Celia Bryce Heller als ein Stern

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Inhaltsangabe zu „Heller als ein Stern“ von Celia Bryce

Die Tage auf der Krebsstation kommen Megan wie das Leben auf einem fremden Planeten vor. Abgekapselt von ihrer Familie und ihren Freunden, umgeben von Patienten, die alle deutlich jünger sind als sie. Alle bis auf Jackson - dem sie zunächst mit Ablehnung begegnet. Jackson ist verwirrend "anders". Er kennt keine Regeln und hat, obwohl selbst schwerkrank, immer ein Lächeln auf den Lippen. Im abgeschiedenen Kosmos des Krankenhauses entsteht schon bald ein zartes Band zwischen Megan und Jackson, das jeden Tag stärker wird. Ein Band, dem die Krankheit nichts anhaben kann, das für beide zum Anker wird - und das selbst den Tod überwindet.

Zu wenig Gefühle für eine Krebsgeschichte....

— Sternschnuppi15
Sternschnuppi15

Konnte mich leider nicht überzeugen, da mir die großen Emotionen, die ich erwartet habe, fehlten.

— kitty_montamer
kitty_montamer

Einwunderschöner Jugendroman. Leicht zu lesen, humorvoll und traurig. Wirklich empfehlenswert. :)

— Clara-Skye
Clara-Skye

Klingt ürgendwie langweilig...

— Yvonne10
Yvonne10

Unheimlich schön und gleichzeitig unheimlich traurig ist die Geschichte von Megan, die plötzlich ihre Kindheit hinter sich lassen muss.

— Buecherfee82
Buecherfee82

Freundschaft, Krankheit und Familie - alles verpackt in einer wunderbaren Geschichte für jüngere Jugendliche! Zum Lächeln & Weinen zugleich!

— Daniliesing
Daniliesing

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  • Sein Lächeln ist so breit wie die Sonne, als wäre dies einfach nur so ein Tag...

    Heller als ein Stern
    Clara-Skye

    Clara-Skye

    03. September 2014 um 13:48

    Megan ist empört. Was soll sie denn auf einer Station mit Kleinkindern? Es ist für sie schon schlimm genug Krebs zu haben, aber dann kommt sie noch nicht einmal auf eine Station mit Gleichaltrigen. Die Tapeten sind bunt und überall rennen kleine Kinder und selbst Jackson, der einzige im Krankenhaus, der in ihrem Alter ist benimmt sich meist wie ein Kind und treibt die Stationsschwestern auf die Palme. Doch irgendwie ist Jackson anders. Für ihn gelten die normalen Regeln anscheinend nicht, die anderen Kinder lieben ihn alle und trotz seiner Krankheit trägt er immer ein Lächeln auf den Lippen, welches auch bald Megan ansteckt. Denn so nervig er auch ist Megan fühlt sich auf unerklärliche Weise zu ihm hingezogen und zwischen den beiden entsteht ein Band der Freundschaft und vielleicht auch noch ein bisschen mehr. Bis den beiden der Tag der Operation bevor steht … Celia Bryce hat mit diesen Buch gewiss etwas Besonderes geschaffen, wie es nur wenigen Leuten zu einem so schweren Thema gelingt. Man weiß zwar von Anfang an, wie es ausgehen wird, aber trotzdem hofft man bis zur letzten Seite es möge ein Wunder geschehen. Gefühlvoll erzählt sie die Entwicklung einer zarten Liebe zwischen zwei kranken Menschen, die sicher nicht nur junge Leser mitnimmt. Einzig stört mich an diesem Buch das Cover, weil man, selbst wenn man den Klappentext noch nicht gelesen hat, sofort weiß wie es ausgeht. Ich liebe Jacksons unbeschwerte Art und natürlich ist es nicht leicht mit so etwas umzugehen, aber er schafft dies mit einer Leichtigkeit, die mich selbst in den witzigsten Situationen fast zum weinen brachte. Humorvoll und traurig ist es auf jeden Fall leicht zu lesen und eindeutig empfehlenswert!

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  • Ein emotionaler Jugendroman

