandal über Skandal heraufbeschwört. Philippine Welser und Ferdinand II. verlieben sich, heiraten heimlich und bekommen vier Kinder. Doch je stärker ihre Verbindung wird, desto größer werden auch die Widerstände. Schließlich erkrankt Philippine an einem unheilbaren Leiden. Man munkelt, sie sei vergiftet worden …

Eine starke Frau, die für ihre große Liebe kämpft, aber kein Kriminalroman für mich ...

— MissNorge
MissNorge

Das Buch ist gut lesbar, das Krimi-Element aber schwach - ich kenne bessere Bücher von Brigitte Riebe

— DanielaN
DanielaN

Absolut genial - ohne Worte ...

— HEIDIZ
HEIDIZ

Ein Buch über eine schöne Frau, die trotz ihrer Stärke und ihrer Intriegen, das Glück nicht halten kann und nicht glücklich wird.

— Gelinde
Gelinde

Eine bewegende Geschichte um eine Liebe, die nicht standesgemäß ist.

— petra_radtke
petra_radtke

Ein wundervoller Roman, der mich tief berührt hat! Ich bin froh, auf diese Weise Philippine Welser kennengelernt zu haben!

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

Ein historischer Roman vor einem realen Hintergrund. Großartig!

— nirak03
nirak03

Die Aufmachung verleiht der Geschichte einen vielversprechenden Rahmen, inhaltlich konnte sie damit jedoch nicht mithalten. Sehr schade!

— elane_eodain
elane_eodain

Ein Roman für alle, die die Folgen von starren Standesschranken zusammen mit einer für die damalige Zeit ungewöhnlichen Frau erleben wollen!

— claudia_seidel
claudia_seidel

Ein liebevoll gestalteter historischer Roman, der durch seine prachtvolle Sprache besticht und das Lesen zu einem Genuss werden lässt.

— Nina2401
Nina2401

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  • Buchverlosung zu "Marlenes Geheimnis" von Brigitte Riebe

    Marlenes Geheimnis
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Liebe Brigitte Riebe-Fans und begeisterte Leser/innen (!!),da Ihr schon zur Leserunde mit unserer beliebten Autorin zu ihrem allerneusten Roman so interessiert ward und seid, bieten wir Euch hier zum Bucherscheinen noch extra eine Buchverlosungs-Aktion an! (D.h. Ihr könnt dann gerne jederzeit noch in die aktuelle Leserunde einsteigen, wenn Ihr mögt.)Und worum geht es in 'Marlenes Geheimnis'? Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen - Ein bewegender Roman über ein Familienschicksal vor der Kulisse des Bodensees!Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage. Die Grande Dame des deutschen historischen Romans ist zurück - und das ‚at it’s best!‘: Brigitte Riebe widmet sich der Kriegs- und Nachkriegszeit nach 1945 und den familiären Auswirkungen, die diese bis auf die heutige Enkelgeneration hat. Autobiografische Elemente, eine Flucht von Nordböhmen an den Bodensee und die Geschichte dreier Frauen aus verschiedenen Generationen lassen diesen bewegenden Roman über ein großes Familienschicksal entstehen.Wollt Ihr mit dabei sein und diese außergewöhnliche Geschichte entdecken? Dann bewerbt Euch hier um ein druckfrisches Buchexemplar! Wir drücken Euch die Daumen!Einen aufregenden und spannenden Leseherbst(!) wünscht Euch Euer Team des Diana Verlags.

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    Buchraettin

    Buchraettin

    08. September 2017 um 09:06
  • Eine starke Frau

    Die schöne Philippine Welserin
    MissNorge

    MissNorge

    22. March 2017 um 21:39

    Kurz zur GeschichteIm 16. Jahrhundert entbrandet am Hofe der Habsburger ein Skandal. Ferdinand, der Sohn des Kaisers, und Philippine Welserin verlieben sich, heiraten heimlich und bekommen vier Kinder. Die Verbindung der beiden zueinander ist so stark, sie trotzen allen Widerständen, bis Philippine ernsthaft erkrankt.Meine MeinungBitte nicht vom Untertitel "Historischer Kriminalroman" in die Irre leiten lassen, denn ich empfand das Buch eher als "normalen" historischen Roman mit den Zügen einer Biografie. Durch den lockeren, aber sich der Zeit anpassenden, Schreibstil liest sich das Buch sehr gut. Man wird nicht mit historischen Ausdrücken bombardiert, die einem in der heutigen Zeit nicht mehr geläufig sind.Alles ist gut und verständlich, auch die Personen und Örtlichkeiten wurden lebendig beschrieben.Brigitte Riebe schildert hier den Lebensweg von Pippa (Philippine) ab ihrem 29. Lebensjahr bis zu ihrem Tode. Durch den Wechsel von Erzählungen und den Tagebucheintragungen kommt man Pippa sehr viel näher. Man leidet förmlich mit ihr und versteht sie noch besser. Ich muss gestehen das ich froh bin im "Heute" zu leben und nicht zur damaligen Zeit. Kräuterheilkunde spielt hier im Buch auch eine große Rolle und deswegen wird zu Beginn eines jeden Kapitels eine bestimmte Pflanze vorgestellt, inkl. Wirkung, aber auch Nebenwirkung. Ungewöhnlich, aber sehr interessant und passend zur Geschichte.Zum Ende des Buches erklärt die Autorin noch was reale Begebenheiten sind und was ihrer Fantasie entsprungen ist. Wer historische Romane liebt, die sich mit dem Leben einer starken Frau befassen, dem empfehle ich dieses Buch zu lesen.

