Phillips letztes Geschenk

von Christiane Lind 
4,9 Sterne bei44 Bewertungen
Phillips letztes Geschenk
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mabuereles avatar

Schöne stimmige Geschichte!

Suskas avatar

Ein schönes Buch für Katzenliebhaber mit Botschaft

Alle 44 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Phillips letztes Geschenk"

»Was hat er sich nur dabei gedacht?«, flüsterte Carolin, als ein schwarzes Kätzchen aus dem Transportkorb herauslugte …

Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht!
Ein berührender Roman über Trauer, Liebe und die Kraft der Freundschaft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781503942509
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:186 Seiten
Verlag:Tinte & Feder
Erscheinungsdatum:08.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne stimmige Geschichte!
    Ein kleiner Kater sorgt für Freunde

    „...Du musst lernen, Freundlichkeiten zu akzeptieren, ohne dich sofort freikaufen zu wollen...Nimm es einfach als Geschenk hin...“


    Anka ist mit Phillip unterwegs. Phillip möchte ein junges Kätzchen für seine Frau Carolin kaufen. Anka versucht, ihm den Gedanken auszureden. Doch Phillip hat sich das Geschenk gut überlegt. Er entscheidet sich für ein schwarzes Katerchen, das sich nicht bei ihm anbiedert, sondern sich scheu zurückzieht.

    Acht Wochen sind vergangen. Phillip hatte gegen den Krebs keine Chance. Carolin ist in tiefe Trauer versunken. Sie scheut die Begegnung mit alten Bekannten und zieht sich in sich selbst zurück. Als sie auf Ankas Anruf nicht reagiert, steht diese plötzlich vor der Tür. Sie überreicht Carolin Phillips letztes Geschenk, den kleinen schwarzen Kater. Carolin ist nicht begeistert, doch sie behält erst einmal das Tier.

    Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Es geht um die Bewältigung von Trauer, Verantwortungsbewusstsein und Nachbarschaftshilfe. Das Buch lässt sich zügig lesen.

    Der Schriftstil ist ausgefeilt. Sehr gut werden Carolins Emotionen wiedergegeben. Sie vermisst Phillip. Trotzdem stellt sie ihn nicht auf einen Sockel. Doch selbst seine kleinen Schrullen fehlen ihr nun. Carolin war stark auf Phillip fixiert. Kontaktaufnahme fällt ihr schwer. Phillips Freunde waren ihre Freunde. Trotzdem stand sie auch im Freundeskreis eher an der Seite und war selten mittendrin.

    Der kleine Kater zwingt sie, ihren Tag neu zu strukturieren. Tiere stellen Anforderungen, die ungewohnt sind. Schmunzeln musste ich, als der Kleine Carolin am frühen Morgen weckte. Sie war eine bekennende Langschläferin. Sehr gut wird dargestellt, wie der kleine Kater dafür sorgt, dass Carolin plötzlich Kontakt zu den Hausbewohnern erhält. Sie lernt die Mitbewohner von einer neuen Seite kennen und überwindet Vorurteile. Als der Kater kurz vor Weihnachten verschwunden ist, hat sie viele freiwillige Helfer an ihre Seite.

    Ab und an blitzen in ihr Worte und Gedanken von Phillip auf. Dazu gehört auch das Eingangszitat.

    Am Ende zeigt sich, wie gut Phillip sich in Carolin eingefühlt hat und wie passend sein Geschenk war. Ein Brief von ihm, den sie zu Weihnachten von ihrer Schwester erhält, bringt seine Gedanken auf den Punkt. Er hatte der Schwester die Entscheidung überlassen, wann sie Carolin für stabil genug hielt, um den Brief lesen zu können.

    Natürlich sorgt der kleine Kater für Abwechslung und Humor. Außerdem schenkt er nicht nur Carolin ein neues Lebensgefühl

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte berührt und zeigt, wie Tiere das Leben positiv beeinflussen können.

    Kommentare: 6
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    Janina84s avatar
    Janina84vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine sehr liebevolle Geschichte :)
    Einfach ein tolles Buch. Für jeden Katezenliebhaber ein MUSS :)

    Phillip ist krank, er hat Krebs und wird sterben. Seine Frau Caroline wird auf sich alleine gestellt sein, ist sie doch eher eine Einzelgängerin. Die Lösung scheint ein kleines Kätzchen sein... Zusammen mit seiner besten Freundin, die nach seinem Tod das Kätzchen an Caroline übergeben soll, begibt er sich zum Tierschutz um alles zu organisieren.
    Doch schenkt man jemandem wirklich ein Lebewesen, ohne vorher mit dieser Person darüber gesprochen zu haben, zumal man weiß, dass Katzen nicht gerade zu den Lieblingstieren gehören. 
    Verschenkt man überhaupt Tiere?
    Doch auch all diese Gedanken können Phillip nicht davon abhalten das Kätzchen zu kaufen. 
    Ob das mal gut geht?!


