Death Cache. Tödliche Koordinaten

von Danise Juno 
3,8 Sterne bei9 Bewertungen
Death Cache. Tödliche Koordinaten
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Unterhaltung und Nervenkitzel - wie es sich für ein Thriller gehört.

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Durchwachsener Thriller, hätte auch ein Jugendbuch werden können.

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Inhaltsangabe zu "Death Cache. Tödliche Koordinaten"

Ein Mann liegt tot im Wald. Enthauptet. In unmittelbarer Nähe eine als Geocache getarnte Falle. In der Geocaching-Szene scheint ein erbitterter Kampf um die Toplist der besten Cacher ausgebrochen zu sein. Angeführt von einem Spieler namens Sammaël, den niemand persönlich kennt. Als Michael Tonelli sich an dessen Spuren heftet und versucht Sammaëls wahre Identität zu lüften, gerät er ins Visier eines Killers. Schon bald muss Michael erkennen, dass er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird.
Geocaching wird mehr und mehr zum Trend, doch ist diese GPS-Schatzsuche wirklich so ungefährlich oder überdeckt der Nervenkitzel einfach jegliche Gefahr?

Ein Thriller, der die Sicherheitslücken des Geocaching beleuchtet und sich mit den Gefahren auseinandersetzt, die GPS-Verfolgung mit sich bringt – nicht nur für Kenner der Geocaching- Szene!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862824168
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Acabus Verlag
Erscheinungsdatum:23.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltung und Nervenkitzel - wie es sich für ein Thriller gehört.
    Unterhaltung und Nervenkitzel - wie es sich für ein Thriller gehört.

    Meinung

    Noch bevor ich das Buch begonnen habe, war ich von der Idee dahinter begeistert. Ein Geocaching-Thriller, der diese vermeintlich ungefährliche Schnitzeljagd in ein anderes Licht rückt? Klar, her damit!

    Eine enthauptete Leiche stellt die Ermittler aus dem Prolog vor ein Rätsel. Der Ort ist nicht unbedingt ungewöhnlich, aber die Todesursache und die Gegebenheiten werfen Fragen auf, die durch eine Inspektion des Tatortes nicht alle beantwortet werden können. Zumindest ein paar Antworten können gegeben werden. Bereits hier gibt es eine angenehme Spannungskurve, die Lust auf mehr macht. Im Prolog erfährt man zudem einiges über die „Spielregeln“ von Geocaching und fühlt sich nicht völlig verloren in der Geschichte.

    Diese Grundlage setzt den Leser drei Monate zurück. In kurzen Kapiteln werden die neuen Protagonisten herangeführt und erhält einen Einblick in die Erzählung. Die Perspektive der einzelnen Kapitel wechseln, sodass der Leser die unterschiedlichen Charaktere mit den entsprechenden Hintergründen sehr gut kennenlernen kann. Zudem ist dadurch die Sichtweise auf die komplette Handlung sehr beeinflusst, was zusätzlich große Spannung aufbaut und in manchen Situationen den Nervenkitzel ziemlich hoch treibt. Zum Beispiel, als die Geocachergruppe zusammen unterwegs auf der Suche nach einem bestimmten Cache sind und es ziemlich brenzlig wird, wollte ich immer weiter lesen.

    Im Fokus steht Michael Tonelli, er hat das Erbe seines Vaters angenommen und übernahm seine Firma. Seit Jahren schon ist er begeisterter Geocacher und geht gerne auf die Suche nach Caches. Auf einem Treffen für Geocacher begegnet lernten er eine Gruppe von Cachern kennen. Darunter auch, wie man später erfährt, einen früheren Freund, Gernot. Doch die beiden scheinen sich nicht ganz Grün zu sein. Die anderen der Gruppe sind alles Fremde für ihn, dennoch verabreden sie sich für einen „Multi“. Das heißt, sie wollen gemeinsam Caches suchen. Als die Gruppe weiter zieht, geraten Michael und Gernot aneinander. Danach verschwindet Michael – zwischen den beiden entsteht eine Art Konkurrenzkampf um die bessere Platzierung in der Liste des Geocachingportals.