    Heller als ein Stern
    lexxi2k

    lexxi2k

    09. February 2014 um 16:13

    Der Inhalt: Als die 13- jährige Megan die Diagnose erhält, dass sie einen Hirntumor hat, bricht sie erstmal in schallendes Gelächter aus und glaubt an eine Verwechslung. Schnell wird aber klar, hier wurde kein Fehler gemacht und Megan ist wirklich krank. Kurze Zeit später findet sie sich im Krankenhaus wieder wo sie zu ihrer Verwirrung auf der Kinderstation untergebracht wurde und sich täglich schreienden Säuglingen, quengelnden Kleinkinder und komischen bunten Figuren an den Wänden stellen muss. Aber dann ist da noch Jackson, der keine Regeln kennt. Langsam freunden sich die beiden an, bis der Tag kommt an dem den beiden die Lebensrettende OP bevorsteht. Meine Meinung: Ich muss ehrlich gestehen das ich immer noch etwas fassungslos bin und nicht recht weiß, wie ich die richtigen Worte für diese Rezension finden soll. Wenn man das Cover sieht, merkt man auf den ersten Blick, dass es sich hierbei um eine Liebesgeschichte handelt. Allerdings keine gewöhnliche, denn die beiden Hauptprotagonisten sind schwer krank und es ist ungewiss ob ihre Liebe überhaupt eine Zukunft hat. Megan ist ein typisches 13-jähriges Mädchen, dass denkt das ihr im Leben nichts schlimmes passieren kann. Bis die alles entscheidende Diagnose kommt und ihr den Boden unter den Füßen wegreißt. Auch wenn ihre Gefühle anfangs nicht ganz klar waren, was ich allerdings auf den Schock über die Diagnose schiebe, wurde sie mir mit der Zeit immer sympatischer und ich musste regelrecht mit ihr mitfiebern. Ihre Verwirrtheit über die Station, auf alle anderen jünger sind als sie, die Isolation von ihrer Familie und ihren Freunden und die neu gewonnene Freundschaft mit Jackson, jedes Ereignis war so detailliert geschildert sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Besonders gut gefallen hat mir Jackson, der Wirbelwind und Rebell, der keine Grenzen oder Regeln kennt. Auch wenn er anfangs etwas aufdringlich war, wird einem doch sehr schnell klar, was er möchte: Er möchte sich mit jemanden in seinem Alter unterhalten und hier kommt Megan genau recht. Sehr gut gefallen an ihm hat mir, dass er wirklich alle Register zieht um Megan auf sich aufmerksam zu machen und sich nach und nach eine innige Freundschaft entwickelt. Von Anfang an war mir eigentlich klar wie die Geschichte endet, trotzdem war ich traurig als es doch so kam und ich habe auch einige Tränen vergossen. Das ein so besonderer Mensch so jung schon aus dem Leben treten muss ist einfach grausam und ich bewundere die Autorin, die es geschafft hat, dies so gefühlvoll und emotional nieder zuschreiben. Celia Bryce hat einen angenehmen Schreibstil, der die Seiten nur so dahin fliegen lässt. Die interessanten Charaktere, die Liebesgeschichte die sich langsam entwickelt und die unausweichliche OP haben mich nur noch mehr voran getrieben und mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Die Geschichte ist sehr emotional und gefühlvoll geschrieben und hat mich zum Lachen, Nachdenken und Weinen gebracht. Mein Fazit: Heller als ein Stern ist ein sehr gefühlvoller Jugendroman der mich fassungslos zurück gelassen hat. Ich kann nur empfehlen, lest es selbst. Ich vergebe 5 Sterne

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  • Eine tolle Einstiegsmöglichkeit für Jugendliche ab 13 ins Thema Krebs

    Heller als ein Stern
    books-and-art

    books-and-art

    28. October 2013 um 14:34

    Die Handlung: Megan hat Krebs. Und das nicht genug, kommt sie auch noch auf eine Kleinkinderstation, wovon sie reglich genervt ist. Als dann auch noch dieser Jackson mit seiner guten Laune daherkommt, ist ihr eins klar: Wo bin ich hier nur gelandet? Doch mit der Zeit merkt sie, dass Jackson doch eigentlich gar nicht so schlimm ist, wie sie gedacht hatte... Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, wenngleich er an manchen Stellen noch ein bisschen umständlich ist, da sehr oft lange Sätze aneinander gereiht werden und so kein ständiger Lesefluss zustande kommt. Die Charaktere sind gut ausgeführt. Man merkt, dass Megan mit ihrer Siutation zu Anfang nicht recht klar kommt und so ist es umso schöner, ihre Entwicklung mit anzusehen. Ihr Charakter ist mit Skepsis durchzogen. Vor allem am Anfang ist sie mit der Situation überhaupt nicht zufrieden und hat an wirklich allem etwas auszusetzen. Verständlich für ein fast 13 jähriges Mädchen, dem gesagt wurde, dass es Krebs hat. Dennoch fand ich es nicht sehr realistisch, dass sich Megan fast gar keine Gedanken über ihre Krankheit und ihren Krankenhausaufenthalt macht... Ich war damals selbst fast 13, als ich für ein paar Tage ins Krankenhaus musste, und da habe ich mich eher vor den ganzen Spritzen gefürchtet, als mich darüber aufzuregen, dass die Vorhänge aufgedruckte bunte Tiere draufhaben. Jackson ist der Gegenpol zu Megan und der Sonnenschein schlechthin! Er lässt sich von nichts unterkriegen und diese positive Art, die er so oft an den Tag legt, bringt auch dem Leser gute Laune. Er ist immer für Megan da und durch ihn verändert sie sich imens. Was mir an ihm aber am besten gefallen hat, war, dass man seine Krankheit bei ihm gemerkt hat, im Gegensatz zu Megan. Er hat auch mal schlechte Tage und es werden öfter mal Symptome von seinem Krebs beschrieben. Das ist bei Megan nicht der Fall. Bei ihr bekommmt man nämlich nur sehr wenig von ihrer Situation mit, was ich sehr schade fand. Sonst plätschelt die Geschichte eigentlich nur dahin und kommt hin und wieder durch ein paar Gefühlsachterbahnen der Protagonistin in Fahrt. Das ist auch eines der wenigen Bücher, bei dem ich froh war, dass es so dünn ist. Es gibt einfach nicht viel Handlung. Der rote Faden wird nicht von anderen feineren Fäden begleitet, sondern dominiert allein, was auf Dauer zu eintönig wird. Ich hatte beim Lesen oft die Seiten vor Augen. Es hat sich angefühlt, als lese ich ein Buch. Manche würden sagen, ja, so sollte es auch sein... Aber für mich sollte Lesen so sein, dass man in das Buch eintaucht. Das man an der Seite des Protagonisten ist und nicht einfach nur zuschaut. Nichtsdestotrotz werden meine ganzen Mängel zum Ende hin beseitigt. Das Buch wird immer emotionaler und Megan wird interessanter, da man sie mehr kennenlernt. Zum Ende hin kommt man auch nicht drum herum ein paar Tränen zu verdrücken... Aufbau & Gestaltung: Das Cover ist wahrscheinlich das vorausschaubarste Cover, das ich je bei einem Buch gesehen habe. Mehr möchte ich dazu nicht sagen... Fazit: Ein schönes Buch, das einige Mängel aufweist, welche zum Glück aber zum Ende hin ausgebügelt werden. Dieses Buch ist besonders für Jüngere (13/14 Jahre) perfekt dafür geeignet, einen guten Einstieg in so ein ernstes Thema wie Krebs zu gewährleisten, da es nicht so belastend ist, wie seine anderen Krebsbücher-Kollegen.