    Christiane Lind schreibt flüssig und ohne unnötige Ausschweifungen, was mir sehr gut gefällt. So liest sich das Buch, quasi ohne weglegen, einfach durch. Die Geschichte ist emotional, rührend, traurig, lustig zugleich. Als Katzenbesitzerin erkennt man selbst viele Situationen wieder. "Was hast du nun wieder angestellt?", "Wo hast du dich wieder versteckt" "Nein, das ist mein Essen".... Hier musste ich ständig grinsen und dachte mir, ja das kenne ich :)
    Zum Glück war ich noch nicht in der Situation einer meiner Stubentiger suchen zu müssen, aber ich konnte mich dennoch sehr gut in Carolines Ängste versetzen. 


    Natürlich regt es auch ein bisschen zum nachdenken an, denn e s zeigt wie wichtig es ist, Freunde im Leben zu haben und das man nicht alles alleine bewerkstelligen muss. Solange man nur jemandem die Chance gibt, einem beizustehen. 


    Alles in allem einfach ein gelungenes Buch und absolut 5 Sterne verdient und zudem eine wahnsinnig sympathische Autorin :) 







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    Anchesenamuns avatar
    Anchesenamunvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Emotionaler und liebevoller Roman über Trauer, Loslassen und Neubeginn
    Rezension: "Phillips letztes Geschenk" (Christiane Lind)

    Christiane Lind ist eine dieser Autorinnen, bei denen ich mittlerweile nach der Lektüre von bislang drei Büchern aus verschiedenen Genres einfach weiß, dass mir der Schreibstil gefällt. Er ist lebendig und lässt sich sehr flüssig lesen. Ihre Charaktere zeichnet sie detailliert und liebevoll. Carolins Trauer und Schmerz konnte man gut nachempfinden.  

    Anfänglich ist die Protagonistin wenig sympathisch. Sie ist extrem introvertiert, richtiggehend abweisend. Ihr Mann war ihr stets genug, wollte sie sich doch sowieso nie an jemanden binden, denn damit macht man sich nur verletzlich. Doch nach und nach öffnet sie sich, auch gezwungenermaßen, anderen Menschen. Sie macht im Laufe der Geschichte eine sehr starke Wandlung durch und findet wieder zurück ins Leben, mehr noch, sie ändert ihre Einstellung gegenüber zwischenmenschlichen Beziehungen und lässt sich endlich auf andere ein, egal, ob Tier oder Mensch. Schön ist dabei, dass es wirklich allein um Carolin geht, um neue Freundschaften und nicht um eine Liebesgeschichte mit einem neuen Mann. Das hätte ich nicht passend gefunden.

    Der kleine namenlose Kater ist natürlich der heimliche Star des Buches. Er wird jedoch nicht unnötig vermenschlicht und darf Katze bleiben. Auch das fand ich gut. Die Fellnase spielt eine große Rolle und ist - wie von Phillip erhofft - Auslöser für Carolins Wandlung. Aber es geht in erster Linie eben doch um Carolin und ihren Trauerprozess.   

    Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: Phillip ist für meinen Geschmack viel zu perfekt. Auch wenn Carolin selbst merkt, dass sie ihn nach seinem Tod verherrlicht, so gibt es auch objektiv betrachtet nichts Schlimmeres an diesem gottgleichen Mann als dass er seine Klamotten nicht immer ordentlich weggeräumt hat... Phillip war nicht nur optisch ein Traum, sondern auch und vor allem charakterlich. Er war lebenslustig, tolerant, verständnisvoll und hilfsbereit, ja geradezu selbstlos. Er tat und sagte immer das Richtige. Ich hätte mir auch bei Phillip ein paar Ecken und Kanten gewünscht.

    Auch war mir alles etwas zu harmonisch, und dafür, wie extrem introvertiert Carolin ihr ganzes bisheriges Leben war, hat sie sich erstaunlich schnell positiv entwickelt. Aber ich kann es nicht nachvollziehen, wie sehr sich ein Mensch in solch einer extremen Situation ändern kann. Und letztendlich ist es ja auch genau das, was man der Protagonistin von Herzen wünscht.

    "Phillips letztes Geschenk" ist ein emotionaler und liebevoller Roman über Trauer, Loslassen und Neubeginn. Von Christiane Lind bin ich gute und mitreißende Unterhaltung gewöhnt, und sie hat mich auch hier wieder nicht enttäuscht.