    Der Zwist zwischen Michael und Gernot löst viele Probleme aus, die das Geschehen in andere Richtungen lenkt und den Leser auf Irrwegen bei der Suche nach dem Mörder zurücklässt. Ich fand es dabei sehr gut, dass auch die anderen Charaktere noch einmal eine andere Betrachtungsweise in die Geschichte mit eingebracht haben und sowohl Michael als auch Gernot so manches Mal wieder zur Vernunft gebracht haben.

    Als es innerhalb der Gruppe zu schweren Unfällen beim Cachen kommt, spitzt sich die Lage zu und ein nicht anzunehmender Verdacht äußert sich, der die Gruppe auch auf die Spuren des Mörders bringt.

    Doch wer ist dieser Killer? Und vor allem, wie kann er aufgespürt werden?

    Die Autorin Danise Juno beherrscht ihre Geschichte. Sie weiß genau, wie und was sie schreiben musste, um den Spannungsfaktor hochzuhalten. Die flüssigen Sätze ermöglichen es, über die Zeilen zu fliegen und von Kapitel zu Kapitel zu springen. Bis zum Schluss gelingt es ihr, viele offene Fragen zu lassen, die gekonnt beantwortet werden. Die Lösung des gesamten Plots ist nahezu perfekt. Ihr ausgeklügeltes Konstrukt verlangt nach mehr und vor allem hat es Anerkennung verdient.

    Fazit

    Der Thriller ist tatsächlich nicht nur für erfahrene Cacher. Er bietet Unterhaltung, Spannung und Nervenkitzel. Diese kurzweilige Geschichte bringt Abwechslung in den Alltag und bietet alles, was einen guten Thriller aus macht. Trotz mancher überspitzten Darstellungen wirkt sowohl die Thematik als auch die Umgebung der Handlung sehr authentisch und greifbar.

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    Thaliomees avatar
    Thaliomeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Durchwachsener Thriller, hätte auch ein Jugendbuch werden können.
    Nicht ganz so schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht

    Als begeisterte Geocacherin musste ich dieses Buch natürlich lesen, auch wenn mir nach einem Blick auf die Rückseite schon fast die Lust vergangen wäre:

    Ein Thriller der Sicherheitslücken des Geocaching beleuchtet und sich mit den Gefahren auseinandersetzt, die GPS-Verfolgung mit sich bringt.


    Aha. Wer hier ein GPS verfolgt ist mir nicht klar, die Gefahr ist bei diesem Thriller aber die Klassische [Achtung Spoiler]: Ein verrückter Serienmörder.

    Ich habe dieses Buch also trotz der überaus schlechten „Werbung“ gelesen und bin doch positiv überrascht. Außer ein paar merkwürdigen Szenen, bei der Menschen von einer Autobahnbrücke zu einer Schilderbrücke springen...

    Abgesehen davon versucht die Autorin wirklich einen spannenden Thriller zu schreiben, der sich mit dem Hobby beschäftigt. Ich habe leider nicht herausgefunden, ob sie wirklich Geocacherin ist. In der Kurzbiografie, die auch im Buch abgedruckt ist, steht davon jedenfalls nichts. Das erklärt natürlich die inhaltlichen Fehler, die in Büchern zum eigenen Hobby einfach immer nerven.


    Der Prolog beginnt eigentlich so, wie viele Krimis beginnen: Polizisten finden eine Leiche. Der Tote wurde von einer perfide konstruierten Falle enthauptet, als er einen Geocache-Behälter öffnen wollte. Natürlich kennt einer der Beamten das Hobby und gibt direkt eine kleine Einführung.