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  • Heller als ein Stern

    Heller als ein Stern
    Leseglueck

    Leseglueck

    09. October 2013 um 15:56

    Erster Satz: Also, du kennst ja meine Einstellung zu Krankenhäusern. Cover: Das Cover ist schlicht und passt zur Geschichte und zum Titel. Es gefällt mir, wäre mir in einem Buchladen aber sicherlich nicht aufgefallen. Trotzdem ist es aber schön gestaltet. Das Mädchen und der Junge darauf sollen sicherlich Megan und Jackson darstellen. Meinung: Heller als ein Stern ist Celia Bryce Debüt im Genre Jugendbuch. Der Schreistil hat mir gefallen. Er ist jugendlich und lässt sich leicht lesen. Gleich auf der ersten Seite des Buches findet man ein paar Zeilen, die entweder ein Gedicht oder ein Songtext sein könnten, genau weiß ich es nicht. Am Ende der Geschichte ist es dann auch nochmal abgebildet, was ich gut finde, denn die Bedeutung versteht man im erst im Laufe der Geschichte. Erzählt wird die Geschichte aus Megans Sicht. Megan ist vierzehn und als Leser ist man schon auf der ersten Seite mitten in Megans Leben. Sie ist gerade im Krankenhaus angekommen und geht auf ihre Station um dort ihr Zimmer zu beziehen. Warum, wieso und weshalb erfährt man dann auf den nächsten Seiten. Megan hat Krebs und soll nun mit der Therapie beginnen. Am Anfang der Geschichte wirkt sie auf mich ziemlich kühl und versucht cool und locker zu sein. Doch Megan hat Krebs und eigentlich denkt man dass jemand mit so einer Diagnose etwas anders reagiert. Angekommen auf ihrer Station fängt sie gleich an zu mäkeln wie es da aussieht weil alles so babyhaft wirkt. Sie zickt alle an, die es gut mit ihr meinen und versuchen sich mit ihr anzufreunden. Andererseits geht sicherlich jeder anders mit so einer Diagnose um und vielleicht war das am Anfang Megans Art alles zu verarbeiten. Im Laufe der Behandlung verändert sich Megan aber noch. Sie verhält sich nach und nach viel vernünftiger, was sicherlich auch mit ihrer Freundschaft zu den anderen Krebskranken auf der Station zu tun hat. im Krankenhaus lernt sie Jackson kennen und obwohl man ihm ansieht dass er krank ist, wirkt er auf Megan trotzdem sehr anziehend. Jackson hat eine ganz besondere Art alle Menschen um ihm herum in seinen Bann zu ziehen. Als Leser muss man ihn einfach sofort ins Herz schließen und das merkt auch Megan nach und nach. Jackson wird im Krankenhaus ihr bester Freund. Er hilft ihr mit dem Verlauf der Krankheit klarzukommen und kann sie wahrscheinlich besser verstehen als all ihre anderen Freunde, die in dieser Zeit ihr sorgenfreies Leben einfach weiterleben. Ich fand es sehr schade dass Megans beste Freundin sie nicht einmal im Krankenhaus besucht. Zum Schluss der Geschichte erfährt man auch noch warum und irgendwie konnte ich den Grund auch verstehen, aber trotzdem wäre es für Megan toll gewesen in dieser Zeit eine beste Freundin zu haben. Schon nach kurzer Zeit hängt sie sehr an Jackson und freundet sich mit der kleinen Hering an. Doch wie man es schon am Anfang der Geschichte ahnt, muss Megan mit ihren neuen Freundschaften auch schlimme Schicksalsschläge hinnehmen. Nicht jeder auf dieser Station hat so einen guten Therapieverlauf wie Megan. Heller als ein Stern hat mich auf jeden Fall berührt und ich hatte beim Lesen einige Tränen in den Augen. Ob das nun allein am Thema der Geschichte, an den Charakteren oder wie es die Autorin rübergebracht hat lag, weiß ich nicht. Im Großen und Ganzen passt einfach alles zusammen und nachdem ich das Buch einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich nicht mehr aufhören, schließlich musste ich einfach wissen ob Megan es schafft gegen den Krebs erfolgreich anzukämpfen. Fazit: Heller als ein Stern ist ein gefühlvoller und trauriger Jugendroman mit einem schwierigen Thema. Die Geschichte konnte mich überzeugen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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  • "Heller als ein Stern" hat mich zum Nachdenken angeregt...

    Heller als ein Stern
    Twilight1996

    Twilight1996

    Rezension (siehe unten):

