Carsten Stroud Der Aufbruch

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Inhaltsangabe zu „Der Aufbruch“ von Carsten Stroud

In Niceville, einer Kleinstadt im Süden der USA, geraten die Dinge vollends außer Kontrolle: An einem Wochenende finden zwei sadistische Mehrfachmorde statt. Die Täter berichten von einer mysteriösen Stimme, die sie angestachelt habe. Sind sie besessen? Kommissar Nick Kavanaugh ist erst mal damit beschäftigt, seine Familie zusammenzuhalten, die vom Adoptivsohn Rainey tyrannisiert wird. Derweil taumelt ein Halbtoter durch die Stadt und eine Frau versucht, Seelen zu ernten. Der Schlüssel zu allem scheint in der mit pechschwarzem Wasser gefüllten Senke am Rande der Stadt zu liegen. Als Nick dem heimtückischen leiblichen Vater Raineys begegnet, kommt er der Lösung auf die Spur …

Langatmig. Sehr, sehr langatmig und die Auflösung eine Enttäuschung.

— zickzack

Das Finale punktet mit Spannung und Sarkasmus, kommt nicht ganz an die Vorgänger heran, hat aber einen hohen Sucht-/Spaßfaktor.

— chuma

Enttäuschend.

— thursdaynext

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    Der Aufbruch

    walli007

    08. October 2016 um 20:53

    Es schwirrt und summt im Kopf, es fühlt sich wie Migräne an. Und irgendwann beginnen Menschen, die als unbescholten gelten, andere niederzumetzeln. Und Rainey Teague benimmt sich immer noch sehr seltsam. Obwohl die Ärzte nichts gefunden haben und sich darauf einigen wollen, dass es wohl eher um ein psychisches Problem handeln muss. Kate und Nick, seine Zieheltern, wünschen sich nicht, dass er mit Tabletten vollgestopft wird. In manchen Momenten wirkt Rainey so abwesend und aggressiv, dass sie nicht mehr wissen, wie sie ihm begegnen sollen. Und Charlie Danziger wacht in einem Hotelzimmer auf und beobachtet die Szenerie, die sich vor seinem Fenster bietet. Bei diesem abschließenden Band der Niceville Trilogie geht es gleich am Anfang richtig zur Sache. Einige Menschen werden grausam getötet und die mutmaßlichen Mörder bleiben mitunter auch nicht mehr lange am Leben. Nick und seine Kollegen wissen kaum noch, in welchem Fall sie zuerst ermitteln sollen. Und Charlie Danziger, mit dem nun wirklich nicht zu rechnen war, schleicht durch die Stadt. Niceville, der Ort, über dem ein böser Schatten zu liegen scheint. Was ist der Plan hinter allem? Wie kann dem Bösen entgegen getreten werden?  Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wirkt dieser Band fast ein wenig betulich. Zwar spart der Autor nicht mit Blut, aber es fehlt ein wenig der aberwitzige Humor, der „Die Rückkehr“ so speziell machte. Hier wird ansatzweise ermittelt, war allerdings nicht umbedingt zu Ergebnissen, sondern häufiger zu Verletzen und Toten führt. Und so dümpelt die Lösung des Rätsels vor sich hin. Auch Charlie Danziger, der noch einmal einen großen Auftritt hat, stolpert meist etwas ziellos durch die Schauplätze. Seinen Heldenmoment hatte auch er im vorigen Band. Was witzig, mysteriös und fesselnd aufgebaut war, wirkt in der Auflösung ein wenig konstruiert und irgendwie nicht überraschend. Als Finale wünscht man sich mehr Action und Pfiff. Doch Ende gut alles gut - die Trilogie bringt Thriller und Fantasy auf lesenswerte Weise zusammen. 3,5 Sterne

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  • Dritter Teil der Niceville-Triologie

    Der Aufbruch

    zickzack

    05. June 2016 um 12:20

    Ich habe mir eindeutig mehr von dem letzten Teil erwartet. Zwar fand ich in Band 1 und 2 schon Längen in den Büchern, aber da waren es nur einzelne Passagen, Dieser dritte Teil hat sich wie Kaugummi gezogen und diesem Teil hat auch wieder das bewiesen, warum ich ungern Bücher mit so vielen Personen lese, aus deren Sicht der Autor schreibt. Es war schwer an manchen Stellen die Zusammenhänge zu erfassen und ich hätte mir gewünscht, dass noch etwas näher auf die Ruelle-Farm eingegangne wird. Das Ende war auch nicht wirklich eine Auflösung, sondern ich dachte mir nur: Das wars? Dafür habe ich jetzt die drei Bücher gelesen? Kommt da wirklich nichts mehr?Der Autor hat es auch geschafft mir jeden Charakter zu versauen, den ich gemocht habe. Was sollte das am Ende mit Mavis und Delores? Ich versteh es nicht...Und der Epilog hätte ganz wegfallen können, denn das waren für mich nur hintereinander geklatschte lieblose Informationen. Nein, das Buch hat absolut keinen Spaß gemacht und ich war froh, als es zu Ende war, um mit einen anderen anfangen zu können.Darum leider nur einen Stern (obwohl nicht einmal dieser wirklich verdient ist).