    Danach geht es mit dem Geocacher Michael weiter, der sein Hobby ehrgeizig verfolgt. T5-Klettercaches gehören für ihn ebenso selbstverständlich dazu, wie die Jagd nach neuen Caches um den ersten Fund (FTF) zu machen. Fast immer kommt ihm dabei aber ein Cacher namens Samael zuvor. Samael scheint immer als erster am Cache zu sein, wird dabei aber nie gesehen.


    Ein Buch, dass man vielleicht besser liest, wenn man mit Geocaching nichts anfangen kann. Für alle anderen einen Blick wert, wenn die Erwartungen an realistische Darstellungen nicht zu hoch sind.

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    Patnos avatar
    Patnovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessanter und spannender Thriller rund um das Thema "Geocaching"! Lesenswert mit Nervenkitzelgarantie
    Tödliche Falle

    "Death Cache. Tödliche Koordinaten" ist ein Thriller der Autorin Danise Juno, erschienen im Mai 2016 beim Acabus Verlag.

    Für mich war es das erste Buch der Autorin.

    Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, findet inzwischen immer mehr begeisterte Anhänger. Doch wenn eben dieses plötzlich zur tödlichen Falle wird, befindet man sich mitten in der Handlung von Danise Junos Thriller.

    Kommissar Gerke begutachtet eine männliche, enthauptete Leiche, die an diesem idyllischen Plätzchen mit Blick über die mit Efeu bewucherten Mauerreste liegt, dort wo ein Cache als Falle getarnt wurde.
    In der Geocaching- Szene ist ein erbitterter Kampf um die vorderen Listenplätze entfacht. Angeführt wird diese von Sammaël, einem Cacher, den keiner persönlich kennt. Michael Tonelli ist besessen davon, Sammaël zu schlagen und heftet sich an seine Fersen, versucht dabei auch Sammaëls Identität herauszufinden. Dann gerät Michael ins Visier eines Killers und wird von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt.

    Für mich war die Thematik des Buches neu. Das machte es einerseits so interessant, andererseits hatte ich aber Schwierigkeiten mich in die Materie einzulesen, da die Autorin doch sehr in die Tiefe geht. Ihr flüssiger Schreibstil ist dennoch gut zu lesen. Sie schreibt thrillermäßig gruselig und auch sehr spannend. Besonders die Stellen, wo der Täter zu Wort kommt, erzeugten bei mir den gewünschten Nervenkitzel.
    Die Charaktere schienen mir szenetypisch dargestellt und wirkten somit auf mich authentisch. Besonders Michael ist hier zu nennen, der krankhaft versucht der Beste zu werden und das Geocaching mit einer wahren Besessenheit betreibt.
    Aus meiner Sicht ist die Handlung gut durchdacht und gelungen inszeniert. Sie überrascht mit interessanten Wendungen. Dann ist man fast am Ende des Buches angekommen und eine entscheidende Frage bleibt offen. Diese wird schlußendlich erst im Epilog beantwortet. Das hat mir richtig gut gefallen.

    Fazit:
    Ganz sicher wird das Geocaching nicht mein neues Hobby, aber als Thrillerleserin werde ich bestimmt weitere Bücher von Danise Juno lesen, denn sie hat mich mit ihrer Art zu schreiben begeistert und gut unterhalten.
    Meine 4 Sterne Leseempfehlung für "Death Cache. Tödliche Koordinaten"!

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    Markus Walthers avatar
    Markus Walthervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für Geocacher ein Muss. Für Thriller-Leser einen Blick wert.
    Geocaching

    Die Anonymität des Internets kann in der realen Welt gefährlich werden. Nicknames in Foren und Socialmedia-Plattformen verraten nichts über Charakter und die Absichten der realen Personen. Das müssen auch die Protagonisten des Geocaching-Romans von Danise Juno erkennen, denn durch ihre im Web öffentliche Jagd nach Koordinaten machen sie sich zu leichten Zielen: Ein Mörder weiß, wo sie sein werden.