    • 2
  • Wunderschön und doch sooo traurig

    Heller als ein Stern
    Buecherfee82

    Buecherfee82

    27. September 2013 um 08:08

    Inhalt:  Megan ist fast vierzehn, als sie erfährt, dass sie einen Hirntumor hat. Anstatt jetzt weiterhin mit ihrer Mannschaft Fußball zu spielen, mit ihren Mädels über die Jungs zu reden, oder sich die Haare zu machen beginnt sich das Leben zu ändern. Nichts ist mehr von Bedeutung.  Als sie im Krankenhaus auf der Kinderstation ankommt, versteht sie die Welt nicht mehr. Was soll sie zwischen den Babys und Kleinkindern? Überall Elefanten und Disney.  Dann die erste Chemotherapie. Übelkeit. Mitten in dem Chaos Jackson - fast sechzehn. Er ist überall, meistens da, wo er nicht sein soll. Er nervt und trotzdem ist er etwas besonderes. Ja, Jackson ist etwas ganz besonderes... Meine Meinung: Allein jetzt wo ich den Inhalt schriftlich zusammen gefasst habe, habe ich eine Gänsehaut bekommen. Megan war bis gerade eben noch ein normaler Teenager, mit normalen Alltagsproblemen. Im nächsten Moment ist sie erwachsen. Alles, was früher ihr Leben bestimmt hat, ist heute nur noch unwichtig. Sie versteht nicht, wie ihre Freundinnen ihr Leben weiterhin mit unsinnigen Dingen verbringen können. Niemand weiss wie es ist, wenn man Krebs hat, wenn einem der Kopf aufgeschnitten wird. Niemand ahnt wie es ist, wenn ein Kind das man fast täglich gesehen hat, plötzlich nicht mehr da ist. Nicht, weil es geheilt ist und nach Hause gehen durfte - nein, weil es als Kind schon sterben musste.  Megan fühlt sich von allen Menschen unverstanden, nur Jackson weiss wie es ist, wenn einem nach einer Therapie einfach nur schlecht ist.  Ich mag beide sehr. Vor allem Jackson, denn obwohl es ihm gesundheitlich immer schlechter geht, merkt man, dass er das Leben genießt. Er liebt die Musik und er ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Für alle Kinder auf der Station ist er der Held und vor allem die Mädchen umschwärmen ihn und fangen in seiner Gegenwart zu kichern an.  Megan ist zuerst sehr anstrengend, aber wenn man sich in ihre Situation hineinversetzt, dann kann man sie sehr gut verstehen. Wie würde man selbst in so einer Situation reagieren? Ich glaube, dass kann man garnicht sagen, weil man sich so etwas schlimmes nicht nur nicht vorstellen mag, sondern es auch garnicht kann. Megan hat wirklich tolle Eltern und einen lieben Grandad. Mir wurde sofort klar, dass sich alle liebevoll um sie bemühen, obwohl es auch für sie sehr schwierig war. Als Eltern zu erfahren, dass das eigene Kind einen Hirntumor hat. Eine Therapie nach der anderen und dann diese komplizierte Operation. Mich hat das Buch sehr bewegt und ich hoffe, dass aus meiner Familie niemand jemals betroffen sein wird.  Fazit: Ein wunderschönes und gleichzeitig trauriges Jugendbuch. Wie eine Krankheit unfreiwillig aus einem Kind einen Erwachsenen macht.

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  • Schönes Jugendbuch über Freundschaft, Hoffnung und eine schwere Krankheit.

    Heller als ein Stern
    Kati87

    Kati87

    13. September 2013 um 14:21

    Zusammenfassung: Die Tage auf der Krebsstation kommen Megan wie das Leben auf einem fremden Planeten vor. Abgekapselt von ihrer Familie und ihren Freunden, umgeben von Patienten, die alle deutlich jünger sind als sie. Alle bis auf Jackson – dem sie zunächst mit Ablehnung begegnet. Jackson ist verwirrend „anders“. Er kennt keine Regeln und hat, obwohl selbst schwerkrank, immer ein Lächeln auf den Lippen. Im abgeschiedenen Kosmos des Krankenhauses entsteht schon bald ein zartes Band zwischen Megan und Jackson, das jeden Tag stärker wird. Ein Band, dem die Krankheit nichts anhaben kann, das für beide zum Anker wird - und das selbst den Tod überwindet.Quelle: bloomoon Inhalt: Megan erfährt das sie an Krebs erkrankt ist, mit gerade einmal 14 Jahren. Um ihren Tumor zu behandeln wird sie auf der Kinderstation im Krankenhaus aufgenommen. Dort beginnt sie mit der Chemotherapie. Bei ihrer Ankunft ist es ein Schock als sie feststellt, dass man sie auf der Kinderstation untergebracht hat. Bei den ganzen kleinen Kinder, die einfach nur laut sind und mit wem sollte sie sich unterhalten. Doch auf der Station gibt es noch einen anderen Patienten der ungefähr in ihrem Alter ist - Jackson. Doch er ist wirklich komisch, er versteht sich mit den kleinen Kinder. Sie rennen ihm hinterher, er unternimmt etwas mit ihnen. Für Megan ist er aber eine Spur zu aufdringlich und darum hält sie ihn auf Abstand. Natürlich ist es unmöglich Jackson gänzlich aus dem Weg zu gehen und Megan stellt fest das er gar keine so schlechte Gesellschaft ist. Er hat selbst Krebs aber ist so fröhlich, dass er alle auf der Station damit ansteckt - außer die Schwestern, denen ist er ein Dorn im Auge da er ständig durch das Krankenhaus spaziert und sie nicht wissen wo er ist. Zwischen Megan und Jackson entwickelt sich bald etwas mehr als nur eine Freundschaft, die Megan dabei hilft die Zeit im Krankenhaus und die Chemo zu überstehen. Dann kommt der Tag an dem Jackson operiert wird, doch Megan kann ihm nicht beistehen da auch sie kurz vor ihrer Operation steht. Meinung: Schreibstil: Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil, daher lässt sich das Buch sehr schnell und flüssig lesen. Fazit: Ich finde es gut das es Jugendbücher gibt, in denen sich mit dem Thema Krebs auseinandergesetzt wird. Sehr interessant in diesem Buch ist auch das Thema Freundschaft, denn Megan bekommt nicht einmal Besuch von ihren "besten" Freunden. So etwas ist traurig, denn Krebs ist keine ansteckende Krankheit und von manchen Reaktionen der Leute könnte man glatt das Gegenteil denken. Megan war mir anfangs etwas unsympathisch, sie konnte irgendwie nicht fröhlich sein. Klar ist es schwer mit der Diagnose Krebs zu leben, aber darum muss man nicht gleich aufgeben und Tag ein Tag aus nur schlecht gelaunt sein. Wären es die letzten Tage, dann würde man sich wünschen man hätte es anders gemacht. Aber es geht ja bergauf mit ihr, Jackson steckt sie mit seiner guten Laune an und so verbringt sie nicht nur schlechte Stunden im Krankenhaus. Jedoch scheint auch bei Jackson nicht alles gut zu laufen und er hat gewisse Tage an denen auch er nicht nur fröhlich ist. Doch beide helfen sich durch diese Zeit und sind im Krankenhaus füreinander da. Ich hätte mir gern mehr Momente von Megan und Jackson gewünscht. Das Ende hat mir einerseits gefallen, andererseits auch wieder nicht. Warum kann ich jetzt nicht näher erläutern, sonst würde ich zu viel verraten. Ein schönes Jugendbuch über Freundschaft, Hoffnung und den schweren Weg einer Krankheit.