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 2 Jahren
    Rezension zu Phillips letztes Geschenk

    Inhalt: Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht!

    Ein berührender Roman über Trauer, Liebe und die Kraft der Freundschaft.

    Phillips letztes Geschenk stammt aus der Feder von Christiane Lind.

    Carolin, die Protagonistin dieses Buches versinkt nach dem Tod ihres Mannes in tiefer Trauer und nimmt eigentlich am Leben nicht mehr teil, vorher schon kein kontaktfreudiger Mensch versucht sie sich nun vollständig zurückzuziehen.  Erst durch den kleinen Kater verändert sich ihr Leben wieder, durch ihn wird sie bald gezwungen, Kontakt mit ihren Nachbarn aufzunehmen und Schritt für Schritt führt sie der Kater so ins Leben zurück.

    Carolines Gefühlsleben wird vor allem am Anfang sehr eindringlich erzählt und man kann sowohl dies, als auch die Entwicklung die Caroline erlebt jederzeit sehr gut nachvollziehen.

    Der kleine Kater, seine Eigenheiten und wie sich das Leben durch eine Katze verändern kann wurde für mein Empfinden sehr authentisch erzählt, und jeder Katzenbesitzer wird sich irgendwo da auf jeden Fall wiederfinden. Die Geschichte von Carolin und dem kleinen Kater hat einfach mein Herz berührt.

    Was mir auch besonders gut gefallen hat, ist das die Autorin auch den Tierschutz mit in die Geschichte einfließen lässt,  und das auch das Verschenken eines Tieres durch einen Teil der Protagonisten diskutiert und eigentlich im Grundsatz vernünftigerweise auch abgelehnt wird.

    Mein Fazit:

    Eine Geschichte dich mich berühren konnte und der ich als Katzenfreundin gerne gefolgt bin.

    Kommentare: 6
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    Maerchentraums avatar
    Maerchentraumvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbarer Roman voller Liebe, Gefühl und Katzen <3
    Ein wunderbarer Roman <3

    Cover:

    Das Cover gefällt mir total gut. Ich liebe ja weiß. :) Und mit dem weißen Hintergrund, den süßen Katzenpfotenabdrücken und dem blauen Rand kommt richtig schönes liebevolles Winterfeeling rüber. Total passend zum Buch. Spricht mich sehr an! Und auch die Schriftart gefällt mir sehr. :)

    Inhalt: 

    ich muss sagen, dass Christiane Lind mittlerweile zu meinen Lieblingsautorinnen zählt. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesene und bisher hat mich keines enttäuscht. Der Schreibstil, der Humor und vor allem die Katzen wissen mich immer wieder zu begeistern. So auch in diesem Buch.

    Das Buch ist wirklich voller Herzenswärme geschrieben. Die Hauptprotagonistin ist mir zu Beginn zwar noch nicht ganz so sympathisch, das legt sich aber und am Ende hat man sie wirklich total gern. Man merkt einfach, dass sie sich verändert und nimmt ihr das auch ab. :) Das zu verdanken hat sie vor allem einem. Nämlich ihrem Kater, den sie von ihrem verstorbenen Mann, geschenkt bekommen hat. Auch die Gedanken, die er sich gemacht hat, sind wirklich schön beschrieben.
    Der kleine Kater jedenfalls ist der Liebling der Geschichte. Zuckersüß und lebhaft. Uuund er wächst einem sofort ans Herz. <3

    Neben der Dramatik, die für einen Moment aufkommt und der liebevollen Geschichte habe ich auch ein paar Tränchen verdrückt.

    Auch die neu entstandenen Freundschaften fand ich sooo wunderbar. Besonders die, mit den älteren Nachbarn. Wirklich wunderbar, was sie sich alle gegenseitig geben konnten.

    Ich muss aber auch zugeben, dass ich es sehr schade fand, dass der kleine Kater bis zum Schluss keinen Namen bekommen hat. Das fand ich nicht so gut. Irgendwie hat der Kater mir deswegen leid getan. 

    Fazit:

    Ein ganz wunderbares Buch voller neuer Freundschaften, Veränderungen und einem wundervollen Kater, der er schafft alle Herzen zu erobern und Menschen zusammen zu bringen :).