    Der Roman richtet sich vermutlich in erster Linie an Geocacher. Aber auch reine Thriller-Leser sollten einen Blick riskieren. die Story ist spannend und verlangt vom Leser kein Fachwissen zum Thema.

    Gewöhnungsbedürftig sind einzig die Erzählperspektiven: Anfangs ist es schwer, in den Figuren eine feste Bezugsperson bzw. einen "Sympathieträger" zu finden.

    Und ohne zu viel verraten zu wollen: Der Epilog ist wirklich fies ...

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    Wurm200s avatar
    Wurm200vor 2 Jahren
    Death Cache. Tödliche Koordinaten

    Danise Juno
    Death Cache. Tödliche Koordinaten
    Acabus

    Autor: Danise Juno wurde 1974 in Bonn geboren. Dort hat sie auch ihre Kindheit und Jugend verbracht. 1990 absolvierte sie eine Ausbildung zur Glasveredlerin und legte ihr Fachabitur für Gestaltung und Design ab. 1994 ließ sie sich zur Technischen Zeichnerin ausbilden und legte schließlich 1998 erfolgreich die Ausbildereignungsprüfung ab. Sie arbeitete viele Jahre in der IT eines internationalen Großkonzerns als CAD-Anwenderbetreuerin, verfasste in diesem Zuge diverse Schulungsunterlagen und Bedienungsanleitungen in Deutsch und Englisch und führte Mitarbeiterschulungen durch. Heute lebt sie mit ihrer Familie und einem Hund im Münsterland. Sie widmet sich intensiv der Tätigkeit als Autorin. 2013 nahm sie an dem Seminar: „Nervenkitzel – Schreiben Sie einen verdammt spannenden Roman“ in der Bastei Lübbe Academy, unter der Leitung von Andreas Eschbach, teil. 2009 gewann sie eine Veröffentlichung ihrer Kurzgeschichte „Der Partylöwe“, Herausgeber: Anja Zimmermann, niemandsland/kladde.auf/die.reihe/band.13, ISBN 978-3-8316-1362-5 (Quelle: Acabus)

    Kommissar Gerke wird zu einem Mordfall im ehemaligen Schlosscafé im Wald gerufen. Dort angekommen findet er eine enthauptete Leiche vor. Der Mann wurde offensichtlich von einer Falle, die am Tatort angebracht war, so zugerichtet. Da es sich bei der Falle um einen Geocache handelt, bringt den Kommissar dies in die Szene der Geocacher.

    Das Buch besteht aus 37 Kapiteln, plus einem Prolog sowie Epilog. Die Kapitelüberschriften sind dabei eher schlicht gehalten und bestehen lediglich aus der Kapitelangabe plus dem Wort “Kapitel”, welches sich zu Beginn jedes Kapitels am Anfang wiederfindet.
    Die Geschichte fängt auch gleich ganz spannend an, denn wir bekommen es sofort mit dem Mordfall zu tun. Nach dem Epilog folgt dann eine Rückblende, sodass die eigentliche Handlung auf den Mord hinarbeitet. Bis wir am Epilog dann eine Auflösung bekommen, mit der sicherlich kaum einer gerechnet hat. Hier liegt auch schon ein wenig das Problem, denn für den Mordfall alleine, reicht das Lesen des Prologs und Prologs vollkommen aus. Hier hätte man sicherlich ein wenig mehr machen können, damit dies besser ineinandergreift. Den Rest der Handlung, der den Hauptteil des Buches ausmacht, findet sich dann hauptsächlich in der Geocachingszene wieder. Dabei lernt der Leser aber erstaunlich viel vom Hobby des Cachens. Es werden gängige Wörter, sofort erklärt, sodass niemand auf verlorenem Posten bleibt. Leider ist das Merken der Namen an dieser Stelle wieder etwas schwer, da in dem Buch gerne mal zwischen Nickname und richtigen Namen gewechselt wird. So muss der Leser stets beide Namen im Kopf haben. Kommen wir noch kurz zu der eigentlichen Handlung, denn in der geht es um die Vergangenheit sowie Gegenwart des Hauptcharakters. Wir bekommen in manchen Abschnitten also, einiges an Hintergrundinformationen die dafür sorgen, dass wir ein relativ gutes Bild über den Charakter bekommen. Leider werden wir zum Ende hin dann von sehr vielen Informationen in kürzester Zeit bombardiert.

