Christoph Bausenwein Das Prinzip Uli Hoeneß

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Inhaltsangabe zu „Das Prinzip Uli Hoeneß“ von Christoph Bausenwein

Er ist die größte Reizfigur im deutschen Profifußball – und hat ihn geprägt wie kein anderer: Uli Hoeneß, der langjährige Manager von Bayern München. Als Spieler bereits war er erfolgreich, wurde Weltmeister und Europapokalsieger. Doch seine eigentliche Berufung fand Hoeneß, als er 1979 das Manageramt antrat und als 27-Jähriger begann, den betulichen Ligafußball umzukrempeln. Was ihn dabei bewegte und antrieb, welche Ziele er verfolgte, warum er gleichermaßen zum streitbaren Provokateur wie zum großen Patriarchen wurde, davon erzählt Christoph Bausenweins Buch. Unter programmatischen Titeln wie - Der sparsame Schwabe - Der Vordenker der Liga - Der berechnende Bauchmensch - Der warmherzige Moralist entschlüsselt der Autor Wirken und Persönlichkeit eines schon heute legendären 'Football-Man'.

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  • Rezension zu "Das Prinzip Uli Hoeneß" von Christoph Bausenwein

    Das Prinzip Uli Hoeneß
    BRB-Jörg

    BRB-Jörg

    01. December 2009 um 00:01

    Uli Hoeneß ist die vielleicht streitbarste Figur der letzten 30 Jahre Bundesliga. Auf der einen Seite ein knallharter Manager, der seinen FCB zum unangetasteten Branchenführer (zumindest in Deutschland) gemacht hat, einer der Wegbereiter der Kommerzialisierung der Liga war und seinen Verein mit hochrotem Kopf offensiv und polternd verteidigt – und „nebenbei“ erfolgreich ein Wurstimperium aufgebaut hat, das heute am Tag 150.000 € Umsatz machen. Auf der anderen Seite der warmherzige Moralist, der zahlreiche gefallene Ex-Spieler zurück in den Schoß der Familie und somit ins Leben holt, der einen Großteil seines Vermögens für karitative Zwecke spendet und zahlreichen Vereinen in Benefizspielen geholfen hat. Das vorliegende Buch beweist, das beides kein Gegensatz ist, sondern in der Person Uli Hoeneß zu einem aufrechten Charakter zusammen fließt, der konsequent seinen Weg gegangen ist. Der in seiner frühesten Jugend aus einer defizitären Schulzeitung ein gewinnabwerfendes Projekt machte, sich über seine Kräfte hinaus für seine Sache engagierte und dabei stets um Harmonie und Anerkennung bestrebt war. Geschickt macht es Bausenwein, dass er hier keine chronologische Lebensgeschichte erzählt, sondern die ca. 440 Seiten in unterschiedliche Kapitel gliedert, die jeweils eine Facette der Person Hoeneß betrachten. Am interessantesten für mich war dabei Kapitel 9, „Der berechnende Bauchmensch“. Hier wird u.a. auf eine sehr erstaunliche Art und Weise aufgezeigt, warum Hoeneß gar nicht möchte, dass der FCB jedes Jahr Deutscher Meister wird. Denn dann gäbe es Langeweile, und somit geringeres Öffentlichkeitsinteresse, dadurch weniger Sponsoreninteresse und minimierte Einnahmen. Ja, sogar der Verzicht auf den Börsengang wurde so betont: „Nach einem Börsengang hätten wir rund eine Milliarde auf dem Konto. Allein an Zinseinnahmen wären das jedes Jahr etwas 60 Millionen. 60 Millionen! Stellen Sie sich mal das Aufheulen in der Bundesliga vor.“ Unterm Strich eine tolle Untersuchung, gleichsam interessant für Fußball-Fans, Psychologen und Leser des Wirtschaftsteils. Mit 28 € allerdings auch ganz schön teuer. Ich vergebe dennoch die volle Punktzahl.

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