    Besonders Katzenfans kann ich nur ans Herz legen sich das Buch zu kaufen. :)

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    Kuhni77s avatar
    Kuhni77vor 2 Jahren
    Ein berührender Roman über tiefe Liebe, große Trauer und die Kraft der Freundschaft

    INHALT:

    Carolin zieht sich nach dem Tod ihres Mannes immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück, möchte keinen sehen und lässt sich ziemlich gehen. Die Trauer um ihren geliebten Philipp ist einfach zu groß und niemand kommt an sie heran. Als eines Tages Philipps beste Freundin mit einem Transportkorb vor der Tür steht, kann sie es kaum glauben. Philipp hat ihr vor seinem Tod, ein Kätzchen ausgesucht um ihr damit die Trauer zu erleichtern. Aber Carolin ist eigentlich gar nicht der Katzenmensch und möchte den kleinen Kater eigentlich gar nicht behalten. Aber ihn weggeben und somit Philipps letztes Geschenk nicht annehmen? Carolin ist wirklich hin und her gerissen und kann es einfach nicht fassen, das Philipp ihr diese Aufgabe stellt. Nun kann sie sich nicht mehr zurückziehen, denn nun muss sie sich um dieses kleine Katerchen kümmern. Und sein Freiheitsdrang hält nicht nur Carolin auf Trab, sondern auch die anderen Hausbewohner.

    Langsam bahnen sich neue Freundschaften an und Carolin findet, nach und nach, zurück ins Leben. Doch dann verschwindet der kleine Kater und Carolin ist kurz davor wieder jemanden zu verlieren. Aber sie kann sich in dieser Zeit auf ihre neuen Freunde verlassen und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche.

    MEINUNG:

    Dieser Roman passt so richtig in die Weihnachtszeit. Da er in 24 Kapitel aufgeteilt ist, kann man das Buch auch schön als „Adventskalender“ lesen. Mir ist es aber ziemlich schwer gefallen, wirklich immer wieder nach dem Kapitel aufzuhören, war die Geschichte doch einfach so schön.

    Carolin tat mir sehr leid und ich hätte sie so gerne in den Arm genommen. Sie ist an ihrer Trauer fast zerbrochen – bis der kleine Kater kam, der sich schnell in ihr Herz geschlichen hat. Es war wirklich bezaubernd, wie er nicht nur Carolin auf Trab gehalten hat, sondern auch die Hausbewohner einander näher gebracht hat. Diese neuen Freundschaften haben nicht nur ihr gut getan, sondern allen Bewohnern.

    Es war schön zu lesen, wie Carolin langsam aus ihrer tiefen Trauer herausfindet, wie der kleine Kater ihr Leben auf den Kopf stellt und wie sie sich den Ruck gibt und auf ihre Mitmenschen zu geht.

    Tiere waren schon immer sehr treue Begleiter, die es einfach spüren was der Mensch gerade braucht. Diesen Kater hätte ich auch direkt genommen.

    Christiane Lind hat hier einen wundervollen Roman über Trauer, Liebe und Freundschaft geschrieben. Es war wirklich schwer, dieses Buch nach jedem Kapitel zur Seite zu legen. Gerne hätte ich es in einem Rutsch gelesen, aber ich wollte ja ein Adventskalender-Buch. ;-)

    FAZIT:

    Ein wirklich toller Roman, denn man nicht so einfach aus der Hand legen kann. „Philipps letztes Geschenk“ ist wunderschön geschrieben und trifft einen ins Herz.

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    Klusis avatar
    Klusivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein liebevolles kleines Buch mit einer großen Botschaft
    Phillips letztes Geschenk

    Phillip Landhof ist bereits stark von seiner schweren Krankheit gezeichnet, als er sich in der Tiervermittlung ein Kätzchen aussucht. Es soll das letzte Geschenk für seine geliebte Frau Carolin sein. Diese weiß noch nichts von ihrem Glück, denn das Kätzchen soll sie erst nach Phillips Tod erhalten, so hat er es beschlossen. Seine Carolin soll das kommende Weihnachtsfest nicht einsam verbringen, daher will er ihr einen schnurrenden Vierbeiner an die Seite stellen.

    Monate später fällt Carolin aus allen Wolken. Sie ist noch ganz gefangen in ihrer Trauer um den geliebten Mann, als eines Tages die gemeinsame Freundin Anka mit einem Kätzchen bei ihr auftaucht. Eher unwillig lässt sich Carolin auf den neuen Hausgenossen ein, denn sie ist ein Einzelgänger und eigentlich gar nicht bereit, ihr Schneckenhaus der Trauer zu verlassen. Nur der Umstand, dass ihr Phillip dieses kleine Wesen ausgesucht hat und dass es sein letztes Geschenk an sie ist, bewegt sie dazu, sich zumindest auf Probe mit dem kleinen Kater zu arrangieren.