    Cover: Das Cover ist fast ausschließlich in Schwarz gehalten. Wir können in der Mitte des Covers die Längen und Breitengrade der Erde erkennen. Dies nimmt also direkten Bezug zum Geocachen. Über dieser Erde sehen wir ein kleines Bild, das in Orange gehalten ist. Was dieses Bild genau zeigt, können wir so nicht erkennen. Über der Erde befindet sich dann in Weiß gedruckt, der Titel des Buches. Dieser steht damit im völligen Kontrast zum schwarzen Hintergrund.

    Fazit: Wenn wir mal vom Mord absehen, welcher eine sehr gute Idee war, nur leider nicht konsequent genug umgesetzt wurde, ist dieses Buch ein relativ normaler Thriller. Mit der Spannung wurde etwas gespart, aber wenn Sie dann mal kommt, dann ist sie gut beschrieben. Für fast 14 Euro bekommt man sicherlich bessere Thriller, wer jedoch mal gerne in die Geocachingszene blicken möchte, kann dies mit diesem Buch einmal machen. Von mir gibt es 3/5 Sterne.

    Klappentext: Ein Mann liegt tot im Wald. Enthauptet. In unmittelbarer Nähe eine als Geocache getarnte Falle. In der Geocaching-Szene scheint ein erbitterter Kampf um die Toplist der besten Cacher ausgebrochen zu sein. Angeführt von einem Spieler namens Sammaël, den niemand persönlich kennt. Als Michael Tonelli sich an dessen Spuren heftet und versucht Sammaëls wahre Identität zu lüften, gerät er ins Visier eines Killers. Schon bald muss Michael erkennen, dass er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird. Geocaching wird mehr und mehr zum Trend, doch ist diese GPS-Schatzsuche wirklich so ungefährlich oder überdeckt der Nervenkitzel einfach jegliche Gefahr?
    Ein Thriller, der die Sicherheitslücken des Geocaching beleuchtet und sich mit den Gefahren auseinandersetzt, die GPS-Verfolgung mit sich bringt – nicht nur für Kenner der Geocaching- Szene! (Quelle: Acabus)


    Autor: Danise Juno
    Titel: Death Cache. Tödliche Koordinaten
    Verlag: Acabus
    Genre: Thriller
    Seiten: 300
    Preis: 13,90
    ISBN: 9783862824168

    http://wurm200.blogspot.de/

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    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: gut lesbarer Thriller, der einen Einblick in die Welt des Geocaching gibt und eine Geschichte mit Gefahren und Geheimnissen erzählt.
    gut lesbarer und recht spannender Thriller, der einen interessanten Einblick in Geocaching gibt

    Kurzbeschreibung:
    Ein Mann liegt tot im Wald. Enthauptet. In unmittelbarer Nähe eine als Geocache getarnte Falle. In der Geocaching-Szene scheint ein erbitterter Kampf um die Toplist der besten Cacher ausgebrochen zu sein. Angeführt von einem Spieler namens Sammaël, den niemand persönlich kennt. Als Michael Tonelli sich an dessen Spuren heftet und versucht Sammaëls wahre Identität zu lüften, gerät er ins Visier eines Killers. Schon bald muss Michael erkennen, dass er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt wird.

    Geocaching wird mehr und mehr zum Trend, doch ist diese GPS-Schatzsuche wirklich so ungefährlich oder überdeckt der Nervenkitzel einfach jegliche Gefahr?