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  • Schade...

    Der Aufbruch

    Jetztkochtsie

    12. February 2016 um 14:32

    Sehr schade... würde ich als Fazit zu Band drei der Niceville Trilogie sagen. (Band 1 / Band 2) Erschienen bei Dumont. Die ersten beiden Bände waren rasant, stimmungsvoll, gruselig, interessant und einfach anders. Sehr coole Charaktere, ein sehr interessantes Setting, eine Stimmung, die ihres gleichen sucht. Band drei konnte leider an nichts davon wirklich anknüpfen. Zum einen hatte ich ganz massive Probleme überhaupt in die Geschichte reinzufinden. Wer war nochmal wer? Was hatte wer jetzt noch gleich wie gemacht und wer war eigentlich tot und nun doch nicht? Hier hilft der Autor dem Leser leider überhaupt nicht auf die Sprünge und bei mir lag die Lektüre der beiden anderen Bände leider schon ein wenig länger zurück, sie zuvor nocheinmal lesen wollte ich aber auch nicht, ich habe mich dann so durch das Buch gehangelt, immer mit komischen Ahnungen, diese oder jene Figur bereits zu kennen, aber nicht mehr ganz sicher zu sein, wer das jetzt war. Schade, hier hätte man allein durch einen Nebensatz oder eine kurze Erwähnung der Vorgeschichte im Rahmen eines Prologs oder einer Figurenliste im Anhang sehr viel vereinfachen und verbessern können. So war es schlicht anstrengend. Leider gelingt es auch aus diesem Grund nicht, die düstere Grundstimmung beizubehalten, immer wieder grübelt und rätselt man, wie das jetzt zusammen hängt und versucht sich an die Geschehnisse des ersten Bandes zu erinnern. Hier fehlen mir kurze erklärende Rückblenden und das obwohl ich sonst wirklich kein Freund der Rückblenden bin, bei diesem 3, Teil wären sie hilfreich gewesen. Der Stil ist weiterhin ein schneller, direkter und rasanter, es machte auch hier Spaß den Figuren zu folgen und das Buch las sich wirklich sehr schnell, leider fand ich nicht jede Charakterentwicklung schlüssig und hatte am Ende das Gefühl, dass hier eine Menge weggelassen und nicht erzählt wurde, weil man nun aber mal schnell zum Ende kommen wollte. Das ist einfach enttäuschend, eine so fantastische ausschweifende und intensive Geschichte und dann eine so halbherzige und fade Auflösung. Nein, das war deutlich weniger, als ich erwartet habe. Ja, Stroud konnte mich auch hier streckenweise fesseln, löste die Dinge für mich aber zu glatt, zu wenig intensiv und zu schnell auf. Er erzählt spannend und brutal und charakterisiert seine Figuren schonungslos und auf eine Art, die eine sehr gute Beobachtungsgabe und ein Erzähltalent beinhaltet, trotzdem überzeugte mich Band drei nicht. Trotz aller Dramatik, Brutalität und Geschwindigkeit bleibt einiges farblos und emotionslos. Ich als Leserin habe wenig Mitgefühl für die Figuren empfunden, sie kamen mir nicht nahe, wie in den ersten Beiden Teilen. Es mag an meinen Erwartungen gelegen haben, aber das war leider nichts, was in mir die Begeisterung der ersten beiden Teile wecken konnte. Es war unterhaltsam und ja die Geschichte ist beendet, aber mehr als ganz nett, fällt mir am Ende leider nicht ein. Sehr schade auch, dass hier mal wieder vor Abschluss einer Trilogie das Outfit der Bücher geändert wurde. Nun habe ich also mal wieder die ersten beiden Bände einer Reihe in anderem Look, als der letzte Band. Das ist einfach Schade.

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  • Zwischen den Spiegeln - verloren

