Clara Bensen No Baggage

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Inhaltsangabe zu „No Baggage“ von Clara Bensen

Die junge Journalistin Clara und der sympathisch verrückte Wissenschaftler Jeff haben sich gerade erst kennengelernt. Da schmieden sie einen ungewöhnlichen Plan: 21 Tage wollen sie quer durch Europa reisen. Das Besondere: Sie verzichten auf jegliches Gepäck. Mit minimaler Ausstattung, ohne Hotels und festgelegte Route gelangen sie schließlich von Istanbul über Budapest, Sarajevo, Dubrovnik, Edinburgh bis nach London. Ihre Geschichte zeigt: Die schönsten Dinge passieren, wenn man alle Sicherheiten aufgibt und sich auf das Ungewisse einlässt.

Es ist eher eine ungewöhnliche moderne kosmopolitische Liebesgeschichte, denn ein "Kein-Gepäck-Reisebuch". Mit schönen Bildern.

— Buchstabenliebhaberin

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    No Baggage

    Jisbon

    20. May 2016 um 20:19

    Auf "No Baggage" bin ich hauptsächlich durch den Untertitel aufmerksam geworden - "Ein Date, drei Wochen, acht Länder - und kein Gepäck" klang nach einer interessanten, außergewöhnlichen Geschichte. Zuerst dachte ich, dass es sich um einen Roman handelt, doch als ich erkannte, dass Clara Bensen ihre eigenen Erlebnisse niedergeschrieben hat, stieg meine Neugierde. Ich konnte mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, drei Wochen lang ohne Gepäck zu verreisen, und war gespannt darauf, ob das wirklich funktionieren würde - vor allem, da die Autorin und ihr Freund erst seit kurzer Zeit zusammen waren. Ich erwartete einen Bericht über die Schwierigkeiten und Erfolge dieser ungewöhnlichen Reise... und teilweise habe ich das auch bekommen. Bensens Schilderung der Reisen ohne Gepäck war überraschend positiv. Laut ihrer Darstellung hatten sie und Jeff kaum Probleme, ohne Besitztümer oder auch eine feste Unterkunft auszukommen; sie haben außer ihren Klamotten und einer handvoll Kleinigkeiten nichts materielles bei sich und kommen bei Fremden unter (sogenanntes Couchsurfing) oder buchen spontan Hotelzimmer. Die Autorin stellt schnell fest, dass sie dieser Art des Reisens einiges abgewinnen kann, sodass das Buch eine sehr positive Darstellung ist. Ich kann nicht beurteilen, ob wirklich alles so vergleichsweise reibungslos abgelaufen ist, aber ich hatte mehr Unannehmlichkeiten und auch Zweifel erwartet. Beides tritt aber nur vereinzelt und hauptsächlich zu Beginn auf. Beispielsweise werden hygienische Probleme erwähnt, doch sie scheinen nicht wirklich von Bedeutung zu sein. Zwischendurch geht die Autorin durchaus auf persönliche Spannungen ein, die sie und ihr Freund haben, doch dies wird auch nur recht kurz behandelt. Um ehrlich zu sein hatte ich erwartet, dass die Reise an sich ausführlicher geschildert werden würde, dass die Autorin auf die Menschen, bei denen sie unterkommen und die sie treffen, mehr eingeht und außergewöhnliche Erlebnisse darstellt. Es gibt durchaus solche Szenen, doch hauptsächlich schildert Bensen ihre Eindrücke und Stimmungen. Zudem befasst sich ein großer Teil der Geschichte mit den persönlichen Problemen in ihrer Vergangenheit und den Auswirkungen auf die Gegenwart und ihre Beziehung zu Jeff. Schnell wird so klar, dass die beiden zwar ohne materielle Güter, dafür aber mit emotionalem Gepäck unterwegs sind; gerade Clara hat ein Päckchen zu tragen. Sie geht recht ausführlich auf ihre psychischen Probleme, ihre eher konservative Erziehung sowie die Versuche, sich davon zu lösen, ein. Auch das Entwickeln ihrer romantischen Beziehung wird geschildert. Das hat mich nicht wirklich gestört, aber es war nicht das, was ich erwartet hatte und ich kann mir vorstellen, dass es andere stören könnte, die einen reinen Reisebericht erwarten. Die Reise steht zwar im Mittelpunkt, aber die 'Altlasten' der Reisenden spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Das Buch ist außerdem teilweise recht philosophisch angehaucht und Bensen verarbeitet viele Zitate von bekannten Persönlichkeiten, mit denen sie sich wohl identifiziert. Die Autorin präsentiert ihre Sicht der Dinge auf eine recht persönliche Art und schreibt auch viel über ihre intimsten Gefühle, sodass man nach der Lektüre von "No Baggage" durchaus das Gefühl hat, man würde einiges über sie wissen. Dennoch konnte ich mich nicht wirklich mit ihr (oder ihrem Freund) identifizieren. Eine Reise, wie die beiden sie unternehmen, oder generell dieses "ungeplante" Leben, wären nichts für mich - ich fand den Bericht aber durchaus interessant. Fazit "No Baggage" war nicht, was ich erwartet hatte, ist aber dennoch lesenswert. Ich hätte mir gewünscht, dass die besondere Art der Reise mehr im Vordergrund gestanden hätte, doch das Buch ist gut geschrieben und interessant zu lesen. Es ist auf jeden Fall ein sehr persönlicher Erlebnisbericht, bei dem man als Leser einige schöne Einblicke in eine Reise durch Europa bekommt, wie ich sie zuvor noch nicht gesehen hatte. 3,5/5 Sternen