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  • Berührende Lebensgeschichte

    Die schöne Philippine Welserin
    Dataha

    Dataha

    17. January 2016 um 20:00

    Philippine Welser wächst im 16. Jahrhundert als Kaufmannstochter in Augsburg auf. Der Vater hat sich „aus dem Staub“ gemacht und lebt in Ravensburg. Ihre Mutter, Anna Welser, muss die Familie ernähren. Sie schickt Philippine regelmäßig zum Kräutersammeln, um Arzneien anrühren zu können. Im August 1556 fährt Philippine zu ihrer Tante Katharina nach Böhmen. Dort trifft sie auf den Habsburger Ferdinand II. Beide verlieben sich ineinander und heiraten heimlich, da der Sohn des künftigen Kaisers keine Bürgerliche ehelichen darf. Damit beginnt für beide eine sehr schwierige Ehe, die immer wieder durch Giftanschläge auf Philippine oder die gemeinsamen Kinder gefährdet ist.  Wir begleiten Philippine von ihrer Jugend bis zu ihrem Tod. Dieser Roman ist eine Mischung aus Realität und Fantasie. Brigitte Riebe hat aus historisch bekannten Fakten eine fiktive Lebensgeschichte aus Sicht von Philippine Welser niedergeschrieben. Philippine Welser hat tatsächlich Friedrich II geheiratet und die Ehe musste aus politischen Gründen geheim gehalten werden. Dadurch hatte Philippine den Ruf einer Geliebten und die gemeinsamen Kinder waren eine Schande. Das Kräuterbuch von Anna Welser ist überliefert und wurde von Philippine genutzt. Sie hat sich mit dem Thema Kräuterkunde intensiv beschäftigt und der Bevölkerung bei Krankheiten geholfen. Mich hat die Geschichte der Philippine Welser sehr berührt. Sie hat zwar ihre große Liebe geheiratet, aber sie saß mit ihren Kindern im goldenen Käfig und durfte dennoch nicht das Leben führen, das ihr und ihren Kindern eigentlich zustand. Dazu kamen die Schrecken der Zeit, wie z. B. die Pest. Ein bemerkenswertes Schicksal, das uns dieses Buch auf sehr beeindruckende Weise nahelegt. Die einzelnen Kapitel beginnen mit Kräuterzeichnungen von Heil- und Giftpflanzen aus alten Kräuterbüchern und enden mit fiktiven Tagebuchauszügen von Philippine. Im Nachwort erläutert die Autorin die historischen Fakten. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen, es lässt sich flüssig lesen und hat eine sehr angenehme Sprache. Allerdings würde ich dieses Buch beim besten Willen nicht als Kriminalroman bezeichnen. Dennoch bekommt es von mir ein „Empfehlenswert“.

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  • Heimliche Liebe

    Die schöne Philippine Welserin
    Giorgo

    Giorgo

    27. July 2015 um 20:05

    Schloss Ambras im 16. Jahrhundert, eine schöne junge Bürgertochter namens Philippine und der Kaisersohn Ferdinand II. verlieben sich. Doch der Bürgerlichen und dem Adligen ist es verboten sich zu lieben und so haben sie heimlich geheiratet. Sie bekommen Kinder. Aber Philippine muss sie als Findelkinder erziehen, was für sie gar nicht so einfach fällt. Sie ist eine kluge Frau, versteht Lateinisch und interessiert sich für die Kräutermedizin. Durch ihre vielen Schicksalsfälle wird sie immer schwächer und hat Angst, dass sie vergiftet wird. Die Geschichte fand ich schön und auch interessant. Das Buch hat eine angenehme Schriftgrösse, die Abschnitten und Kapitel sind kurz. Vor jedem Kapitel sind Kräuteraufgeführt und es wird beschrieben, was für positive und negative Wirkung sie haben. Die Autorin, Brigitte Rieber, hat auch noch Tagebücher von Philippine angefügt. So konnte ich einen Einblick bekommen, wie sie sich fühlte und was für Gedanken sie hatte. Was mir aber bei diese Geschichte gefehlt hat war die Persönlichkeit von Ferdinand. Ich hätte auch gerne gelesen, wie er sich fühlte und was es für ihn bedeutete, eine heimliche Ehe zu führen. Philippine Welserin hat es wirklich gegeben. Brigitte Rieber hat mit einer Mischung aus ein bisschen Fantasie und Realität eine gute Geschichte aus dem Mittelalter geschrieben.