    In den folgenden Wochen versucht Carolin, sich an ihren neuen Mitbewohner zu gewöhnen. Dem Kätzchen einen Namen zu geben, dazu kann sie sich nicht überwinden, denn das wäre für sie ein Zeichen des Nachgebens. Nach außen hin will sie aber weiterhin den Anschein erwecken, sie hätte sich noch nicht entschieden und könnte das Kätzchen ja jederzeit wieder abgeben.

    Mit der Zeit erkennt Carolin, dass es durchaus beglückend sein kann, Hilfe anzunehmen. Die Menschen in ihrer Nachbarschaft, vor denen sie sich bisher stets verschlossen hatte, schleichen sich nach und nach in ihr Herz, und bald beginnt sie, die Gemeinschaft zu genießen.

    Erst als eines Tages, es ist kurz vor Weihnachten, das Kätzchen plötzlich verschwindet, erkennt Carolin, wie sehr ihr Herz bereits an dem kleinen Kerl hängt. Nun ist es an der Zeit, dass sich ihre neu gewonnenen Freundschaften bewähren. Gemeinsam mit ihren Nachbarn macht sich Carolin auf die verzweifelte Suche.

    Dieser weihnachtliche Roman hat genau 24 Kapitel und würde sich daher auch gut als Lese-Adventskalender eignen. Das hat jedoch bei mir ganz und gar nicht geklappt, denn nachdem ich die ersten Kapitel verschlungen hatte, wäre es mir nicht möglich gewesen, die Geschichte so lange aufzusparen und täglich nur wenige Seiten zu lesen. Zu sehr hat mich das Schicksal von Carolin und dem kleinen Kätzchen berührt, und ich musste unbedingt schnell erfahren, wie es weitergeht, alles andere wäre fast einer Folter gleich gekommen.

    Mit 184 Seiten ist dies eher ein kleines Buch, aber mit einer großen Botschaft, denn es ist insgesamt fesselnd geschrieben und daher sehr kurzweilig zu lesen, aber es geht auch auf viele tiefgründige Themen ein. Da geht es um den Verlust eines geliebten Menschen, um Trauerbewältigung und Enttäuschung. Aber Carolins Geschichte zeigt auch, dass der erste Eindruck oft täuscht, dass es gut sein kann, auf andere zuzugehen und sich auf Hilfe einzulassen. Carolin macht die tiefgreifende Erfahrung, dass sie sich in manchen ihrer Nachbarn getäuscht hatte, einfach aus Desinteresse, weil sie sich nie näher mit ihren Mitmenschen befasst hatte. Nun erfährt sie mehr über die Schicksale, die sich hinter den einzelnen Personen verbergen. Dabei erlebt sie so manche angenehme Überraschung.

    Es ist eine Geschichte der Hoffnung,, die nicht einfach nur unterhalten will, sondern die auch viele Denkanstöße gibt und die mit ihren ernsten, nachdenklichen Themen sehr gut in die Weihnachtszeit passt.
    So gesehen liest sich der Roman ganz wunderbar nicht nur in die Vorweihnachszeit, sondern ist auch eine sehr schöne Lektüre zwischen den Jahren. Ein wunderschönes kleines Buch, das nahe geht und menschliche Wärme verbreitet.

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor 2 Jahren
    Ein Kater zum Lieben

    Alles was Carolin seit dem Tod ihres Mannes will, ist sich zu verkriechen. Vor der Welt, vor allem. Phillip war ihr Zuhause, ihre Festung, alles was sie wollte. 
    Aber Phillip wusste, dass er sterben würde und auch, wie Carolin darunter leiden würde. Er hat dafür gesorgt, dass sie nach seinem Tod ein Geschenk erhält, das er eigens für sie ausgesucht hatte. Trotz des Versuches seiner besten Freundin Anka, ihm die Sache auszureden, blieb er dabei, er wollte Carolin nicht zu Weihnachten allein wissen.
    Als Anka dann ein paar Wochen nach Phillips Tod vor ihrer Tür stand und das Geschenk in die Küche stellte, war sie entsetzt, als sie merkte, was Phillip sich für sie ausgedacht hatte. Ein kleiner schwarzer Kater kam aus einem Transportkorb und versuchte, langsam und bedächtig, die Welt um sich herum zu erkunden. Carolin, die nicht einmal mehr mit sich selbst klar kam, sollte sich um ein Katzenbaby kümmern? Das kann doch nicht Phillips Ernst gewesen sein.
    Obwohl einer ihrer ersten Gedanken in die Richtung geht, ihn wieder zurückzugeben, gibt sie sich und dem namenlosen Kater eine Chance.
    Die beiden gewöhnen sich langsam aneinander, doch dann ist der Kater von einem Tag auf den anderen verschwunden und niemand weiß, wo er ist...

