Dean Koontz Drachentränen

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Inhaltsangabe zu „Drachentränen“ von Dean Koontz

»Im Morgengrauen bist du tot!«, droht ein unheimlicher Mann dem Detective Harry Lyon. Doch Harry will sich seinem Widersacher stellen. Und so entspinnt sich ein Kampf mit einem grausamen Feind, der seinesgleichen sucht: menschenverachtend, unheimlich und mit übernatürlichen Kräften.

Genremix mit Humor. Im Großen und Ganzen hat es mir gefallen, obwohl ich mehr erwartet hatte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Unterhaltsamer Copthriller mit übersinnlichem Bösewicht

    Drachentränen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2014 um 18:14

    Ob ein Buch, ein Film oder auch ein Musikstück unterhält, ist immer abhängig vom persönlichen Geschmack, individuellen Gefühlswelten und oft auch von der gegenwärtigen Situation. Ich behaupte aber, dass ich in einer Vielzahl von Fällen anhand bestimmter Randparameter schon sehr früh eine erste Ge- oder Missfallensprognose abgeben kann. So war es auch bei dem soeben konsumierten Buch „Drachentränen“ von Dean Koontz. Obwohl ich zuvor noch nie ein Buch dieses Autors gelesen hatte, war ich überzeugt, dass ich Gefallen daran finden würde. Auf den ersten Blick ist es dann auch so gekommen.  Ein Meister seines Fachs Dean Ray Koontz zählt unbestritten zu den Meistern der phantastischen Literatur. Oft wird er in einem Atemzug mit Stephen King, Peter Straub oder John Saul genannt. Der 1945 geborene Koontz wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, denen er entfloh, indem er sich in Bücher vertiefte. Mit zwanzig gewann er einen Schreibwettbewerb, der ihn dazu veranlasste, im Schreiben seine Bestimmung zu suchen. Zunächst wollte sich aber kein rechter Erfolg einstellen, auch weil er von den Verlagen immer wieder übervorteilt wurde. Erst 1981 schaffte es erstmals ein Buch von ihm in die Bestsellerlisten. „Flüstern in der Nacht“ ist, wie auch viele seiner späteren Werke, keinem eindeutigen Genre zuzurechnen. Koontz vermeidet bewusst, sich festzulegen und mischt oft Stilelemente von Fantasy, Horror, Thriller oder Science Ficiton miteinander. Das Böse gegen eine illustre Gruppe Im Zentrum der Geschichte steht der Polizist Harry Lyon. Er betrachtet seinen Job als Berufung und ist stets in allem, was er tut, äußerst korrekt. Er arbeitet zusammen mit Connie Gulliver, die das genaue Gegenteil von ihm ist: Grob, unkontrolliert, jähzornig. Sie haut lieber erst einmal zu oder schießt und fragt dann. Dennoch verstehen sich beide sehr gut, was sie auch gleich zu Beginn des Buches unter Beweis stellen müssen. In einem Restaurant erschießt ein verrückter Elvis-Fan wahllos Menschen. Harry und Connie heften sich an seine Fersen und nach einer nervenaufreibenden Verfolgungsjagd erschießt Harry den Killer. Er ahnt nicht, dass er damit sein eigenes Todesurteil unterschrieben hat. Denn er erregt damit die Aufmerksamkeit von Bryan. Nicht nur, dass Bryan mit seinen zwanzig Jahren an gewaltigem Größenwahn leidet, er ist auch in der Lage, diesen Wahnsinn mit übersinnlichen Fähigkeiten auszuleben. In der festen Überzeugen, sich in Kürze in ein Gottwesen zu verwandeln, hat er es sich zum Ziel gemacht, alles Schmutzige und Unwürdige von der Erdoberfläche zu tilgen und den Rest der Menschheit zu versklaven. Zu den bedauerlichen Auserwählten zählen seiner Ansicht nach der Penner Sammy, ein ehemaliger Immobilienmakler, und die obdachlose Janet, die ihren gewalttätigen Mann getötet und seine Leiche in der Wüste verscharrt hat. Sie lebt mit ihrem Sohn und einem zugelaufenen Hund in einem Auto. Durch grässliche, scheinbar unbesiegbare Kreaturen, die der wahnsinnige Bryan aus Erde formt, lässt er Janet, Sammy und Harry mitteilen, dass sie innerhalb der nächsten 24 Stunden sterben werden. Harry und Connie haben aber keine Lust darauf und machen sich auf die Suche nach Bryan. Es wird ein Lauf gegen die Zeit bis zum Showdown, bei dem vor allem der Hund eine gewichtige Rolle spielt. Spannend mit dem Hauch eines Augenzwinkerns „Drachentränen“, ein Titel, dessen Bedeutung sich erst ganz zum Schluss erschließt, ist eine Mischung aus typischer Polizeigeschichte, in der zwei Cops gemeinsam auf Verbrecherjagd gehen, und Horrorroman. Diese Kombination ist nicht sonderlich ungewöhnlich, passt sie doch irgendwie zusammen. Meine ursprüngliche Erwartung eines gruseligen Schockers mit düsteren Schauplätzen, schaurigen Wesen und klaustrophobischer Atmosphäre wurde allerdings nicht erfüllt. Das ist keineswegs schade, denn auch wenn Koontz einige ziemlich brutale Szenen in den Handlungsstrang eingebaut hat und die auftretenden Kreaturen abstoßender nicht sein könnten, schafft er es, die latente Bedrohung für den Leser durch ein zwischen den Zeilen verstecktes Augenzwinkern zu etwas Alltäglichem zu machen. Die Geschichte wirkt fast schon locker und unbeschwert und lässt den Grusel eher wie eine amüsante Geisterbahnfahrt erscheinen. Die Übermacht des Bösen wird relativiert. Den beiden Polizisten bleibt bei dem Versuch, ihr Leben zu retten, kaum Zeit zum Luft holen. Mit Sarkasmus und einer gehörigen Portion Todesverachtung schlittern sie von einer bizarren Situation in die nächste. So unterschiedlich Harry und Connie auch sein mögen, in beiden findet der Leser Eigenschaften und Macken, mit denen er sich identifizieren kann. Das macht sie so sympathisch, wie die Protagonisten einer typisch amerikanischen Krimiserie. Man hofft, dass es ihnen am Schluss gelingen möge, das Böse zu besiegen. Angesichts der unglaublichen Macht, die Bryan im Laufe des Katz-und-Maus-Spiels vornehmlich einsetzt, um Harry zu zeigen, dass sein Widerstand aussichtslos ist, hat man aber bis zum Schluss starke Zweifel, dass der Todesmut des Polizistenduos von Erfolg gekrönt sein wird. Umso überraschender und leider auch etwas enttäuschend ist dann das Showdown, das an dieser Stelle selbstverständlich nicht verraten werden soll. „Drachentränen“ ist ein unterhaltsamer Horror-Cop-Thriller ohne sonderlichen Tiefgang, aber mit einer Prise Humor. Leicht geschrieben und mit sympathischen Charakteren versehen, liest sich das Buch schnell herunter. Es hat mich nicht so massiv gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte, doch war es eine durchaus kurzweilige Unterhaltung, die ich gerne zur Hand genommen habe. Da es mein erster Koontz war, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten mit seinem übrigen Werk. Ich hoffe jedoch auf etwas mehr Grusel in einem der nächsten Bücher, die ich von ihm lesen werde.