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  • historische Spannung

    Die schöne Philippine Welserin
    robberta

    robberta

    Philippine ist (die gebildete Tochter eines Patriziers) sehr belesen, wissbegierig und des Latein kundig. Bücher über die Pflanzen- und Kräuterkunde haben ihr besonderes Interesse. Ihr Alltagsleben interessant geschildert. Sie ist verliebt in Ferdinand. Ferdinand und Philippine eine nicht standesgemäße Liebe. Der Erzherzog Ferdinand II. von Habsburg und die Kaufmannstochter, das ist undenkbar, oder ? Eine Liebe die auf Hindernisse trifft. Ihre Tante Katherina versucht zu vermitteln. Jaroslaw von Pernstein ist gegen diese Verbindung. Ihre Zofe Dusana versucht sie zu vergiften. Ein Becher Tee, der kurz darauf ebenso verschwunden ist wie Dusana. Doch Ferdinand liebt sie auch und lässt sie als Braut malen. Er legt ihr einen Ehevertrag vor, der sie und alle zum Schweigen verpflichtet. Meine Meinung: Ein historisch spannend erzählter, fast autobiografischer, Krimi um die tragische nicht standesgemäße Liebe von Philippine und Ferdinand. Immer wieder entgeht sie knapp Vergiftungsanschlägen. Eine Liebe die, durch das Los der Frauen im 16. Jahrhundert, Standesdünkel, Verzweiflung, Heimlichkeiten, Missgunst, Pest und Mordanschläge, fasst erstickt wird. Die bildliche Veranschaulichung des Lebens im 16.Jahrhundert und die Atmosphäre finde ich gut gelungen.

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    • 2
  • Wie immer toll...

    Die schöne Philippine Welserin
    unclethom

    unclethom

    25. January 2015 um 14:56

    Der Klappentext: DAS FEUER DER LILIE Die Bürgerstochter und der Kaisersohn – eine verbotene Liebe, die im 16. Jahrhundert alle Standesgrenzen sprengt und am Hof der Habsburger Skandal über Skandal heraufbeschwört. Philippine Welser und Ferdinand II. verlieben sich, heiraten heimlich und bekommen vier Kinder. Doch je stärker ihre Verbindung wird, desto größer werden auch die Widerstände. Schließlich erkrankt Philippine an einem unheilbaren Leiden. Man munkelt, sie sei vergiftet worden … Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/602-die-schoene-philippine-welserin.html Die Autorin: Brigitte Riebe, geboren 1953, bekannt als Autorin historischer Romane, hat unter dem Pseudonym Nina Geiger Frauenromane mit Esprit, Witz und Tiefgang verfasst, die zeigen, dass die alte Geschichte zwischen Frauen und Männern noch lange nicht auserzählt ist … Sie lebt mit ihrem Mann in München. Quelle: http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/336-brigitte-riebe.html Die Rezension: Es ist immer wieder eine Freude einen Roman von Brigitte Riebe zu lesen, so auch dieses Mal. Gewohnt schön die Schreibweise auch in diesem Roman, diesmal ein historischer Roman aus dem Jahr 2013. Es ist immer wieder beeindruckend, wie plastisch die Autorin die Figuren und Schauplätze beschreibt. Si gelingt es ihr immer wieder aufs Neue, ihre Bücher vor meinem inneren Auge wie einen Film ablaufen zu lassen. Farbenfrohe Bilder aus längst vergangenen Zeiten materialisieren sich bei mir, wie bei nur wenigen anderen Autoren. Aber nicht nur die Bilder sind es die immer wieder beeindrucken, nein auch emotional schafft es Brigitte Riebe immer wieder ihre Leser abzuholen. Ohne großes Geplänkel vorher steht man immer schnell mittendrin und wird bis zum Ende gefesselt und nicht wieder losgelassen. Irgendwie habe ich das Gefühl bei ihr, dass sie ihre Bücher nicht schreibt, sondern es ist eher eine Art die Bücher zu komponieren. Sie scheint ihre Geschichten dabei zu leben und nicht nur zu erdenken. Ihre Figuren sind lebendig und glaubhaft. Die Schauplätze farbenfroh und wie eine Fotografie die aus der damaligen Zeit herübergerettet wurde. Kurzum, es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen, es ist wieder einmal großartig es zu lesen. Ich kann nicht umhin hierfür 5 von 5 Sternen zu vergeben.

