Damaris Kofmehl Der Hooligan

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Inhaltsangabe zu „Der Hooligan“ von Damaris Kofmehl

Jan wächst in Ost-Berlin, in der ehemaligen DDR, auf. Schon als Vierzehnjähriger sorgt er mit seinem Irokesenschnitt für Aufsehen. Gleichzeitig lernt er ein paar Hooligans kennen und beginnt, sich nach den Fußballspielen mit den gegnerischen Fans zu prügeln. Die Kämpfe werden immer brutaler, und schon bald sind Jan und seine Freunde als die berüchtigtsten und verrücktesten Hooligans der ganzen Umgebung verschrien. Jan lässt keine Straßenschlacht aus und fürchtet sich nicht davor, mit zwanzig Hools gegen einen Mob von zweihundert anzutreten. Mit fünfzehn Jahren landet Jan wegen staatsfeindlicher Liedtexte in einer Jugendstrafanstalt, die seinen Hass gegen den Staat noch mehr schürt. Mit achtzehn versucht er, in den Westen zu flüchten, und landet im Stasi-Knast, wo er die ganze Härte des Systems erneut zu spüren bekommt. Am 9. November 1989 erlebt Jan live mit, wie die Mauer fällt. In der Hooliganszene herrschen jetzt beinahe kriegsähnliche Zustände. Die Polizei ist nicht mehr Herr der Lage. Und langsam verliert auch Jan die Kontrolle über sein Leben. Er schließt sich der Neonazi-Szene an und rutscht immer tiefer in den Sumpf aus Gewalt und Alkohol. Unaufhaltsam bahnt sich eine Katastrophe an. Doch Jan steckt schon zu tief drin, um auszusteigen. Ein anderer muss für ihn die Notbremse ziehen, ehe es zu spät ist …

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Bis ungefähr Seite 200 ist es ganz gut zu lesen, aber es wird immer langweiliger und das Ende ist die schlimmste Heuchelei!

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  • Eine unglaubliche aber wahre Geschichte

    Der Hooligan

    Anna_Koppri

    27. September 2016 um 23:27

    Ich habe mehrere Jahre mit gewaltbereiten jungen Männern gearbeitet und nie nachvollziehen können, das Gewalt für sie etwas Cooles ist. Dieses Buch gibt mir eine Idee davon, was die Faszination an Gewalt ausmachen kann, was ich sehr hilfreich finde - besonders für den beruflichen Kontext. Das Buch ist spannend, unterhaltsam und leicht zu lesen. Für meinen Geschmack werden manche gewaltvollen Szenen zu detailliert beschrieben.Durch das Buch bin ich auch zum ersten Mal mit den Verhältnissen in den Gefängnissen der ehemaligen DDR in Berührung gekommen, was mich schockiert hat.Jans krassen Wandel als er Christ wird hätte ich schwer glauben können, wenn ich ihn nicht persönlich kennengelernt hätte. Heute strahlt er einen tiefen Frieden und eine Wärme aus, die man nur selten bei Menschen findet.

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