    Meinung:
    Da Geocaching ja immer beliebter wird, ist es auch logisch, dass es immer öfter zum Grundthema von Büchern wird. Vor allem für Krimis und Thriller bieten sich die teils spannenden Schatzsuchen durchaus an.

    Auch in „Death Cache - Tödliche Koordinaten“ wird das Hobby gut näher gebracht und erklärt und dabei auch noch eine gefährliche Geschichte erzählt. Für Leute die sich in der Szene bereits auskennen könnten manche Erklärungen ein bisschen zu viel sein, aber für Laien ist es genau richtig um einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Besonderheiten dieser Schatzsuchen zu bekommen.

    Die Geschichte an sich hat mir eigentlich, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, recht gut gefallen. Der Prolog ist spannend und man möchte gleich wissen, was dahinter steckt, doch die Antwort darauf ist definitiv anders als erwartet. So entwickelt sich der Handlungsverlauf teilweise auch ganz anders als man zu Beginn denken könnte und es gibt auch die ein oder andere unerwartete Überraschung. Ein paar Wendungen wurden mit der Zeit auch absehbar, aber die Erklärungen dazu waren stimmig und interessant und das Spannungslevel war zu jeder Zeit recht solide.

    Erzählt wird der Plot aus verschiedenen Perspektiven in der dritten Person, obwohl Protagonist Michael schon den Hauptteil der Erzählung bekommt. Man lernt ihn und seine Vergangenheit, aber auch seine schon etwas krankhafte Faszination zum Geocaching gut kennen. Mit der Zeit versteift er sich immer mehr drauf unbedingt der Beste sein zu wollen und geht dafür auch unverhältnismäßige Risiken ein und versteift sich auch auf Eifersucht und Neid. Diese extremen Eifersuchtsszenen waren manchmal ein bisschen nervig, jedoch wurde auch glaubhaft dargestellt, dass der Ehrgeiz bei solchen Wettbewerben auch mal mit jemanden durchgehen kann.

    Auch die anderen Figuren sind interessant und haben so manches Geheimnis, das mit der Zeit aufgedeckt wird. Vor allem von Michaels früherem Freund und jetzt größten Rivalen Gernot hätte ich gern noch etwas mehr erfahren, aber es war schon ok so.

    Fazit:
    „Death Cache - Tödliche Koordinaten“ ist ein gut lesbarer und recht spannender Thriller, der einen interessanten Einblick in die Welt des Geocaching gibt und dort eine Geschichte mit Gefahren und Geheimnissen erzählt. Dabei gibt es einige nette Überraschungen und das Gesamtkonstrukt ist stimmig und unterhaltsam. Deshalb gibt es 4 Sterne.

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    Carol-Graysons avatar
    Carol-Graysonvor 2 Jahren
    Solider Krimi


    Ein sehr spezifischer und moderner Krimi mit technischen Details, der durchaus seinen Reiz hat. Jeder, der das Geocachen als Hobby betreibt, wird hier eine spannende Lektüre finden. Aber auch "Laien" darin werden diese spannende Geschichte mögen. Mich selbst konnte sie nicht so richtig überzeugen, weil einige Dinge gegen Ende doch etwas vorhersehbar waren.

    Ein perfider Killer macht Jagd auf Geocacher und ganz besonders scheint er es auf den reichen Erben Michael Tonelli und dessen Clique abgesehen zu haben. Zunächst verdächtigt Michael sogar seinen ehemals besten Freund Gernot, aber dieser steht auf seiner Seite, obwohl es für den Leser lange nicht so aussieht. Bis Gernot jedoch dem Attentäter auf die Spur kommt, befindet Michael sich bereits selbst in Lebensgefahr.  Und jetzt kann auch nur Gernot ihn noch retten, denn der Killer ist ihnen beiden aus der Vergangenheit wohlbekannt!

    Für mich hätte es weniger Grausamkeit sein dürfen und dafür mehr hintergründige Spannung. Aber es bleibt ein solider Krimi. 

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    Corydorasvor einem Jahr

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