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  • Leider kein Krimi

    Die schöne Philippine Welserin
    monster

    monster

    07. November 2014 um 09:21

    Wie schon von anderen vor mir in deren Rezensionen bemerkt handelt es sich leider leider um keinen Krimi. Das hat mich doch etwas enttäuscht, da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch rangegangen bin. In weiten Teilen ist es einfach die Liebesgeschichte zwischen der Welserin Philippine und dem Habsburger Ferdinand II., die in Liebe entbrennen, obwohl ihre Familien diese Verbindung von vorneherein ablehnen. Ein bisschen ist es wie Romeo und Julia, die sich kriegen. Heimlich heiraten sie und machen jede Menge Kinder, von denen aber nicht alle überleben. Philippine lebt als Geliebte ein nicht besonders glückliches Leben, von der Gesellschaft verachtet und mit ständigen Krankheiten, die durchaus Giftanschläge sein können - aber so 100 prozentig weiß man das meist nicht. Gefallen hat mir der historische Hintergrund, dem man sehr gute Recherche anmerkt. Die Infos über das damalige Leben und die tatsächlich gelebten Leben waren sehr erhellend und interessant. Hier möchte ich auch das ausführliche Nachwort loben, welches in guten historischen Romanen nicht fehlen darf. Der Schreibstil war leicht zu lesen, eingängig und dem Text und dem Zeitalter angepasst. Wie gesagt, eigentlich kein schlechtes Buch aber nicht mein Geschmack, da ich Crime erwartet hatte und ziemlich viel Herzeleid bekommen habe.

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  • Unterhaltsam

    Die schöne Philippine Welserin
    bblubber

    bblubber

    29. October 2014 um 22:21

    Über die Handlung wurde hier ja schon ausreichend gepostet. Prinzipiell war es sehr interessant über den Klüngel zwischen den Adelshäusern zu lesen und ich war nicht überrascht, dass hier auch mit unfairen und mörderischen Mitteln versucht wurde, auf die Menschen und das Weltgeschehen gleichermaßen Einfluss zu nehmen. Ferdinand der Zweite, Sohn aus dem Hause Habsburg, ist zwar schwer verliebt in seine Philippine, aber doch nicht genug, um sie offiziell zur ehrbaren Frau zu machen. Wohl meint er, dass das ihr und vor allem ihm schaden könnte - aber er kann nicht verhindern, dass mehrmals tödlich gemeinte Anschläge auf sie verübt werden. Ich hatte das Gefühl, dass er ein typischer Mann seiner Zeit ist, der es als gegeben ansieht, dass die Frau die Leidende sein darf, wenn es um das Wohl des Mannes geht. Und Philippine ist zwar klug aber durch die Liebe weich und nachgiebig. Schön wären die geschichtlichen Hintergründe und die Pflanzenheilkunde im besonderen. Einen wirklichen Kriminalfall konnte ich weit und breit nicht finden. Dass sie schon eingangs erwähnt im STerben liegt und ihr Leben und die Anschläge rekapituliert ist nicht genug für eine Krimihandlung. Also ein guter historischer Roman über eine komplizierte Liebes- und Ehebeziehung, die vorzeitig endet. Maßig spannend, unterhaltsam und sehr gut im Schreibstil.

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  • Die schöne Philippine

    Die schöne Philippine Welserin
    Sabine17

    Sabine17

    28. February 2014 um 22:58

    1556 kommt die schöne Augsburger Bürgerstochter Philippine Welser mit dem Kaisersohn Ferdinand II zusammen. Doch ihre Liebe findet nicht die Gnade des Kaisers und so heiraten sie heimlich und bekommen vier Kinder, von denen zwei im Kleinkindalter sterben. Unter dieser Heimlichkeit leidet Philippine sehr. Von der Bevölkerung wird sie als Buhle angefeindet und man trachtet ihr sogar mit Gift nach dem Leben. Außerdem muss sie ihre neugeborenen Kinder erst auf die Türschwelle legen und dann als Findelkinder aufnehmen, damit es keinen Skandal gibt. Erst kurz vor ihrem Tod wird die Ehe vom Papst anerkannt. Philippine experimentiert viel mit Kräutern und führt so das Werk ihrer Mutter weiter. Dadurch erwirkt sie sich gerade bei der armen Bevölkerung einen guten Ruf. Aber mit Kräutern versucht man sie auch zu vergiften, daher hat sie einen treuen Dackel, der ihr als Vorkoster fungiert. 1580 stirbt Philippine mit 53 Jahren, nachdem sie noch ein paar Tage vorher den Giftanschlag einer Verwandten abwehren konnte. Philippine Welser hat wirklich gelebt und Brigitte Riebe hat um ihre Lebensdaten herum dieses Buch gestrickt, um auf diese sicherlich interessante Frauengestalt des 16. Jahrhunderts aufmerksam zu machen. Philippine hatte das Glück mit der großen Liebe ihres Lebens heimlich zusammenleben zu können, doch gerade diese Heimlichkeit hat ihr Leben auch erschwert. Erwähnenswert ist auch die Aufmachung des Buches. Jedem Kapitel ist das Bild und die Beschreibung einer Pflanze vorangestellt, die dann im Kapitel auch vorkommt. Das Buch hat mir diese interessante Frau und ihr geschichtliches Umfeld nahe gebracht hat.