    Der Aufbruch

    Bri

    20. December 2015 um 12:10

    Lange habe ich gewartet, über zwei Jahre, nun hielt ich ihn in Händen, den dritten und letzten Band, der so fulminant begonnenen und weitergeführten Mystery-Thriller Reihe um die in den Südstaaten der USA gelegene Stadt mit dem sprechenden Namen Niceville. Dass alles nicht ganz so nett dort ist, dass es unter Oberfläche mächtig brodelt hatte Carsten Stroud in den Vorgängerbänden sprachlich auf höchstem Niveau und inhaltlich trickreich klar gemacht. Der letzte Band der Reihe, der alle Fäden aufnehmen, Andeutungen klar machen, Zwischenebenen aufdecken und zu einem krönenden Abschluß werden sollte, zeigt leider in sehr deutlicher Weise, wie sehr ein fremdsprachliches Buch auch von den Qualitäten seines Übersetzers profitieren kann oder muss. Im vorliegenden Fall ging da etwas gründlich schief. Was genau ist mir nicht klar. Aber so, wie ich versuchte, in Niceville nicht zwischen den Spiegeln verloren zu gehen, so versuche ich hier, herauszufinden, was passiert sein könnte. Denn die hohen Erwartungen, die ich mir gemacht hatte, wurden leider nicht erfüllt. Trotzdem möchte ich nicht sagen, dass Die Rückkehr mich komplett enttäuscht hat. Aber vielleicht beginnen wir am Anfang. Die beiden Vorgängerbände glänzten vor allem durch einen rasanten fesselnden Einstieg und zogen den Leser ohne Wenn und Aber in die Mysterien von Niceville hinein. Die Figuren waren greifbar und wurden zu treuen Begleitern. In Der Aufbruch ist von einem raschen Aufbruch zu Beginn jedenfalls nicht viel zu spüren. Die gewohnt pointierte Sprache fehlt, der Text wirkt schwerfälliger als in den Vorgängerbänden und damit bewegt sich alles in diesem Buch langsamer und zäher. Hat man sich eingelesen, entwickelt sich die Geschichte zwar und es blitzt hin und wieder etwas von der gewohnten Niceville-Atmosphäre auf, doch die bleiben die bisher so einzigartig gezeichneten Figuren blass. Sie werden nebulös, verschwinden zwischen den Spiegeln und scheinen des Treibens um sie herum müde geworden zu sein. Der Lesefluss kommt langsam in Gang, doch ab und zu staut er sich an. Zu genaues Lesen hält ist auf. Pellegrino war doch ein Wasser oder? Wenn da eine Flasche auf dem Tisch steht, weshalb trinkt der Protagonist dann einen Pellegrino? ... Mancher würde jetzt sicher sagen, es ist kleinlich solche Dinge anzumerken, das mag sein. Aber ich kann oder besser mag mir einfach nicht vorstellen, dass ein Autor, der zwei solch geniale Vorgängerbände vorzuweisen hat, plötzlich und unerwartet seine sprachliche Treffsicherheit verliert. Hier kommen sicherlich unterschiedliche Umstände zum Tragen und teilweise jammere ich in diesem Fall auch auf ganz hohem Niveau, denn unterhalten hat mich die Lektüre im Großen und Ganzen schon. Nur hätte ich mir eben noch mehr erwartet. Wohin die Reise inhaltlich gehen sollte, lag für den mitdenken Leser auf der Hand: Mystisch-mythische Legenden der Ureinwohner Nicevilles und Umgebung - entstanden auch durch die besondere geologische Lage und Formung - sollen das häufige Verschwinden von Menschen klären. Die Fäden die da lang gesponnen wurden, am Ende verknüpft werden. Das werden sie zum Teil auch, aber gerade das Ende wirkt wie mit zu heißer Nadel gestickt. So kann ich nur zu meinem tiefen Bedauern sagen: Ich hätte gerne noch länger auf den Abschluss gewartet, wenn dadurch ein stimmigerer und den beiden ersten Bänden ebenbürtiger dritter Band gefolgt wäre.

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  • Mysteriöses Eifersuchtsdrama, zugereister Yin & Yang Schwestern

    Der Aufbruch

    thursdaynext

      Husch & Pfusch Der Schwung ist verschwunden aus Niceville, so fühlte es sich am Beginn des langersehnten Abschlussbandes der Trilogie zumindest an. Stroud schien seinen begeisternden Stil, seine punktgenaue Sprache und die aberwitzige Rasanz welche die ersten beiden Bände auszeichnete irgendwann unterwegs zum Ende verloren zu haben. Zwar blieb die Erzählung dicht, nach den Anfangsschwierigkeiten stellenweise auch wieder packend aber dieses neue Element, dieser Verve, Esprit und Witz, welches den Autor heraushob über andere Meister des Genres wie Stephen King, tauchte nicht mehr auf. Die Faszination ist auf dem Weg zum Ende abhanden gekommen... Ein paar lichte Momente im Mittelteil waren zu finden doch dann kam das Ende. DAS ENDE. Schrecken, Wehklagen und böse Worte fallen mir da spontan ein. Verquast, abgehudelt, lieblos zusammengestrickt mit glühender Nadel, da musste, oder wollte jemand ganz schnell, ganz dringend fertig werden. Klar ist es im Genre Horror/Mystik etwas zweifelhaft wenn die Leser ausgerechnet nach Logik schreien, aber was Carsten Stroud hier zusammengeschustert hat steht auf derart hauchdünnen, tönernen Füßen, beim ersten Kolibriniesen fliegt es davon. Genauso wie das Lesevergnügen der ehemals begeisterten Niceville Leserin welches sich auf Harpyienschwingen (sind das die Vögel mit der größten Flügelspannweite?), mit dem Ende geschuldeter, dreifacher Lichtgeschwindigkeit verabschiedet hat.   Schlimmes Ende! Finger weg! Und wer, nachvollziehbarer Weise unbedingt wissen möchte wie es ausgeht. Lest Spoilerrezis, leiht euch das Buch, aber kauft es bloß nicht!

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    • 14

    Bri

    14. December 2015 um 20:55
    thursdaynext schreibt Nee, auch dann nicht. Die Schwächen sind stark in diesem Buch...

    Ha, die Schächen sind stark in diesem Buch, weise Du bist ;) Dachte, Du bist Han und nicht Yoda ;)

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