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  • Ein Buch über Krebs für Jugendliche zwischen 12 und 14!

    Heller als ein Stern
    Daniliesing

    Daniliesing

    08. September 2013 um 20:29

    Seit dem Erfolg von John Greens “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” erscheinen immer mehr Jugendbücher, die sich mit dem Thema Krebs bei Jugendlichen beschäftigen. Ein liebenswerter und berührender Roman hierzu ist auch “Heller als ein Stern” von der britischen Autorin Celia Bryce. Doch ihr Debüt ist nicht nur ein Buch über die Krebserkrankung zweier Jugendlicher, sondern vor allem ein Roman über eine ganz besondere Freundschaft – die Freundschaft von Megan und Jackson. Die beiden lernen sich auf der Krebsstation kennen, die eigentlich hauptsächlich für jüngere Kinder und Babys gedacht ist. Und so finden die beiden Jugendlichen aneinander Halt und verbringen, trotz aller Sorgen, eine schöne Zeit zusammen. Jackson ist eine tolle Figur, die man einfach gern haben muss. Wie dem Leser ergeht es auch allen Figuren im Buch: Jackson ist eine Art Held und wird von allen geliebt, egal ob von den kleinen Patienten oder den Schwestern. Erzählt wird die Geschichte aber aus Sicht von Megan, die ihrem Gehirntumor vor allem mit Ungläubigkeit entgegentritt. Ihr Eindrücke auf der Station schildert die Autorin sehr schön und stellt Megans eigene Erkrankung gar nicht so sehr in den Vordergrund. Mit offenen Augen entdeckt sie diese eigene kleine Welt, die viel Trauriges aber durchaus auch Schönes zu bieten hat: vor allem ganz besondere Menschen! Wie es mit Megan und Jackson weitergeht, das verrate ich euch hier natürlich nicht. Dafür müsst ihr das Buch auf jeden Fall selber lesen. Gerade zum Ende hin wurde es aber sehr berührend und lässt einem den Atem stocken. Ich persönlich finde, dass “Heller als ein Stern” eher für jüngere Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren geeignet ist. Es ist sehr einfach geschrieben und zwar nachdenklich und auch ernst, aber doch nicht so sehr, dass man es nicht in jüngeren Jahren gut verkraften könnte. Für ältere Jugendliche hätte ich mir noch etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht. Ich empfehle Celia Bryce’ Jugendroman allen Jugendlichen, die gern über eine besondere Freundschaft lesen und sich auch mit ernsteren Themen beschäftigen möchten.

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  • Nichts um die Krankheit näher zu bringen aber vielleicht was zum Mut machen

    Heller als ein Stern
    Natalie77

    Natalie77

    02. September 2013 um 16:16

    Inhalt: Megan hat einen Hirntumor. Deswegen muss sie auf die Krebsstation. Dort fühlt sie sich gar nicht wohl. Einsam unter Kleinkindern und Säuglingen scheint sie die Älteste zu sein. Dann lernt sie Jackson kennen. Ein Junge mit Krebs in ihrem Alter, der ziemlich forsch und ihr zunächst unsympathisch ist. Doch mit der Zeit freunden sie sich an... Meine Meinung: Heller als ein Stern ist ein Buch für Jugendliche ab 14 Jahren. Das merkt man auch am Schreibstil den die Autorin nutzt. Er ist jugendlich locker, stellenweise etwas abgehackt wie wenn jemand einfach nicht weiß wie er einen Übergang zum nächsten Thema schaffen soll. So kenne ich das aus manchen Aufsätzen. Das Thema Krebs wird hier ziemlich gut vor Augen geführt. Es geht nicht um Medizinisches. Man erfährt zum Beispiel nie was genau auf die Protagonisten zu kommt oder welche Art Krebs Jackson hat. Man liest zwar von Chemo aber was diese genau bedeutet wird nicht erläutert. Es ist eine Krebsgeschichte in der es nur um das Befinden von Megan geht. Wie einsam sie sich fühlt im Krankenhaus. Als Leser kann man zwischen den Zeilen lesen wie deprimiert sie über diese Krankheit ist, ob das allerdings eine 14 Jährige sieht, weiß ich nicht. Ich tue mir schwer damit ob eine 14 Jährige/r das Ausmaß dieser Krankheit erkennen kann, den Ernst der Lage. Denn als reines Spaßbuch finde ich es dann wiederum zu Ernst. Als Mutmachbuch hmm ich weiß nicht, doch vielleicht weil jemand der in dem Alter selber in der Situation ist merkt das geht anderen auch so, auch wenn es ja kein Erfahrungsbericht ist. Was mir am Schreibstil ein wenig auf den Geist ging sind die abgehackten Gegebenheiten. Es passiert etwas und um Spannung aufzubauen wird es nicht zu Ende erzählt. Manchmal ist das gut, aber an manchen Stellen fand ich es etwas nervig. Die Szenerie ist fast ausschließlich das Krankenhaus. Man spürt die Langeweile die bei Megan auf dieser Station aufkommt und das ohne das die Geschichte langatmig ist. Es findet alles in diesem Gebäude statt und so kann der Leser die Gefühle von Megan gut nachvollziehen. Megan ist diejenige aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Sie begleiten wir von Anfang bis zum Ende der Geschichte und sie versinkt erst einmal in Selbstmitleid. Für mich gut nachvollziehbar, allerdings hätte dieses Tief nicht länger gehen dürfen. Außerdem geht es um Jackson der Megan versucht das Leben im Krankenhaus leichter zu machen und erstmal bei ihr auf eine Riesen Mauer stößt. Er ist trotz seiner Krankheit unbeschwert und lustig. Er ist immer gut drauf und bringt die Krankenschwestern zur Weißglut weil er sich nur selten an Regeln hält. Er hat Krebs raus schmeißen werden sie ihn nicht ist sein Motto. Ein sympathischer junger Mann im Angesicht dieser Situation. Das Ende ist ....Nein das möchte ich gerade bei so einem Buch nicht vorgreifen. Es ist schlüssig und gut durchdacht. Es kommt nicht zu plötzlich und wirkt nicht irgendwie gekünstelt. Für mich persönlich ein gutes Ende, was ich aber irgendwann vorraus ahnte. Eine Kleinigkeit hätte ich mir noch vielleicht in einem Epilog gewünscht. Das auf die Krankheit Krebs mehr eingegangen wird. Sicher auf Jugendliche Ebene, aber eben das nicht nur die Geschichte so als solches stehen gelassen wird. Vielleicht ein wenig mehr was es bedeutet und auch eine Art Aufklärung hätte ich bei so einem ernsten Thema gut gefunden.