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  • Wunderbarer historischer - und botanischer! - Roman

    Die schöne Philippine Welserin
    Ginevra

    Ginevra

    23. February 2014 um 16:48

    Augsburg, 1556: Philippine Welser ist 29 Jahre - nicht mehr ganz unerfahren, als sie im Schloss ihrer Tante Katharina von Loxan auf ihre große Liebe trifft: den Kaisersohn und Kurfürsten Ferdinand II. von Habsburg. Entgegen aller Etikette scheint auch er ihre Gefühle zu erwidern. Zwei Jahre später besucht er sie erneut, und eine leidenschaftliche Beziehung beginnt. Bald ist Philippine guter Hoffnung. Als Ferdinand sie sogar gegen den Willen seines Vaters, des Kaisers Maximilian, unter Ausschluss der Öffentlichkeit heiratet, beginnt für Philippine ein außergewöhnliches Leben voller Höhen und Tiefen. Der größte Schatz, den ihre Mutter Anna ihr mit in die Ehe gibt, ist ein geheimnisvolles Kräuterbuch. Das Wissen um die Heilkraft, aber auch um die Gefahren, die in den unscheinbaren Kräutern stecken, hilft Philippine in allen Lebenslagen - bis in ihrer Umgebung einige Giftmorde geschehen... Brigitte Riebe, geb. 1953, lebt und schreibt in München. Ihre bisher ca. 40 Bücher, darunter viele historische Romane, zeichnen sich durch Originalität, Abwechslungsreichtum und akribische Recherchen aus. Ihr wunderbarer, gefühlvoller und spannender Erzählstil macht ihre Bücher zu einem besonderen Lesegenuss. Bei der "schönen Pippa" hat Brigitte Riebe wieder mal aus dem Vollen geschöpft: große Gefühle, berühmte historische Persönlichkeiten, umfassendes botanisches Wissen und eine spannende Kriminalstory haben mich von Anfang bis Ende in ihren Bann geschlagen. Die Person der Philippine wird durch die Einschübe in Form eines fiktiven, sehr persönlichen Tagebuchs so plastisch, dass man glaubt, sie persönlich zu kennen - wie eine Freundin oder Verwandte. Das Titelbild zeigt ein Gemälde der Titelheldin, im Buch finden sich alte Stiche von den Pflanzen, denen das jeweilige Kapitel gewidmet ist. Wie immer beschreibt Brigitte Riebe am Ende des Buchs den historischen Background (das lese ich inzwischen immer zuerst) - so macht Geschichtsunterricht wirklich Spaß! Fazit: ein wunderbares Buch, das schon jetzt zu meinen Top- Favoriten der historischen Romane zählt. Absolut empfehlenswert für alle, die sich für ungewöhnliche, starke Frauen aller Zeiten interessieren - und für die Geheimnisse der Kräuterkunde!