    Er ist klein, er ist schwarz, er ist ein kleiner Kater. Ohne Namen schleicht er sich langsam, aber stetig in das Herz von Carolin, die das so gar nicht will und es auch nicht zugibt. Doch er berührt etwas in ihr, sie fühlt sich letztendlich doch für ihn verantwortlich. Ihr gefällt, dass er nicht so verschmust und auf Menschen orientiert ist wie andere Katzen. Er macht sein eigenes Ding und hat seinen eigenen Kopf.
    Auch wenn sie es nie zugeben würde, aber sie kann es sich ohne ihn nicht mehr vorstellen.
    Was das Zusammenleben mit dem Kater aber hauptsächlich ausmacht, sie nimmt, zwar unfreiwillig, Kontakt zu anderen Menschen auf. Anka und auch ihre Nachbarn kommen ihr näher, eine Nähe, die sie nie wieder zulassen wollte.
    Doch dann passiert das Unvorstellbare, der Kater verschwindet und sie weiß sich nicht mehr zu helfen. 
    Nun lernt sie ihre Nachbarn und Mitmenschen richtig kennen, ob sie will oder nicht.

    Carolin ist eine Einzelgängerin, die niemanden an sich heranlässt. Phillip hatte seinerzeit ihren Panzer geknackt, aber nun ist er nicht mehr da und sie zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück. Sie findet keinen Zugang zu anderen Menschen und will ihn auch. Da diese es merken, starten diese auch keinen Versuch mehr, so dass sie mehr und mehr vereinsamt. Sie suhlt sich in ihrem Elend und muss sich doch aufraffen, als der kleine Kater bei ihr einzieht.
    Carolin lernt Menschen kennen, die ihr bislang nicht fremd waren, aber hinter deren Fassade sie sich nie die Mühe gemacht hatte, zu schauen.
    Sie muss feststellen, dass außerhalb ihres Schneckenhauses Menschen leben, Nachbarn, die ihr freundlich gesinnt sind. Sie tut sich schwer, aber sie lässt diese nach und nach an sich heran. Sie geht weit über ihre gestellten Grenzen und kennt sich selbst nicht mehr wieder.
    Carolin ist eine Protagonistin, die sich unglaublich entwickelt, die zwangsweise über ihren Tellerrand sehen muss und eine Welt findet, die ihr bislang fremd war.

    Die Geschichte könnte man, wenn man es will und fertigbringt, an 24 Tagen wie einen Adventskalender lesen. Das Ziel für Phillip war, dass Carolin Weihnachten nicht allein verbringen muss. Das Ziel ist also Weihnachten und das Buch endet auch damit. Das Buch ist, zufällig?, in 24 Kapitel unterteilt, die ich jedoch nicht tageweise, sondern in einem Ritt durchgelesen habe.

    Ich habe Carolin dafür geliebt, dass sie dem kleinen schwarzen Kater eine Chance gegeben hat und habe mit ihr genauso gefiebert, als das Katerchen verschwunden war. 
    Das Buch ist ein absolutes Muss für alle Katzenfans, aber es dürfen auch gern andere teilhaben an dem Zusammenleben von Carolin und dem Kater.

    Für dieses Buch spreche ich eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

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    Lesegenusss avatar
    Lesegenussvor 2 Jahren
    Die Geschichte berührt - man muss lernen loszulassen

    "Phillipps letztes Geschenk" von der Autorin Christiane Lind erzählt die Geschichte von Carolin, die von ihrem verstorbenen Mann nach dessen Tod ein kleines Kätzchen als Geschenk erhält. Dies hatte Phillip noch vor seinem Tod mit der gemeinsamen besten Freundin Anka ausgesucht.
    "Anka, ich will nicht, dass Carolin Weihnachten allein feiern muss."
    (Zitat S. 8)