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  • Sehr ergreifend!

    Heller als ein Stern
    _Vanessa_

    _Vanessa_

    29. August 2013 um 18:54

    Darum geht es: Als Megan mit einem Hirntumor auf die Krebsstation kommt, ist sie zuerst entsetzt. Überall nur Kleinkinder und Säuglinge! Doch schnell lernt sie dann Jackson kennen, ein Junge in ihrem Alter. Jackson macht was er will, Regeln interessieren ihn nicht und er bringt die Krankenschwestern auf der Station regelmäßig zum Verzweifeln. Die Kinder hingegen lieben ihn und er und Megan freunden sich schnell an. Schnell wächst diese Freundschaft, scheint tiefer zu gehen, und dann kommt er. Der Tag, an dem es für beide um alles geht, der Tag, an dem ihre lebensentscheidenden OPs anstehen.. Meine Meinung: Als ich mir dieses Buch zum ersten Mal genauer angesehen habe, hat mich die Inhaltsangabe direkt an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green erinnert, welches ich einfach nur genial fand und welches definitiv zu meinen Lieblingsbüchern zählt. Also habe ich "Heller als ein Stern" gleich relativ weit oben auf meiner Wunschliste platziert, in der Hoffnung, dass es nur halb so gut ist, wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Als ich es dann in den Händen halten durfte, habe ich direkt reingelesen. Die ersten Seiten gefielen mir gut, das Buch habe ich trotzdem erst einmal wieder zur Seite gelegt, da ich noch ein anderes am Lesen war. Es blieb aber nicht wirklich lange ungelesen, denn schon bald war das andere Buch ausgelesen und ohne lange zu überlegen habe ich zu diesem hier gegriffen. Was soll ich sagen.. Meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen und ich habe es innerhalb von weniger Stunden verschlungen, fast ohne Unterbrechung habe ich gelesen. Zum Inhaltlichen mag ich gar an dieser Stelle gar nicht viel erzählen, ich belasse es lieber bei der Inhaltsangabe von oben, ihr müsst es einfach selber lesen! Die Geschichte konnte mich total mitreißen, die Gefühle wurden wunderbar herübergebracht, absolut überzeugend. Ich war total ergriffen und das hat man mir beim Lesen auch angesehen. Ständig bekam ich eine Gänsehaut, hatte Tränen in den Augen und war am Lächeln. Oft sogar alles gleichzeitig, besonders zum Ende hin, da ich einfach hin und her gerissen war. Es war traurig und schön zur gleichen Zeit und die Tränen liefen mir nur so über die Wangen. Einfach unglaublich. Ich habe viel erwartet, wenn ihr "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" kennt, dann wisst ihr, wie genial dieses Buch ist, und meine Hoffnung, dass dieses Buch wenigstens halb so gut ist, glich daher schon ziemlich hohen Erwartungen und diese wurden sogar noch übertrumpft! Die Charaktere, ich gehe jetzt nur auf Megan und Jackson ein, auch wenn die Nebencharaktere auch sehr gut ausgearbeitet wurden und jeder es verdient hätte, hier erwähnt zu werden, konnten mich absolut überzeugen. Megan fand ich auf Anhieb sehr sympathisch, und auch wenn ich noch nie in ihrer Situation war (und hoffe, dass ich dies auch nicht werde), konnte ich mich ziemlich gut in sie hineinversetzen und sie verstehen. Jackson war mir ebenfalls sehr sympathisch, er war nicht leicht zu durchschauen und stellenweise hätte ich mir schon gewünscht zu erfahren, was hinter seiner Maske vor sich geht. Beide konnten mich mitreißen, ihre Geschichte hat mich, wie schon erwähnt, so ergriffen, dass man es mir beim Lesen wirklich anschauen konnte. Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, aber der fließt nicht das Urteil mit ein, da er Geschmackssache ist. Das Buch wurde in der Sicht eines außenstehenden Erzählers geschrieben. Das gefiel mir und passte auch ganz gut, aber ich hätte es besser gefunden, wenn es aus Megans Sicht als Ich-Erzähler geschrieben worden wäre. Ich glaube, dann wäre alles noch ein bisschen besser herübergekommen. Wie gesagt, Geschmackssache und ich wollte es nur erwähnen, das fließt nicht ins Urteil ein. Fazit: "Heller als ein Stern" konnte sämtliche Erwartungen von mir erfüllen, sogar übertrumpfen. Meine Rezension wird diesem Buch absolut nicht gerecht, es ist mitreißend, ergreifend und... ARGH! Mir fehlen die Worte! Absolut Lesenswert!