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  • Viele Geheimnisse

    Die schöne Philippine Welserin
    baronessa

    baronessa

    03. August 2013 um 18:39

    muss Philippine für sich behalten, denn sonst würde sie ihre Liebe mit Ferdinand aufs Spiel setzen. Philippine wusste, dass sie nicht mehr lange leben wird. Tief in ihren Gedanken schaut sie auf ihr Leben zurück. Hoffnungslos hatte sie sich einst in Ferdinand verliebt. Keinen anderen Mann konnte sie daher die Hand reichen. Durch Zufall sehen sie sich wieder und ihre Liebe nimmt feste Formen an. Ferdinand heiratet heimlich die Bürgerstochter. Ihre Kinder sind alle Findelkinder, denn für die Gesellschaft zählt sie nur als Geliebte des Kaisersohnes. Um ihre eigenen Kinder zu behalten, wurden sie auf der Treppe ausgesetzt, gefunden und als Findelkind anerkannt. Ihre Liaison ist vielen ein Dorn im Auge und so werden einige Mordanschläge auf sie verübt. Erst im Laufe der Jahre wurde ihre Ehe vom Papst anerkannt. Aber für Philippine ist es zu spät, denn ihre Kräfte schwinden. Eine gute Mischung zwischen einem Krimi, einer Biografie und Naturkunde. Historisch belegt und mit viel Kräuterkunde untermauert. Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung und Erklärung einer Pflanze. Diese Pflanze findet in dem Kapitel Verwendung – egal ob als Heilmittel oder Giftpflanze. Eigentlich ist nicht sie die Forscherin, sondern ihre Mutter. Philippine führt die Aufzeichnungen nur weiter. Sie hilft ja nicht unbedingt selbst, sondern sie lässt helfen. Allerdings ist sie der damaligen Zeit weit voraus. Die historische Liebesgeschichte kommt allerdings nicht so glaubwürdig rüber. Für eine solche Liebe, die damals alle Grenzen sprengte, fehlt einfach die Ausstrahlung einer großen Liebe. Ihr kennt alle das Gefühl, wenn man verliebt ist – mir fehlt dieses Gefühl in der Geschichte. Alles kommt so nüchtern daher, gerade wenn man an die Widerstände dieser Liebe denkt.  Ansonsten kann man das Buch gut lesen. Es ist mit viel Wissen der Heilkräuter angereichert. Historisch belegt und doch mit Fantasie geschrieben. Das Cover zeigt ein Bildnis der jungen Frau.

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  • Eine besondere Frau, eine besondere Liebesgeschichte

    Die schöne Philippine Welserin
    Spatzi79

    Spatzi79

    03. July 2013 um 13:17

    Philippine Welser, Kaufmannstochter aus Augsburg, verliebt sich in den Erzherzog Ferdinand. Dieser erwidert die Gefühle der schönen Pippa und so kommt es zu einer für damalige Verhältnisse höchst unstandesgemäßen Verbindung zwischen der Bürgertochter und dem Kaisersohn. Ihre Heirat müssen sie geheim halten und Philippine muss einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen. Ob der jungen Frau die Konsequenzen dieser Liebesheirat so bewusst waren? Ihre eigenen Kinder muss sie als Findelkinder ausgeben und dann an Eltern statt annehmen, man trachtet man nach dem Leben und schimpft sie eine Hure. Doch die unerschütterliche Liebe zwischen Ferdinand und ihr überdauert alle Widrigkeiten und hält jahrzehntelang an. Eine Geschichte wie aus einem Film, aber mit wahrem Hintergrund. Die Autorin schildert den Lebensweg der Philippine Welser hier nicht als streng belegte Biographie, sondern schmückt die Geschichte spannend aus. Durch Tagebucheinträge kommt man als Leser Pippa sehr nahe und fühlt und leidet mit ihr. Eine fiktive Kriminalhandlung bringt erhebliche Spannung in die Geschichte. Leider umfasst das Buch nur gute 300 Seiten und so bleibt nicht allzuviel Raum für Details und Ausschmückungen. An einigen Stellen hätte ich mir davon etwas mehr gewünscht. So bleibt vieles der Interpretation und Phantasie des Lesers überlassen. Schön gestaltet wurde das Buch, indem jedem Kapitel die Zeichnung einer bestimmten Pflanze und ihre besondere Wirkungsweise vorangestellt wurde. Die Wirkung von Pflanzen spielt eine große Rolle im Buch und in Philippines Leben. Eine fesselnde Geschichte über eine höchst interessante Frauenfigur des 16. Jahrhunderts und eine ganz besondere Liebesgeschichte.

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  • Die schöne Philippine Welserin