    Als ich den Infotext gelesen habe, fiel mir spontan dazu ein Buch von Nicholas Sparks ein "Du bist nie allein". Hier ist es ebenfalls der verstorbene Mann, der seiner Frau zu Weihnachten einen Welpen schenkt. Hier entwickelt sich dieser zum Lebensretter. In "Phillips letztes Geschenk" sind es die Katze und die Frau, die sich ansich gegenseitig retten bzw. gerettet werden.
    Die Liebe zu ihren Katzen hat die Autorin zum Anlass genommen, rund um die Samtpfoten eine Geschichte zu entwickeln. Die Geschichte ist in 24 Kapitel aufgeteilt, so wie halt ein Adventskalender mit 24 Türchen. Jeden Tag ein Kapitel.
    In schöner Sprache wird hier auf flüssige Weise die Liebe zweier Menschen erzählt. Doch wie es halt im realen Leben manchmal so ist. Da kommt eine Krankheit, man ist machtlos und muss mit dem Verlust, der Trauer fertig werden. Und wenn man sich dann noch so abkapselt, eigenbrötlerisch und nach außen hin sehr verschlossen auftritt wie bei unserer Charaktere Carolin, ist es für das Umfeld schwer, dem gerecht zu werden. Carolin hat sich nach dem Tod von Phillip total abgeschottet. Wenn man mit der Geschichte angefangen hat, fällt es schwer, sie nur Kapitelweise zu lesen. Auf eine gewisse Art lernt man die Charaktere Phillip kennen, auch was ihn mit Carolin verbunden hat. Auch wenn es einem vielleicht anfangs nicht klar erscheint, dass sie etwas gemeinsam haben.
    Die Veränderung von Carolin ist nur langsam spürbar. Doch ihr Blick nach außen, für ihre Mitmenschen, ist super gut dargestellt. Ebenso die Nebencharaktere bleiben nicht eindimensional. Sie alle sind für Carolin in ihrer Not da, was nicht immer selbstverständlich ist.
    Nicht immer geht es um den Unterhaltungswert in einem Buch, oft vermischen sich darin Themen wie der Tod, der Verlust aber auch die Hoffnung. Von daher nutzt jeden schönen Moment, den wir hier haben.
    "Phillips letztes Geschenk" ist ein Buch, was zu jeder Jahreszeit, jeden Moment gelesen werden kann.
    Ein chinesisches Sprichwort sagt:
    Fürchte dich nicht, langsam zu gehen!
    Fürchte dich nur, stehen zu bleiben! 

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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte mit viel Gefühl und Hoffnung!
    Ein Katerchen hat mein Herz berührt ...

    Zum Inhalt:

    »Was hat er sich nur dabei gedacht?«, flüsterte Carolin, als ein schwarzes Kätzchen aus dem Transportkorb herauslugte …

    Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht!



    Über die Autorin:

    Christiane Lind, Jahrgang 1964, wuchs im niedersächsischen Zonenrandgebiet auf. Heute lebt sie mit einem Ehemann und fünf Katern in Kassel. Sie liebt Bibliotheken und Kunstmuseen, kann auf Zigaretten und Fleisch verzichten, nicht aber auf Latte Macchiato und ihren iPod. Die promovierte Sozialwissenschaftlerin arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bis sie sich als Unternehmensberaterin und Sozialforscherin selbstständig machte. Neben Sachbüchern und Artikeln in Fachzeitschriften hat Christiane Lind bereits zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht.«Die Geliebte des Sarazenen» ist ihr erster Roman.



    Mein Fazit und meine Rezension:

    Du weißt, dein Ende naht, der Tod steht dir bevor und es ist unausweichlich. Und: du hinterlässt einen geliebten Menschen. Wie wirst du damit umgehen? Ergibst du dich dem Kummer und dem Schmerz, einen geliebten Menschen leiden zu sehen? Gibst du auf, weil du sowieso nichts mehr tun kannst und den Kampf schon verloren hast? Oder aber möchtest du, dass etwas von dir bleibt - eine liebevolle Geste, ein wunderschöner Moment, warme Erinnerungen und Gedanken?

    All diese Fragen hat sich wohl auch Phillip gestellt. Phillip ist Carolins Ehemann, bei dem eine tödliche Krankheit festgestellt wird. Sein Ende ist schon besiegelt - doch der Weggang schmerzt ihn sehr und vor allen Dingen schmerzt es ihn, seine geliebte Frau allein zurück zu lassen. Also lässt er sich etwas einfallen. Kurz vor seinem Tod arrangiert er gemeinsam mit seiner besten Freundin Anka ein Treffen, um ein einmaliges Geschenk für seine Frau auszusuchen: einen wunderschönen und niedlichen schwarzen Kater.

    Carolin ist keine Katzenfreundin, sie hat keinerlei Haustiere und ist auch ansonsten eher kontaktscheu. Ob die kleine Samtpfote also in ihr Leben passt und vor allen Dingen ihr Herz für sich gewinnen wird? Kurz nach seinem Tod trifft das quirlige Geschenk unerwartet bei Carolin ein und stellt ihr Leben auf den Kopf. Die Trauer wird unterbrochen, weicht der Wut, geht bis zur Gleichgültigkeit, bis es das kleine Tierchen doch schafft, die Tür ihres Herzens zu öffnen. Carolin stehen einige turbulente Tage bevor ...