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  • Unverbindlichkeit und kein Gepäck

    No Baggage

    Buchstabenliebhaberin

    25. March 2016 um 11:50

    Ist dieses Buch eine Anleitung für minimalistisches Reisen oder ist es eher die aufregende Geschichte von Clara, die sich nach einem Zusammenbruch wieder aufrappelt, beim Online-Dating den überaus extrovertierten Jeff kennenlernt und mit ihm durch die Weltgeschichte reist? Der Plan ist: Ohne Koffer oder großen Rucksack reisen, nicht in Hotels übernachten, minimales Budget. Klingt wild, ist aber mit Hilfe einer Kreditkarte und des Internets durchaus machbar, Couchsurfing heißt die Lösung.Eigentlich geht es in dem Buch auch eher um die schlimme Lebenskrise von Clara, und wie sie einen Weg heraus findet. Wie sie sich auf Jeffs Experiment einlässt, voller Furcht, aber letztendlich mit doppeltem Boden - sie haben genug Geld dabei, um im Notfall doch ein Hotel zu nehmen, und Jeff ist erfahrener Reisender, der überall Freunde hat. So lässt sich bequem die Waschmaschine vor Ort benutzen und lustige Leihklamotten und Insiderpartys gibt es gratis on top. Clara entspannt sich im Lauf der Reise, es dreht sich viel um die Unverbindlichkeit der beiden, diese moderne Art der Nicht-Beziehung, alles Kann, nichts Muss. Doch letztendlich funktioniert es wohl bis heute.Doch ich bin überzeugt, Clara alleine wäre an diesem Wagnis gescheitert, die Reise stand und fiel mit Jeff und seiner Art zu leben. Wo würde Clara heute stehen, ohne Jeff?Und: So neu ist die Idee nicht, ungeplante Trips ins Blaue, per Anhalter, per Interrail, mit einem Schlafsack im Gepäck und Nächten im Freien, gab es früher auch, die Welt besteht nicht nur aus Pauschalreisen und Luxusressorts. Letztendlich ist es eine Typ-Frage: Wer gerne neue Leute kennenlernt, keine Berührungsängste hat und keinen Rückzugsraum braucht, für den mag diese Art zu reisen etwas wunderbares sein. Und ja, dazu gehört auch ungenießbares Essen, Katzenhaare und blöde Bekanntschaften.Doch das Buch liest sich nett weg, die Fotos der beiden machen Spaß, und es ist spannend zu lesen, wie Clara aus ihrer Krise fand. Das Buch ist originell geschrieben und ich hoffe sehr, das die beiden noch viele Abenteuer erleben.  Von mir 3,5 Sterne, weil ich mir mehr unter "No Baggage" vorgestellt hatte. Keine Route? Doch sie hatten sehr wohl einen genauen Plan, wann sie wo sein wollten. Durch die einzelnen Städte ließen sie sich treiben. Das kann ich auch. :-)

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