    Die schöne Philippine Welserin
    Avila

    Avila

    30. June 2013 um 18:49

    Philippine Welserin, eine Kaufmannstochter, verliebt sich in den Erzherzog Ferdinand. Gegen alle Konventionen entschließen sich die beiden diese Liebe zu lieben. Für Philippine heißt das nicht nur ein Leben voller Heimlichkeiten, sondern auch voller Gefahren und Gift. Das Buch ist sehr schön gestaltet. Das Cover wirkt zwar ein wenig altmodisch, aber innen ist die Gestaltung und der Aufbau des Plots mit viel Liebe gemacht wurden. Jedes Kapitel widmet sich einer bestimmten Pflanze. Die verschiedenen Namen und deren Wirkungen (positiv, wie negativ) und deren Aberglaube sind zusammen mit einer Abbildung der Pflanze jedem Kapitel voran gestellt. Die Pflanze bekommt in dem jeweiligen Kapitel besondere Aufmerksamkeit. Es schürt gleichzeitig Neugierg und baut Spannung auf. Durch Tagebucheinträge bekommt der Leser zusätzlich einen intensiven und intimen Einblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin. Teilweise hätte dies für mich persönlich aber noch tiefgehender sein können. Zudem wird lediglich die Sicht der Philippine geschildert. Ferdinands Gedankengänge bleiben für den Leser verschlossen, was ich teilweise ebenfalls schade fand. Aber der Fokus wurde hier ganz bewusst, auf diese besondere Frau gelegt. Gleich zu Anfang wird im Prolog das Ende geschildert. Zu Anfang ist man ein wenig verwirrt, aber es verschafft auch ein Grundinteresse und jede Menge Fragen stellen sich von Anfang an ein. Wenn man dieses am Ende nochmal liest, wird alles klar und gibt ein recht geschlossenes Gesamtbild. Die Spannung bleibt gleichbleibend und ist im ganzen Buch vorhanden. Der Stil und die recht einfach Sprache verhelfen ebenfalls zu einem netten Schmökern. Manchmal hätte ich mir aber auch mehr Worte gewünscht, der Leser ist hin und wieder gefordert, selbst mitzudenken, die Handlung weiter zu stricken, da einiges nur angedeutet bleibt. Ideal für Leserunden. Alles in allem aber ein gutes Buch, welches entspannende und spannende Lesestunden verschafft und sich leicht und lcoker wegliest.

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  • Eine bewegende Geschichte um den Kampf einer nichtstandesgemäßen Liebe

    Die schöne Philippine Welserin
    petra_radtke

    petra_radtke

    06. June 2013 um 23:31

    Die Schriftstellerin entführt uns ins 16.Jahrhundert, lässt uns die Jahre 1556-1580 der Tochter einer wohlhabenden Augsburger Kaufmannsfamilie, Philippine Welser, genannt Pippa, miterleben. Pippas Vater hat die Familie verlassen. Ihre 2 Brüder stehen auf eigenen Beinen. Von ihrer Mutter erlernt Pippa das Wissen der Kräuterkunde und hilft ihr beim Herstellen von Arznei, die so manches Zipperlein der Nachbarn heilt. Ihr Onkel führt sich in das kaufmännische Rechnen ein und hilft der Familie in finanziellen Notsituationen. Ihre Tante lebt in Böhmen auf einem Schloss, nach dem Tode ihres Mannes allein und so ist Pippa hier ein gern gesehener Gast. Hier begegnet sie dem Erzherzog Ferdinand II. von Habsburg, dem Sohn des damaligen Kaisers und in ihrem Herzen entbrennt eine Liebe zu ihm, die in der damaligen Zeit nicht standesgemäß ist und also ein Geheimnis bleiben muss. So versucht Pippa durch eine Liebesbeziehung zu einem Zimmermann ihre große Liebe zu vergessen. Doch dieser nutzt sie nur aus und verstößt sie dann.. Pippa nimmt gern eine erneute Einladung auf das Schloss ihrer Tante an. Diese arrangiert ein Treffen mit dem Erzherzog und zwischen beiden entbrennt eine tiefe Liebe, die sie trotz aller Standesschranken verteidigen wollen. Diese Liebesgeschichte ist historisch belegt. Jahrelang kämpfen beide um die Anerkennung ihrer Liebe. Ferdinands Familie schreckt nicht vor Mordanschlägen zurück, um der Beziehung ein Ende zu setzen. Ob es beiden gelingt, glücklich zu werden, kann man in diesem Buch voller Spannung , aber auch mit viel Gefühl lesen. Meine Einschätzung: Brigitte Riebe ist ein besonderes Buch gelungen. Durch eine Erzählweise des Wechsels zwischen fiktiven Tagebuch der Philippine und einem 2. Erzählstrang taucht man als Leser in die Zeit der Renaissance ein - einer Zeit, in der die Reformation alte starre Gesellschaftsformen des Spätmittelalters erschüttert, sich aber dennoch schwer tut mit neuen Reformen. Die Covergestaltung mit dem Porträt der Philippine Welser deutet durch die Farbgestaltung und die Schrift auf das 16.Jahrhundert hin und gefällt mir sehr gut. Die einzelnen Kapitel sind nach Heilkräutern benannt und werden mit deren Abbildungen und Erklärungen der positiven und negativen Wirkungsweise ergänzt. Daran kann der Leser oft erkennen, welche Richtung das jeweilige Kapitel nimmt und man lernt etwas über die Kräuter dazu. Im Prolog begegnen wir der Hauptgestalt Philippine Welser am Ende ihres Lebens. Sie ist gezeichnet vom 20 jährigen Kampf der Anerkennung ihres Standes als rechtmäßige Ehefrau von Friedrich, dem Habsburger, dem sie 5 Kinder gebar, von vielen Schicksalsschlägen, die sie in der Zeit erleben mußte. In ihren letzten Stunden erinnert sie sich an die vergangenen Jahre...In der Geschichte ist es sehr berührend zu lesen, wie sie über alle Hürden der damaligen Geselschaft hinweg zu ihrer großen Liebe zum Erzherzog Ferdinand steht und sich bemüht trotz aller Schwierigkeiten, eine gute Ehefrau und Mutter zu sein. Sie setzt sich auch dafür ein das Leben armer Menschen zu erleichtern und sie mit ihrer Kenntnis über die Wirkung der Kräuter zu heilen. Philippine hatte immer große Angst Opfer eines Mordanschlages zu werden, auch um ihre Kinder und ihre Familie hatte sie Angst. Da die gängigste Methode damals die Vergiftung mit Kräutern war, musste ihr Hund alle Speisen vorkosten. Doch auch das half nicht gegen einige Schicksalsschläge... Durch die Geheimhaltung der Heirat mit Ferdinand II., dem Sohn des damaligen Kaisers , galt sie als Geliebte des Erzherzogs. Selbst die Geburt ihrer Kinder musste verheimlicht werden. Diese wurden nach der Entbindung auf die Schwelle des Schlosses gelegt, wo sie gefunden wurden und als sogenannte Schwellenkinder adoptiert und von einer Amme betreut wurden. Sie hatten keinerlei Anspruch als Erbe des Hauses Habsburg anerkannt zu werden. Da Ferdinand sie mit Reichtum verwöhnte, hatte Pippa viele Neider, auch in ihrer eigenen Familie, die ihr nach dem Leben trachteten. So war sie zerissen in ihrer Angst vor Ermordung und ihrer großen Liebe zu Ferdinand und zu ihren Kindern. Selbst als nach 20jährigem Kampf der Papst seinen Segen gab und sie endlich öffentlich als Ehefrau anerkannt wurde, ist sie innerlich so zerissen, dass sie ihre letzten Jahre nicht mehr genießen kann. Sie gibt sich der Völlerei hin, die ihre Gesundheit vollends zerstört, so dass sie mit nur 53 Jahren stirbt. Philippine Welser geht in die Geschichte ein, als eine Frauengestalt, die sich über Standesdünkel hinwegsetzt und um ihre große Liebe kämpft . Sie setzt ihr Wissen über die Kräuterheilkunde ein, um auch armen Menschen in Not zu helfen. Aus der "schönen Philippine" - wie sie von Zeitgenossen genannt wird, wird "die Mutter von Tirol". Am Ende des Buches gibt es ein historisches Nachwort, in dem der Leser erfährt, was in der Erzählung Fiktion und was historisch belegt ist und welche Entwicklung die handelnden Personen im Leben nahmen. Ich kann diesen Roman nur allen Liebhabern historischer Roman nahe legen. Danke an Brigitte Riebe, die uns hier eine historische Frauengestalt lebendig werden ließ. Das Buch ist erschienen im Gmeiner Verlag im März 2013 und umfasst 337 Seiten.