    In dieser Geschichte geht es nicht in erster Linie um einen Kater, sondern um die Trauer einer Frau, die ihren geliebten Ehemann an eine tödliche Krankheit verloren hat. Er ist viel zu früh von ihr gegangen und hat ein tiefes Loch in ihrem Leben und in ihrem Herzen hinterlassen. Carolin ist allein, weiß nicht weiter, verschanzt sich Zuhause und will niemanden an sich heran lassen. Mit Phillip war alles anders gewesen, er hat immer versucht sie zu integrieren, hat seine Freunde auch zu ihren Freunden gemacht. Doch diese Zeiten sind vorbei.

    Carolins Trauer ist für den Leser erschreckend spürbar. Zunächst lernt man Phillip kennen, seine wunderbare Art und seine Fürsorge gegenüber seiner Frau und seiner besten Freundin Anka und dann - ist er plötzlich weg und Carolin ist eine gebrochene Frau. Niemand vermag sie aufzuheitern, niemand kommt an sie heran. Ich kann Carolin sehr gut verstehen. Einen solchen Verlust habe ich zwar noch nicht durchmachen müssen, doch kann ich mir vorstellen, wie schmerzlich es sein muss, wenn der geliebte Mensch, der Tag und Nacht an deiner Seite war und immer für dich da war, auf einmal weg ist ... das einfach alles so leer ist und keinen Sinn mehr macht.

    Carolin ist einsam und traurig und sie hat Angst, doch all diese Gefühle wendet sie an, um sich zu schützen. Sie baut eine Barriere um sich auf und lässt niemanden mehr an sich heran. Jeder geht anders mit seiner Trauer um, jeder macht die Trauerphasen durch und man kann niemals sagen, wie lange es dauern wird.

    Bei Carolin hat man sehr schön erkennen können, wie die Trauer in blinde Wut umgeschlagen ist, zur Verzweiflung wurde und sich dann - mit einem Mal - geändert hat! Denn die kleine Samtpfote ist in ihr Leben getreten und hat es völlig auf den Kopf gestellt. Carolin mag das zunächst gar nicht so wahrgenommen haben, doch die Zeit der Trauer war mit seiner Ankunft vorbei - nicht, dass sie Phillip von jetzt auf gleich vergessen hätte! Das geschieht niemals! Doch der kleine Kater hat etwas geschafft, was den Menschen um ihr herum nicht gelungen ist: er hat ihr Herz berührt und ihr Liebe geschenkt, hat sich seine Liebe regelrecht von ihr eingefordert und sie somit tief berührt. Und mit einem Mal lernt auch Carolin wie schön es ist, nicht mehr allein zu sein und wie positive Gefühle auch auf andere Menschen ausstrahlen. Alles, was man aussendet, kommt zu einem zurück!

    Ich kann euch dieses Buch einfach nur empfehlen! Carolin war mir anfangs auch etwas fremd, was lediglich mit ihrer Gefühlswelt zu tun hatte, doch mit der Zeit habe ich sie und das kleine Katerchen in mein Herz geschlossen. Der kleine Kater hat also nicht nur ihr Herz berührt, sondern auch meins!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ChristianeLs avatar
    Liebe Lovelybookerinnen und Lovelybooker,
    Weihnachten kommt näher!
    Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Schokoladenweihnachtsmänner gibt es schon seit Wochen zu kaufen. Da wird es Zeit, die passende Lektüre

    Ich möchte euch einladen, gemeinsam mit mir mein Adventskalenderbuch "Phillips letztes Geschenk" vorab zu lesen. Amazon Publishing stellt 15 Taschenbücher zur Verfügung.

    Das sagt der Klappentext:

    »Was hat er sich nur dabei gedacht?«, flüsterte Carolin, als ein schwarzes Kätzchen aus dem Transportkorb herauslugte …

    Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht!

    Ein berührender Roman über Trauer, Liebe und die Kraft der Freundschaft.

    Einen Eindruck von Carolins Geschichte bekommt ihr durch die Leseprobe

    Welche Voraussetzungen solltet ihr mitbringen:
    - Zeit zum Lesen
    - Interesse an der Leserunde
    - Bereitschaft, eure Rezension auf Lovelybooks und bei Amazon zu posten
    - Freude an Katzen und Weihnachten wäre hilfreich, ist aber kein "muss"

    Was müsst ihr tun, um in den Lostopf zu hüpfen?
    Beantwortet mir nur die Frage: Wie gut kennt ihr eure Nachbarn?

    ... und bitte schreibt dazu, ob ihr im Falle des Gewinns euer Buch signiert möchtet.

    Ich freue mich auf euch - wir lesen uns!


    Janina84s avatar
    Letzter Beitrag von  Janina84vor 2 Jahren
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