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  • Eine sehr bewegende und berührnde Geschichte.....

    Heller als ein Stern
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    21. August 2013 um 08:13

    Kurzbeschreibung Die Tage auf der Krebsstation kommen Megan wie das Leben auf einem fremden Planeten vor. Abgekapselt von ihrer Familie und ihren Freunden, umgeben von Patienten, die alle deutlich jünger sind als sie. Alle bis auf Jackson – dem sie zunächst mit Ablehnung begegnet. Jackson ist verwirrend „anders“. Er kennt keine Regeln und hat, obwohl selbst schwerkrank, immer ein Lächeln auf den Lippen. Im abgeschiedenen Kosmos des Krankenhauses entsteht schon bald ein zartes Band zwischen Megan und Jackson, das jeden Tag stärker wird. Ein Band, dem die Krankheit nichts anhaben kann, das für beide zum Anker wird - und das selbst den Tod überwindet. Meinung Als erstes muß ich diesmal sagen, das es mir echt schwer fällt, für dieses super tolle Jugendbuch eine Rezension zu schreiben. Es gibt soviele positive Gedanken in meinem Kopf, welche gar nicht alle in dieser Rezi Platz haben. Auf jeden Fall hier mal ein paar Anmerkungen. „Heller als ein Stern“ bekommt von mir die Höchstnote für die Kategorie „Emotionen“. Ich war einfach nur überwältigt von sovielen Gefühlen, die auch noch sehr real und bildlich rübergekommen sind. Die Autorin schreibt mit so einer Liebe zum Detail, man könnte meinen, man wäre selbst mit in der Geschichte dabei. Natürlich ist Krebs kein leichtes Thema zum Schreiben, aber Frau Bryce hat dies wirklich sehr gut umgesetzt. Für Erwachsene ist es etwas leicht geschrieben, aber für die Zielgruppe Jugendliche absolut richtig getroffen. Man erfährt sehr gut, wie Megan mit ihrem Hirntumor umgeht, was im Krankenhaus gemacht wird und wie sich alles auf ihre Gesundheit und ihr Gemüt ausübt. z.B. fand ich es total traurig, als Megan durch die Chemotherapie zum ersten Mal ihre Haare verliert. Für ein 14-jähriges Mädchen muß dies doch einfach der Horror sein. Zum Glück hat sich ja schon am ersten Tag ihres Krankenhausaufenthaltes Jackson kennen gelernt. Eigentlich ist Megan nicht so begeistert von ihm (in Wahrheit geht er ihr ganz schön auf die Nerven), aber eben dieser schafft es, sie ein wenig aufzumuntern und mit viel Schalk und wachsendem Vertrauen beginnt eine wunderbare Freundschaft, hinter der sich möglicherweise noch mehr verbirgt. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, die Schrift normal gehalten und die 218 Seiten (meines Erachtens viel zu wenig für so ein tolles Buch) hatte ich schnell durch. Am Ende habe ich noch so einige Tränen vergossen, ich hätte mir für die ganze Sache ein anderes Ende gewünscht. Cover Ein wunderschönes Cover, bei dem man schon erahnen kann, was passiert. Ein absoluter Eye-Catcher und ein Muß für jedes Bücherregal. Fazit Für mich war „Heller als ein Stern“ sehr emotional und absolut jugendgerecht geschrieben. Man versinkt in der eigentlich ziemlich traurigen Geschichte und wird mit den überwätigenden positiven und negativen Gefühlen der beiden Hauptprotagonisten mitgerissen. Es erhält von mir 5 von 5 Sternen und eine überaus klare Leseempfehlung.   Vielen Dank an den Bloomoon-Verlag für die Bereitstellung dieses tollen Leseexemplares.

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  • Ich hätte das Buch so gerne gemocht