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  • Rezension zu "Drachentränen" von Dean Koontz

    Drachentränen

    Holden

    19. March 2011 um 18:40

    Ein durchschnittlicher Horrorkrimi um den Police detective Harry Lyon, dem (und einigen Obdachlosen) der bevorstehende Tod in wenigen Stunden prophezeit wird. Ansonsten gibt es herbeigezauberte Zeitungen und ähnlichen Mumpitz, aber nur leidlich spannend. Die Anti-Drogen-Botschaft wirkt allerdings aufgesetzt.

  • Rezension zu "Drachentränen" von Dean Koontz

    Drachentränen

    bettina_hofbauer

    18. April 2010 um 11:36

    Surreal? Oder vielleicht doch nicht? Diese Frage habe zumindest ich mir nach Beendung dieses Buch gestellt. Eines ist jedoch sicher - ich bin froh, das Buch nicht nach den ersten 20 Seiten, die sich ziehen wie Kaugummi, zur Seite gelegt zu haben. Koontz hat mal wieder ganze Arbeit geleistet und entführt den Leser hier in die brutale \"fiktive Realität\". Sehr gut geschrieben, Spannung pur! Nur ist es dieses Mal nicht \"nur\" der Schluss, der bei Koontz wie immer etwas zu wünschen übrig lässt, sondern auch die \"Einführung\" in den Plot. Trotzdem schafft er es auch hier wieder, die Menschlichkeit und Persönlichkeit in den Vordergrund zu stellen und den Leser buchstäblich an die Seiten zu fesseln. Lesen lohnt sich!