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  • Eine sehr bewegende Geschichte

    Die schöne Philippine Welserin
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    06. June 2013 um 11:54

    Inhalt: In ihrem neuen Roman läßt uns Brigitte Riebe an dem bewegten und tragischen Leben der Philippine Welser teilhaben. Die bürgerliche "Pippa" heiratet den Erzherzog Ferdinand II. Doch diese Ehe muß geheim bleiben und auch deren Kinder, sogenannte "Schwellenkinder" werden niemals anerkannt werden. Doch die Liebe der beiden ist durch nichts zu erschüttern, wodurch sich Philippine viele Feinde schafft und ihr sogar jemand nach dem Leben trachtet..... Meine Meinung: Diese Geschichte hat mich sehr bewegt. Durch den schönen, flüssigen und fesselnden Schreibstil konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ich habe Philippine bewundert, mit welcher Stärke sie ihr Schicksal, dass ihr wirklich nur wenig glückliche Zeit ließ, ertragen hat und ihre Liebe zu Ferdinand durch nichts zu erschüttern war. Auch dieser Roman wurde von der Autorin wieder hervorragend recherchiert und dem Leser lebendig nahegebracht. Sehr gut haben mir die Beschreibungen der Heilkräuter gefallen, welche jedem Kapitel vorangestellt wurden und anschließend geschickt in die Geschichte mit eingeflossen sind. Auch das Cover mit dem Bild von Philippine und die Innenausstattung des Buches wirken sehr edel. Am Ende erfahren wir in einem interessanten Nachwort, was an der Geschichte stimmt und was Fiktion war. Fazit: Ein rundum stimmiges Buch, welches ich unbedingt weiterempfehlen möchte und vergebe daher 5 von 5 Punkten.

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