    Heller als ein Stern
    Sarlascht

    Sarlascht

    04. August 2013 um 12:44

    Inhalt: Bei der dreizehnjährigen Megan wird ein Hirntumor festgestellt. Relativ schnell wird sie ins Krankenhaus überstellt, damit man mit der Chemotherapie starten kann. Es ist kein Ort zum Wohlfühlen, aber es ist auch so, dass auf der Krebsstation alle deutlich jünger sind wie sie, was es schwer macht, einen Vertrauten zu finden, bis dann eben Jackson auf der Bildfläche auftaucht. Er ist etwas älter wie sie und deutlich „anders”. Regel gelten für ihn und obwohl er schwerkrank ist, lässt er sich seine gute Laune nicht verhageln. Zwischen den Beiden entsteht eine intensive Beziehung, sie helfen einander über die Krankheit hinweg, doch Krebs ist tückisch und verändert alles. Meine Meinung: Es gibt Bücher, da hätte man einfach gerne einen positiven Eindruck, möchte sie in den Himmel loben, aber ehrlich, hier klappt es einfach nicht, weil ich die Geschichte richtig schlecht fand, stilistisch vielleicht noch okay, von der Struktur fürchterlich. Die Geschichte beginnt damit, das Megan die Diagnose erhält und ins Krankenhaus kommt – keinerlei Anhaltspunkt, wie sie auf den Krebs reagiert. Natürlich könnte es die Schockstarre sein, aber dann hätte zumindest so etwas die Autorin niederschreiben müssen, so hatte ich einfach nur das Gefühl, die Diagnose wäre eine Unannehmlichkeit, der man aber keinen großen Wert zuweist, jedenfalls habe ich mir keinen Eindruck machen können, was die Krankheit bei Megan auslöst, welche Gedanken und Ängste sich bei ihr einschleichen. Relativ am Anfang lernen sich auch gleich Megan und Jackson kennen und was soll ich sagen, es war ein wenig klischeeüberladen. Megan mochte Jackson natürlich nicht, er allerdings hatte einen Narren an ihr gefressen und suchte verzweifelte ihre Nähe, woraufhin sie nur mit Ablehnung reagiert und wie es weitergeht, kann sich jeder vermutlich denken, weil es eben wie immer ist. Besonders tragisch fand ich aber, dass man überhaupt nichts über den Umgang mit der Krankheit mitbekommt. Megan erlebt man nur im Krankenhaus, wenn sie von dort entlassen wird und einmal ein paar Tage zu Hause bleiben kann, hört auch die Geschichte für einen Moment auf, jedenfalls erfährt man nahezu nichts, wie die Familie, Freunde und Bekannte auf die schreckliche Lage reagieren. Und auch Megans Gedankenwelt ist so unendlich weit entfernt, Sorgen und Zweifel, es gibt sie schon, aber auf Sparflamme und für so ein wichtiges Thema, einfach nichts ausreichend genug. Ehrlich gesagt, dieses Buch hat mich beim Lesen wütend gemacht, weil es so absolut emotionsarm ist und Krebs als so einen Kleinigkeit darstellt. Zumindest bis kurz vor dem Ende, hier liegt nämlich etwas was wirklich überzeugen kann – der Schluss. Endlich kommen Gefühle auf, die Klischees werden teilweise abgeschüttelt, das Herz wird schwer und man klammert sich an den Buchdeckel fest, möchte so viel und wird mit Schönheit und gleichzeitig Traurigkeit überschüttet. Tatsächlich, das Ende ist mehr als gelungen, aber es vermag einfach nicht, alles andere zu retten. Ich war wahnsinnig enttäuscht, vordergründlich, weil einfach die Schwere der Krankheit Krebs nicht glaubwürdig niedergebracht wurde. Fazit: Es fehlt so viel: Emotionen, Schwere, Glaubwürdigkeit und der generelle Umgang mit der Krankheit. Wäre da nicht der beeindruckende Schluss, dann wäre es ein durchgehend schlechtes Buch, so gab es wenigstens einen gefühlsintensiven Abschluss, doch um die Geschichte zu retten, da hat es einfach nicht mehr ausgereicht. Ich hätte das Buch wirklich gerne geliebt, aber dafür hat es mir keine Chance gelassen.

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  • "Als leuchte die Zunkunft heller als die Sterne"

    Heller als ein Stern
    Jennysbookstore

    Jennysbookstore

    13. July 2013 um 18:51

    Es fällt mir so schwer Worte zu diesem Buch zu finden, weshalb ich mich dazu entschlossen habe keine einfache Rezension zu schreiben, sondern meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. "Heller als ein Stern" erzählt die Geschichte der dreizehnjährigen Megan, die wegen eines Hirntumors zur Chemotherapie ins Krankenhaus muss. Als der Arzt ihr die Diagnose mittelt bricht sie in Gelächter aus, hält das ganze für eine Verwechslung, bis zu ihrem ersten Tag im Krankenhaus. Am meisten ist sie von der Tatsache schockiert, dass man sie auf der Kinderstation untergebracht hat, zusammen mit schreienden Säuglingen und quengelnden Kleinkinder und komischen bunten Figuren an den Wänden. Es gibt nur eine Person in ihrem Alter: Jackson. Jackson ist wild, ein Freigeist, der immer im Krankenhaus herum wandert und sich Ärger einfängt. Zuerst will Megan nichts von ihm wissen, denn er geht ihr unendlich auf die Nerven, so wie den Ärzten und Schwestern der Station, doch die anderen Patienten lieben ihn, denn er bringt ihnen Lebensfreude und erzählt ihnen Geschichten. Jackson hat mich wirklich beeindruckt. Er lässt sich von seiner Krankheit nicht unterkriegen und gibt Megan halt. Die beiden Freunden sich an und als sie dann bis zur nächsten Behandlung entlassen wird, bemerkt sie was alle anderen schon wissen: auch wenn Jackson nervt, ohne ihn ist es nicht mehr das Gleiche. Und so freut sie sich auf den nächsten Krankenhausaufenthalt, nur ein bisschen, weil sie ihn dort wieder trifft. Obwohl ich im Grunde schon wusste, wie das Buch enden würde, hat es mich doch getroffen und ich habe Tränen vergisst und getrauert, um jemanden, der viel zu früh aus dem Leben geschieden ist. Celia Bryce hat eine wunderbare Art zu erzählen, leicht und doch gefühlvoll und ernst. Ich konnte mir die Charaktere richtig vorstellen. Megans Verzweiflung, Jacksons lächeln und die kleine Hering, die schmerzlich ihren Kater vermisst. Auch die Schwestern habe ich ins Herz geschlossen und es fühlte sich merkwürdig an, als ich das Buch zuklappte. Eine Geschichte die mich tief in meiner Seele berührt hat und nun verstört zurücklässt. Mit einem Gefühl, dass ich sie hätte langsamer lesen sollen, das Ende herauszögern, auch wenn es doch nichts daran geändert hätte.

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