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  • Rezension zu "Drachentränen" von Dean Koontz

    Drachentränen

    Sonoris

    14. February 2010 um 16:17

    Nach ca. 160 Seiten abgebrochen! "Ein vierschrötiger Mann prophezeit Detektive Harry Lyon, dass er noch vor Anbruch des nächsten Tages sterben wird. Harry Lyon ist kein Typ, der sich leicht einschüchtern läßt. Doch je näher der nächste Morgen rückt, desto tiefer gerät er in einen unaufhaltsamen Strudel des Grauens ..." Dieser Klappentext hätte mich abschrecken können, wüsste ich nicht besser, dass Dean R. Koontz spannende, weniger auf Effekte bedachte und komplexe psychologische Romane schreibt. Dementsprechend hat Dean Koontz auch in „Drachentränen“ (zumindest bis zur Seite 160) wieder eine spannende Geschichte mit interessanten und komplexen Charakteren geschrieben. Nach unzähligen von mir gelesenen Horrorromanen und Psychothriller sind jedoch die angewandten (spannungserzeugenden) Mittel für mich mittlerweile durchschaubar und lassen entsprechende Romane für mich vorhersehbar erscheinen, wie es auch bei „Drachentränen“ der Fall ist. „Drachentränen“, ein älteres Werk von Dean Koontz (aus dem Jahr 1993), habe ich zunächst mit Freude zu lesen begonnen, war ich doch bislang von seinem Stil begeistert und konnte mich darauf verlassen, von ihm spannend unterhalten zu werden. Während des weiteren Lesens jedoch wurde mir bewusst, dass ich solche Romane aus dem Bereich Horror und Psychothriller mit entsprechenden Stilmitteln u.a. zur Spannungserzeugung ausreichend gelesen habe, sodass ich aus diesem für mich nichts neues herausziehen kann. Darüber hinaus erscheint mir die Geschichte sehr konstruiert und eben vorhersehbar. Letztendlich, wenn ich das anhand der ersten 160 Seiten beurteilen kann, hat Dean Koontz einen durchschnittlichen Horrorroman und Psychothriller abgeliefert. Dieser Roman weist aus meiner Sicht noch nicht die Qualitäten auf wie beispielsweise die beiden jüngeren Werke „Stimmen der Angst“ und „Der Geblendete“. Es zeichnen sich aber schon seine schriftstellerischen Fähigkeiten ab, die den Roman allgemein lesenswert machen. Aufgrund dessen gebe ich „Drachentränen“ drei Sterne, auch wenn ich es nicht bis zum Ende gelesen habe. Denn ich bin mir sicher, dass er die Geschichte geschickt fortgeführt und zu Ende gebracht hat. Ich freue mich nun darauf, seine jüngeren Werke, vielleicht auch ältere, wenn er darin interessante Themen mit seinen schriftstellerischen Fähigkeiten und seinem Wissen verarbeitet hat, zu lesen.

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  • Rezension zu "Drachentränen" von Dean Koontz

    Drachentränen

    Zumpi

    28. January 2010 um 16:24

    “Im Morgengrauen bist du tot!” Diese Worte mußte sich der Polizist Harry von einer zwielichtigen Gestalt sagen lassen. Allerdings ist Harry nicht der Typ der am nächsten Tag tot sein wollte. Es war wohl einfach nicht sein Tag. Schon am Vormittag mußte er jemanden erschießen, dabei wollte er doch nur mit seiner Partnerin Conny frühstücken. Aus rätselhaften Anfängen entspinnt sich ein Kampf zwischen Harry und seinem unnatürlichen Widersacher. Mächtig und ausgestattet mit übernatürlichen Kräften beginnt dieser systematisch damit Harry fertig zu machen. Für Harry keine leichte Aufgabe, denn dieser “Gegner” taucht plötzlich aus dem Nichts auf und ist genauso schnell wieder verschwunden. Nur durch Zufall treffen Harry und Conny auf einen Penner der eine haarsträubende Geschichte erzählt. Außerdem sind da plötzlich noch ein Hund und eine obdachlose Frau mit ihrem Kind, die ähnliches berichten wie der Penner. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg das Übel zu beseitigen.

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  • Rezension zu "Drachentränen" von Dean Koontz

    Drachentränen

    Dean King

    23. January 2010 um 19:29

    Klasse Buch und spannend wie (fast) immer. Koontz hat sich hier so einige nette Dinge einfallen lassen. So läßt er uns z.B. die Gedanken eines streunenden Hundes mitverfolgen, was doch recht erheiternd sein kann und für ein kurzes Aussetzen der Spannung sorgt. Die Schilderung einer Raver-Party scheint wie aus dem Leben gegriffen (hat Koontz hier evtl. höchstpersönlich recherchiert???). Nur ab und zu rutscht die Schilderung ganz sachte in Kitsch und Romanze ab. Aber alles in allem bekommt man perfekte Unterhaltung geboten in Verbindung mit Parapsychologie und Horror.

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